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Autofahren aus der Steckdose

6. September 2008 von Gerd Kebschull

Berlin, 5.9.2008 – Viel Prominenz in Berlin. Wie wichtig diese Projekt auch politisch ist, zeigt dass die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel selbst den ersten smart an der Tankstelle anschloss. Unter dem Motto “Berlin tankt Strom” starten Daimler AG und RWE am 05.09. das weltweit größte Gemeinschaftsprojekt für klimafreundliche Elektroautos.

Daimler und RWE starten ins Zeitalter der Elektromobilität

  • mehr als 100 Elektrofahrzeugen der Marken Mercedes-Benz und smart sowie 500 Stromladestationen von RWE
  • Klimaschonendes und kundenfreundliches Mobilitätskonzept
  • Serienentwicklungsphase beginnt jetzt – erste Fahrzeuge ab Ende 2009

Diese fahren lokal emissionsfrei und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Die Initiative umfasst alle Komponenten für die effiziente Nutzung von batterieelektrischen Fahrzeugen – von modernster, innovativer Antriebstechnik bis hin zur kundenfreundlichen Infrastruktur.

(c) Daimler AG

v.l.n.r.: Dr. Dieter Zetsche (Daimler AG), Dr. Angela Merkel, Dr. Jürgen Grossmann, (RWE), Matthias Wissmann (VDA) bei der Veranstaltung “e-Mobi Berlin”.

Daimler stellt mehr als 100 Elektroautos der Marken Mercedes-Benz und smart und sorgt für den Service der Fahrzeuge. RWE übernimmt die Entwicklung, den Aufbau und Betrieb der Ladeinfrastruktur mit rund 500 Stromladepunkten, die Stromlieferung und die zentrale Systemsteuerung. Der Zahlungsverkehr wird durch den Datenaustausch zwischen einem speziellen Kommunikationssystem im Fahrzeug und der intelligenten Ladestation ermöglicht.

Machen Elektro-Autos einen Sinn?

Wenn man es ganz nüchtern energetisch sieht – Nein! Denn jede Energieumwandlung ist mit Verlusten behaftet. Es macht also keinen Sinn erst Gas in Strom umzuwandeln, den zur Steckdose zu transportieren um damit die Batterien zu laden. Erst dann wird ja die Energie direkt in kinetische Energie für das Auto umgewandelt. Sinnvoller wäre es sofort ein Gas-Auto zu benutzen.

Aber, es gibt Stromspitzen, die abgebaut werden müssen. Wir hatten das Thema schon einmal beim Kopswerk. Daher kann es durchaus Sinn machen, beispielsweise nachts die Elektroautos aufzuladen. Wir beleiben an dem Thema dran.

Linktipps:

Foto © Daimler AG

Über den Author

Gerd Kebschull bloggt für StromAuskunft seit dem Jahr 2006. Du kannst Ihm auch auf Google+ folgen.

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2 Reaktionen zu “Autofahren aus der Steckdose”

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