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Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

Fusionsenergie der Schlüssel zur Problemlösung?

Sonntag, den 24. Februar 2008

Vor vielen Jahren habe ich mal etwas zum Thema Wasserstoffbombe gelesen. Die Energie, die dort freigesetzt wird, ist einfach gigantisch. Damals hieß es, dass diese Technologie auch für die Energieversorgung benutzt werden könnte. Nur wüsste man noch nicht, wie man diese riesigen, sich plötzlich entfaltenden Energiemengen, bändigen könnte.

Wie funktioniert das?

Ich bin kein Physiker. Aber soviel habe ich verstanden, dass zum Zünden einer Wasserstoffbombe riesige Mengen Energie benötigt werden. Daher hat man damals eine herkömmliche Atombombe (Fusionssprengsatz) benutzt. Auch für den zivilen Einsatz – jetzt nicht als Bombe, sondern als Energieerzeuger, benötigt man den gleichen Ansatz. 

Auf der Homepage der Europäischen Union werden sehr schön die Vorteile dieser „Spitzentechnologie“ beschrieben, als da sind: Brennstoffressourcen reichlich vorhanden, der „Abfall“ ist Helium und nicht radioaktiv, keine Treibhausgasemissionen usw. Die Zahl ist beeindruckend: In einer Sekunde werden 16 Megawatt Fusionsstrom erzeugt.

Über 2000 Wissenschaftler arbeiten in 30 Labors in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an dieser Technologie. ITER – auf Lateinisch „der Weg“ – wird der nächste Schritt sein. Mit ITER soll überprüft werden, ob diese Technologie irgendwann serienreif ist. Als Zeitansatz gehen die Wissenschaftler von etwa 50 Jahren aus. Ab etwa 2030 könnte man mit dieser Technologie rechnen. Ein spannendes Thema. Die Lösung aller unserer Energieprobleme? 

Links

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Meeresströmungs-Kraftwerk

Sonntag, den 17. Februar 2008

Die Idee ist nicht neu. Schon seit vielen Jahren benutzen die Menschen Wind- und Wasserenergie, um Maschinen anzutreiben: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach.

Unsichtbar – sauber – ökologisch wertvoll

Alle reden immer von Umwelt, wollen ökologischen (aber dennoch preiswerten) Strom. Wenn aber das eigene Haus von einem Windpark umzingelt ist, finden das die meisten Menschen “unschön”. RWE sucht jetzt einen neuen Weg, um Strom zu gewinnen. Man will die Kraft der Gezeiten nutzen.

Das Prinzip ist so einfach wie genial: Durch die Strömungskraft der Gezeiten (Ebbe und Flut) werden Propeller angetrieben, die über Generatoren Strom erzeugen. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy: „Wir sind sehr froh, Marine Current Turbine, einen der weltweit führenden Entwickler von Meeresströmungs-Kraftwerken, als Partner gewonnen zu haben.”

Das Projekt sieht vor, dass das Meeresströmungs-Kraftwerk in einem 25 Meter tiefen Teil des offenen Meeres, vor der Nordwestküste von Anglesey, in Nordwales gebaut werden soll. Die Strömungsverhältnisse sind dort besonders günstig. Die Ingenieure kalkulieren, mit diesem Kraftwerk, 10,5 Megawatt sauberen Strom zu erzeugen.

Noch steht das Genehmigungsverfahren aus und weitere Investoren werden gesucht. Ab 2011 könnte der erste Strom geliefert werden. Wir bleiben an diesem Thema dran.

Grafik (c) RWE

So funktioniert das Meeresströmungs-Kraftwerk. Das Genehmigungsverfahren steht noch aus.

Infos

Grafik © RWE

» Meeresströmungs-Kraftwerk

Kein Licht, kein Strom – ich komme schon

Donnerstag, den 14. Februar 2008

Könnte man den Service nennen, den die Bundeswehr (BW) und das Technische Hilfswerk (THW) in Gronau geleistet haben. Denn die Region war Ende 2005 tagelang ohne Strom. Eigentlich undenkbar…

Bewährungsprobe bestanden

Wie erwähnt, plötzlich ging der Strom aus. Ursachen waren Schnee und Eis. Die Strommasten waren einfach abgeknickt. Für die meisten Bewohner in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen war es eine kurze Unterbrechung von wenigen Stunden. Jedoch in der Region um Gronau dauerte dieser Zustand mehrere Tage an. In einigen Bereichen gab es etwa zehn Tage kein einziges Kilowatt.

Bundeswehr und THW rückten mit Notstromaggregaten an, damit zunächst die Krankenhäuser und andere wichtige Einrichtungen versorgt werden konnten. Nach und nach wurden auch die privaten Haushalte versorgt. Die Soldaten und Mitarbeiter vom THW schufteten Tag und Nacht. Die Techniker und Ingenieure der RWE AG haben die Masten erneuert, neue Kabel montiert und schließlich war der „Spuk“ vorbei.

Der Planungsstab Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr, der noch in seinen Kinderschuhen steckte, hat seine Bewährungsprobe bestanden. Gratulation. Und noch etwas Gutes gab es im Nachhinein zu berichten: Die Geburtenrate, neun Monate nach diesem Stromausfall, ist signifikant gestiegen.

Im nächsten Blog geht es um das Thema „Strom aus dem Meer: Meeresströmungs-Kraftwerk“. «Zum Teil 1

Linktipps:

Fotos © Gerd Kebschull

Chaos in GronauAufräumarbeiten waren schwierig

» Kein Licht, kein Strom – ich komme schon

Zappenduster

Dienstag, den 12. Februar 2008

Wir haben uns auf einen gemütlichen Abend gefreut. Der Rotwein war schon entkorkt und es sollte etwa Leckeres zu Essen geben. Aber dann…

Ohne Strom fehlt die Lebensqualität

… war plötzlich der Strom weg. Wo ist bloß die blöde Taschenlampe. Endlich gefunden, aber die Batterien natürlich leer, weil unsere Enkelin so gern damit herumfunzelt. Was jetzt? Das erste Feuerzeug ist leer, typisches Nichtraucher-Problem. Streichhölzer sind ebenfalls nicht im Sortiment. Gott sei Dank hat der Feuerboy noch funktioniert und Teelichter waren in großen Mengen vorhanden.

Ohne Strom fehlt die Lebensqualität

Was jetzt? Der Strom wird schon bald wieder kommen. Mal kurz herausgeschaut auf die Straße. Die ganze Siedlung liegt im Dunklen. Schon irgendwie unheimlich. Na, ja, der Strom wird schon gleich wieder da sein. Wir leben ja im 20. Jahrhundert, in Europa in einem HighTech-Staat.

Nach etwa einer halben Stunde wurde es merklich kühler im Haus. Wir heizen zwar mit Gas, aber ohne Strom funktioniert keine Heizung. Was tun, wenn die Aktion doch länger dauert? Unser Umluftkamin ist gesperrt, weil wir diesen sowieso nicht anmachen. Was passiert mit dem Gefrierschrank? Einige Stunden ohne Strom ist kein Problem. Aber dann? Jetzt haben wir schon seit über eine Stunde keinen Strom. Das scheint doch ein etwas größeres Problem zu sein.

Plötzlich, Gott sei Dank, geht das Licht wieder an. Wie wir später erfahren, sind in der Nähe von Gronau (Nordrhein-Westfalen) diverse Strommasten durch Schnee und Vereisung ganz einfach umgeknickt. Zwei Tage später war ich als Foto-Journalist im Auftrag für Daimler Nutzfahrzeuge live vor Ort. Aber darüber berichte ich das nächste Mal. »Teil 2

Text und Foto (c) Gerd Kebschull

» Zappenduster

Herzlich Willkommen zum neuen stromblog

Mittwoch, den 6. Februar 2008

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit unserem stromblog einen neuen, kostenlosen Service anbieten können. Ab sofort veröffentlichen wir an dieser Stelle für Sie aktuelle Neuigkeiten, Nützliches und Wissenswertes zum deutschen Strommarkt. 

 

Seit unserer Gründung im Jahr 2005 bietet die StromAuskunft im Internet – www.stromauskunft.de – Endverbrauchern und Gewerbekunden einen kostenlosen und vollständigen Überblick über den deutschen Strommarkt an. Unser unabhängiges Portal wurde dabei von zahlreichen Medien und auch den Verbraucherzentralen weiterempfohlen. Unser Ziel ist es, mehr Transparenz in den Strommarkt zu bringen und damit einen aktiven Beitrag zur Aufklärung der Verbraucher und zur Liberalisierung zu leisten. Und das ist uns bislang schon recht gut gelungen, denn seit Bestehen der Plattform haben sich schon über 150.000 Stromkunden die Tarifunterlagen für einen Anbieterwechsel über uns bestellt.

 

An dieser Stelle möchten wir uns für das bislang entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich Bedanken. 

 

Dr. Jörg Heidjann

-Herausgeber-

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