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Tarif-Vergleichsportale – Wer vergleicht spart

27. September 2011 von Gerd Kebschull

Wie Wiso (ZDF) berichtete, gibt es Probleme mit dem Vergleichsportal Verivox. Es wird die Forderung laut: Die Bundesnetzagentur soll die Tarifrechner im Internet kontrollieren. Ist das der richtige Weg?

Ergebnisse von Tarif-Vergleichsportalen sind irreführend Stiftung

Warentest fordert im ZDF-Magazin “WISO” Aufsicht durch Bundesnetzagentur

Als Konsequenz aus den Manipulationsvorwürfen gegen das Vergleichsportal Verivox fordert die Stiftung Warentest, dass die Bundesnetzagentur die Tarifrechner im Internet kontrolliert.
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Im ZDF-Wirtschaftsmagazin “WISO”, das am Montag, 26. September 2011, 19.45 Uhr, gesendet wird, verlangt Hubertus Primus, Chefredakteur der Zeitschrift “test”, darüber hinaus, dass alle Anbieter und Vergleichsportale sich “an einen Tisch setzen”, um Mindeststandards für die Vergleichsrechner festzulegen.

Das Problem liege in voreingestellten Tarifen wie “Vorkasse, einmalige Bonuszahlungen oder Kaution”. Dadurch kämen “Tarife auf Bestplätze, die dort gar nicht hingehören”. Es müssten “die nackten Tarife” im Vergleich angeboten werden. Dann könne sich der Verbraucher auch in Ruhe entscheiden. “Und damit ein bisschen Druck dahinter kommt und auch wirklich was passiert, wäre es gut, wenn die Bundesnetzagentur das beaufsichtigt”, sagt Hubertus Primus.

Fazit

Ein alter Spruch: “Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser”. Und noch eine Weisheit: “Drum prüfe, wer sich (ewig) binde…” (frei nach Friedrich Schiller). Es gibt nicht das Vergleichportal, sondern man sollte auch bei den Vergleichsportalen vergleichen, beispielsweise bei www.stromauskunft.de.

Screenshot © ZDF | Wiso

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Stromautobahnen – Wie geht es mit dem Stromnetzausbau weiter?

26. September 2011 von Gerd Kebschull

Der Ausbau in erneuerbarer Energien ist wichtig. Darüber sind sich alle Beteiligten einig. Wie die Stromautobahnen geplant werden, darüber streiten die Experten. Im Gespräch sind drei mächtige Stromtrassen.

Stromnetzausbau: Öffentliche Planung statt Alleingänge

Ingrid_Nestle_250Zu den Plänen der Übertragungsnetzbetreiber, drei Stromautobahnen quer durch Deutschland verlegen zu wollen, erklärt Ingrid Nestle, Sprecherin für Energiewirtschaft, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Der Einsatz der innovativen Gleichstromtechnik ist grundsätzlich zu begrüßen. Auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien müssen wir die Stromnetze ausbauen. Aber: Wir brauchen einen für Deutschland und Europa abgestimmten Ausbauplan. Welche Stromautobahnen nötig sind, sollte im gerade begonnenen, öffentlich kontrollierten Planungsprozess bestimmt werden. Wenn schon jetzt Trassen festgelegt werden, bedroht das die Glaubwürdigkeit der Netzausbauplanung – und die Akzeptanz für die Trassen der Netzbetreiber.

Der Netzausbau wird nur Akzeptanz finden, wenn er von allen Beteiligten akzeptiert wird. Ein Alleingang der Netzbetreiber schadet da nur. Die Netzbetreiber sollten daher gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und Politik prüfen, welche Trassen tatsächlich gebraucht werden – unabhängig davon, wer das Prestigeprojekt letztlich ausführen “darf”.

Foto © Pressefoto Ingrid Nestle

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Achtung, Atommüll!

20. September 2011 von Björn Katz

Wie werden künftige Generationen unsere Epoche wohl im Rückblick betrachten? Vielleicht wird man sagen: “Damals haben die Menschen Atome gespalten, daraus Bomben und Kraftwerke gemacht und am Ende den ganzen Dreck verbuddelt. Wir wissen nur nicht mehr, wo.” Um dies zu verhindern, setzt sich die Forschungsrichtung der Atomsemiotik mit der Frage auseinander, wie man unsere Nachkommen noch in Millionen von Jahren vor endgelagertem Atommüll warnen kann.

Generation Endlager

505947_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.deDie Ursprünge der Atomsemiotik reichen bis in die frühen 1980er Jahre zurück, als sich die Politik erstmals mit der Warnung der Nachwelt vor den Gefahren atomaren Mülls beschäftigte. Damals beauftrage die US-Regierung eine eigens installierte Arbeitsgruppe, Lösungen zu finden, wie man Menschen auch in 10.000 Jahren noch davon abhalten kann, das Endlager Yucca Mountain in Nevada zu betreten. Das Dilemma ist klar: Selbst wenn das letzte Atomkraftwerk der Welt Stein für Stein abgetragen wurde, werden die nuklearen Hinterlassenschaften unserer Epoche noch Millionen Jahre lang unterirdisch vor sich hinstrahlen. Und die Geschichte lehrt uns, wie schnell vieles in Vergessenheit geraten kann. Während wir heute immer mal wieder über Dinosaurierknochen, Pharaonengräber oder Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg stolpern, könnten unsere Kindeskinder möglicherweise arglos eine Klassenfahrt ins schöne Gorleben unternehmen.

Wie also warnt man zukünftige Generationen effektiv vor deponiertem Atommüll? Die Atomsemiotik liefert auf diese Frage durchaus kreative Antworten. Ein Vorschlag besteht beispielsweise darin, die Erdoberfläche über atomaren Endlagern künstlich unwegsam zu gestalten. Beispielsweise erwägen die Forscher, ein meterhohes Feld aus sich kreuzenden Klingen zu errichten. Deutlicher kann man “Betreten verboten!” wohl nicht sagen. Ein anderer, nicht ganz so martialischer Vorschlag geht in eine eher monumentale Richtung. Demzufolge könnte man über Endlagern symbolische Bauwerke platzieren. Etwa einen riesigen Atommüll-Obelisken mit ikonografischen Zeichnungen, die auf die unterirdische Gefahr hinweisen. Damit wäre im Übrigen auch eine hübsche Verbindung zu den Höhlenmalereien unserer steinzeitlichen Vorfahren hergestellt. Botschaft 1: “Wir haben Mammuts gejagt.” Botschaft 2: “Wir haben mit Atomkraft ferngesehen.”

Foto © Pixelio, Gerd Altmann

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IAA – Benzin aus der Steckdose

14. September 2011 von Gerd Kebschull

E.ON liefert den Stromanschluss für die Mobilität der Zukunft: Von der Ladebox für die heimische Garage bis zu Komplettangeboten für Betreiber von Fahrzeugflotten zeigt der Energieversorger auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt maßgeschneiderte Ladelösungen für Elektroautos.

IAA 2011 Von der Ladebox bis zur Schnellladestation

  • E.ON stellt auf der weiterentwickelte Ladelösungen für Elektroautos vor
  • Induktives Laden vor der Marktreife

IAA_2011_DE_200x283px_RGBEine individuelle Ladebox in der Garage ist in jedem Fall die bessere Alternative zur heimischen Steckdose. Insbesondere in älteren Gebäuden sind die Stromleitungen den Belastungen, die beim Laden eines Elektroautos entstehen, nicht gewachsen. Es drohen Schäden durch hohe Wärmeentwicklung. Deshalb überprüft der Energieversorger bei der Installation der Ladebox immer die gesamte Elektroinstallation des Haushalts.
Komplettlösungen aus einer Hand

Immer mehr Kommunen und Unternehmen nutzen die Komplettlösungen von E.ON für das Laden von Elektrofahrzeugen. Der Bedarf an Ladestationen und entsprechenden Dienstleistungen wird nach Einschätzung des Unternehmens zunehmen. Einzelhändler werden aus Gründen der Kundenbindung auf ihren Parkplätzen Stromtankstellen bereitstellen. Mitarbeiter von Industrieunternehmen könnten auf Firmenparklätzen vom günstigen Stromvertrag des Arbeitgebers profitieren. E.ON bietet solchen Kunden ein komplettes Paket aus Beratung und Analyse, Ladetechnik, Aufbau und Betrieb sowie Stromlieferung.

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Öffentliche Schnell-Ladestationen eingeführt

  • Kabellose Ladestation, die Ladetechnik von Morgen

E.ON hat gemeinsam mit dem TÜV Süd eine kabellose Ladestation einem intensiven Prüf- und Messverfahren unterzogen. Das Ergebnis: Ein solches System ist unter allen denkbaren Bedingungen sicher und kann nun zur Marktreife entwickelt werden. E.ON will diese Technik zukünftig als Premiumlösung für die heimische Garage aber auch für den gewerblichen Bereich anbieten, da viele Teilnehmer von Pilotprojekten das kabelgebundene Laden als unhandlich bewerten. Beim induktiven Laden wird der Strom berührungslos über das Magnetfeld einer im Boden installierten Spule übertragen. Das Gegenstück befindet sich am Unterboden des Fahrzeugs.

Linktipps:

Logo © IAA, Foto © Redaktionsbüro Kebschull

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Japan und China fördern Ökostrom

13. September 2011 von Björn Katz

Obwohl Deutschland mit dem Beschluss zum vorzeitigen Atomausstieg die globale Ausnahme bildet, gibt es dennoch weltweite Bestrebungen zur gezielten Förderung Erneuerbarer Energien. Ein vieldiskutiertes Instrument dazu sind feste Einspeisevergütungen, die derzeit zum Beispiel in Japan und China eingeführt wurden, um Ökoenergien markttauglicher zu gestalten.

Feste Einspeisevergütungen für Erneuerbare Energien

WindkraftNicht nur vor dem Hintergrund der Atomkatastrophe von Fukushima, sondern auch im Hinblick auf die ökonomischen Perspektiven Erneuerbarer Energien, gewinnt deren politische Förderung weltweit zunehmend an Bedeutung. Beispielhaft haben sich aktuell die beiden größten Wirtschaftsmächte Asiens für feste Einspeisetarife als Förderrahmen entschieden, um den zügigen Ausbau regenerativer Stromerzeugung voranzutreiben. In Japan wurde ein spezielles Vorranggesetz installiert, welches sich stark am deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) orientiert. Die chinesische Regierung hat parallel dazu landesweit gültige Einspeisevergütungen für Solarstrom als ein erstes Förderinstrument festgelegt.

Das Prinzip der festen Einspeisetarife ist allerdings nicht unumstritten. Kritiker bezeichnen es immer wieder als zu teuer und zu wenig marktwirtschaftlich. Alternativ wird in Teilen der Welt das sogenannte Quotenmodell praktiziert, bei dem die Energieversorger eines Landes eine gesetzte Ökostrom-Quote produzieren müssen und diese per Zertifikatehandel untereinander aufteilen können. Das Quotenmodell erzielte bislang allerdings ebenso wie spezielle Bonus- oder Prämiensysteme eher enttäuschende Ergebnisse. Die mangelnde Investitionssicherheit innerhalb dieser Prinzipien führt meist zu hoch kalkulierten Kosten und verhindert gleichzeitig das Entstehen einer eigenen Herstellerindustrie. Länder wie Italien und Großbritannien sind hierfür exemplarische Negativbeispiele. Demgegenüber gilt das deutsche EEG mit seinen festen Einpeisetarifen und Vorrangregelungen als weltweit erfolgreichstes Instrument zur Förderung erneuerbarer Energien. Das EEG fungiert in mittlerweile mehr als 40 Ländern der Welt als Vorbild und ist damit das meistkopierte Energiegesetz der Welt. Genau aus diesem Grund orientieren sich nun auch Japan und China bei ihrer Förderpolitik an einem System mit festen Einspeisevergütungen.

Foto © Pixelio, Thommy Weiss

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Jugendumweltgipfel in Hamburg

10. September 2011 von Gerd Kebschull

Wir Klimaschützer begrüßen jede Aktivität, die der Umwelt zu Gute kommt. Daher freuen wir uns über den Jugendumweltgipfel, der vom 9. bis 11. September in Hamburg statt findet. Wer Zeit hat, sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen.

Dieses Wochenende gehört die Stadt den Jugendlichen!

  • EU-Umweltdirektor, Umweltsenatorin und NAJU eröffneten heute im Rahmen der Umwelthauptstadt den Jugendumweltgipfel im Hamburger Stadtparkbad

„Jugendliche haben den Anspruch, ihre Zukunft zu gestalten. Deshalb fragen wir: Wie sieht die Stadt aus, in der du leben willst?“, das ist die Botschaft von NAJU-Landesjugendsprecher Manuel Tacke, der heute gemeinsam mit Karl Falkenberg, Generaldirektor Umwelt der EU-Kommission, und Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, den Jugendumweltgipfel der Umwelthauptstadt (JUG) eröffnet hat.

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Der Gipfel findet an diesem Wochenende (9. bis 11. September) auf dem Gelände des Hamburger Stadtparkbads statt. Bei einem Rundgang über den „Markt der Möglichkeiten“ und die „grüne Jobmesse“, wo sich über 40 Projekte, Initiativen und Unternehmen vorstellen, haben sich der EU-Umweltdirektor und die Senatorin vom vielfältigen Engagement der Jugendlichen überzeugt.

Drei Tage lang werden etwa 400 Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren Umweltfragen diskutieren. In so genannten Speedvorträgen, mit Planspielen und auf Exkursionen formulieren die Teilnehmer Visionen und Wünsche, wie ihre Stadt der Zukunft aussehen soll. Dazu gibt es ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Improvisationstheater, Kurzfilmen, Sportangeboten und einer Party.

Karl Falkenberg: „Mit dem Titel ‚European Green Capital‘ wollen wir vor allem den Dialog und den Wettbewerb um die besten Ideen für umweltgerechte, zukunftsorientierte Städte in Europa fördern. Es freut mich, dass in Hamburg mit dem Jugendumweltgipfel die Chance genutzt wird, die Jugendlichen an dieser Diskussion zu beteiligen. Ich wünsche den Veranstaltern und den Teilnehmern viel Erfolg.“

Ihre Ergebnisse und Wünsche diskutieren die Jugendlichen am Sonntag, 11. September, von 10:30 bis 12:00 Uhr  mit Senatorin Jutta Blankau, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Kirsten Brodde, Autorin und freie Journalistin und Autorin von „Saubere Sachen“, Frank Böttcher, Institut für Klima- und Wetterkommunikation und Kristina Wahl, B.A.U.M. e.V..

Mehr dazu im Internet:

Screenshot © jug2011.de | Jugenumweltgipfel 2011

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Garantieprobleme bei Solarmodulen von Solarworld

6. September 2011 von Gerd Kebschull

Wie Wiso am 5.9.2011 berichtete, gibt es Probleme mit dem Solarmodul-Hersteller Solarworld. Wer den Beitrag verpasst hat, kein Problem. Er kann über die Media-Datenbank vom ZDF abgerufen werden. Seit neuestem gibt es die ZDFmediathek auch als kostenlose App. für das IPhone.

ZDF-Magazin “WISO” berichtet über Garantieprobleme bei Solarmodulen

  • Verbraucherschützer wollen Solarworld erneut abmahnen

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen will den Solarmodul-Hersteller Solarworld erneut abmahnen, sofern die Garantiebestimmungen nicht verändert werden, berichtet das ZDF-Magazin “WISO” am Montag, 5. September 2011, 19.25 Uhr.

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Grund sind die schlechten Garantiebedingungen. “Wie nahezu alle anderen Hersteller, wälzt Solarworld noch immer Kosten der Garantieabwicklung auf die Endkunden ab”, sagt Holger Schneidewindt von der Verbraucherzentrale NRW dem Wirtschaftsmagazin. Betroffen sind Kunden, die vor Jahren Module der Firma Shell Solar gekauft haben. 2006 übernahm Solarworld dieses Unternehmen.

Die ehemaligen Shell-Kunden sind jetzt Solarworld-Kunden “zweiter Klasse”: In Ihren Verträgen befinden sich Garantieklauseln, die nach Auffassung der Verbraucherzentrale unzulässig sind. Die Kunden bleiben auf den Kosten für Demontage und Transport defekter Module sitzen. Solarworld hatte nach einer Abmahnung der Verbraucherzentrale für den eigenen Kundenstamm diese Klauseln bereits geändert. “Dieser Unterschied ist nicht in Ordnung. Wenn Solarworld das nicht auch ändert, werden wir weiter abmahnen”, sagt Schneidewindt.

Screenshot © ZDF

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Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung

3. September 2011 von Gerd Kebschull

signet_klima_200x200Klimaschützer sind Umweltschützer und umgekehrt. Schön, auch die Bundesregierung beschäftigt sich jetzt intensiver mit dem Thema erneuerbaren Energien und schafft drei neue Planstellen. Eine Bewerbung sollte man vermutlich direkt an den Bundestag schicken.

Drei neuen Stellen für den Bereich “Erneuerbare Energien”

Für die Abteilung „Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung“ des Bundesumweltministeriums sind laut Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2012 drei neue Planstellen vorgesehen.

Der Bundestag in Berlin (Reichstagsgebäude)

Das gibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/6818) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/6750) bekannt.

Anlass ist der Ausbau der erneuerbaren Energien, für dessen Naturverträglichkeit die Regierung nach eigenen Angaben „fachlich-personelle Voraussetzungen“ schaffen will.

Foto © Pixelio | Olaf Schneider

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Umweltschutz und Nachhaltigkeit – Gemeinsam und aktiv!

30. August 2011 von admin

Vermehrt verbreitet sich der Gedanke, dass zum Schutz des Klimas jeder Einzelne aktiv beitragen kann. Neben diversen individuellen Projekten, die sich mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen, gibt es inzwischen auch vermehrt Organisationen, die sich mit dem Thema beschäftigen und sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen dazu anzuregen nachhaltig zu leben, zu konsumieren und zu handeln. Dabei wird besonders der Multimediabereich verstärkt genutzt.

Multimedial das Klima schützen

save our nature

Die Vorteile der Nutzung des Multimediabereichs macht sich auch die
save our nature foundation, die erste Umwelt-Medien-Stiftung weltweit, zu
Nutzen und initiiert verschiedene Projekte in diesem Bereich, um so ein
Bewusstsein für die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit
natürlichen Ressourcen unserer Erde zu schaffen, eine breite
Öffentlichkeit zu erreichen und zum Handeln anzuregen.

Dabei handelt es sich um Filme und Internetprojekte, die Umweltschutz,
Nachhaltigkeit und ethischen Konsum thematisch aufgreifen und durch
die Vermittlung von Wissen für diese Themen sensibilisieren. Im
Speziellen wird etwa die Produktion von Dokumentationen, wie z.B. zum
Thema Fairtrade und nachhaltigem Konsum in Afrika, iniitiert. Um
möglichst früh ein Umweltbewusstsein auch bei Kindern zu wecken,
werden einige Filmprojekte speziell auf Schulen und andere interessierte
Bildungseinrichtungen zugeschnitten. Die Stiftung save our nature ist
unter anderem auch Initiator der Umwelt Community savemynature.com,
die Wissen über Umweltthemen verbreiten und zum aktiven Austausch,
zur Diskussion und zum Handeln anregen soll.

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Ende der 60-Watt-Glühlampe

30. August 2011 von Björn Katz

Noch genau zwei Tage, dann tritt die nächste Stufe des gesetzlichen Glühlampenausstiegs in Kraft. Und diese Schwelle wird für viele Verbraucher wohl deutlicher zu spüren sein, als die vorherigen. Denn mit der klassischen 60-Watt-Glühlampe wird zum 1. September ein in zahlreichen Haushalten äußerst beliebtes Leuchtmittel vom Markt verschwinden.

Tipps zum Lampentausch

367960_R_by_Rike_pixelio.deEnergiesparlampen und LEDs sind die geläufigsten Alternativen zur herkömmlichen Glühbirne. Durch diese energieeffizienten Lampen lassen sich laut Angaben der Deutschen Energie-Agentur die Stromkosten in Sachen Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Über ihre gesamte Lebensdauer spart eine 11-Watt-Energiesparlampe gegenüber der 60-Watt-Birne bis zu 120 Euro ein. Zudem verfügen Energiesparlampen in der Regel über eine Betriebsdauer von etwa 10.000 Stunden – und brennen damit rund zehnmal länger als herkömmliche Glühlampen. Der zunächst höhere Anschaffungspreis sollte langfristig also in eine klare Kostenersparnis münden.

Bei den neuen, energieeffizienten Leuchtmitteln ist der Lichtstrom, angegeben in Lumen (lm), ein entscheidender Faktor. Dieser sollte, im Gegensatz zur unbedingt niedrigeren Watt-Zahl, in etwa dem Wert der ausgetauschten Glühlampe entsprechen, um auch weiterhin die gleiche Helligkeit zu erzielen. Die jeweilige Lumen-Zahl einer Lampe ist auf der Verpackung angegeben. Energiesparlampen sind mittlerweile in nahezu allen erdenklichen Farben und Formen erhältlich. Die meisten Verbraucher bevorzugen im eigenen Haushalt eine eher warme Lichtfarbe. Diese wird am ehesten durch Lampen mit einer Farbtemperatur von 2.700 Kelvin oder weniger gewährleistet.

LEDs zeichnen sich, ebenso wie Energiesparlampen, durch einen niedrigen Verbrauch und eine lange Lebensdauer aus. Sie sind bislang allerdings noch deutlich hochpreisiger und eignen sich eher als Ersatz für Glühlampen mit niedriger Wattzahl. Als weitere Alternative werden oftmals auch Halogenlampen genannt. Diese verfügen gegenüber Energiesparlampen und LEDs allerdings über eine verkürzte Lebensdauer sowie über einen deutlich höheren Stromverbrauch. Wichtig: Unter den energiesparenden Leuchtmitteln verschiedener Hersteller gibt es durchaus Qualitätsunterschiede. Verbraucher können sich beim Lampenkauf am auf der Packung abgedruckten EU-Label orientieren. Bei Energiesparlampen und LEDs sollte dies in der Regel die Effizienzklasse A aufweisen, Halogenlampen erreichen im besten Fall die Klasse C.

Foto © Pixelio, Rike

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