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Neue Studie zum Thema Elektromobilität

20. Mai 2010 von Gerd Kebschull

Elektromobilität ist ein spannendes Thema, obwohl ich persönlich der Meinung bin, wenn man das Thema “gesamtenergetisch” betrachtet, ist ein sparsames Dieselfahrzeug (s.a. Volkswagen Polo BlueEmotion) die bessere Wahl.

Setzt sich die eMobile durch?

Das ist doch die spannende Frage. Der 3L-Lupo und der sparsame A2 TDI waren ein Flop. Leider, wie man festgestellt hat, waren die Autos einfach zu früh auf dem Markt. Kein Mensch wollte für so wenig Auto so viel Geld ausgeben. Genauso könnte es den Elektroautos gehen. Und jetzt wieder nach Vater Staat rufen, um diese Technologie zu “sponsern”, ist bei den leeren Kassen eher kontraproduktiv.

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918 Spyder, Cayenne S Hybrid und 911 GT3 R Hybrid

Was bringt uns die Elektromobilität?

Strom ist ein etablierter Endenergieträger, der künftig noch weiter an Bedeutung gewinnt. Wasserstoff spielt hingegen als Endenergieträger derzeit noch keine Rolle, obwohl der Einsatz aus Gründen des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit immer wieder diskutiert wird.

In der aktuellen Studie „Vergleich von Strom und Wasserstoff als CO2-freie Endenergieträger” vergleicht und bewertet das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI gemeinsam mit der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH im Auftrag der RWE AG verschiedene Anwendungsfelder für Strom und Wasserstoff. Die Studie wird heute auf der Welt-Wasserstoff-Konferenz in Essen vorgestellt. Die Untersuchung geht der Frage nach, wo welcher der beiden Endenergieträger Strom und Wasserstoff im Vergleich zu konventionellen Lösungen am sinnvollsten einzusetzen ist.

„Wenn regenerative oder CO2-arme Energieträger eingesetzt werden, weisen besonders batteriegetriebene Fahrzeuge, aber auch Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge deutliche Vorteile gegenüber konventionellen PKW auf. Die Treibhausgasemissionen können um den Faktor vier bis fünf niedriger liegen im Vergleich zu PKWs mit Verbrennungsmotoren, selbst wenn dort noch weitere Effizienzsteigerungen unterstellt werden“, erläutert Projektleiter Martin Wietschel vom Fraunhofer ISI die Ergebnisse.

Da die beiden Energieträger Strom und Wasserstoff sowie die damit verbundenen Antriebssysteme unterschiedliche Eigenschaften, beispielsweise bei den Reichweiten und den Betankungsgeschwindigkeiten aufweisen, wird es eher situationsabhängige Einsätze verschiedener Fahrzeuge mit unterschiedlichem Antrieb geben, als eine Einzellösung, die allen Ansprüchen gerecht wird, so das Ergebnis der Studie. Zum Beispiel weisen bei kleinen PKW, wie etwa Zweitwagen für Berufspendler, derzeit reine Batteriefahrzeuge gegenüber den anderen alternativen Antriebssystemen signifikante Vorteile auf. Im Mittelklassewagensegment stehen derzeit die Plug-in-Hybride mit den Brennstoffzellenfahrzeugen bei den alternativen Antriebsystemen am besten im Wettbewerb. Sie haben im Vergleich zu reinen Batteriefahrzeugen eine längere Reichweite und die Betankungszeiten stellen kein Hindernis dar.

Die Studie steht zum Download bereit.

Linktipps:

Foto © Porsche AG
Modelle: Cayenne S Hybrid   Modelle: Studie 918 Spyder   Baureihe: Cayenne   Baureihe: 918 Spyder Rennfahrzeuge: Modelle: 911 GT3 R Hybrid   Charakteristika: Bilder Titel:918 Spyder, Cayenne S Hybrid und 911 GT3 R Hybrid

Über den Author

Gerd Kebschull bloggt für StromAuskunft seit dem Jahr 2006. Du kannst Ihm auch auf Google+ folgen.

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