Ökostrom für Hamburg
Donnerstag, den 28. Oktober 2010Die Stadt Hamburg geht mit gutem Beispiel voran. Der Energiebedarf wird durch Ökostrom gedeckt. Der Strom wird durch Wasser- oder Windkraftwerken erzeugt. Ein Beispiel, was Schule machen sollte.
Energie aus Wasser und Wind für Hamburgs öffentliche Gebäude
Der Strom für Behörden, Theater, Schulen, Museen und Kindergärten der Stadt stammt künftig aus deutschen Wasserkraftwerken und dänischen Windparks. Das ist das Ergebnis des europaweiten Teilnehmerwettbewerbs um Hamburgs Stromausschreibung von Ende Juni dieses Jahres.
Danach wird der Strom für die öffentlichen Gebäude in Hamburg ab 2011 aus den Laufwasserkraftwerken an Mosel, Saar und Ruhr und aus Windkraftanlagen in Dänemark kommen. Den Strom aus Wasserkraft liefert RWE, den Strom aus Windkraft die dänische Firma DONG. Die Verträge gelten für 2011 und 2012. Die dadurch erzielte CO2-Einsparung beträgt jährlich ungefähr 193.000 Tonnen.
Bei der Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens wurde die Stadt maßgeblich vom städtischen Energieversorger Hamburg Energie unterstützt. Dazu gehörten unter anderem die Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs von rund 3.500 Liegenschaften, die Auswertung der Angebote und die Vertragsabwicklung mit den Gewinnern des Wettbewerbs. In der Ausschreibung wurde darauf Wert gelegt, dass der Strom direkt aus Kraftwerken für erneuerbare Energien bezogen wird. Hamburg (… die Umwelthauptstadt) will hiermit einen deutlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten und als öffentliche Hand auch für andere Unternehmen und Privatpersonen mit gutem Beispiel voran gehen. Der Strom wurde unter intensiver Beobachtung der Marktpreislage in mehreren Tranchen gekauft, um möglichst günstige Preise zu erzielen. Am Ende haben sich fünf Bieter am Verfahren beteiligt.
Geliefert werden für Hamburgs öffentliche Gebäude rund 330 Millionen Kilowattstunden pro Jahr, das entspricht dem jährlichen Strombedarf von ca. 100.000 Privathaushalten (Tarifrechner Ökostrom).
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Foto © Pixelio | Jetti Kuhlemann
Laut IÖW-Studie haben Deutschlands Städte und Gemeinden im Jahr 2009 durch die wirtschaftlichen Effekte von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse rund 6,8 Milliarden Euro eingenommen. 2008 wurden hierzulande 2,2 Millionen Solarkollektoren und Photovoltaik-Anlagen, 400.000 Wärmepumpen, 22.000 Windkraftanlagen sowie 4.500 Biogasanlagen installiert bzw. in Betrieb genommen. Die Kommunen profitieren dabei vor allem durch neue Steuereinnahmen und die Verpachtung von Flächen für die Erzeugung von 

Die von allen Verbrauchern – egal ob
Das Projekt wird zu gleichen Teilen vom Qatar Science & Technology Park und dem Land Sachsen aus Mitteln der Europäischen Union gefördert. Ziel der gemeinsamen Forschungen ist die solarthermische Herstellung von Wasserstoff aus Methan. Es wird ein Solarreaktor entwickelt, der konzentrierte Sonnenenergie zur direkten Aufspaltung von Methangas in Wasserstoff und Kohlenstoffpartikel nutzt. Dieses Verfahren soll erheblich zur Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen. So werden einerseits keinerlei toxische oder umweltschädigende Gase freigesetzt und im Vergleich zur Energiegewinnung aus fossilen Rohstoffen wird die CO2-Emission durch die solarthermische Herstellung von Wasserstoff erheblich reduziert. Dementsprechend weniger CO2 muss dadurch umgewandelt, transportiert und gespeichert werden.