Unterm Hammer gekommen
18. Oktober 2008 von Gerd KebschullAn der vierten und damit letzten RWE Stromauktion im Jahr 2008 beteiligten sich 42 europäische Industrieunternehmen. Insgesamt ersteigerten die bei der Auktion erfolgreichen Unternehmen die komplette Angebotsmenge von knapp 400 Megawatt (MW) zur Lieferung im nächsten Jahr.
RWE beendet letzte Stromauktion im Jahr 2008
- Insgesamt 1.575 MW Strom versteigert
- Vierteljährliche Auktionen werden 2009 fortgesetzt
Die Auktion lief über mehrere Runden und wurde wie zuvor von dem unabhängigen Auktionator CRA International durchgeführt und von einem Treuhänder überwacht. Die erfolgreichen Bieter wurden über die genauen Ergebnisse informiert.
Die Preise lagen am Ende bei 73,35 EUR/MWh für das Baseload-Produkt und 82,10 EUR/MWh für das Profilprodukt. Am Auktionstag, dem 15. Oktober 2008, wurde das Baseload-Produkt an der Strombörse EEX mit 74,15 Euro gehandelt.
RWE bietet europäischen Industrieunternehmen für die Lieferzeit von 2009 bis 2012 jährlich rund 1.600 MW aus Stein- und Braunkohleerzeugung im Rahmen von vierteljährlichen Auktionen an. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 6.300 MW bzw. 46.000 GWh und damit nahezu einem Jahresabsatz von RWE an Industriekunden in Deutschland.
- Die nächste Stromauktion für das Lieferjahr 2010 findet Mitte Februar 2009 statt. Interessierte Unternehmen können sich unter »www.rwe-stromauktion.de informieren.
- Baseload: Grundlast für das Jahr 2009
- Profilprodukt: Kombination aus Lieferungen zu Grund- und Spitzenlastzeiten für das Jahr 2009
LinkTipps:
- www.rwe-stromauktion.de
- Siehe auch »Reportage
Foto © Pixelio | woti61
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Tags: Grundlastzeit, RWE, Spitzenlastzeiten, Stromauktion
Am 22. Oktober 2008 um 08:59 Uhr
Stein- und Braunkohlestrom wird versteigert, aber Sie zeigen ein Bild mit Windrädern, Kornfeldern und Regenbogen. Das ist regelrecht zynisch. Greenwashing per excellence! Ein Bild von Tagebauten wäre natürlich ungleich hässlicher, damit lässt sich nicht so gut werben…
Am 22. Oktober 2008 um 11:37 Uhr
@JanRasmus: Ich kann natürlich auch gern noch ein Bild von einem Steinkohlekraftwerk einbinden. Kein Problem. Ich hoffe, Sie haben hier beim Stromauskunft.de gemerkt, dass wir nicht von den Versorgungsunternehmen “gekauft” sind. Mir ging es eigentlich darum zu zeigen, dass Spitzenstrom benötigt wird, wenn beispielsweise keine Windenergie vorhanden ist.
Am 22. Oktober 2008 um 19:15 Uhr
Da habe ich den vorigen Post wohl etwas spitz formuliert. Das sollte nicht so aggressiv klingen, ich gehe keinesfalls davon aus, dass Sie “gekauft” sind. Ich fand/finde nur in der Tat das Bild sehr irreführend und der Text klingt in der Tat eher wie eine RWE-Pressemitteilung.
Was den Spitzenstrom angeht, stimmt das – noch – zum Großteil. Mehrere Ökostromunternehmen setzen jedoch auch ihren eigenen Mix so zusammen (z.B. mit höheren Wasserkraftanteilen), dass sie keinen Spitzenstrom zukaufen müssen. Und der Anteil der erneuerbaren Energien wächst ja weiter stetig an.
Wie auch immer, die Kombination
Am 23. Oktober 2008 um 06:12 Uhr
@JanRasmus: Danke für Ihren kompetenten Kommentar. Über die Problematik “Wasserkraft” und wie teuer “Spitzenstrom ist, haben wir ja bereits ausführlich berichtet:
>>Reportage
Wir Kunden stecken da in einem Dilemma: Einerseits wollen wir preiswerten Strom, anderseits soll dieser auch möglichst sauber sein.
Am 30. Oktober 2008 um 07:35 Uhr
Übrigen haben wir >>hier meiner Meinung nach, ein sehr schönes Bild von einem Kohlekraftwerk.
Am 6. November 2008 um 12:40 Uhr
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