CO2 wird einfach weggesperrt
9. September 2008 von Gerd KebschullBraunkohle ist in Deutschland noch in größeren Mengen vorhanden. Heimische Energie zu nutzen, macht unabhängig. Aber Braunkohle in elektrische Energie umzuwandeln erzeugte große Mengen CO2. Gibt es einen neuen Weg aus dem Dilemma?
Endlager für CO2?
“Auf dem Gelände des früheren DDR-Kombinats “Schwarze Pumpe” beim brandenburgischen Spremberg nimmt der Energiekonzern Vattenfall am heutigen Dienstag eine Pilotanlage für ein nahezu CO2-freies Kohlekraftwerk in Betrieb”, berichtet das Morgen- magazin von ARD und ZDF.
Aber die Kritiker laufen schon zur Hochform auf: Funktioniert diese Technik? Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist skeptisch. Das Treibhausgas wird herausgefiltert, komprimiert (verflüssigt) und per LKW abtransportiert. In einem ausgedienten Erdgasfeld, wird das Gas dann “endgelagert”. Weiterer Nachteil, ein um zehn Prozent verringerter Wirkungsgrad.
Fazit: Hoher Aufwand und unter Umstände noch ungeklärte Probleme bei der Endlagerung. Deutschland hat es nicht leicht bei der Lösung seiner Energieprobleme!
Diskutieren Sie mit! Ist das eine Technik für die Zukunft? Gibt es weitere alternative Möglichkeiten?
Linktipp:
- Novo-Magazin: Kohlekraftwerk unter Tage
- DRadio: CO2 unter Tage
- TopLINK: Umweltlexikon
- Wikipedia: Kohleverflüssigung
- RWTH Aachen untersucht CO2-Speicherung unter Tage
- Morgenmagazin ARD/ZDF
- ZDF, Heute: 150 Euro für Energiespargeräte
© Marco Barnebeck(Telemarco) / PIXELIO
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Tags: Braunkohle, BUND, CO2, Vattenfall
Am 12. Februar 2009 um 18:38 Uhr
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