Tanzen und Strom erzeugen in Hamburg
Sonntag, den 30. Januar 2011Hamburg versucht als Umwelthauptstadt Europas 2011zu punkten. Dazu haben sich die Hamburger einige pfiffige Ideen ausgedacht, die sicherlich vor allem bei der Jugend ankommen.
‚Hamburg – Umwelthauptstadt Europas 2011‘
- Interviews, live Musik, Infostände, Energy-Battles, DJ und Community Dance auf dem Sustainable Dancefloor
„Hamburg bewegt sich“ war das Motto der Auftaktveranstaltung der Umwelthauptstadt Europas 2011 für alle Hamburgerinnen und Hamburger – im wörtlichen und bildlichen Sinne.

Am 14. Januar wurde der „Sustainable Dancefloor“ zur Bühne für Hamburgs Klima- und Umweltschutz. Auf diesem speziellen Tanzboden lässt sich nicht nur durch Bewegung Energie erzeugen. Gespräche, Interviews und Informationsstände sollen ebenso den Anstoß geben, gemeinsam mehr zu bewegen.
Der Trick: Der „Sustainable Dancefloor“ verwandelt Bewegungsenergie in Strom, welcher den Tanzboden beleuchtet. „Wir wollen zeigen, dass jeder auch mit kleinen Schritten etwas tun kann. Der ,Dancefloor’ ist dafür ein wunderbares Symbol“, so Senatorin Dr. Herlind Gundelach. Bürgermeister Christoph Ahlhaus ergänzt: „Mit dem Bürgerauftakt wollen wir ein erstes großes Zeichen für die Umwelthauptstadt setzen. Wir möchten so viele Hamburgerinnen und Hamburger wie möglich für dieses Projekt begeistern – damit sie am Ende nicht nur auf Hafen, Michel und Elbe stolz sind, sondern eben auch auf die großen Leistungen der Stadt im Umwelt- und Klimaschutz.“
Bei den „Energy-Battles“ versuchen 13 Teams im Wettbewerb so viel Energie wie möglich zu erzeugen. Die Anzahl der ertanzten Kilowattstunden wird am Ende des Tages in Geld umgerechnet. Der Betrag geht als Spende in ein Umweltschutzprojekt von Hamburgs Partnerstadt Dar es Salaam in Tansania. Am Abend können Tanzbegeisterte beim „Community Dance“ Teil einer Inszenierung zum Thema „Umwelthauptstadt“ werden.
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Foto © Presseabteilung Hamburg
Der deutsche Energiekonzern RWE, der spanische Stromerzeuger Iberdrola und das französische Versorgungsunternehmen GDF Suez haben Mitte letzter Woche ihre geplante Teilnahme am AKW-Projekt Cernavoda 3 und 4 in Rumänien zurückgezogen. Offiziell begründet wird dieser Ausstieg mit wirtschaftlichen und marktbedingten Unsicherheiten am Standort. Dies bedeutet insbesondere für die rumänische Regierung, die sich seit Jahren massiv für den inländischen Ausbau der Atomenergie stark macht, einen schweren Schlag. Sowohl am Standort Cernavoda, östlich von Bukarest, als auch in Westrumänien hatte man gleich mehrere Reaktor-Neubauten geplant. Diese Projekte scheinen ohne die Beteiligung internationaler Großinvestoren jedoch kaum mehr realisierbar.
“GeoEn bündelt die hervorragenden Kompetenzen dieser drei großen Forschungseinrichtungen in den Geowissenschaften und der Energieforschung. Mit dem zweiten Förderbescheid stellt das BMBF den weiteren Ausbau von GeoEn zu einem leistungsfähigen regionalen Forschungsnetzwerk sicher”, sagte Braun in Cottbus. “Für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist es eine Kernaufgabe der nächsten Jahrzehnte, die Energieversorgung zu sichern und gleichzeitig die Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen. Politik und Wirtschaft brauchen die Ergebnisse der Wissenschaftler als Grundlage für ausreichende Handlungsoptionen. Dafür bauen wir in Deutschland entsprechende Forschungsstandorte auf”, betonte der Staatssekretär.
Das WDR-Magazin Servicezeit berichtete Anfang der Woche von einem findigen Stahlbau-Meister aus Kleve, der ursprünglich lediglich die Kosten für einen neuen Wintergarten durch verbaute Solarzellen amortisieren wollte. Durch den selbst erzeugten Strom und die entsprechende Einspeisevergütung, so die Logik, würde sich der teure Anbau innerhalb von zehn Jahren selbst finanzieren. Benachbarte Haushalte waren von der Optik sowie vom Nutzen des Wintergartens derart überzeugt, dass sie den Pionier von nebenan baten, ihnen ebenfalls Solardächer zu errichten. Daraus wuchs eine überzeugende Idee: Der Stahlbau-Meister bot seinen Nachbarn an, ihre Dächer gegen Bezahlung zu mieten und auf eigene Rechnung mit Solarzellen auszustatten. Nach 20 Jahren würde die Einspeisevergütung die Kosten decken und sogar einen kleinen Gewinn erwirtschaften. Viele Nachbarn willigten ein und inzwischen wurde bereits ein halbes Dutzend Häuser mit Photovoltaikanlagen bestückt.
Herkömmliche Schnurlostelefone (DECT-Telefone) und die zugehörigen DECT-Basisstationen senden und empfangen auch dann mit voller Signalstärke, wenn keine Telefongespräche geführt werden. So wird verhindert, dass die Verbindung zwischen dem Mobilteil und der Basisstation nicht abbricht. Moderne Schnurlostelefone wie beispielsweise FRITZ!Fon benutzen den DECT Eco-Modus zur Reduzierung der Funkleistung.

Wenn man riesige Energiemengen von einem Kontinent zum anderen leiten will, dann stellt neben der Erzeugung als solcher vor allem der Transport die entscheidendste Hürde dar. Schließlich soll der Wüstenstrom Marke Desertec in einigen Jahrzehnten nicht nur viele Länder in Nordafrika und dem Nahen Osten versorgen, sondern zu einem nicht unerheblichen Teil auch uns Europäern zu Gute kommen. Und damit dies möglich wird, müssen Leitungen her. Zu diesem Zweck haben kürzlich rund 20 Firmen unter französischer Führung die Gesellschaft Medgrid gegründet, die als Ergänzung zu Desertec im südlichen und östlichen Mittelmeerbecken fungieren soll. Mitglieder sind unter anderem die französischen Konzerne Alstom, Areva, EDF und Nexans, die marokkanische Elektrizitätsbehörde, der spanische Stromnetzbetreiber Red Electrica sowie der Siemens-Konzern. Weiteren Mittelmeer-Anrainern steht das Projekt grundsätzlich offen.