Mit Geothermie in die Zukunft?
Montag, den 17. Januar 2011Klimafreundliche Energieversorgung ist ein wichtiges Thema, dass bei Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ganz oben auf der Agenda steht.
In Potsdam und Cottbus wird klimafreundliche Energieversorgung erforscht
- Staatssekretär Braun: “Mit dem Netzwerk GeoEn bündeln wir hervorragende regionale Kompetenzen in Geowissenschaften und Energieforschung”
Bei der Suche nach umwelt- und klimaschonenden Konzepten der Energiegewinnung spielen auch heimische Georessourcen eine wichtige Rolle. Der brandenburgische Forschungsverbund GeoEn entwickelt insbesondere Technologien, um Geothermie und unkonventionelle Erdgasvorkommen zu erschließen und CO2 aus fossilen Kraftwerken abzuscheiden, zu transportieren und zu speichern (CCS-Technologie).
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Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Helge Braun, überreichte den Bescheid für die zweite Förderphase von GeoEn in Höhe von 5,77 Millionen Euro. Zuwendungsempfänger sind das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und die Universität Potsdam.
“GeoEn bündelt die hervorragenden Kompetenzen dieser drei großen Forschungseinrichtungen in den Geowissenschaften und der Energieforschung. Mit dem zweiten Förderbescheid stellt das BMBF den weiteren Ausbau von GeoEn zu einem leistungsfähigen regionalen Forschungsnetzwerk sicher”, sagte Braun in Cottbus. “Für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist es eine Kernaufgabe der nächsten Jahrzehnte, die Energieversorgung zu sichern und gleichzeitig die Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen. Politik und Wirtschaft brauchen die Ergebnisse der Wissenschaftler als Grundlage für ausreichende Handlungsoptionen. Dafür bauen wir in Deutschland entsprechende Forschungsstandorte auf”, betonte der Staatssekretär.
Weitere Informationen unter:
- Programm “Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern” – Sechs Pilotprojekte
- Download Broschüre: Grundlagenforschung Energie 2020+
Foto © Ich, Pixelio.de | BMBF





Das Wissen über den Klimawandel wird immer umfangreicher. Den Überblick zu behalten, und das Wissen richtig zu interpretieren wird für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft deshalb zunehmend schwieriger. Hier soll nun ein neues Zentrum die bislang oft vorhandene Lücke zwischen Klimawissenschaft und den Nutzern der Klimaforschung schließen: das Climate Service Center (CSC). Zur Gründungsveranstaltung des CSC kamen am Donnerstag in Hamburg rund 400 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. “Von den Klimaforschern erhalten wir die klare Botschaft: Es gibt keine Zeit zu verlieren. Angesichts der Komplexität der Klimawissenschaft gibt es einen erheblichen Beratungsbedarf”, sagte Prof. Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Eröffnung der Tagung. “Sie sollen diesen wichtigen Transfer von Klimawissen zu den Nutzern des Wissens leisten. Ihre Aufgabe ist es, die Erkenntnisse der Klimaforschung für Entscheider aufzuarbeiten. Wir brauchen aussagekräftige Grundlagen für Entscheidungen in ganz unterschiedlichen Bereichen.”
