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Monatsarchiv für Juni 2011

Förderprogramm: Energetische Gebäudesanierung

Donnerstag, den 30. Juni 2011

Wie der Bundestag berichtet, können Gebäude, die vor 1995 errichtet wurden energetisch saniert werden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Mietwohnungen oder um selbst genutztes Wohneigentum handelt. Gut für den Klimaschutz.

Koalition setzt energetische Gebäudesanierung mit Änderungen durch

Emden, das Otto Huus

Emden, das Otto Huus

Der Finanzausschuss hat am Mittwoch dem von der Koalition eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden (17/6074) zugestimmt. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP votierten für den Gesetzentwurf, nachdem sie zuvor eine Reihe von Änderungen eingefügt hatten. Die Fraktionen von SPD und Die Linke votierten gegen den Gesetzentwurf. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthielt sich.

Mit dem Gesetz sollen energetische Maßnahmen an Gebäuden, die vor 1995 errichtet wurden, gefördert werden. Dabei gibt es zwei Wege:

  • Bei vermieteten Gebäuden sollen Abschreibungen möglich werden, bei Maßnahmen an selbstgenutzten Gebäuden sollen die Aufwendungen wie steuerliche Sonderausgaben geltend gemacht werden.
  • Bei vermieteten Wohngebäuden sollen Maßnahmen gefördert werden, ”mit denen insbesondere erreicht wird, dass das Gebäude einen Primärenergiebedarf von 85 Prozent eines zum Zeitpunkt des Beginns der Maßnahme vergleichbaren Neubaus nicht überschreitet“, heißt es in der Begründung des Gesetzentwurfs. Steuerpflichtige können über einen Zeitraum von 10 Jahren diese nachträglichen Herstellungskosten in Höhe von jeweils 10 Prozent steuermindernd geltend machen.

Bei energetischen Sanierungsmaßnahmen an selbst genutzten Wohngebäuden können die entsprechenden Aufwendungen über einen Zeitraum von 10 Jahren gleichmäßig verteilt wie Sonderausgaben abgezogen werden.

Mit den von der Koalition beschlossenen Änderungen soll das Gesetz nun nicht mehr zum 1. Januar 2012, sondern bereits im laufenden Jahr in Kraft treten. Als Datum eingefügt wurde der Tag nach der Verkündung des Gesetzes. Die erhöhten Absetzungen bei vermieteten Gebäuden oder der Abzug wie Sonderausgaben bei selbst genutztem Wohneigentum werden nach dem Änderungsbeschluss für Maßnahmen gewährt, die ab dem 6. Juni (Tag des Kabinettsbeschlusses) begonnen und vor dem 1. Januar 2022 abgeschlossen werden. Mehrere Änderungswünsche der Opposition wurden von der Koalitionsmehrheit abgelehnt.

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Foto © Redaktionsbüro Kebschull

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Stromspartipps für den Urlaub

Dienstag, den 28. Juni 2011

Im Urlaub will man ja vor allem eins: Raus aus dem Alltag und abschalten. Und genau das sollten Verbraucher vor Reiseantritt auch mit ihren Elektrogeräten tun – ansonsten läuft der Stromzähler nämlich auch bei Abwesenheit lustig weiter. Dabei lässt sich der häusliche Energieverbrauch während des Urlaubs mit nur wenigen Handgriffen fast auf Null bringen.

Stecker ziehen und Energie sparen

472612_R_K_by_Helga Ewert_pixelio.deDurchschnittlich 42 Euro verpuffen bei einer vierköpfigen Familie während eines zweiwöchigen Urlaubs im Nichts – das hat die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH errechnet. Dies lässt sich jedoch leicht verhindern: Einfach vor dem Start in den Sommerurlaub die Stecker sämtlicher Elektrogeräte ziehen, die in der Abwesenheit nicht benötigt werden. Vor allem ältere Geräte verbrauchen sonst im Standby unbemerkt weiter Strom und verursachen somit unnötige Kosten. Fernseher, DVD-Player, Receiver, Hifi-Anlagen, Videospielkonsolen und dergleichen mehr sollten vor Abreise prinzipiell komplett vom Netz getrennt werden. Zudem belasten Computer, Drucker, Scanner & Co. in vielen Fällen auch im Off weiterhin die Stromrechnung. Hier bieten sich als einfachste Lösung schaltbare Steckdosenleisten an, die mit einem Handgriff gleich mehreren Geräten den Saft abdrehen.

Auch die Küche bietet Sparpotenziale für die Urlaubszeit. Bei Mikrowellen, Kaffeeautomaten und anderen Kleingeräten können bedenkenlos die Stecker gezogen werden. Bei längeren Trips lohnt sich auch durchaus das Abschalten des Kühlschranks – regelmäßiges Abtauen tut dessen Effizienzleistung ohnehin gut. Die Kühlschranktür sollte zur Vermeidung von Schimmelbildung allerdings offen bleiben. Verfügt Ihr Haushalt über eine elektrische Warmwasserversorgung, können Sie diese ebenfalls kappen. Kleinere Boiler können bereits bei kurzer Abwesenheit ausgeschaltet werden, bei größeren Geräten lohnt sich die Netztrennung hingegen nur während längerer Urlaubsreisen.

Apropos Standby: Laut Ökodesign-Richtlinie der EU müssen Elektrogeräte, die in Europa verkauft werden, Mindeststandards in Sachen Energieeffizienz erfüllen. Dabei gelten auch verbindliche Grenzwerte für den Standby-Modus. So dürfen beispielsweise aktuelle Fernsehgeräte im Standby maximal ein Watt aufnehmen. Bei älteren Geräten kann der Verbrauch dagegen deutlich höher ausfallen.

Foto © Pixelio, Helga Ewert

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Flott unterwegs mit eflott – Audi A1 e-tron

Samstag, den 25. Juni 2011

So sieht es zumindest E.ON in Zusammenarbeit mit der Audi AG. Für den Stromerzeuger geht es nicht nur um den Umweltschutzgedanken, sondern der Stromriese will damit Geld verdienen.

Klimaschutz tut uns allen gut

Das leuchtet jedem ein. Stromauskunft.de will ja nicht nur helfen, dass Sie den richtigen Stromanbieter finden, sondern auch informieren, was sonst noch in Sachen Energiesparen möglich ist. Ein spannendes Thema bleibt die Elektromobilität.

Um Elektroautos sinnvoll in der Stadt nutzen zu können, müssen ausreichend Ladestationen vorhanden sein. Und diesen Service bietet E.ON jetzt an, zumindest erst einmal als Modellregion für Elektromobilität in München.

Audi A1 etron

Audi A1 e-tron

E.ON hat den Aufbau öffentlicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Münchener Umland heute abgeschlossen. Die Ladestationen befinden sich überwiegend auf Park+Ride-Parkplätzen an der S-Bahn. Dort können Pendler auf ihrem Weg in die Innenstadt bequem in den öffentlichen Nahverkehr umsteigen und das Fahrzeug in der Zwischenzeit wieder aufladen. Damit setzt der Stromriese Erfahrungen aus früheren Flottenversuchen um. Diese haben gezeigt, dass die Fahrer ihre Fahrzeuge am liebsten dort laden, wo die Fahrzeuge ohnehin länger stehen. An jeder Stromtankstelle können jeweils zwei Elektroautos gleichzeitig Ökostrom aus E.ON-Wasserkraftwerken laden.

Modellprojekt „eflott“

Genutzt werden die rund 20 Stationen insbesondere von Fahrern, die am Modellprojekt „eflott“ teilnehmen. Noch in diesem Sommer werden 20 Fahrzeuge vom Typ Audi A1 e-tron auf die Straßen im Großraum München kommen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr unterstützten Projekts „eflott“ wollen die Projektpartner Erfahrungen im praktischen Einsatz von Elektroautos sammeln. Besonders die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich der Nutzung von Fahrzeug und Ladeinfrastruktur stehen dabei im Fokus.

Ergänzend zu den Ladestationen im Umland wird der Stromkonzern in Kürze weitere Stromtankstellen im Stadtgebiet in Betrieb nehmen und so den Fahrern von Elektroautos ein dichtes Netz von Lademöglichkeiten bieten. Hinzu kommen fortschrittliche Lademöglichkeiten in privaten Garagen. Insgesamt sollen so im Rahmen des Projekts „eflott“ rund hundert Ladepunkte in und um die bayerische Landeshauptstadt entstehen.

Linktipps:

Foto © Audi AG

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Grünsparen statt schwarzärgern

Samstag, den 25. Juni 2011

header_gs_logoDas ist das Motto von Grüspar aus Münster. Die Mission von Grünspar ist es, den Bewusstseinswandel in den Bereichen Energie sparen und Ressourcen schonen voranzutreiben. Dazu werden Tipps und Produkte vorgestellt, die helfen im eigenen Haushalt Energie zu sparen und damit der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes zu tun. Die einfache Rechnung, die dabei angestellt wird, lautet: Energie sparen + Ressourcen schonen = Grünsparen. In nachvollziehbaren Berechnungen wird zusätzlich zur eingesparten CO2-Menge auch die monetäre Ersparnis über die Nutzdauer aller Produkte angezeigt, um nicht allein aus Liebe zur Umwelt aktiv werden zu müssen, sondern um auch die monetären Vorzüge des Grünsparens aufzuzeigen. Abgedeckt werden im Shop unter www.gruenspar.de bisher die Bereiche Energiesparlampen, LED Lampen, Produkte zum Thema Wasser sparen, Heizkosten sparen, Strom sparen und Solar-Produkte.

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Elektrofahrzeuge und Ökostrom

Dienstag, den 21. Juni 2011

Elektroautos sind leise und sauber. Sie machen aber nur Sinn, wenn diese mit Ökostrom geladen werden. Am besten noch vom eigenen Carport mit Solarenergie.

Der Opel Ampera – aufgeladen mit Ökostrom

  • Automobilhersteller kooperiert mit Anbietern regenerativer Energie
  • „Opel Ampera-Vorteilspaket“: Ampera-Kunden profitieren von günstigeren Tarifen

Als erster Automobilhersteller hat Opel mit derzeit 28 (Stand 20. Juni 2011) Stromanbietern aus erneuerbaren Energien eine Kooperation beschlossen. Sie hat das Ziel, die Nutzung nachhaltig gewonnener Elektrizität als Energiequelle für Elektrofahrzeuge in der alltäglichen Praxis voran zu treiben.

Opel Ampera

Opel Ampera

Wenn Elektrofahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, ist dies ein weiterer entscheidender Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und somit zum Klimaschutz. Das sogenannte „Opel Ampera-Vorteilspaket“ wird den Käufern des kurz vor der Markteinführung stehenden Elektroautos Ampera exklusiv angeboten.

Durch die Nutzung von Ökostrom (nach § 3 Nr. 3 des Erneuerbare- Energien-Gesetz, EEG) zum Antrieb des Ampera können Kunden den positiven Effekt der Elektromobilität auf den Klimaschutz noch verstärken. Darüber hinaus können Sie ihren gesamten Haushaltsverbrauch an Energie durch garantiert ökologisch nachhaltig produziertem Strom der Kooperationspartner abdecken – und dies immer mindestens fünf Prozent unter dem günstigsten Normaltarif des jeweiligen Anbieters.

Kostenfreier Vor-Ort-Check für Ampera-Fahrer

Im Vorteilspaket enthalten ist ein kostenloser Vor-Ort-Check der für die Aufladung des Ampera vorgesehenen 230-Volt-Steckdose. Optional kann der Kunde mit dem Stromanbieter ein Beratungsgespräch vereinbaren, um Möglichkeiten zu weiteren Energieeinsparungen im Haushalt aufzuzeigen.

Für Gewerbekunden gibt es ebenfalls einen unentgeltlichen Vor-Ort-Infrastruktur-Check, um anschließend eine Empfehlungen zur Einrichtung Elektrofahrzeug-tauglicher Park- und Ladestationen auszusprechen.

Foto © Adam Opel

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Leuchtende Fußbälle

Dienstag, den 21. Juni 2011

Künstliche Beleuchtung ist in zahlreichen wirtschaftlich benachteiligten Ländern und Regionen rund um den Globus Mangelware – offiziellen Zahlen zufolge ist ein Viertel der Weltbevölkerung auschließlich auf natürliche Lichtquellen angewiesen. Eine ideenreiche Erfindung soll die Welt jedoch nun auch nach Sonnenuntergang  ein wenig heller leuchten lassen: ein Fußball als Energiequelle.

Neuartiges Lichtkonzept wird zur Hilfsaktion

506023_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.deDas innovative Prinzip wurde jüngst von zwei Studentinnen der Universität Harvard entwickelt. Die Idee: In einem speziellen Ball wird die während des Kickens entstehende kinetische Energie in elektrische umgewandelt und gespeichert. Ist der Ball aufgeladen, wird er auf einem Sockel platziert, der wiederum eine energiesparende LED-Leuchte betreibt. Bereits 15 Minuten Ballsport reichen aufgrund der effizienten Technik für volle drei Stunden Leuchtkraft. Auf diese Weise soll das gesellschaftliche Leben in ärmeren Regionen der Welt auch in den Abendstunden gefördert werden.

Den Fußball gleichermaßen als Symbol der Aktion wie auch als direktes Mittel zum (Beleuchtungs-)Zweck auszuwählen, ist sicherlich eine hervorragende Idee. Zum einen erfreut sich die Sportart weltweit – und gerade auch in vielen ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Südamerikas – großer Beliebtheit. Zum anderen ist der Fußball schon immer ein zugkräftiges Medium für großangelegte Spenden- und Hilfsaktionen gewesen. So auch in diesem Fall. Zahlreiche prominente Fußballer wie Philipp Lahm und Thomas Müller vom FC Bayern sowie die Barcelona-Stars David Villa und Dani Alves unterstützen das Projekt. Die eigens dafür ins Leben gerufene Organisation “Dame Vida” des spanischen Musikers Huecco wird dabei insbesondere durch Erlöse aus dem Verkauf von Tonträgern eine finanzielle Grundlage schaffen. Die Patentrechte der leuchtenden Fußbälle bleiben im Übrigen vollständig bei den beiden Erfinderinnen – das Projekt soll auf diese Weise nicht kommerzialisiert werden, sondern eine neutrale Hilfsaktion bleiben.

Foto © Pixelio, Gerd Altman

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Strombörse EEX unterstützt Vorschläge der EU-Kommission zu Sicherheitsmaßnahmen im EU-Emissionshandel

Freitag, den 17. Juni 2011

Laut einer Pressemitteilung der European Energy Exchange AG (EEX) vom 14. Juni 2011 unterstützt diese die Vorschläge der EU-Kommission zur Verbesserung der Sicherheit im EU-Emissionshandel. Die Maßnahmen sollen am 17. Juni 2011 von den EU-Mitgliedstaaten beschlossen werden.

Vorausgegangen waren Manipulationen bei einigen europäischen Emissionshandelsregistern. Die Europäische Kommission (KOM) hatte deshalb ab dem 19. Januar 2011 gemeinschaftsweit alle nationalen und internationalen Transaktionen untersagt. Zur Verbesserung der Sicherheit erfolgt die Abwicklung von Handelsgeschäften in Emissionsberechtigungen (EUA) bei der EEX seit dem 1. März 2011 getrennt nach Geschäften aus der Primärmarkt-Auktion und dem Sekundärmarkt. Die Trennung erlaubte den Handelsteilnehmern seither eine separate Verwaltung und selbständige Bestandsführung der auf unterschiedlichem Wege erworbenen EUAs.

Die EU-Kommission strebt nunmehr an, den gutgläubigen Erwerb von EUAs zu schützen. Bislang gibt es hierfür keine einheitliche Rechtsgrundlage in der EU. Nachdem gestohlene EUAs in Umlauf gelangt waren, hatte dies zur Folge, dass in einigen Fällen gutgläubige Käufer ihre Emissionsrechte wieder zurückgeben mussten – ohne dafür finanziell entschädigt zu werden. Gestohlene EUAs würden damit ähnlich behandelt wie gestohlenes Geld – können also von gutgläubigen Käufern erworben werden.

Mit der Einführung von EU-weiten Regeln zum Eigentumsübertrag soll die Unkenntlichmachung von Seriennummern einhergehen. Nicht der Kontoinhaber, sondern nur noch die berechtigten Stellen (z.B. Register, Strafverfolgungsbehörden) können dann Seriennummern einsehen und bei Diebstahl entsprechend reagieren. Dies sei, so die EEX, eine sinnvolle ergänzende Maßnahme, die allerdings voraussetze, dass klare Regeln zum Eigentumsübertrag von EUAs gelten.

Darüber hinaus sollen nach dem Vorschlag der EU-Kommission Transaktionen von EU-Emissionsrechten erst mit einer Verzögerung von 24 Stunden wirksam werden. Innerhalb dieser Zeit sollen verschiedene Mechanismen dazu dienen, betrügerische Transaktionen aufzudecken.

Autor:
Dr. Peter Nagel, LL.M. (University of Michigan)
Burnitzstraße 1  I  60596 Frankfurt am Main

Tel.     +49 69 989 724 19
Fax      +49 69 989 724 20
Blog     www.lexegese.blogspot.com

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Erneuerbare Energien im Videospiel

Freitag, den 17. Juni 2011

Videospiele sind das bislang aufstrebendste Entertainment-Medium des 21. Jahrhunderts. Die Branche verzeichnet Jahr um Jahr Rekordgewinne in Milliardenhöhe und erschließt stetig neue Inhalte, Spielformen und Käuferschichten. Deshalb war es wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis man sich dem allseits boomenden Thema der erneuerbaren Energien widmen würde. Und genau dies nimmt aktuell der deutsche Publisher Bigpoint in Zusammenarbeit mit der Mediadesign Hochschule Berlin in Angriff.

Grünes Onlinegame

499372_R_by_Kai Niemeyer_pixelio.deNein, für ein “Super Mario Solarspaß” oder vielleicht “Lara Croft auf der Suche nach dem goldenen Windrad” ist die Gaming-Welt wohl noch nicht bereit. Deshalb tastet sich das Entwicklerstudio Bigpoint auch etwas zaghafter an das Thema heran und lässt von Berliner Studenten des Fachbereichs Gamedesign ein Singleplayer-Onlinespiel mit grüner Story entwerfen. Stilistisch soll das Projekt eine Hommage an die überzeichneten Cartoons der 50er Jahre werden, inhaltlich aber brandaktuell daherkommen: Solarzellen, Windräder, Bioenergie, Elektroautos und Recycling-Prozesse sind zum Milliardengeschäft avanciert und lösen rauchende Schornsteine, Atomkraftwerke und Kohleminen zunehmend ab. Nach Aussage des Entwicklers soll das Thema der erneuerbaren Energien humorvoll und ohne einen zu formalen Rahmen umgesetzt werden. Zum Beispiel mit einem Spielcharakter, der eine mit Sonne, Wind und Wasser bewaffnete Pistole bei sich trägt und durch ein futuristisches Labor streift. Na ja, der Wille zählt, warten wir mal das Ergebnis ab… Neben der reinen Singleplayer-Kampagne sollen jedenfalls auch nutzergenerierte Inhalte wie etwa ein Leveleditor oder Highscore-Listen den Langzeitspaß erhalten.

Der Publisher Bigpoint unterstützt den Fachbereich Gamedesign der Berliner Hochschule bei der Konzeption, Planung und Umsetzung des flash-basierten Onlinespiels. Hintergrund der Kooperation sind im Übrigen nicht allein klingelnde Kassen, sondern auch direkte Lerneffekte. Die Studierenden sollen den Prozess der Spieleentwicklung anhand eines realen Projekts mit der Industrie erleben. Das Studio Bigpoint wird im Anschluss entscheiden, ob das fertige Spiel direkt über das  firmeneigene Portal angeboten oder bei Bedarf weiterentwickelt wird.

Foto © Pixelio, Kai Niemeyer

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Strom sparen mit Fritz!Box 7390

Montag, den 13. Juni 2011

Es gibt Dinge, an die gehe ich nur ungern: Beispielsweise eine neue VoIP-Anlage einrichten. Denn es gilt: “Never touch a running System”. Dennoch lohnt sich der Schritt. Als Belohnung gibt es ein Plus an Komfort und außerdem sparen neue Geräte intelligent Strom.

Automatische Installation

Die Hoffnung, dass ich aus der Installations-Krise schnell herauskomme, wurde genährt durch die Erfahrung beim letzten Mal. Die Firma AVM und 1&1 arbeiten eng zusammen und daher ist es “damals” ziemlich flott und “schmerzlos” gegangen.

AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390

Greif lieber zur … dann geht alles wie von selbst

… gab es mal eine Werbung für eine Filterzigarette – lang ist es her. Es passt aber auf die Installation der neuen Box. Anschließen, Fritz!Box-Kennung, Startcode eingeben und “ruck-zuck” war die Internetverbindung da. Auch die beiden Telefone waren schnell konfiguriert.

Klasse, die Fritz!Box hat vor der Installation sofort einen SoftwareUpdate-Check durchgeführt.

Sollte man beim Telefonieren einmal ein Nachhallen haben, dann liegt es daran, dass die Datenraten zu gering sind. Abhilfe schafft hier eine geänderte Einstellung für Internettelefonie.

Zuerst muss über “Inhalt – System – Ansicht” die “Expertenansicht aktivieren” eingeschaltet werden. Bestätigung mit <Übernehmen>. Dann muss über “Telefonie – Internettelefonie” die Registerkarte “Erweiterte Einstellung” angeklickt werden. Dann die Option:

X Immer Sprachkodierung mit Festnetzqualität verwenden

aktivieren. Weitere Einstellungen sind:
SIP-Pakete kennzeichnen. Wert     5
RTP-Pakete kennzeichnen. Wert    5
Für beide Einstellungen jeweils den Wert “5″ eingeben und mit <Übernehmen> bestätigen.

FritzBox-7390_540

Übrigens über “System – Energiemonitor” kann überprüft werden, wie viel Strom bereits verbraucht wurde. Sinnvoll ist nach wie vor, die Fritz!Box über die Nachtschaltung auszuschalten. Zwischen 22:30 und 6 Uhr erwarten wir keine wichtigen Mails!

Den Repeater Fritz!WLAN 300 E habe ich bei dieser Aktion auch gleich mit aktiviert. Dazu mehr im nächsten Blog.

Linktipps:

Foto © AVM | Screenshot Fritz!Box-Software

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Warmwasser-Spartipps

Freitag, den 10. Juni 2011

Die Warmwasser-Nutzung ist der nachweislich zweitgrößte Energiefresser in deutschen Haushalten und macht rund zwölf Prozent des durchschnittlichen Gesamtverbrauchs aus. Zum Vergleich: Die Beleuchtung verbraucht lediglich ein Prozent des privaten Energieaufkommens – nichtsdesotrotz stehen Energiesparlampen sehr viel mehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses als etwa Wasserspar-Technologien. Um dieser Schieflage entgegenzuwirken, fördert die Europäische Kommission derzeit den nationenübergreifenden Wettbewerb “Energiesparcup”.

EU fördert Energiesparmeisterschaften

371907_R_K_by_pauline_pixelio.deDer Energiesparcup ist eine Art europäische Effizienzmeisterschaft, innerhalb derer elf Länder und Regionen gegeneinander antreten. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder Haushalt, und zwar noch bis zum Ende des Wettbewerbs am 30. April 2012. Die besten Energie- und Warmwasser-Sparer in Deutschland sowie das letztlich siegreiche Länderteam werden im Rahmen einer großen Siegerehrung in Brüssel mit einer Reihe themenbezogener und attraktiver Preise bedacht. Die Anmeldung erfolgt über das Internetportal www.energiesparcup.de, welches Verbraucher nicht nur zum Wettbewerb motivieren, sondern auch praktische Hilfestellungen zur Senkung des Warmwasserverbrauchs geben möchte. Sechs einfache Tipps bereits hier im Überblick:

1. Duschtechnik: Mit Sparduschköpfen und Durchlaufbegrenzern wird warmes Wasser deutlich effizienter genutzt. Die unkompliziert und von jedem Laien installierbare Technik optimiert den Wasserstrahl ohne Komfortverlust. Bereits bei einer täglichen Duschzeit von nur fünf Minuten können im Jahr etwa 16.500 Liter Wasser und rund 160 Euro an Energiekosten gespart werden.

2. Dichtungen: Tropfende Brauseschläuche und Wasserhähne sowie undichte Spülkästen können im Ernstfall literweise Wasser verschwenden. Schuld sind zumeist poröse oder verkalkte Dichtungen. Günstigen Ersatz gibt es im Baumarkt oder Fachhandel, gegen Verkalkungen hilft oftmals schon der Essigreiniger.

3. Gerätetausch: Bei energie- und wasserfressenden Geräten zahlt sich ein Neukauf zum Teil auch dann aus, wenn veraltete Modelle noch funktionstüchtig sind. Ein unnötig hoher Verbrauch belastet das Portemonnaie auf Dauer höher als die einmalige Anschaffung effizienter Geräte. Vor allem Geschirrspüler und Waschmaschinen sind in den vergangenen Jahren deutlich energiesparender geworden.

4. Effizienzlabel: Auch bei aktuellen Neugeräten können erhebliche Unterschiede im jeweiligen Strom- und Wasserverbrauch auftreten. Verbraucher sollten diesbezüglich stets die hilfegebenden Effizienzlabel im Auge behalten. Für Geschirrspüler und Waschmaschinen gelten seit Ende letzten Jahres neue Label, die die höchste Effizienzklasse mit A+++ ausweisen. Die alten Label mit einem einfachen A dürfen allerdings bis Ende 2011 ebenfalls noch verwendet werden. Für Duschen, WC-Spülsysteme und weitere Sanitäranlagen gibt es seit Kurzem das WELL-Label eines europäischen Herstellerverbandes.

5. Wäsche und Geschirr: Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten bei der Nutzung optimal ausgelastet werden, üblicherweise also voll sein. Dank moderner Kaltwaschmittel reichen beim Wäsche Waschen heutzutage zumeist niedrige Temperaturen aus – dies senkt den Stromverbrauch drastisch. Bei größerer Verschmutzung ist längeres Waschen energetisch effizienter als die Wahl höherer Temperaturen. Bei schmutzigem Geschirr lohnt sich vorheriges Einweichen, um anschließend auf die energiesparenden Programme des Geschirrspülers zurückzugreifen.

6. Boiler: Für sämtliche Nutzungsbereiche warmen Wassers reicht eine Maximaltemperatur von 60 Grad vollkommen aus. Wer diese Schwelle an Boiler oder Durchlauferhitzer reguliert, kann äußerst simpel Energie sparen. Bei Durchlauferhitzern lohnt es sich, auf ein elektronisch gesteuertes Gerät zurückgreifen. Diese Modelle erlauben es, die Temperatur des Wassers exakt zu steuern.

Foto © Pixelio, pauline

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