Kraftwerk im Keller
25. April 2008 von Gerd KebschullDie Idee ist schon genial. Das eigene Kraftwerk im Keller. Möglich wird dies durch den Einsatz der Technik Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Fachleute halten die von der Bundesregierung angestrebte Förderung zum Ausbau des Stroms der aus dieser Technologie gewonnenen Energie für nicht ausreichend. “Es muss entscheidend nachgebessert werden”, fordert der Energiewirtschaftsexperte Hans-Joachim Ziesing gegenüber Frontal21.
Stromkonzerne behindern Energiesparer
Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) soll mit einer Gesetzesnovellierung bis 2020 auf 25 Prozent der gesamten Stromproduktion verdoppelt werden. Der Präsident des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung, Dieter Attig, warnt, dass der vorliegende Gesetzentwurf nicht ausreiche: “Wir haben berechnet, dass etwa die Hälfte des Ziels damit erreicht werden könnte.” Wahrscheinlich müsse bei der nächsten Erfolgskontrolle des Gesetzes im Jahr 2011 erneut nachgebessert werden. Derzeit beträgt der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung nur rund zehn Prozent.
Zitat: „Heute wird so viel Wärme durch die Stromerzeugung weggeworfen, dass man mit der gesamten Menge alle Haushalte heizen könnte.“
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Tags: Frontal21, Kraft-Wärme-Kopplung, KWK, ZDF
Am 26. April 2008 um 07:16 Uhr
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