stromblog

Stromtarife, Stromanbieter, Nachrichten, Spartipps und mehr

Monatsarchiv für September 2010

Die IAA Nutzfahrzeuge geht zu Ende

Montag, den 27. September 2010

Die IAA Nutzfahrzeuge neigt sich dem Ende zu (bis 30 September). Zeit für ein Fazit: Gibt es auch im Nutzfahrzeugbereich eine Chance für die Elektromobilität?

Es gibt noch zahlreiche ungeklärte Fragen

eMobile haben eigentlich nur eine Chance in der Stadt, weil oft gebremst werden muss und so kinetische Energie in Strom umgewandelt werden kann. Dieser technologische Fortschritt wird aber erkauft durch eine höhere Masse. Es wird also zusätzliche Energie benötigt, um die schweren Fahrzeuge zu bewegen.

_MG_9686_iia_nutz_2010

eMobile sind auch nur im Kurzstrecken-Betrieb sinnvoll. Auf dem Daimler-Get-To-Gether wurde den Journalisten gezeigt, dass es für DHL durchaus Sinn macht, eMobile (Vito E-CELL) einzusetzen, da diese pro Tag nur einen Aktionsradius von etwa 40 Kilometer haben. Bei einer Reichweite von etwa 130 Kilometer, müssen die Fahrzeuge nur alle drei Tage an die Steckdose zum “Nachtanken”.

Mercedes-Benz Vito E-CELL

Mercedes-Benz Vito E-CELL

Wird der Strom jetzt noch durch eine eigene Photovoltaik-Anlage erzeugt, nähern wir uns dem Traum eines jeden Ingenieurs: Dem Perpetuum mobile.

Auf große Stückzahlen werden wir wohl noch einige Jahre warten müssen. Die Kosten für die Fahrzeuge müssen noch nach unten “geschraubt” werden. Unklar ist auch: Wie lange halten die Batterien? Was ist mit der umweltgerechten Entsorgung? Wir sind auf einem guten Weg, aber im Detail brauchen wir noch zahlreiche innovative Lösungen, damit die eMobile konkurrenzfähig werden.

Fotos von der IAA Nutzfahrzeuge © 2010 Redaktionsbüro Kebschull

» Die IAA Nutzfahrzeuge geht zu Ende

Frühes Aus für Kohleförderung?

Montag, den 27. September 2010

Die Tage des subventionierten Steinkohlenbergbaus in Deutschland sind gezählt. Denn dem ursprünglichen Zeitplan, die staatlichen Finanzspritzen im Jahr 2018 auslaufen zu lassen, will die EU-Kommision überraschend einen Strich durch die Rechnung machen – Brüssel fordert das Ende der deutschen Kohleförderung bereits für 2014.

Schnelles Ende oder sozialverträglicher Ausstieg?

Dieter SchützDer aktuellen Forderung der EU-Kommision, die Subventionen für den hiesigen Steinkohlenbergbau bereits binnen vier Jahren einzustellen, wollen sich deutsche Politiker auf breiter Front widersetzen. So sprach sich am vergangenen Freitag der Bundesrat klar gegen ein vorgezogenes Ende der Kohleförderung aus. Das ursprüngliche Ausstiegsdatum 2018 war zwischen dem Bund, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland sowie der Gewerkschaft IG BCE und der Kohle-Stiftung RAG vereinbart worden. Speziell die steinkohlefördernden Bundesländer fühlen sich von der EU vor unvollendete Tatsachen gestellt und kritisieren ein frühes Ende der Kohlesubventionen als sozial unverträglich. Sowohl Saarlands Ministerpräsident Peter Müller (CDU) als auch Hannelore Kraft (SPD), Landeschefin in NRW, setzen sich vehement für ein Festhalten am ursprünglichen Zeitplan ein. “Es geht um die Glaubwürdigkeit der Politik und um Verlässlichkeit. Darauf verlassen sich die Menschen, die im Bergbau arbeiten, die vom Bergbau leben”, warnt Kraft und prophezeit für den Fall des Förderungsausstiegs 2014 massive betriebsbedingte Kündigungen. Rückenwind erhält man dabei auch von höchster Stelle, denn Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits angekündigt “auf allen Kanälen” gegen die Zielsetzung der EU-Kommission kämpfen zu wollen.

Es scheint, als steckten in Sachen Kohleförderung nicht nur Bundes- und EU-Ebene in einem tiefen Dilemma, sondern auch die  sozialen  und ökologischen Denkweisen an sich. Denn aus umweltpolitischer Sicht  ist die Tatsache, dass eine massiv klimaschädliche Branche wie die Kohlekraft überhaupt noch staatlich subventioniert wird, während beispielsweise bei der Förderung der Solarenergie der Rotstift angesetzt wird, eine Ohrfeige. Aus sozialer Sicht könnte sich ein frühes Ende der Kohlesubventionen hingegen als fatal erweisen, da mit regionalen Massenentlassungen zu rechnen wäre. Die Frage ist nur: Stellt man sich der Herausforderung schon in vier oder erst in acht Jahren?

Foto © Pixelio, Dieter Schütz

» Frühes Aus für Kohleförderung?

Bundestag in Gorleben

Donnerstag, den 16. September 2010

Nach dem Ausstieg aus dem Ausstieg wird das Problem wieder akut: Wohin mit dem radioaktiven Abfall. Wie der Bundestag berichtet, war der Gorleben-Untersuchungsausschuss heute vor Ort. Löst das unsere Probleme?

Tagesausflug nach Gorleben

”Wir wollten sehen, worüber wir reden“, sagte Sylvia Kotting-Uhl, Obfrau der Grünen-Bundestagsfraktion. Gleichzeitig kündigte Ausschussvorsitzende Maria Flachsbarth (CDU) bei einer Pressekonferenz auf dem Gelände des Bergwerks an, der Ausschuss werde seine Untersuchungen ”noch eine ganze Weile fortsetzen“.

Das Kernkraftwerk Cattenom

Das Kernkraftwerk Cattenom

Allerdings wolle man die Protokolle der Sachverständigenvernehmungen so schnell wie möglich im Internet veröffentlichen.  Die Bundesregierung hatte vor einigen Monaten beschlossen, die Erkundungsarbeiten nach dem Auslaufen eines zehnjährigen Moratoriums wieder aufnehmen zu lassen. ”Dies aber ist nicht der Auftrag des Untersuchungsausschusses“, sagte Flachsbarth, ”wir beschäftigen uns mit der Vergangenheit.“ Der Ausschuss soll klären, ob es bei der Entscheidung der Bundesregierung im Jahr 1983, sich bei der Suche nach einem Endlager für radioaktiven Müll auf den Standort Gorleben zu begrenzen, politische Einflussnahmen auf Wissenschaftler gegeben habe.

Foto © pixelio.de | Achim Lückemeyer

» Bundestag in Gorleben

Niedrig-Energie-Szenarien

Montag, den 13. September 2010

Studien zum Thema Energie sind oft gefärbt. Je nach dem, wer sie in Auftrag gegeben hat, malen die einen die Zukunft ohne Kernenergie schwarz, die anderen gehen davon aus, dass die Erneuerbaren Energien viel früher einen höheren Stellenwert einnehmen können, weil sich die Technik enorm verbessert – sprich, dass sich die Leistungsgrad stetig verbessern.

Eine andere Energie-Zukunft ist möglich!

475563_R_B_by_Thommy-Weiss_pixelio_480x640Eine neue Studie von Germanwatch vergleicht vier wichtige Niedrig-Energie-Szenarien für Deutschland. Dabei handelt es sich um das

  • “Leitszenario 2009″ im Auftrag des Bundesumweltministeriums,
  • das “Szenario 3 der Energiezukunft 2050″ im Auftrag der Energieversorger EnBW, E.ON Energie, RWE Power und Vattenfall Europe,
  • das “Modell Deutschland. Klimaschutz bis 2050″ im Auftrag von WWF Deutschland und
  • der “Klimaschutz: Plan B 2050″ im Auftrag von Greenpeace Deutschland.

Der Vergleich zeigt, dass drei der vier analysierten Szenarien die Verringerung der Treibhausgase in Deutschland um 80 bis 95 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 1990 erreichen, und das ohne Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und zu volkswirtschaftlich akzeptablen Kosten”, erklärt Jan Burck, Autor der Studie.

Lediglich das von den vier großen Energiekonzernen in Auftrag gegebene Szenario der Forschungsstelle Energiewirtschaft stellt die Erreichbarkeit der angepeilten Reduktionsziele in Deutschland ohne Atomkraft in Frage.

Der Szenarienvergleich zeigt, dass die ambitionierten Klimaziele nur durch einen weiteren massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien und der dazu erforderlichen Stromnetze zu erreichen sind. Gleichzeitig werden umfangreiche Investitionen in Energieeffizienz benötigt. “Die aktuelle Kürzung der KfW Förderprogramme für energetische Gebäude-Sanierung ist leider genau der falsche Schritt”, bemängelt Burck. “Die Szenarien zeigen deutlich, dass ohne Fortschritte bei der Energieeffizienz die Umsteuerung wesentlich teuerer wird.”

Die Studie “Welche Energie-Zukunft ist möglich? Ein Vergleich von vier Niedrig-Energie-Szenarien für Deutschland” und ein Download der Studie ist im Internet unter www.germanwatch.org/klima/nes abrufbar.

Foto © Pixelio.de | Thommy Weiss

» Niedrig-Energie-Szenarien

Atomdeal: The Day After

Montag, den 13. September 2010

Vor ziemlich genau einer Woche hat die Bundesregierung die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre beschlossen. Seither ist die Stimmung im Lande ungebrochen explosiv – es vergeht kaum ein Tag ohne Enthüllung, Protest und Diskussion darüber, wie sinnig oder unsinnig das neue Atomkonzept ist.

Die Woche der Konzept-Kritik

Volker WiedemannWirklich positiv wird die beschlossene Laufzeitverlängerung außerhalb des schwarz-gelben Lagers und der Atomwirtschaft höchstens noch von Teilen der deutschen Industrie aufgenommen. Hier rechnet man mit einem zusätzlichen Jahrzehnt günstiger Energie. Und in der Tat: Vom Lockmittel des billigen Atomstroms abgeschriebener Meiler hat in der Vergangenheit ausschließlich die Industrie profitiert. Für Otto Normalverbraucher war und ist es im Prinzip einerlei, ob die Energieerzeuger nun mit dem Brennstab oder der Solarzelle winken. Die Preispolitik am Strommarkt funktioniert nach ganz anderen Gesetzmäßgkeiten. So ist trotz verlängerter AKW-Laufzeiten wohl kaum mit allgemein fallenden Strompreisen zu rechnen, sondern vielmehr damit, dass die Konzerne Brennelementesteuer, Öko-Abgabe und Co. demnächst auf die Geldbeutel der Privatkunden verteilen. Entsprechend offen sind auch die Ohren der Bevölkerung für die Protestschreie der Konzept-Kritiker. Und derer gibt es viele. Nicht allein die einschlägigen Umweltverbände und Bürgerinitiativen sowie die politische Opposition laufen derzeit Sturm gegen zwölf zusätzliche Jahre Atomkraft, sondern längst auch die brancheninterne Konkurrenz. Sprich: Stadtwerke, lokale Versorger und unabhängige Stromanbieter. Genau die hatten nämlich im Vertrauen auf den baldigen Atomausstieg in der jüngeren Vergangenheit intensiv in nachhaltige Erzeugungstechnologie investiert und sehen ihre Bemühungen nun im Sande verlaufen. Auch das zaghafte Versprechen der Bundeskanzlerin, für finanziellen Ausgleich sorgen zu wollen, kann die Gemüter kaum besänftigen. Der Tenor der Atomkritiker lautet: Man hat zu Gunsten des Vorteils vierer Konzerne Land, Bürger, Politik und Wirtschaft hintergangen. Und genau deshalb ist der nächste Showdown bereits vorprogrammiert. Sollte die Bundesregierung ihr Atomkonzept nämlich wie angekündigt am Bundesrat vorbeischleusen, wird wohl bis zur letzten Instanz gefochten. Ein Kläger dürfte jedenfalls nicht schwer zu finden sein.

Foto © Pixelio, Volker Wiedemann

» Atomdeal: The Day After

LEDs sind IN – Besser noch OLEDs

Donnerstag, den 9. September 2010

Glühlampen waren bislang die klassischen Leuchtmittel, zumindest in den eigenen vier Wänden. Glühlampen haben aber erhebliche Nachteile: Sie erzeugen zu viel Wärme, das heißt, die verbrauchen zu viel Energie. LEDs sind die Zukunft.

Das aus für die Glühlampe

Während klassische Glühlampen gerade nach und nach hier zu Lande aus den Wohnzimmern verschwinden, vermelden Forscher einen wichtigen Erfolg auf dem Weg zur Beleuchtung der Zukunft. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist es Wissenschaftlern der Philips Technologie GmbH in Aachen und der Technischen Universität Braunschweig gemeinsam gelungen, die weltweit erste mit Wechselstrom betriebene OLED-Leuchte zu entwickeln.

LEDs am Auto

Einsatz der LEDs in der Automobilindustrie

“Das ist ein ganz wichtiger Schritt – hin zu einer effizienteren Stromnutzung und hin zu dem Licht der Zukunft”, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. “Politik und Wirtschaft haben gemeinsam einen wichtigen Fortschritt erzielt.”

Organische LEDs, sogenannte OLEDs, sind Kunststofffolien, die leuchten, wenn sie unter Strom gesetzt werden. Sie konnten bisher nur durch Gleichstrom angesteuert werden, was für die Nutzung eine komplexe Vorschalt- und Regelungstechnik erforderlich macht. Durch die Neuentwicklungen der Forscher aus Aachen und Braunschweig können OLEDs zukünftig einfach und unkompliziert an die 220V-Netzversorgung im Haushalt angeschlossen werden.

Der Bedarf an neuartigen energiesparenden Beleuchtungstechniken wächst rasant. Gefragt sind Leuchtmittel, die wenig Energie und Ressourcen brauchen und umweltfreundlich sind. 20 Prozent der elektrischen Energie werden heute weltweit für Beleuchtungszwecke aufgewendet. Der Einsatz innovativer Festkörperlichtquellen, die um ein Vielfaches effizienter sind als Glühlampen, verspricht hier ein enormes Einsparpotenzial.

Foto Pixelio | Hartmut910

» LEDs sind IN – Besser noch OLEDs

Sturm gegen das Energiekonzept

Mittwoch, den 8. September 2010

Beim dem verabschiedeten Energiekonzept gibt es scheinbar nur Verlierer. Für die einen ist die Laufzeitverlängerung nicht lang genug, die anderen fürchten um ihre Investitionen. Gehen die Erneuerbaren Energien sprichwörtlich den Bach herunter?

Atomdeal macht Energiekonzept zur Farce

  • Erneuerbaren-Branche fürchtet Investitionseinbruch

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert das beschlossene Modell zur Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke scharf. „Nun ist die Katze aus dem Sack, die Atommeiler sollen bis zu 14 Jahre länger am Netz bleiben, als im Atomkonsens von 2000 festgelegt. Damit wird das lang angekündigte Energiekonzept der Bundesregierung endgültig zur Farce“, urteilt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Die Atomlobby habe sich mit ihren dreisten Forderungen auf ganzer Linie durchgesetzt. „Mit ihrer Klientelpolitik für die vier großen Stromkonzerne gefährdet Angela Merkel zukunftsweisende Milliardeninvestitionen in Erneuerbare Energien. Das Nachsehen haben alle diejenigen, die ernsthaft an einem zukunftsfähigen Energiesystem arbeiten.“

Windrad Sonnenuntergang (c) Pixelio

BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann: „Mit dieser Entscheidung zementiert die Bundesregierung nicht nur erneut das Oligopol der Stromkonzerne. Sie zwingt die vier großen Konzerne durch die zusätzliche Abgaben in ihre eigene Zukunftsfähigkeit zu investieren. Damit verhindert die schwarz-gelbe Koalition bewusst für weitere Jahrzehnte einen fairen Wettbewerb auf dem Strommarkt.”

Verlierer sind die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland. Aber auch viele kleine Handwerksbetriebe, mittelständische Unternehmen und Kommunen. Allein im Jahr 2009 trugen die Erneuerbaren in Höhe von 6,7 Milliarden Euro zur kommunalen Wertschöpfung bei.

Der BEE appelliert daher erneut an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich diesem energiepolitischen Irrweg nicht anzuschließen und stattdessen weiter auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu setzen.

Foto © Pixelio | Andrea Kusajda

» Sturm gegen das Energiekonzept

Zwölf zusätzliche Jahre Atomkraft

Montag, den 6. September 2010

Noch in der vergangenen Nacht haben sich die Spitzen der Regierungskoalition auf eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke von im Schnitt zwölf Jahren geeinigt. Damit ist die bis dato geltende Atomausstiegsvereinbarung endgültig gekippt.

Regierung beschließt neues Atomkonzept

Bernd BoscoloDie Vertreter von Union und FDP einigten sich gestern nach mehrstündigen Verhandlungen im Kanzleramt auf eine gestaffelte Laufzeitverlängerung. Ältere Meiler sollen demnach acht Jahre, jüngere Reaktoren bis zu 14 Jahre länger als ursprünglich geplant am Netz bleiben. Im Gegenzug werden die Kraftwerksbetreiber eine Brennelementesteuer von jährlich 2,3 Milliarden Euro sowie einen Sonderbeitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien entrichten. Die Besteuerung der Atomkonzerne ist allerdings auf sechs Jahre befristet, womit die Hälfte der veranschlagten Laufzeitverlängerung praktisch als Reingewinn zu Buche schlägt. Experten zufolge erwirtschaftet ein abgeschriebenes Atomkraftwerk zwischen ein und zwei Millionen Euro pro Tag. Insgesamt rechnet die Bundesregierung mit Einnahmen in Höhe von 15 Milliarden Euro durch die verlängerten Laufzeiten.

Der vorläufige Ausstieg aus dem Atomausstieg ist damit zwar beschlossen, aber noch lange nicht rechtskräftig. Der übliche Ablauf sieht in einem nächsten Schritt eigentlich die Zustimmung des Bundesrates vor. Da dieser aber nicht länger in schwarz-gelber Hand liegt und das neue Atomkonzept daher nicht mehrheitsfähig ist, plant die Regierung die Länderkammer in dieser Sache zu umgehen. Ob dies rechtlich möglich ist, darüber scheiden sich derzeit die Geister. Vertreter von SPD und Grünen haben bereits gestern eine etwaige Klage beim Bundesverfassungsgericht angekündigt, sollte Schwarz-Gelb die verlängerten Laufzeiten am Bundesrat vorbeischleusen wollen.

Foto © Pixelio, Bernd Boscolo

» Zwölf zusätzliche Jahre Atomkraft

Energieblog24 informiert rund ums Thema Energie

Freitag, den 3. September 2010

Energie ist schon lange ein Thema, das uns täglich berührt. Spätestens seit dem starken Anstieg der Stromkosten haben Verbraucher angefangen, sich intensiv mit dem Strom- und Energiemarkt auseinanderzusetzen. So sind heute Atomenergie, erneuerbare Energien und Umweltschutz immer häufiger Gesprächsgegenstand in Politik und Gesellschaft.

Um bei der Vielzahl an Entwicklungen und Entscheidungen den Überblick behalten zu können, bedarf es viel Zeit und Mühe. Der  Energieblog schafft dafür jedoch Abhilfe. Darauf finden User alle Nachrichten rund um das Thema Energie. Ob neuste Bestimmungen oder Infos zu Bioenergie, Atomkraft oder Solarenergie, Energieblog24 trägt aktuelle Nachrichten zusammen und informiert Verbraucher so umfassend. Politische Meinungen, wichtige Events und aktuelle Naturereignisse finden sich somit auf dem Blog ebenso wie Nachrichten zu sehenswerten TV-Beiträgen und empfehlenswerten Energiespartipps.

Damit User bei der hohen Anzahl an unterschiedlichen Nachrichten stets die Übersicht behalten, sind die News auf dem Energie-Portal in verschiedene Kategorien eingeteilt. Wollen Benutzer die neusten Entwicklungen des gesamten Energiemarktes verfolgen, lohnt sich ein täglicher Blick in den Bereich Aktuelle News. User, die sich vielleicht nur für einen bestimmten Teilbereich interessieren, können aus weiteren Kategorien wie Bioenergie, Wasserkraft, Windenergie, Messen und Geoengineering wählen. Insbesondere die regenerativen Energien stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses. Da viele Verbraucher mittlerweile auf alternative Energien setzen, um ihren Beitrag für Klima- und Umweltschutz zu leisten, gibt es unzählige Nachrichten zu Öko-Energie, die das Portal aufgrund der Kategorisierung der News übersichtlich darzustellen weiss.

Neben dem umfassenden News-Bereich finden sich auf Energieblog24.de zudem viele nützliche Links zum Thema Energie. Weiterhin können User dem Blog auf Twitter folgen oder auf Facebook Fan der Website werden.

Betrieben wird das Portal von Rainer Brosy, Student der Energie- und Umwelttechnik im 5. Semester an der HTWK Leipzig. Brosy will Verbraucher möglichst umfassend über den Energiemarkt informieren und so das Wissen um und das Bewusstsein für regenerative Energien erweitern.

Neben dem Energieblog betreibt Brosy zahlreiche weitere Seiten im Energie-Bereich. So betreibt er unter anderem auch eine Community für erneuerbare Energien. Darin können sich angehende Ingenieure Wissen anlesen, sich mit anderen Studenten austauschen und gemeinsam Lösungen zu fachspezifischen Themen erarbeiten.

Rainer Brosy informiert mit seinen Portalen Verbraucher, Studenten und Interessierte also rund um das Thema Energie. News zu aktuellen Entwicklungen und Meinungen sowie die Möglichkeit, sich mit anderen Usern austauschen zu können, erlauben es, immer auf dem neusten Stand zu sein.

» Energieblog24 informiert rund ums Thema Energie

Neue Fernseher auf der IFA

Mittwoch, den 1. September 2010

Wie WISO in der aktuellen Ausgabe vom Montag berichtet, können die bunten, neuen Fernseher meist recht sparsam betrieben werden. Oft ist aber der Satelliten-Receiver dann der Stromfresser. Noch vor der Internationalen Funkausstellung (IFA, 03.-08. September in Berlin) versucht man die “alten” Geräte an den Mann zu bringen.

Die heimlichen Stromfresser

Die IFA in Berlin wird wie jedes Jahr ein großes Spektakel sein. Für uns Verbraucher eine wichtige Messe, auch wenn wir nicht live vor Ort sind. Denn hier werden die neuen Trends und Geräte präsentiert.

IFA-Logo_540

IFA, Messe BerlinNatürlich nimmt das neue IPhone mit seinen Apps einen besonderen Stellenwert ein. In der IFA iZone in Halle 15.1/16 präsentieren Software- und App-Hersteller ihre neuen Produkte und Innovationen für diesen neuen Markt.
Die neuen Notebooks (z.B. Acer Aspire One D260) sollen mit einer Laufzeit von bis zu acht Stunden einen ganzen Arbeitstag durchhalten. Die neue bunte Welt der LED-Displays punkten mit einem Stromverbrauch von weniger als einem Watt im Standby-Betrieb.

Wer sich also jetzt ein neues Elektrogerät zulegen will, sollte aufpassen, dass man keinen stromfressenden Ladenhüter kauft.

Foto © Pressefotos IFA Berlin
Miss IFA begrüßt Kinderliebling „Bob der Baumeister“ (Super RTL/Halle 7.2a), Marie Sann, die berühmte Manga-Zeichnerin sowie Cosplayerin (Young IFA/Halle 7.2c) und den Zauberer Cody Stone (Super RTL/Halle 7.2a), bei der IFA Auftakt Pressekonferenz.

» Neue Fernseher auf der IFA