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Fußball frisst Strom

Freitag, den 4. Juni 2010

Auch wenn in den kommenden Wochen eher Torjubel als Stromsparen auf dem Wohnzimmerplan steht: Wer mit dem Gedanken spielt, sich noch vor der anstehenden Fußball-WM einen nigelnagelneuen Fernseher zuzulegen, sei gewarnt. Denn viele Lockangebote entpuppen sich auf der Stromrechnung als teurer Rattenschwanz.

Vorsicht bei vermeintlich günstigen Fernsehgeräten

helgroDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt aktuell vor vermeintlichen Schnäppchen beim Kauf von Fernsehgeräten. Vor der Fußballweltmeisterschaft werbe der Handel verstärkt für Großbild-Geräte mit zum Teil extremem Stromverbrauch. Im Vergleich zu den sparsamsten Geräten mit quecksilberfreier LED-Technik könne dieser bis zum Vierfachen höher liegen. Über seine durchschnittliche Lebensdauer gerechnet könne solch ein scheinbar günstiger Fernseher über 400 Euro mehr an Stromkosten verursachen. Deshalb fordern Umwelt- wie Verbraucherorganisationen vom Handel eine verpflichtende Kennzeichnung der Stromverbrauchskosten von Elektrogeräten. Christian Noll, BUND-Experte für Energieeffizienz: “Energiesparen und Klimaschutz stehen beim WM-Geschäft total im Abseits. Dabei sind moderne Geräte mit sparsamer LED-Technik längst auf dem Markt. Erst Ende 2011 soll es auch für Fernseher ein EU-Label wie bei Haushaltsgeräten geben.” Obwohl sich namhafte Elektronikriesen wie Sony und Philips mit ihren neuen und sehr sparsamen LED-Fernsehern eigentlich nicht verstecken müssten, habe die Mehrzahl der Fernsehgeräte-Hersteller Anfragen des Umweltverbandes zum Stromverbrauch ihrer Produkte schlichtweg nicht beantwortet.

Der BUND bietet online eine auf Angaben von Herstellern und Verbrauchermagazinen beruhende Beratung zum Kauf von Fernsehgeräten an. Unter http://www.bund.net/tv-finder können Interessenten die sparsamsten Modelle unter rund 500 Geräten ermitteln – damit ist der “BUND-TV-Finder” die derzeit umfassendste Informationsquelle für Verbrauchsangaben bei Fernsehern. Einen zusätzlichen Gerätecheck bietet Ihnen auch der Energiespar-Ratgeber von StromAuskunft.

Foto © Pixelio, helgro

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CO2 wird einfach weggesperrt

Dienstag, den 9. September 2008

Braunkohle ist in Deutschland noch in größeren Mengen vorhanden. Heimische Energie zu nutzen, macht unabhängig. Aber Braunkohle in elektrische Energie umzuwandeln erzeugte große Mengen CO2. Gibt es einen neuen Weg aus dem Dilemma?

Endlager für CO2?

(c) Pixelio“Auf dem Gelände des früheren DDR-Kombinats “Schwarze Pumpe” beim brandenburgischen Spremberg nimmt der Energiekonzern Vattenfall am heutigen Dienstag eine Pilotanlage für ein nahezu CO2-freies Kohlekraftwerk in Betrieb”, berichtet das Morgen- magazin von ARD und ZDF.

Aber die Kritiker laufen schon zur Hochform auf: Funktioniert diese Technik? Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist skeptisch. Das Treibhausgas wird herausgefiltert, komprimiert (verflüssigt) und per LKW abtransportiert. In einem ausgedienten Erdgasfeld, wird das Gas dann “endgelagert”. Weiterer Nachteil, ein um zehn Prozent verringerter Wirkungsgrad.

Fazit: Hoher Aufwand und unter Umstände noch ungeklärte Probleme bei der Endlagerung. Deutschland hat es nicht leicht bei der Lösung seiner Energieprobleme!

Diskutieren Sie mit! Ist das eine Technik für die Zukunft? Gibt es weitere alternative Möglichkeiten?

Linktipp:

© Marco Barnebeck(Telemarco) / PIXELIO

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