Offshore-Windpark in der Nordsee
Samstag, den 30. Januar 2010Erneuerbare Energie ist auf dem Vormarsch, keine Frage. Aber ob wir mit diesem geplanten Energiemix unseren Energiehunger stillen können, dazu gibt es leider keine verlässliche Studie.
Größter deutscher Offshore-Windpark in der Nordsee
• Windpark Global Tech I spart jährlich über 1.4 Millionen Tonnen CO2 ein
• Ab 2012 Erneuerbare Energie für 1 Millionen Menschen pro Jahr
• Über 1000 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen
Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert die Wolfschlugener Wetfeet Offshore Windenergy GmbH den neuen Nordsee-Windpark Global Tech I. Mit einem hochkarätigen Konsortium, bestehend aus der Schweizer EGL AG, der HEAG Südhessische Energie HSE AG, der Norderland Projekt GmbH und der Windreich AG sowie den leistungsstarken Partnern STRABAG und AREVA Multibrid, realisiert das schwäbische Unternehmen einen Windpark, der Erneuerbare Energie für mehr als 1 Millionen Menschen im Jahr liefern wird.

Etwa 110 Kilometer nordwestlich von Cuxhaven entsteht der Windpark Global Tech I in der Deutschen Bucht. 80 Windkraftanlagen der 5-MW-Klasse des deutschen Herstellers AREVA Multibrid erzeugen eine jährliche Gesamtleitung von 400 Megawatt. Hieraus leitet sich eine nutzbare Stromproduktion von rund 1,6 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr ab, mit dem man über eine Millionen Menschen mit sauberer Energie versorgen kann. Hinzu kommt, dass die Windkraftanlagen rund 1,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz erbracht wird.
Aus Sicht der Europäischen Union ist die Gewinnung Erneuerbarer Energien mittels Offshore-Windkraftanlagen einer der größten Zukunftsmärkte der nächsten Jahrzehnte. Pläne der EU sehen vor, bis 2020, rund 20 Prozent des benötigten Energiebedarfs über Erneuerbare Energien abzudecken. Hierbei soll ein Schwerpunkt im Offshore-Bereich liegen.
Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Das Projekt Global Tech I schafft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hierbei über 1000 neue Arbeitsplätze und hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 1,5 Milliarden.
Linktipps:
- Gutes Geschäft – Offshore-Großprojekte auf Stromauskunft.de/blog
- Die wichtigsten Stromerzeuger auf Stromauskunft.de
- www.Wetfeet.de
Grafik © Wetfeet
Im Vordergrund steht dabei die Empfehlung, eine breitere Basis zu erzeugen und vor allem die Abhängigkeit von Erdöl zu reduzieren. Dies ist eine der Kernaussagen des kürzlich vorgestellten Positionspapiers “Rohstoffbasis im Wandel” führender deutscher Chemieorganisationen. Das unter der Leitung von Professor Dr. Michael Röper (BASF) und Professor Dr. Wilhelm Keim (RWTH Aachen) erstellte Papier gibt Antworten auf die Frage, wie sich die chemische Industrie und andere Branchen in Zukunft sicher versorgen können. Dabei wird vor allem das Thema nachwachsende Rohstoffe ausführlich behandelt. Diese werden bereits seit Langem in der chemischen Industrie eingesetzt und machen bei der Gesamtversorgung derzeit einen Anteil von ungefähr zehn Prozent aus. Ob dieser ausgebaut werden könne, hängt laut den Autoren von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise von neuen Verarbeitungstechnologien. Voraussetzung sei aber in jedem Fall, dass nachwachsende Rohstoffe in ausreichender Menge und Qualität sowie zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung stünden. Schwerpunkt der Forschung sei deshalb die Aufarbeitung von Biomasse zu Energie, Biogas, Kraftstoff und Chemikalien. Auch in der stofflichen Nutzung des Klimakillers CO2 sieht die Branche ein zukünftiges Forschungsfeld. Erfolge auf diesem Gebiet könnten der Chemie eine neue Rohstoffquelle erschließen. Allerdings wird klar betont, dass die Nutzung von CO2 alleine den Klimawandel nur wenig beeinflussen kann, da die in der Produktion benötigte Menge verglichen mit dem weltweiten Ausstoß stets gering bleiben wird.
SAP wagt mit dieser Entwicklung einen Schritt auf bisher unbekanntes Terrain, um sich neue Wachstumschancen zu eröffnen. Bislang vertrieb der Walldorfer Konzern seine Software ausschließlich an Unternehmen, die damit den Einsatz ihrer Ressourcen etwa im Finanz- und Rechnungswesen managen. Im Zuge der weltweiten Digitalisierung der Stromnetze nutzt SAP nun die Gelegenheit, um neue Anwendergruppen zu erreichen. Das Thema Klimawandel spielt bei den unternehmerischen Planungen ebenfalls eine zentrale Rolle. Klaus Heimann, Manager bei SAP: “Wir wollen das Interesse dafür wecken, dass der Verbraucher mit Hilfe unserer Software ein wenig grüner werden kann.”
Der Schrecken der allgemeinen Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel sitzt uns noch tief in den Knochen, da kurbeln bereits die nächsten Versorger kräftig an der Preisschraube. Bereits im Januar hatten rund 160 
