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Monatsarchiv für September 2011

“Energetic EnAlgae” – Energie aus Algen

Donnerstag, den 29. September 2011

Wir hatten das Thema ja schon einmal vor etwa drei Jahren: Mikroalgen fressen CO2. Das neue Projekt soll analysieren, inwieweit Algen als nachhaltige Energiequelle dienen kann. Eine weitere Option für das Thema erneuerbare Energien (EN)?

Die FNR ist Partner in dem neuen EU-Projekt „Energetic Algae“

Experten aus Nord-West- Europa wollen gemeinsam analysieren, inwieweit das Potenzial von Algen als nachhaltige Energiequelle dienen kann. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.  (FNR) ist einer der drei deutschen Partner. Das Gesamtbudget dieses Projektes beträgt 14,4 Mio. Euro.

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Das auf vier Jahre ausgelegte, transnationale Projekt Energetic Algae, kurz EnAlgae, wird von der Universität Swansea in Wales geleitet. Es ist eine strategische Initiative im INTERREG IVB Nordwesteuropa Programm und wird aus Mitteln des European Regional Development Fund mit 7,2 Mio. Euro gefördert.

Neunzehn Partner und dreizehn so genannte „Beobachter“ aus sieben EU Mitgliedstaaten (Großbritannien, Irland, Belgien, Deutschland, Niederlande, Frankreich, und Luxemburg) sowie der Schweiz und Norwegen haben sich das Ziel gesetzt, die CO2-Emission zu reduzieren und die Abhängigkeit von nicht nachhaltigen Energieformen mit Hilfe von algenbasierter Biotechnologie, d.h. Produktion und Nutzung von Algen-Biomasse, zu verringern.

Der Druck auf die Umwelt und die momentan genutzten Energieressourcen kann durch innovative nachhaltige Bioenergienutzung gemindert werden, womit zugleich ein Lösungsweg für die CO2- Problematik aufgezeigt und die Entwicklung einer kohlenstoffdioxidarmen Wirtschaft gefördert wird.

Die gezielte Produktion und Verarbeitung von Algenbiomasse zur Bereitstellung nachhaltiger Energie ist gegenwärtig noch nicht ausreichend entwickelt. Durch intensive Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen werden jedoch rasche Fortschritte auf diesem Gebiet erwartet.

Aus Deutschland sind neben der FNR noch das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW-Saarland) an dem Projekt beteiligt.

  • Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf folgender Internetseite: www.enalgae.eu

Screenshot © EnAlgae.eu

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Zukunftsressource Kupfer

Dienstag, den 27. September 2011

Die Endlichkeit fossiler Energieträger wie Öl und Gas ist allgemein bekannt, und deren Ablösungsprozess hat längst begonnen. Doch auch unsere Stromversorgung sowie eine Vielzahl klimafreundlicher Zukunftstechnologien stehen in engem Zusammenhang mit einer nicht unbegrenzt verfügbaren Ressource: dem Kupfer. Dessen weltweite Nachfrage ist mittlerweile bedenklich angestiegen.

Wie lange reichen unsere Kupferbestände?

500521_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deWie die Wirtschaftsvereinigung Metalle berichtet, wurden im vergangenen Jahr mehr als 19 Millionen Tonnen Kupfer verarbeitet. Vor allem der anhaltend hohe Bedarf der neuen Wirtschafts- und Energie-Schwergewichte China und Indien bereitet Experten zunehmend Kopfzerbrechen, ob die vorhandenen Ressourcen den globalen Ansprüchen gewachsen sind. Kupfer ist im Hinblick auf zahlreiche Technologien unverzichtbar: Ob Stromversorgung, erneuerbare Energien, Verkehrswesen oder maschinelle und elektronische Anwendungen – ohne das begehrte Industriemetall läuft so gut wie nichts. Dr. Anton Klassert, Geschäftsführer des Deutschen Kupferinstituts, veranschaulicht: “Jeder Deutsche benötigt im Laufe seines Lebens mehr als eine Tonne Kupfer. Und der Einsatz neuer Technologien wie alternativer Energien und Elektromobilität wird auch in traditionellen Märkten zu einer steigenden Kupferverwendung führen.”

Allerdings gibt das Deutsche Kupferinstitut zumindest vorläufig Entwarnung. Auch wenn in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Kupfer weiter steige, sei die geologische Versorgung noch für Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte gesichert. Hinzu kommt, dass beim Kupferkreislauf mittlerweile ein effizientes Recycling praktiziert wird. Deutschland hat bei der Wiederverwertung von Metallen weltweit eine führende Rolle inne. Beispielsweise werden hierzulande derzeit knapp 700.000 Tonnen an Elektro-Altgeräten im Jahr gesammelt. Das tatsächliche Potenzial liegt sogar noch weit höher. Dass sich die Wiederaufbereitung von Elektroschrott lohnt, zeigt folgende Zahl: Allein eine Tonne ausrangierter Mobiltelefone birgt 150 Kilogramm Kupfer. Mit über 50 Prozent ist die deutsche Quote beim Kupferrecycling schon heute vorbildlich. Und auch das Exportgeschäft brummt. Allein in 2009 ist der EU-weite Kupferexport um 30 Prozent auf 900.000 Tonnen angestiegen. Die deutschen Exporte Richtung China sind 2009 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 500 Prozent geradezu explodiert. Nichtsdestotrotz hat die Europäische Kommission Kupfer bislang nicht als kritischen Rohstoff eingestuft.

Foto © Pixelio, Rainer Sturm

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Tarif-Vergleichsportale – Wer vergleicht spart

Dienstag, den 27. September 2011

Wie Wiso (ZDF) berichtete, gibt es Probleme mit dem Vergleichsportal Verivox. Es wird die Forderung laut: Die Bundesnetzagentur soll die Tarifrechner im Internet kontrollieren. Ist das der richtige Weg?

Ergebnisse von Tarif-Vergleichsportalen sind irreführend Stiftung

Warentest fordert im ZDF-Magazin “WISO” Aufsicht durch Bundesnetzagentur

Als Konsequenz aus den Manipulationsvorwürfen gegen das Vergleichsportal Verivox fordert die Stiftung Warentest, dass die Bundesnetzagentur die Tarifrechner im Internet kontrolliert.
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Im ZDF-Wirtschaftsmagazin “WISO”, das am Montag, 26. September 2011, 19.45 Uhr, gesendet wird, verlangt Hubertus Primus, Chefredakteur der Zeitschrift “test”, darüber hinaus, dass alle Anbieter und Vergleichsportale sich “an einen Tisch setzen”, um Mindeststandards für die Vergleichsrechner festzulegen.

Das Problem liege in voreingestellten Tarifen wie “Vorkasse, einmalige Bonuszahlungen oder Kaution”. Dadurch kämen “Tarife auf Bestplätze, die dort gar nicht hingehören”. Es müssten “die nackten Tarife” im Vergleich angeboten werden. Dann könne sich der Verbraucher auch in Ruhe entscheiden. “Und damit ein bisschen Druck dahinter kommt und auch wirklich was passiert, wäre es gut, wenn die Bundesnetzagentur das beaufsichtigt”, sagt Hubertus Primus.

Fazit

Ein alter Spruch: “Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser”. Und noch eine Weisheit: “Drum prüfe, wer sich (ewig) binde…” (frei nach Friedrich Schiller). Es gibt nicht das Vergleichportal, sondern man sollte auch bei den Vergleichsportalen vergleichen, beispielsweise bei www.stromauskunft.de.

Screenshot © ZDF | Wiso

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Stromautobahnen – Wie geht es mit dem Stromnetzausbau weiter?

Montag, den 26. September 2011

Der Ausbau in erneuerbarer Energien ist wichtig. Darüber sind sich alle Beteiligten einig. Wie die Stromautobahnen geplant werden, darüber streiten die Experten. Im Gespräch sind drei mächtige Stromtrassen.

Stromnetzausbau: Öffentliche Planung statt Alleingänge

Ingrid_Nestle_250Zu den Plänen der Übertragungsnetzbetreiber, drei Stromautobahnen quer durch Deutschland verlegen zu wollen, erklärt Ingrid Nestle, Sprecherin für Energiewirtschaft, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Der Einsatz der innovativen Gleichstromtechnik ist grundsätzlich zu begrüßen. Auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien müssen wir die Stromnetze ausbauen. Aber: Wir brauchen einen für Deutschland und Europa abgestimmten Ausbauplan. Welche Stromautobahnen nötig sind, sollte im gerade begonnenen, öffentlich kontrollierten Planungsprozess bestimmt werden. Wenn schon jetzt Trassen festgelegt werden, bedroht das die Glaubwürdigkeit der Netzausbauplanung – und die Akzeptanz für die Trassen der Netzbetreiber.

Der Netzausbau wird nur Akzeptanz finden, wenn er von allen Beteiligten akzeptiert wird. Ein Alleingang der Netzbetreiber schadet da nur. Die Netzbetreiber sollten daher gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und Politik prüfen, welche Trassen tatsächlich gebraucht werden – unabhängig davon, wer das Prestigeprojekt letztlich ausführen “darf”.

Foto © Pressefoto Ingrid Nestle

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Achtung, Atommüll!

Dienstag, den 20. September 2011

Wie werden künftige Generationen unsere Epoche wohl im Rückblick betrachten? Vielleicht wird man sagen: “Damals haben die Menschen Atome gespalten, daraus Bomben und Kraftwerke gemacht und am Ende den ganzen Dreck verbuddelt. Wir wissen nur nicht mehr, wo.” Um dies zu verhindern, setzt sich die Forschungsrichtung der Atomsemiotik mit der Frage auseinander, wie man unsere Nachkommen noch in Millionen von Jahren vor endgelagertem Atommüll warnen kann.

Generation Endlager

505947_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.deDie Ursprünge der Atomsemiotik reichen bis in die frühen 1980er Jahre zurück, als sich die Politik erstmals mit der Warnung der Nachwelt vor den Gefahren atomaren Mülls beschäftigte. Damals beauftrage die US-Regierung eine eigens installierte Arbeitsgruppe, Lösungen zu finden, wie man Menschen auch in 10.000 Jahren noch davon abhalten kann, das Endlager Yucca Mountain in Nevada zu betreten. Das Dilemma ist klar: Selbst wenn das letzte Atomkraftwerk der Welt Stein für Stein abgetragen wurde, werden die nuklearen Hinterlassenschaften unserer Epoche noch Millionen Jahre lang unterirdisch vor sich hinstrahlen. Und die Geschichte lehrt uns, wie schnell vieles in Vergessenheit geraten kann. Während wir heute immer mal wieder über Dinosaurierknochen, Pharaonengräber oder Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg stolpern, könnten unsere Kindeskinder möglicherweise arglos eine Klassenfahrt ins schöne Gorleben unternehmen.

Wie also warnt man zukünftige Generationen effektiv vor deponiertem Atommüll? Die Atomsemiotik liefert auf diese Frage durchaus kreative Antworten. Ein Vorschlag besteht beispielsweise darin, die Erdoberfläche über atomaren Endlagern künstlich unwegsam zu gestalten. Beispielsweise erwägen die Forscher, ein meterhohes Feld aus sich kreuzenden Klingen zu errichten. Deutlicher kann man “Betreten verboten!” wohl nicht sagen. Ein anderer, nicht ganz so martialischer Vorschlag geht in eine eher monumentale Richtung. Demzufolge könnte man über Endlagern symbolische Bauwerke platzieren. Etwa einen riesigen Atommüll-Obelisken mit ikonografischen Zeichnungen, die auf die unterirdische Gefahr hinweisen. Damit wäre im Übrigen auch eine hübsche Verbindung zu den Höhlenmalereien unserer steinzeitlichen Vorfahren hergestellt. Botschaft 1: “Wir haben Mammuts gejagt.” Botschaft 2: “Wir haben mit Atomkraft ferngesehen.”

Foto © Pixelio, Gerd Altmann

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IAA – Benzin aus der Steckdose

Mittwoch, den 14. September 2011

E.ON liefert den Stromanschluss für die Mobilität der Zukunft: Von der Ladebox für die heimische Garage bis zu Komplettangeboten für Betreiber von Fahrzeugflotten zeigt der Energieversorger auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt maßgeschneiderte Ladelösungen für Elektroautos.

IAA 2011 Von der Ladebox bis zur Schnellladestation

  • E.ON stellt auf der weiterentwickelte Ladelösungen für Elektroautos vor
  • Induktives Laden vor der Marktreife

IAA_2011_DE_200x283px_RGBEine individuelle Ladebox in der Garage ist in jedem Fall die bessere Alternative zur heimischen Steckdose. Insbesondere in älteren Gebäuden sind die Stromleitungen den Belastungen, die beim Laden eines Elektroautos entstehen, nicht gewachsen. Es drohen Schäden durch hohe Wärmeentwicklung. Deshalb überprüft der Energieversorger bei der Installation der Ladebox immer die gesamte Elektroinstallation des Haushalts.
Komplettlösungen aus einer Hand

Immer mehr Kommunen und Unternehmen nutzen die Komplettlösungen von E.ON für das Laden von Elektrofahrzeugen. Der Bedarf an Ladestationen und entsprechenden Dienstleistungen wird nach Einschätzung des Unternehmens zunehmen. Einzelhändler werden aus Gründen der Kundenbindung auf ihren Parkplätzen Stromtankstellen bereitstellen. Mitarbeiter von Industrieunternehmen könnten auf Firmenparklätzen vom günstigen Stromvertrag des Arbeitgebers profitieren. E.ON bietet solchen Kunden ein komplettes Paket aus Beratung und Analyse, Ladetechnik, Aufbau und Betrieb sowie Stromlieferung.

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Öffentliche Schnell-Ladestationen eingeführt

  • Kabellose Ladestation, die Ladetechnik von Morgen

E.ON hat gemeinsam mit dem TÜV Süd eine kabellose Ladestation einem intensiven Prüf- und Messverfahren unterzogen. Das Ergebnis: Ein solches System ist unter allen denkbaren Bedingungen sicher und kann nun zur Marktreife entwickelt werden. E.ON will diese Technik zukünftig als Premiumlösung für die heimische Garage aber auch für den gewerblichen Bereich anbieten, da viele Teilnehmer von Pilotprojekten das kabelgebundene Laden als unhandlich bewerten. Beim induktiven Laden wird der Strom berührungslos über das Magnetfeld einer im Boden installierten Spule übertragen. Das Gegenstück befindet sich am Unterboden des Fahrzeugs.

Linktipps:

Logo © IAA, Foto © Redaktionsbüro Kebschull

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Japan und China fördern Ökostrom

Dienstag, den 13. September 2011

Obwohl Deutschland mit dem Beschluss zum vorzeitigen Atomausstieg die globale Ausnahme bildet, gibt es dennoch weltweite Bestrebungen zur gezielten Förderung Erneuerbarer Energien. Ein vieldiskutiertes Instrument dazu sind feste Einspeisevergütungen, die derzeit zum Beispiel in Japan und China eingeführt wurden, um Ökoenergien markttauglicher zu gestalten.

Feste Einspeisevergütungen für Erneuerbare Energien

WindkraftNicht nur vor dem Hintergrund der Atomkatastrophe von Fukushima, sondern auch im Hinblick auf die ökonomischen Perspektiven Erneuerbarer Energien, gewinnt deren politische Förderung weltweit zunehmend an Bedeutung. Beispielhaft haben sich aktuell die beiden größten Wirtschaftsmächte Asiens für feste Einspeisetarife als Förderrahmen entschieden, um den zügigen Ausbau regenerativer Stromerzeugung voranzutreiben. In Japan wurde ein spezielles Vorranggesetz installiert, welches sich stark am deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) orientiert. Die chinesische Regierung hat parallel dazu landesweit gültige Einspeisevergütungen für Solarstrom als ein erstes Förderinstrument festgelegt.

Das Prinzip der festen Einspeisetarife ist allerdings nicht unumstritten. Kritiker bezeichnen es immer wieder als zu teuer und zu wenig marktwirtschaftlich. Alternativ wird in Teilen der Welt das sogenannte Quotenmodell praktiziert, bei dem die Energieversorger eines Landes eine gesetzte Ökostrom-Quote produzieren müssen und diese per Zertifikatehandel untereinander aufteilen können. Das Quotenmodell erzielte bislang allerdings ebenso wie spezielle Bonus- oder Prämiensysteme eher enttäuschende Ergebnisse. Die mangelnde Investitionssicherheit innerhalb dieser Prinzipien führt meist zu hoch kalkulierten Kosten und verhindert gleichzeitig das Entstehen einer eigenen Herstellerindustrie. Länder wie Italien und Großbritannien sind hierfür exemplarische Negativbeispiele. Demgegenüber gilt das deutsche EEG mit seinen festen Einpeisetarifen und Vorrangregelungen als weltweit erfolgreichstes Instrument zur Förderung erneuerbarer Energien. Das EEG fungiert in mittlerweile mehr als 40 Ländern der Welt als Vorbild und ist damit das meistkopierte Energiegesetz der Welt. Genau aus diesem Grund orientieren sich nun auch Japan und China bei ihrer Förderpolitik an einem System mit festen Einspeisevergütungen.

Foto © Pixelio, Thommy Weiss

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Jugendumweltgipfel in Hamburg

Samstag, den 10. September 2011

Wir Klimaschützer begrüßen jede Aktivität, die der Umwelt zu Gute kommt. Daher freuen wir uns über den Jugendumweltgipfel, der vom 9. bis 11. September in Hamburg statt findet. Wer Zeit hat, sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen.

Dieses Wochenende gehört die Stadt den Jugendlichen!

  • EU-Umweltdirektor, Umweltsenatorin und NAJU eröffneten heute im Rahmen der Umwelthauptstadt den Jugendumweltgipfel im Hamburger Stadtparkbad

„Jugendliche haben den Anspruch, ihre Zukunft zu gestalten. Deshalb fragen wir: Wie sieht die Stadt aus, in der du leben willst?“, das ist die Botschaft von NAJU-Landesjugendsprecher Manuel Tacke, der heute gemeinsam mit Karl Falkenberg, Generaldirektor Umwelt der EU-Kommission, und Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, den Jugendumweltgipfel der Umwelthauptstadt (JUG) eröffnet hat.

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Der Gipfel findet an diesem Wochenende (9. bis 11. September) auf dem Gelände des Hamburger Stadtparkbads statt. Bei einem Rundgang über den „Markt der Möglichkeiten“ und die „grüne Jobmesse“, wo sich über 40 Projekte, Initiativen und Unternehmen vorstellen, haben sich der EU-Umweltdirektor und die Senatorin vom vielfältigen Engagement der Jugendlichen überzeugt.

Drei Tage lang werden etwa 400 Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren Umweltfragen diskutieren. In so genannten Speedvorträgen, mit Planspielen und auf Exkursionen formulieren die Teilnehmer Visionen und Wünsche, wie ihre Stadt der Zukunft aussehen soll. Dazu gibt es ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Improvisationstheater, Kurzfilmen, Sportangeboten und einer Party.

Karl Falkenberg: „Mit dem Titel ‚European Green Capital‘ wollen wir vor allem den Dialog und den Wettbewerb um die besten Ideen für umweltgerechte, zukunftsorientierte Städte in Europa fördern. Es freut mich, dass in Hamburg mit dem Jugendumweltgipfel die Chance genutzt wird, die Jugendlichen an dieser Diskussion zu beteiligen. Ich wünsche den Veranstaltern und den Teilnehmern viel Erfolg.“

Ihre Ergebnisse und Wünsche diskutieren die Jugendlichen am Sonntag, 11. September, von 10:30 bis 12:00 Uhr  mit Senatorin Jutta Blankau, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Kirsten Brodde, Autorin und freie Journalistin und Autorin von „Saubere Sachen“, Frank Böttcher, Institut für Klima- und Wetterkommunikation und Kristina Wahl, B.A.U.M. e.V..

Mehr dazu im Internet:

Screenshot © jug2011.de | Jugenumweltgipfel 2011

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Garantieprobleme bei Solarmodulen von Solarworld

Dienstag, den 6. September 2011

Wie Wiso am 5.9.2011 berichtete, gibt es Probleme mit dem Solarmodul-Hersteller Solarworld. Wer den Beitrag verpasst hat, kein Problem. Er kann über die Media-Datenbank vom ZDF abgerufen werden. Seit neuestem gibt es die ZDFmediathek auch als kostenlose App. für das IPhone.

ZDF-Magazin “WISO” berichtet über Garantieprobleme bei Solarmodulen

  • Verbraucherschützer wollen Solarworld erneut abmahnen

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen will den Solarmodul-Hersteller Solarworld erneut abmahnen, sofern die Garantiebestimmungen nicht verändert werden, berichtet das ZDF-Magazin “WISO” am Montag, 5. September 2011, 19.25 Uhr.

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Grund sind die schlechten Garantiebedingungen. “Wie nahezu alle anderen Hersteller, wälzt Solarworld noch immer Kosten der Garantieabwicklung auf die Endkunden ab”, sagt Holger Schneidewindt von der Verbraucherzentrale NRW dem Wirtschaftsmagazin. Betroffen sind Kunden, die vor Jahren Module der Firma Shell Solar gekauft haben. 2006 übernahm Solarworld dieses Unternehmen.

Die ehemaligen Shell-Kunden sind jetzt Solarworld-Kunden “zweiter Klasse”: In Ihren Verträgen befinden sich Garantieklauseln, die nach Auffassung der Verbraucherzentrale unzulässig sind. Die Kunden bleiben auf den Kosten für Demontage und Transport defekter Module sitzen. Solarworld hatte nach einer Abmahnung der Verbraucherzentrale für den eigenen Kundenstamm diese Klauseln bereits geändert. “Dieser Unterschied ist nicht in Ordnung. Wenn Solarworld das nicht auch ändert, werden wir weiter abmahnen”, sagt Schneidewindt.

Screenshot © ZDF

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Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung

Samstag, den 3. September 2011

signet_klima_200x200Klimaschützer sind Umweltschützer und umgekehrt. Schön, auch die Bundesregierung beschäftigt sich jetzt intensiver mit dem Thema erneuerbaren Energien und schafft drei neue Planstellen. Eine Bewerbung sollte man vermutlich direkt an den Bundestag schicken.

Drei neuen Stellen für den Bereich “Erneuerbare Energien”

Für die Abteilung „Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung“ des Bundesumweltministeriums sind laut Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2012 drei neue Planstellen vorgesehen.

Der Bundestag in Berlin (Reichstagsgebäude)

Das gibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/6818) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/6750) bekannt.

Anlass ist der Ausbau der erneuerbaren Energien, für dessen Naturverträglichkeit die Regierung nach eigenen Angaben „fachlich-personelle Voraussetzungen“ schaffen will.

Foto © Pixelio | Olaf Schneider

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