Zappenduster
12. Februar 2008 von Gerd KebschullWir haben uns auf einen gemütlichen Abend gefreut. Der Rotwein war schon entkorkt und es sollte etwa Leckeres zu Essen geben. Aber dann…
Ohne Strom fehlt die Lebensqualität
… war plötzlich der Strom weg. Wo ist bloß die blöde Taschenlampe. Endlich gefunden, aber die Batterien natürlich leer, weil unsere Enkelin so gern damit herumfunzelt. Was jetzt? Das erste Feuerzeug ist leer, typisches Nichtraucher-Problem. Streichhölzer sind ebenfalls nicht im Sortiment. Gott sei Dank hat der Feuerboy noch funktioniert und Teelichter waren in großen Mengen vorhanden.

Was jetzt? Der Strom wird schon bald wieder kommen. Mal kurz herausgeschaut auf die Straße. Die ganze Siedlung liegt im Dunklen. Schon irgendwie unheimlich. Na, ja, der Strom wird schon gleich wieder da sein. Wir leben ja im 20. Jahrhundert, in Europa in einem HighTech-Staat.
Nach etwa einer halben Stunde wurde es merklich kühler im Haus. Wir heizen zwar mit Gas, aber ohne Strom funktioniert keine Heizung. Was tun, wenn die Aktion doch länger dauert? Unser Umluftkamin ist gesperrt, weil wir diesen sowieso nicht anmachen. Was passiert mit dem Gefrierschrank? Einige Stunden ohne Strom ist kein Problem. Aber dann? Jetzt haben wir schon seit über eine Stunde keinen Strom. Das scheint doch ein etwas größeres Problem zu sein.
Plötzlich, Gott sei Dank, geht das Licht wieder an. Wie wir später erfahren, sind in der Nähe von Gronau (Nordrhein-Westfalen) diverse Strommasten durch Schnee und Vereisung ganz einfach umgeknickt. Zwei Tage später war ich als Foto-Journalist im Auftrag für Daimler Nutzfahrzeuge live vor Ort. Aber darüber berichte ich das nächste Mal. »Teil 2
Text und Foto (c) Gerd Kebschull
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Tags: Gronau, Stromausfall, Strommasten, Stromversorgung
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