Solarstrom erzeugt den Dreck im Ausland
25. Juni 2008 von Gerd KebschullWie PlusMinus gestern berichtete, verfehlt die Solarförderung das Ziel, Emission zu verringern. Zwar wird hierzulande weniger Strom durch Kohlekraftwerke erzeugt, aber durch den Verkauf der Emissionsrechte, entsteht der Dreck dann beim Nachbarn.
Fördergeld fließt ins Ausland
Auch die heimische Solartechnik profitiert kaum vom Boom der Solarenergie, weil die meisten Photovoltaik-Anlagen, die in Deutschland verbaut werden, aus dem Ausland bezogen werden. Wichtigstes Importland, wie könnte es anders sein, ist Weltmarktführer China. Die Hälfte der Solarelemente stammt aus dem asiatischen Raum.
Die Zeche zahlt am Ende der Stromkunde. “Denn die zusätzlichen Kosten für den Solarstrom trägt nicht der Staat, sondern sie werden einfach allen Stromkunden in Rechnung gestellt”, heißt es bei PlusMinus, “und das jahrzehntelang. Allein die bis 2007 installierten Module belasten die Stromkunden in den nächsten 20 Jahren mit 26,5 Milliarden Euro. Im Jahr 2011 wird die gesamte Last auf über 62 Milliarden Euro steigen.”
Mein persönliches Fazit: Solarenergie, ein guter Schritt in die richtige Richtung. Aber die Politiker haben es mal wieder gründlich vermasselt. Bravo den Lobbyisten, die wieder ihr Geld WERT waren. Denn die haben es geschafft, dass wir alle für die Kosten aufkommen.
Linktip:
- Der Beitrag PlusMinus mit wichtigen Linktipps
- Stromauskunft: Da scheint die Sonne nicht mehr
Foto Pixelio | Norbert Staub, Rikon
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Tags: Emissionsrechte, Photovoltaik, Pulsminus

Am 25. Juni 2008 um 15:07 Uhr
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