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Monatsarchiv für Mai 2010

TV-Tipp: Fliegen mit Wasserstoff

Montag, den 10. Mai 2010

Das ZDF-Wissenschaftsmagazin “Abenteuer Wissen” geht der interessante Frage nach: Wie sauber wird die Luftfahrt in der Zukunft sein? Gibt es umweltfreundliche Antriebe? Wann geht uns der Kraftstoff Kerosin aus? Die Luftfahrtindustrie sucht nach neuen Antrieben, beispielsweise Wasserstoff. Falls genügend Elektroenergie vorhanden ist, kann dieser extrem teuren Kraftstoffs wirtschaftlich hergestellt werden.

“Fliegen mit Wasserstoff – Der Weg in eine saubere Luftfahrt?”

ZDF-Wissenschaftsmagazin “Abenteuer Wissen” über die Zukunft des Fliegens Sie sind eine kühne Vision für die Zukunft der Luftfahrt: Flugzeuge, deren Triebwerke mit Wasserstoff angetrieben werden und damit wesentlich umweltfreundlicher fliegen als aktuelle Jets.

DLR Wasserstoffforschungs-Flugzeug "Antares".

DLR Wasserstoffforschungs-Flugzeug "Antares".

Das ZDF-Wissenschaftsmagazin “Abenteuer Wissen” ist am Mittwoch, 12. Mai 2010, 22.55 Uhr, dabei, wenn das erste moderne Wasserstoff-Flugzeug “Antares”, gebaut vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, zu Testflügen abhebt. Ist es eine riskante Utopie, Flugzeuge mit Wasserstoff anzutreiben? Ist der neue Treibstoff wirklich umweltfreundlicher als Kerosin? Und woher kommen die nötigen Mengen? Moderator Karsten Schwanke geht diesen Fragen nach und reist sogar in die Vergangenheit der sowjetischen Militärforschung.

Fossile Brennstoffe werden in den nächsten Jahrzehnten knapper und teurer. Dann werden selbst die innovativsten und treibstoffärmsten Jets der Gegenwart, etwa der Airbus A380, nicht mehr rentabel sein. Für die Suche nach Alternativen ist es höchste Zeit, denn in der Luftfahrtindustrie herrschen hohe Sicherheitsansprüche, und Innovationen lassen sich nicht von heute auf morgen durchsetzen.

Linktipps:

Foto © ZDF „Abenteuer Wissen“ | Harald Stocker

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Bioenergie-Dörfer 2010

Donnerstag, den 6. Mai 2010

Wohnen Sie in einer Gemeinde bis 10.000 Einwohner und interessieren sich für Bioenergie? Setzen Sie in Ihrer Gemeinde bereits sinnvoll Bioenergie ein? Dann lohnt es sich, an dem Wettbewerb „Bioenergie-Dörfer 2010“ teilzunehmen.

Wettbewerb:  Deutschland sucht „Bioenergie-Dörfer 2010“

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat heute den Startschuss für den Wettbewerb „Bioenergie-Dörfer 2010“ gegeben. Gesucht werden die drei besten Bioenergie-Dörfer in Deutschland.

Lippertsreute bei Überlingen am Bodensee, Baden-Württembergs zweites Bioenergiedorf - es versorgt sich selbst aus erneuerbaren Energien

Lippertsreute bei Überlingen am Bodensee (Baden-Württemberg) zweites Bioenergiedorf. Es versorgt sich selbst aus erneuerbaren Energien

Gemeinden im ganzen Land sind aufgefordert, umgesetzte Konzepte zur Produktion und Nutzung von Bioenergie einzureichen. „Die Reduzierung des Verbrauchs fossiler Ressourcen und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energiequellen sind eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben“, sagte Bundesagrarministerin Ilse Aigner zum Start des Wettbewerbs in Berlin. „Mit dem Wettbewerb „Bioenergie-Dörfer 2010“ wollen wir das Engagement zum Ausbau von Bioenergie im ländlichen Raum anerkennen, damit viele weitere Gemeinden den ausgezeichneten Beispielen folgen.“

Bis zum 18. Juli 2010 können sich Gemeinden mit bis zu 10.000 Einwohnern bewerben. Die wichtigste Voraussetzung: Mindestens die Hälfte des Jahreswärme- und -strombedarfs muss aus regionaler Biomasse erzeugt werden. Die Jury wird bei ihrer Bewertung außerdem die nachhaltige Gewinnung der Biomasse, effiziente und innovative Anlagenkonzepte sowie die Einbindung der Bevölkerung in die gesellschaftlichen Prozesse des Bioenergie-Dorfs berücksichtigen. Der Biomasse-Ansatz sollte außerdem für das Tourismus- und Regionalmarketing genutzt werden.

Auf die drei Gewinner wartet ein Preisgeld in Höhe von je 10.000 Euro – für die Weiterentwicklung ihrer Bioenergie-Konzepte. Die unabhängige Jury wird mit zwölf Personen aus der Bioenergiebranche, der Politik, dem Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Einrichtungen der kommunalen Selbstverwaltung besetzt. Die Gewinner werden im Herbst offiziell prämiert. Nähere Informationen zum Wettbewerb „Bioenergie-Dörfer 2010“ gibt es im Internet unter:  www.bioenergie-doerfer.de.

Linktipps:

Foto © Pixelio | Matthias Lohse

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Die e-Mobile kommen

Donnerstag, den 6. Mai 2010

Das Thema Elektromobilität hatten wir schon mehrfach angesprochen. Macht es wirklich Sinn, teuren Strom zu benutzen, um emissionsfrei durch die Stadt zu fahren? Bislang gab es auch immer Probleme mit der Reichweite. Der Opel Ampera nimmt für sich in Anspruch die 500-Kilometergrenze zu knacken, davon 60 Kilometer rein elektrisch.

Opel zum Thema Elektromobilität

  • Leser der Branchenzeitschrift Automobilwoche sehen Opel vorne
  • Elektrofahrzeug Opel Ampera gewinnt Vergleich in Auto Bild

Bei einem ersten Konzeptvergleich der Fachzeitschrift Auto Bild hat Opel im Vergleich zu den Mitbewerbern die Nase vorne. Der Opel Ampera als viersitzige Fließheck-Limousine, soll Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommt, fährt 60 Kilometer rein elektrisch.

Der Opel Ampera soll bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen

Der Opel Ampera soll bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen

Sobald die Lithium-Ionen-Batterie entladen ist, startet der an Bord befindliche Verbrennungsmotor und erzeugt Strom, der das Fahrzeug für die weitere Fahrt antreibt. Der Ampera fährt nahtlos mehr als 500 Kilometer weit, bevor er zum Laden an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen beziehungsweise mit Kraftstoff betankt werden muss.

Um das Projekt Ampera zu einem Erfolg zu führen, wurde die Strategie „e-mobility unlimited“ entwickelt, die im Kern drei Punkte umfasst:

  • Kleine, rein batteriebetriebene Elektroautos für kurze, meist städtische Strecken
  • Elektrofahrzeuge mit verlängerter Reichweite für Menschen, die mit einem Fahrzeug sowohl lange als auch kurze Distanzen fahren,
  • Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle für lange Strecken ohne jegliche Emissionen und ohne Einschränkung bei Fahrzeuggröße oder Funktion

Linktipps:

Foto © Opel / GM

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