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Archiv der Kategorie ‘Forschung, Technik‘

Schaufensterbewerbung zum Thema Elektromobilität

Donnerstag, den 1. Dezember 2011

Das Thema Elektromobilität hat uns hier auf dem Blog schon seit einiger Zeit beschäftigt. Wir hoffe auch demnächst hier ein Elektrofahrzeug vorstellen zu können. Von Serienreifen kann bei vielen Herstellern noch nicht gesprochen werden. Wir bleiben an den Thema dran.

Elektromobilität in Niedersachsen

  • Volkswagen beteiligt sich an der Schaufensterbewerbung Niedersachsens zur Elektromobilität

Im Rahmen des heutigen Pressetermins zur „Elektromobilität in Niedersachsen“, zu dem die Niedersächsischen Ministerien in der Landesvertretung in Berlin eingeladen haben, erklärt Volkswagen seine Beteiligung am Schaufenster der Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg.

Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter und Leiter Volkswagen Konzern Elektro-Traktion sagt hierzu:

„Das Schaufenster Niedersachsen bietet die ideale Plattform für die Markteinführung und den Markthochlauf von Elektrofahrzeugen. In diesem Rahmen sehen wir für Volkswagen eine sehr gute Möglichkeit, Elektrofahrzeuge mit der entstehenden Ladeinfrastruktur zu vernetzen und in dazugehörige Mobilitätsdienste zu integrieren. Denn diese Aktivitäten können nicht von Volkswagen allein gestaltet werden, sondern hier sind wir auf eine enge Vernetzung mit Politik, Projektpartnern, Wissenschaft und Wettbewerbern angewiesen.”

Im Einklang mit der eigenen Unternehmensposition und daher ein für Volkswagen sehr wichtiger Aspekt ist die Integration erneuerbarer Energien im Schaufenster Niedersachsen. Denn nur mit regenerativem Naturstrom ist das volle Potenzial hinsichtlich der CO2-Senkung zu heben. Hohe Bedeutung hat für Volkswagen auch die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, Berufsanfängern und Studienabsolventen im Bereich Elektromobilität, denn diese ist Voraussetzung für Beschäftigung und Wachstum in der Region. Für die langfristige Sicherung der Unternehmensposition von Volkswagen wird kontinuierlich über die Konzernforschung in neue Technologien und neue Wissenschaftsfelder investiert.”

Für die Region Nord ist besonders die Flottenerprobung mit 80 Golf Blue-e-Motion in Berlin, Hannover und Wolfsburg von Bedeutung. 2012 wird Volkswagen den deutschen Flottentest durch internationale Flottenerprobungen erweitern, um Elektrofahrzeuge auch auf andere Klimabedingungen, Geländetopographien und vor allem auch andere Kundenanforderungen vorzubereiten.

Volkswagen wird 2013 die Elektromobilität mit dem e-up! und kurze Zeit später mit dem Golf Blue-e-Motion in Serie bringen.

Foto © Redaktionsbüro Kebschull IAA 2011

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Kabellose Aufladung von Elektrofahrzeuge

Samstag, den 12. November 2011

E-Autos haben ein Problem. Sie müssen häufig aufgeladen werden. Weiterhin die Frage: Habe ich den richtigen Adapter an Bord. Problemlösung: Kabellose Aufladung.

Erster Probelauf zur kabellosen Aufladung von Elektrofahrzeugen

Qualcomm (Nasdaq: QCOM) ist Teil des ersten Wireless Electric Vehicle Charging (WEVC)-Testlaufs in London. Im Rahmen der branchenführenden Initiative kooperiert Qualcomm mit der Regierung von Großbritannien sowie mit dem Bürgermeisteramt von London und dem „Transport for London“ (TfL), einer Dachorganisation, die für die Koordinierung des Londoner Verkehrssystems zuständig ist.

Der vorkommerzielle Test wird voraussichtlich Anfang 2012 beginnen. Etwa 50 Electric Vehicles (EVs) werden daran teilnehmen. Während des Probelaufs wird die kabellose Inductive Power Transfer (IPT)-Technologie zum Einsatz kommen. Diese ermöglicht hochleistungsfähige Energieübertragung auch über größere Luftdistanzen hinweg. Die Nutzung ist unkompliziert und stressfrei: Der Fahrer parkt das Fahrzeug einfach auf die übliche Weise und das System richtet sich automatisch für die Energieübertragung aus.

Foto © Qualcomm

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Uni Kassel untersucht Biogasausbau-Szenarien

Freitag, den 28. Oktober 2011

Die Universität Kassel hat ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem sich verschiedene Biogas-Ausbaupfade unter den Aspekten Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz vergleichen lassen.

Uni Kassel entwickelt Simulationsmodell für den Vergleich von Biogasausbau-Szenarien

  • Flexible Biogasproduktion ist schon heute möglich und sinnvoll

In dem Simulationsmodell untersuchten die Wissenschaftler auch, in welcher Form die Biogasproduktion am besten in die Gesamtstruktur der hiesigen Energieversorgung zu integrieren ist. Ergebnisse sind: Zentrale Biogasanlagen können unter bestimmten Voraussetzungen effizienter, wirtschaftlicher und klimafreundlicher arbeiten als dezentrale Anlagen. Auch mit den heutigen vornehmlich dezentralen Anlagen im mittleren Leistungsbereich ist eine flexible Stromproduktion möglich und sinnvoll.

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Gefördert wurde das Vorhaben vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

Mit Hilfe des Modells wurden drei Haupt-Ausbaupfade einander gegenüber gestellt:

  • „Status Quo“: Die heutige durchschnittliche Anlagenleistung von 343 kWel bleibt auch beim Ausbau bestehen
  • A: Der Anlagenausbau erfolgt ausschließlich mit zentralen 2-MWel-Anlagen
  • B: Beim Ausbau kommen nur dezentrale 150 kWel-Hofanlagen zum Einsatz

Wichtige Ergebnisse der Simulationen zur Biogas-Eingliederung in die Gesamtenergieversorgung waren:

  • Erfolgt die Energieerzeugung aus Biogas so wie derzeit, also nicht an tages- und jahreszeitliche Nachfrageschwankungen angepasst, wird Grundlast erzeugt. Damit könnten etwa sechs abgeschaltete Kernkraftwerke ersetzt werden.
  • Mit dem heutigen Biogas-Anlagenpark ist es bereits möglich, flexibel Mittellast zu erzeugen. Damit käme eine gezielte Substitution von Kohlekraftwerken in Frage, diese Option hätte hohe CO2-Einsparungen zur Folge.

In Regionen mit vielen Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen könnten Biogasanlagen zum Ausgleich dieser stark schwankenden Energieerzeuger eingesetzt werden. In der Folge würde Grundlast durch ein regeneratives Kombikraftwerk erzeugt, die CO2-Einsparungen wären jedoch geringer als beim Ersatz von Kohlekraft.

Linktipps:

Foto © Pixelio.de | JuwelTop

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Neuer Pelletkessel – “Low Dust”

Dienstag, den 26. Oktober 2010

Um die gesteckten Klimaziele zu erreichen, benötigen die Verbraucher intelligente Technik. Pellettechnik ist weit verbreitet. Das neue Konzept für emissionsarme Feuerung arbeitet deutlich effektiver und sauberer. Forschung und Industrie arbeiten Hand in Hand.

Niedrigste Emissionen dank „Low-Dust“

  • Viessmann entwickelt Konzept für emissionsarme Feuerung, die ohne Filtertechnik auskommt

Durch Optimierung der Verbrennung und des Verbrennungsraumes die Emissionen einer Pelletfeuerung zu reduzieren – dieser Ansatz galt bislang als weitgehend ausgereizt. Die Firma Viessmann konnten auf diesem Wege dennoch weitere, deutliche Erfolge erzielen.

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Das zwischen 2008 und 2010 entwickelte „Low-Dust“-Feuerungskonzept kombiniert verschiedene optimierte und aufeinander abgestimmte Maßnahmen im Bereich der Verbrennung. Es ist für Pellet-Kessel mit einer Leistung zwischen 10 und 25 kW konzipiert. Die im Projekt getestete Versuchsanlage erreichte bei Volllast eine bis zu 72-prozentige Reduktion von Kohlenmonoxid sowie bis zu 66 Prozent geringere Gesamtstaub- und bis zu 74 Prozent geringere Feinstaub-Emissionen als der aktuelle Stand der Technik.

Das Entwicklungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe gefördert.

Ab 2015 gelten bei Biomasse-Heizanlagen aufgrund der im März 2010 novellierten 1. Bundes-Immissions-Schutzverordnung deutlich verschärfte Grenzwerte für Staub-Emissionen. Die geforderten 20 mg Staub pro Kubikmeter Abgas kann ein  Großteil der heute am Markt angebotenen Anlagen entweder gar nicht oder nur mit Hilfe eingebauter Filter einhalten. Filtertechnik ist jedoch teuer, so dass die Wirtschaftlichkeit vieler Anlagen hierdurch in Frage gestellt wird.

Im Projekt setzten die Entwickler auf einen optimal konstruierten Brennraum, um eine möglichst vollständige Verbrennung mit geringen Emissionen zu erreichen.

Foto © Pixelio.de | Thorben Wengert

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Großes Einsparpotential bei Aufzügen

Mittwoch, den 25. August 2010

Beim Hausbau im Zusammenhang mit Energiesparen denkt man in erster Linie über Wärmedämmung nach. Dass man auch in anderen Bereichen große Einsparpotenziale hat, zeigt eine Untersuchung des  Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI.

EU-Projekt „Energy efficient elevators and escalators“, kurz E4-Projekt

470903_R_by_Gerhard-Fra-a_pixelio_aufzug_480x640Energieeffizienz war beim Bau von Aufzügen bis vor einigen Jahren kaum ein Thema. Stattdessen lag das Hauptaugenmerk auf Sicherheit, Komfort und Platzbedarf. Mittlerweile spielen Energieeffizienz- und –einsparmaßnahmen sowie die damit verbundene Reduzierung von CO2-Emissionen auch im Gebäudebau eine wesentliche Rolle.

Das EU-Projekt „Energy efficient elevators and escalators“, kurz E4-Projekt, wurde von der Universität in Coimbra, Portugal, koordiniert. Die Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI im Rahmen des Projektes beschäftigten sich mit der Verbesserung der Energieeffizienz von Aufzügen und Fahrtreppen in Büro- und Wohngebäuden in Europa. Ergebnis der Studie: Mit einem jährlichen Gesamtenergiebedarf von 18 TWh ist der Stromverbrauch von Aufzügen in Europa so hoch wie der jährliche Verbrauch im deutschen Schienenverkehr.

Durch die Reduzierung des Stillstandverbrauchs sowie den Einsatz neuer Technologien sind Einsparungen von über der Hälfte der bislang eingesetzten Energie möglich. Zusätzlich müssen Maßnahmen getroffen werden, die das Bewusstsein für die Thematik bei Herstellern und Betreibern schärfen. Zudem sollten Informationen zur Verbesserung der Energieeffizienz und den damit verbundenen Investitionskosten breiter zugänglich gemacht werden.

  • Die Studie steht hier zum Download bereit.

Foto © Pixelio | Gerhard Fraßa
Gläserner Aufzugschacht am World Trade Center (Dresden)

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IKEA fährt den HydroGen4

Dienstag, den 11. Mai 2010

Der HydroGen4 ist kein besonders „hübsches“ Kraftfahrzeug, aber eines der wenigen, die schon mit “Zero Emission” unterwegs sind. Aus dem Auspuff kommt nur Wasserdampf.

Träumst Du noch – oder fährst Du schon

… würde vermutlich IKEA titeln. Die schwedischen Möbelbauer gehen mit gutem Beispiel voran und gehen eine Partnerschaft mit Opel ein. Ziel ist es, die Markterprobung von Brennstoffzellenfahrzeugen voranzutreiben. Den Firmen IKEA und ENERTRAG wurde im Rahmen der Jahreskonferenz aller Partner des Brennstoffzellenprojekts Clean Energy Partnership (CEP) in der Opel Repräsentanz in Berlin jeweils ein Auto vom Typ HydroGen4 übergeben.

Seit Dezember 2008 fahren zehn HydroGen4 Fahrzeuge in Berlin als Beitrag von Opel zur CEP

Seit Dezember 2008 fahren zehn HydroGen4 Fahrzeuge in Berlin als Beitrag von Opel zur CEP

„Wir waren von Anfang an begeistert von den Ideen, die IKEA für einen vielfältigen Einsatz des HydroGen4 hat. Wir erhalten somit ein breites Spektrum neuer Nutzungsprofile für die Markerprobung und wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unserer Brennstoffzellenfahrzeuge“, so Dr. Lars Peter Thiesen, Leiter der europäischen Einführungsstrategie für Wasserstoff und Brennstoffzellen bei Opel.

„Der sparsame und effiziente Umgang mit Energie und Ressourcen ist einer unserer Schwerpunkte beim Thema Nachhaltigkeit. Wir freuen uns daher, Opel bei der Erprobung des Fahrzeugs zu unterstützen und damit langfristig zu einer umweltschonenden Mobilität beitragen zu können“, so Petra Hesser, Landeschefin IKEA Deutschland.

Seit Dezember 2008 fahren zehn HydroGen4 Fahrzeuge in Berlin als Beitrag von Opel zur CEP. Als Partner von Opel testen Unternehmen wie ADAC, Allianz, Axel Springer AG/Bild, Coca-Cola, Hilton, Linde, Schindler, Total und Veolia die Fahrzeuge im Alltagsbetrieb. Inzwischen hat die vierte Generation dieser Fahrzeuge in Kundenhand problemlos über 2,2 Millionen Kilometer mit mehr als 17.000 Betankungsvorgängen zurückgelegt.

Linktipps:

Foto © Adam Opel AG

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Die e-Mobile kommen

Donnerstag, den 6. Mai 2010

Das Thema Elektromobilität hatten wir schon mehrfach angesprochen. Macht es wirklich Sinn, teuren Strom zu benutzen, um emissionsfrei durch die Stadt zu fahren? Bislang gab es auch immer Probleme mit der Reichweite. Der Opel Ampera nimmt für sich in Anspruch die 500-Kilometergrenze zu knacken, davon 60 Kilometer rein elektrisch.

Opel zum Thema Elektromobilität

  • Leser der Branchenzeitschrift Automobilwoche sehen Opel vorne
  • Elektrofahrzeug Opel Ampera gewinnt Vergleich in Auto Bild

Bei einem ersten Konzeptvergleich der Fachzeitschrift Auto Bild hat Opel im Vergleich zu den Mitbewerbern die Nase vorne. Der Opel Ampera als viersitzige Fließheck-Limousine, soll Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommt, fährt 60 Kilometer rein elektrisch.

Der Opel Ampera soll bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen

Der Opel Ampera soll bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen

Sobald die Lithium-Ionen-Batterie entladen ist, startet der an Bord befindliche Verbrennungsmotor und erzeugt Strom, der das Fahrzeug für die weitere Fahrt antreibt. Der Ampera fährt nahtlos mehr als 500 Kilometer weit, bevor er zum Laden an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen beziehungsweise mit Kraftstoff betankt werden muss.

Um das Projekt Ampera zu einem Erfolg zu führen, wurde die Strategie „e-mobility unlimited“ entwickelt, die im Kern drei Punkte umfasst:

  • Kleine, rein batteriebetriebene Elektroautos für kurze, meist städtische Strecken
  • Elektrofahrzeuge mit verlängerter Reichweite für Menschen, die mit einem Fahrzeug sowohl lange als auch kurze Distanzen fahren,
  • Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle für lange Strecken ohne jegliche Emissionen und ohne Einschränkung bei Fahrzeuggröße oder Funktion

Linktipps:

Foto © Opel / GM

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Klärtechnik auf der IFAT ENTSORGA 2010

Dienstag, den 23. März 2010

Intelligent Technik hilft in allen Bereich Strom zu sparen – und das heißt Kosten zu reduzieren. Ein Beispiel dazu: Deutsche Kläranlagen verbrauchen die komplette Jahresstromproduktion, welches ein modernes Kohlekraftwerk erzeugt.

Stromsparen beim Pumpen und Belüften

  • Aussteller der Weltleitmesse IFAT ENTSORGA bieten dazu energieeffiziente Komponenten, moderne Überwachungs- und Steuerungslösungen sowie kompetente Beratungsleistungen an.
  • Großes Stromsparpotential bei der Belüftung, Umwälzung und Förderung von Abwasser

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In Deutschland gibt es rund 10.000 kommunale Kläranlagen. Nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA, Dessau) benötigen sie jährlich fast 4.400 Gigawattstunden Strom, was der Jahresleistung eines modernen Kohlekraftwerks entspricht. Die Behörde schätzt, dass etwa 20 Prozent dieser Energie eingespart werden kann ‑ durch effizientere Belüftung, verbesserte Steuerung der Aggregate sowie den Einsatz von Motoren und Pumpen der höchsten Energieeffizienzklasse.

„Bei der Belüftung gibt es bei allen Einzelkomponenten Einsparmöglichkeiten – vom Verdichter über die Verteilung bis hin zu den Belüftungselementen selbst“, weiß Dr. Gerhard Seibert-Erling, Niederlassungsleiter des auf Energieoptimierung, Elektro-, Maschinen- und Verfahrenstechnik, spezialisierten Beratungsunternehmens John Becker Ingenieure (Kerpen). „Die jährlichen Stromkosten eines Verdichters im Dauerbetrieb sind bei den heutigen Strompreisen oft höher als die Anschaffungskosten“, rechnet Dr. Seibert-Erling vor. „Es lohnt sich also, bei der Beschaffung eines Aggregates die Verbrauchswerte zu einem wesentlichen Punkt der Kaufentscheidung zu machen.“

Linktipps:

Foto IFAT – AlexSchelbert.de

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Thin-film-Solartechnologie

Montag, den 22. März 2010

Es geht um einen Technologievorsprung. Wer baut das effizienteste, kostengünstigste Solarmodul? Wer kann es rechtzeitig auf dem Markt bringen? GE verkündete, dass es seine Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen auf die thin-film (Dünnschicht) Photovoltaiktechnologie konzentriert.

Zunehmende Investitionen in viel versprechende thin-film Photovoltaiktechnologie

Dabei arbeitet das Unternehmen mit PrimeStar Solar Inc. zusammen, der Start-Up-Firma, deren Hauptinvestor GE ist.  In enger Kooperation mit Technologie-Experten von PrimeStar bringt das Unternehmen die Kompetenz seiner vier Global Research-Betriebe ein, um alle Herausforderungen zu bewältigen, die bei der Markteinführung eines neuen Produkts entstehen.
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„Nach Durchführung einer umfassenden Studie des PV-Markts haben wir beschlossen, dass die thin-film Technologie der optimale Weg für GE ist”, erklärte Danielle Merfeld, Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Solarenergie bei GE.  „Insbesondere die CdTe-Technologie von PrimeStar verfügt über ein großes Potential.“

GE ist international aufgestellt. Das Team in München (Deutschland), dem Herzen der globalen Solarindustrie, setzt Innen- und Außenanlagen der Weltklasse zum Test von Solarsystemen ein, in denen es die Leistung der fertigen Module erforscht, um Energieverlustmechanismen und Verpackungsprobleme zu identifizieren und zu bewältigen.

Linktipps:

Foto © GE Energy

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Vernetzte Welt spart Strom

Sonntag, den 7. März 2010

Die Strompreise steigen und wir versuchen uns mit intelligenter Technik zu wehren. Die Vision, den ganzen Haushalt zu vernetzen, wird bald Wirklichkeit sein.

Technik, die Geld spart

Schon 1988 habe ich in einem meiner ersten Computer-Bücher (Programmierkurs MS-/GW-BASIC) über den Ausblick geschrieben, dass die Computer unser Leben verändern werden. Sinngemäß hieß es: Der Computer steuert die Heizung, Klimaanlage, schaltet den Kühlschrank hoch und automatisch das Licht ein und aus.” Alle diese Dinge sind heute schon in unserem vernetzen Haushalt möglich. Demnächst kann ich sogar per Handy die Temperatur unserer Heizung regeln.

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Aber lohnt sich dieser Aufwand überhaupt? Ich denke nein, weil sparen im Kopf anfängt! Ich brauche keine durch die Außentemperatur gesteuerte Vorlauftemperatur der Heizung, weil ich diese per Hand regele: Draußen kalt: Vorlauftemperatur hoch. Weil diese netten technischen Spielerreichen auch am “Thema vorbei schalten”. Der Außentemperaturfühler ist beispielsweise an der Hauswand der Südseite befestigt und da scheint prächtig die Sonne. Trotzdem ist es im Haus kalt. Wie kann ich jetzt die Technik manuell überlisten – so die klassische Frage?

Ich halte es da mit einer netten Stromwerbung: Licht an – ich zahle, Licht aus, ich zahle nicht. Heizung runter: Ich spare, Heizungstemperatur hoch: Ich zahle – und leider nicht zu knapp.

Linktipps:

Foto © Pixelio | pepsprog

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