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Archiv der Kategorie ‘Tipps‘

Waschmaschine: Lohnt sich eine Neuanschaffung?

Freitag, den 14. November 2008

Die “alte” dreht noch munter ihre Runden. “Unkaputtbar”, wie die Mercedes-Leute ihren Unimog beschreiben. Ein neues Gerät kosten gut und gern 500 Euro und mehr. Da fällt eine Entscheidung schwer.

Spart Strom, Zeit und Wasser

(c) Pixelio…heißt es in der Werbung. Media-Markt, Saturn, Quelle und Co. überschlagen sich mit Angeboten. Die Rechnungen, die einige Discounter uns anbieten sind verlockend:

  • Preisvorteil 50,- Euro (weil Sonderangebot)
  • Stromkostenersparnis* 92,40 Euro
  • Wasserkostenersparnis**: 79,99 Euro

Sie sparen: 222,39 Euro, wenn Sie eine Waschmaschine für 499,99 Euro kaufen.

Grundsätzlich ist an der Rechnung nichts auszusetzen. Man sollte aber auch das Kleingedruckte lesen, welches sich hinter den Sternchen verbirgt:

* Stromkostenersparnis in 10 Jahren gegenüber einem 10 Jahre älteren Gerät, bei durchschnittlich 220 Waschladungen und einem Strompreis von 0,2 Euro pro KWh.

** Bei den Wasserkosten werden ebenfalls 220 Waschladungen angesetzt, bei einem Wasserpreis von 4,04 Euro pro Kubikmeter. (Quelle: Quelle, kein Scherz sondern der Quelle-Versand).

Grundsätzlich geht die Rechnung so in Ordnung. Unseriös ist, mit zwei Stellen nach dem Komma zu rechnen. Wie hoch wird der Strompreis in 10 Jahren sein. Vermutlich deutlich höher. Ebenfalls der Wasserpreis. Damit kippt die Rechnung / Entscheidung in Richtung Neukauf. Vermutlich wird man auch mit 220 Waschladungen bei einem 4-Personenhaushalt nicht auskommen. Testen Sie die Zahl mal selbst. Schwierig ist der Zeitraum. Eine Maschine sollte sich nicht erst in zehn Jahren amortisieren, denn das ist die allgemeine Lebenslaufzeit einer Waschmaschine.

Aus Umweltgründen ist ein Neukauf natürlich immer zu empfehlen.

LinkTipps:

Foto © Pixelio | Bolliger Hanspeter

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Gaspreise sinken

Samstag, den 8. November 2008

Endlich wieder gute Nachrichten für Verbraucher! Die ersten Gasversorger haben eine Reduktion ihrer Gastarife angekündigt. 5 der bundesweit ca. 750 Gasversorger senken Ihre Preise zum 01. Dezember. Das wurde auch höchste Zeit, denn immerhin sinkt der Ölpreis seit Monaten kräftig und das Barrel Rohöl kostet aktuell nur noch halb so viel, wie noch im Juli diesen Jahres. Normalerweise sollten die Preise deutlich sinken, denn die Gaspreisentwicklung ist an die Ölpreisentwicklung gekoppelt. Es ist also wahrscheinlich, dass viele Versorger demnächst nachziehen werden.

GasAuskunft

Unser Tipp: Behalten Sie die Gaspreise im Auge und machen vergleichen Sie die Gastarife.

» Gaspreise sinken

Stromanbieter Porträts

Freitag, den 31. Oktober 2008

Die Zahl der deutschen Stromanbieter wächst stetig – bis heute zählt der Markt knapp 900 regional und bundesweit aktive Unternehmen. Da fällt die Wahl des passenden Anbieters nicht gerade leicht, zumal neben der Preisfrage auch weitere Faktoren entscheidend sein können: Welche Tarifvarianten gibt es? Wie sehen die Vertragsbedingungen aus? Woher kommt der Strom? Kurzum: Stimmt das Gesamtpaket? Um etwas Licht ins Dickicht der Möglichkeiten zu bringen, stellen wir Ihnen ab sofort einzelne Stromanbieter im Profil vor. Diese Rubrik versorgt Sie neben grundsätzlichen Informationen zu den jeweiligen Unternehmen auch mit wichtigen Details zum konkreten Leistungsumfang. Wir haben für Sie die angebotenen Tarife inklusive vertraglicher Besonderheiten und der exakten Herkunft des Stroms genauer unter die Lupe genommen. So erhalten Sie einen kompakten Überblick, welcher Anbieter in Sachen Preis, Service, Erfahrung, Flexibilität und Klima am Besten zu Ihnen passt. Unsere Auswahl berücksichtigt dabei sowohl deutschlandweit verfügbare als auch regional begrenzte Stromangebote, die für Sie von besonderem Interesse sein könnten. Ob wechselwillig oder wissbegierig – wir hoffen, Sie werden fündig.

Folgende Porträts sind derzeit auf StromAuskunft online.

  • Bonusstrom
  • BS ENERGY
  • b-wie-billiger
  • Clevergy
  • e-ben
  • EGT Energie
  • EHG Energie Handel
  • EnBW
  • EON Bayern
  • Eprimo
  • e-wie-einfach
  • Flexstrom
  • GGEW
  • Lichtblick
  • Mark-E
  • Nuon
  • Stadtwerke Düsseldorf
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  • TelDaFax
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  • Yello Strom
  • enercity
  • SchwabenStrom
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    Warmes Wasser

    Dienstag, den 21. Oktober 2008

    …sollte man da erzeugen, wo man es braucht. Am besten mit einem Untertischgerät. Das erhöht nur unwesentlich den Stromverbrauch, senkt aber den Gas- und Wasserverbrauch.

    Verluste durch den Transport

    (c) PixelioWenn man im eigen Haus wohnt, wird in der Regel das Warmwasser zentral im Hauswirtschaftraum oder im Keller erzeugt und muss dann über zig Meter durchs ganze Haus transportiert werden, damit es dann beispielsweise im Badezimmer am Spülstein ankommt. Bis das warme Wasser ankommt fliesen einige Liter teurer Trinkwasser ungenutzt in Abwasser. Es gibt zwei Möglichkeiten das zu verhindern.

    Einmal kann man das warme Wasser ständige zirkulieren lassen. Dass hat den Vorteil, wenn man das warme Wasser anfordert, ist es sofort verfügbar. Der Nachteil ist, dass eine Pumpe ständige läuft, um das Wasser zu transportieren und natürlich entstehen beim Transport auch Wärmeverluste. Natürlich kann man über eine Zeituhr festlegen, dass das Wasser beispielsweise nur von 7 bis 8 Uhr bewegt wird. Wer sich nach 8 Uhr die Zähne putzt, wartet wieder.

    Eine andere Option, sind so genannte Untertischgeräte. Ein kleines Elektrogerät bereitet etwa 5 Liter Wasser auf. Das Wasser ist sofort verfügbar. Da die Geräte gut isoliert sind, und die Wassertemperatur genau vorgewählt werden kann, z.B. 35 Grad, ist der Stromverbrauch überschaubar. Ein Untertischgerät kostet etwa 50 Euro. Wichtig ist, dass ein spezialer Wasserhahn noch benötigt wird. Gesamtkosten etwa 100 Euro.

    Erhöhter Stromverbrauch kann also helfen Geld zu sparen; beim Wasser-, Gas- oder Ölverbrauch.

    Linktipps:

    Foto © Pixelio | Gitti Moser

    » Warmes Wasser

    Immer die gleichen Stromspartipps

    Montag, den 17. März 2008

    workforfood„Überlegen Sie, ob wirklich in jedem Raum immer nur dann Licht an ist, wenn auch jemand im Raum ist. Überprüfen Sie Ihre Geräte. Auch im Standby-Betrieb verbrauchen Elektrogeräte Strom. Kaufen Sie daher schaltbare Steckerleisten.“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Ich hab´s eben wieder anlässlich des Weltverbrauchertages lesen müssen…

    Jeder piepelige Verbraucherschützer drischt diese Phrasen aufs Papier. Meist sind solche Knüllertipps auch noch die einzigen. Bisweilen rät noch einmal einer, man möge nur die Waschmaschine anschmeißen, wenn man erstens dreckige Wäsche und zweitens soviel davon hat, dass man die Trommel damit maximal befüllen kann. Ansonsten möge man sich „Rei in der Tube“ besorgen und von Hand drauf los rubbeln.

    Schön und gut. Natürlich sind die drei genannten Tipps tatsächlich Tipps zum Stromsparen. Da lügt keiner. Aber, es gibt weit effektivere Möglichkeiten, seinen Stromverbrauch zu drosseln. Erst wenn die Großverbraucher (und da ist sogar die Waschmaschine ein vergleichsweise kleiner) im Griff sind, sollte man sich auf das Feintuning der Standbys oder den Austausch von Glühlämpchen fokussieren. Ansonsten wird man leicht in die vermeintliche Sicherheit, man habe ja schon ganz schön was für´s Stromsparen abgleiten und sich zu Beginn des Folgejahres möglicherweise spontan in einer Stroke Unit wieder finden.

    Aus eigener Erfahrung rate ich Ihnen sich insbesondere auf folgende beeinflussbare Größen zu konzentrieren. Allen voran gilt es, den Einsatz des Wäschetrockners auf das absolut Unvermeidliche zu reduzieren. Selbst bei modernen Geräten könnte man die 5-Euro-Scheine nachschieben wie das Kleingeld in ausländischen Münzfernsprechern, wenn man aus dem Urlaub nach Hause telefoniert. Leider haben die Trockner keinen derartigen Geldschlitz, sonst würde man viel schneller erkennen, welchen Unterdruck im Zwiebelleder diese Maschinen erzeugen.

    Dann geht´s an die Spülmaschine. Unfassbar, was da durchgeht. Wenn sie schon laufen muss, dann immer schön voll machen und ausschließlich das Sparprogamm anschmeißen. Selbst in diesem – meist auch noch Öko genannten – Modus frisst die Maschine enorm. Der beste Tipp daher: Auslassen und mit der Hand spülen. Korrekt gerechnet erzielt man sogar auf diese Weise noch einen ganz ordentlichen kalkulatorischen Stundenlohn.

    Betreiben Sie einen Gefrierschrank zusätzlich zur Kühl-/Gefrierkombination? Wenn ja, ausschalten. So billig können Sie die Lebensmittel gar nicht einkaufen, dass sich diese Form der Bevorratung rechnen würde. Benutzen Sie Halogenfluter zur Wohnraumbeleuchtung? Weg damit! Mindestens 300 Watt ziehen sich diese Monstren rein und sind dabei nicht heller als eine 25-Watt-Energiesparlampe.

    Bis hierhin alles umgesetzt? Dann können Sie jetzt noch den Waschmaschinentipp beherzigen, Durchlauferhitzer nicht unnötig laufen lassen und den Kühlschrank höchstens auf halbe Leistung einstellen.

    So, dann mal ran an den Austausch der Glühbirnen und her mit den schaltbaren Steckerleisten für die Standby-Elektronik. Und wo Sie schon dabei sind, konfigurieren Sie Ihren Computer zumindest so, dass auch er sich nach zwanzig Minuten schlafen legt.

    Gute Nacht…

    [Foto: aboutpixel.de - bruno]

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    Spare in der Zeit…

    Sonntag, den 16. März 2008

    so hast Du in der Not, sagt ein altes Sprichwort. Beim Stromverbrauch kann man auch eine Menge sparen, ohne sich wirklich einschränken zu müssen.

    Wo sitzen die Stromfresser?

    Das ist doch die entscheidende Frage. Wenn man eine 60er (Watt) Glühbirne gegen eine 25er austauscht, spart man schon mehr als 100 Prozent. Leider ist es im Zimmer dann ziemlich duster und am Ende des Jahres hat man nicht wirklich Geld gespart. Richtig viel Energie kann man sparen, wenn man die großen Stromverbraucher nicht oder nur selten benutzt. Beispielsweise im Sommer, wenn man die kleine mobile Klimaanlage, die mal locker 1 bis 3 kW (Kilowatt) schluckt, ohne wirklich das Raumklima deutlich zu verbessern – einfach nicht einsetzt. Ein Ventilator, braucht nur ein Bruchteil des Stroms (ca. 30 bis 60 Watt) und die zugefächelte Luft empfindet man trotzdem als Kühlung.

    Natürlich sollte man nicht für ein einziges Brötchen den Backofen aufheizen. Auch der Schnellkochtopf ist ein gutes Hilfsmittel, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Durch den Überdruck kocht das Wasser nicht mehr bei 100 Grad, sondern bei 115 oder 120. Der Garprozess wird erheblich beschleunigt. Rouladen benötigen nicht mehr zwei Stunden Garzeit, sondern sind bereits nach etwa 30 Minuten fertig. Jahresverbrauch eines vier Personen Haushalts etwa 300 kWh Strom, so die Angabe bei Quelle.de. Aber bei solchen Angaben sollte man vorsichtig sein. Ich denke, der absolute Verbrauch wird wesentlich höher sein, weil der Trockner – es ist ja so praktisch – wesentlich öfter benutzt wird.

    Herd

    Auch der Trockner ist ein echter Stromfresser. Wenn es möglich ist, sollte die Wäsche an der frischen Luft getrocknet werden. Dies schont die Wäschen und den Geldbeutel.

    Waschmaschinen haben ein Sparprogramm. Ebenfalls sinnvoll ist es, auf die Kochwäsche zu verzichten. Auch bei 40 Grad wird die Wäsche nicht nur sauber, sondern rein. Wenn man all diese kleinen Sparmaßnahmen umsetzt, denke ich, sind schnell 100 bis 200 Euro pro Jahr gespart.

    Foto Pixelio.de | Fotograf: RainerSturm

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    Thin Clients – Nicht nur Platzwunder

    Donnerstag, den 21. Februar 2008

    SparsamAls Thin Clients bezeichnet man hierzulande hauptsächlich abgespeckte Compüterchen, deren einzige Fähigkeit darin besteht, mit einem größeren Computer, zumeist einem Terminal Server Kontakt aufzunehmen. Diese Technik setzt sich insbesondere da mit steigender Geschwindigkeit fort, wo zentrale Datenhaltung die übergeordnete Rolle spielt, beispielsweise in der Steuerberatungsbranche.Software wird einmalig auf dem Server installiert, die einzelnen Arbeitsplätze rufen sie auf dem Server auf. Die technischen Vorteile liegen auf der Hand. Die Wartung findet zentral an einem Gerät statt. Dies betrifft neben der Anwendungssoftware natürlich auch die Betriebssystemtechnik, sowie den gesamten Bereich der Sicherheit, wie Virenscanning etc.

    Die Kosten für die einzelnen Arbeitsplätze gehen nach unten, weil keine leistungsfähigen Maschinen mehr erforderlich sind, sondern im Grunde nur entfernte Bildschirme mit geringstmöglicher Eigenintelligenz. Insgesamt, je nach Zahl der Arbeitsplätze, eine gewaltige Kostenersparnis.

    Nun gibt es für die umweltbewussten Firmenlenker und IT-Entscheider ein weiteres Argument zum Umstieg auf Thin Clients. Die Zeitschrift iX aus dem Heiseverlag hat sich für ihre aktuelle Ausgabe nämlich die Mühe gemacht, einmal den Energieverbrauch der Clients ins Verhältnis zu setzen zu dem Verbrauch handelsüblicher Desktop-PC.

    Sicherlich wird man das Ergebnis nicht als bahnbrechende Überraschung bezeichnen wollen. Mit ein wenig Nachdenken hätte jedem klar werden können, dass ein Netzteil, welches in der Größe lediglich ein Drittel der Größe eines anderen und dabei einen relativ leistungsschwachen Computer zu versorgen hat, aller Voraussicht nach auch weniger Strom verbrauchen wird. Dennoch darf man nun mit Freude den angetretenen Beweis diesbezüglich zur Kenntnis nehmen.

    Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass Thin Clients lediglich zwischen 5 und 25 Watt Leistung aufnehmen, während größere Geräte schnell zwischen 60 und 120 Watt liegen. Rechnet man die Werte nun auf angenommene Betriebszeiten eines Büroalltags hoch, stellt man fest, dass ein Thin Client im Schnitt deutlich weniger als die Hälfte der Stromkosten eines größeren Gerätes verursacht.

    Schon bei zehn Geräten sind demnach Einsparungen im dreistelligen Bereich möglich. Na, wenn das nicht mal ein echter Stromspartipp ist!

    [Fotoquelle: © S. Hofschlaeger / PIXELIO]

    » Thin Clients – Nicht nur Platzwunder

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