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Monatsarchiv für Dezember 2009

Stromsparen als “Volkssport”

Donnerstag, den 31. Dezember 2009

Alle reden vom Klimagipfel und wissen, wie wichtig es ist, die CO2-Belastung zu reduzieren. Aber wenn es darum geht, wirklich selbst zu sparen, vor allem dann, wenn es nicht unseren eigenen Geldbeutel trifft, da hört die Vernunft häufig auf.

Licht aus – Teelicht an

Natürlich wissen wir, dass auch Energie benötigt wird, um ein Teelicht zu produzieren – und mit nur einem Teelicht ist es im Wohnzimmer auch ziemlich “duster”. Der Ansatz sollte viel mehr sein, intelligent Strom zu sparen: Die Spül- und Waschmaschine erst dann einschalten, wenn es sich lohnt, also, wenn mit möglichst wenig Wasser und Energie, viel “schmutzige Wäsche” gewaschen wird.

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Auch in der Firma, oder vielleicht jetzt in der Ferienwohnung, die Lichter – wie zu Hause auch – einfach löschen. Nicht nach dem Motto: Kostet ja nichts, lasse es einfach mal brennen.

In unserem wunderschönen Ferienhaus werden leider überhaupt keine Energiesparlampen verwendet, außer zwei bis drei Lampen mit LED-Technik. Besonders hier, wenn die Feriengäste nach dem Motto agieren – kostet ja nichts, ist ja bereits im Pauschalpreis enthalten, lohnt es sich, energiesparende Leuchtmittel einzusetzen.

In Dänemark wird der Strom übrigens am Ende separat bezahlt und zwar je nach Verbrauch. Aber wirklich sparen konnte man da auch nicht, da mit Strom geheizt wurde. Die energietechnisch schlechteste Lösung, ein Haus mollig warm zu bekommen.

Linktipps:

Foto Urlaubsregion Ostsee, Heiligenhafen, Foto © Gerd Kebschull

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Atomlobby und Umweltpolitik

Montag, den 28. Dezember 2009

Ob legitim oder nicht – Querverbindungen zwischen Politik und Wirtschaft sind allgegenwärtig. Nicht selten finden sich Ex- wie Noch-Politiker in den Aufsichtsräten und Beratungsgremien diverser Konzerne wieder und ehemalige Management-Eliten in führenden parteipolitischen Ämtern. Ein aktueller Fall ist die umstrittene Personalie für die Leitung der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium.

Ex-E.ON-Manager wird Chef für Reaktorsicherheit

tommySDie Biographie von Gerald Hennenhöfer ist ein Paradebeispiel für munteres Ämter-Hopping. Von 1994 bis 1998 hatte der Mann schon einmal die Leitung der Abteilung für Reaktorsicherheit inne – übrigens unter der damaligen Bundesumweltministerin Angela Merkel. Die Ära Helmut Kohl fand ihr Ende und Hennenhöfer einen neuen Job beim Energieriesen E.ON. Für selbigen handelte er als Generalbevollmächtigter den Atomausstiegsvertrag mit der rot-grünen Bundesregierung aus. Seit 2004 war Hennenhöfer als Anwalt für eine Kanzlei tätig, die unter anderem den Betreiber des umstrittenen Atommülllagers Asse vertrat. Und nun holt Bundesumweltminister Norbert Röttgen den ehemaligen Atom-Lobbyisten zurück ins alte Boot – sein Sessel dürfte noch warm sein.

Dass man hier den Bock zum Gärtner macht, ist einerseits wahr, andererseits etwas kurzsichtig. Denn möglicherweise will die aktuelle Bundesregierung ja genau den Garten haben, den Hennenhöfer ihr nun zurechtbuddeln wird. Sein Amt gilt als Schlüsselposten für sämtliche Berührungspunkte mit der Atomwirtschaft – vor allem hinsichtlich der anstehenden Verhandlungen über die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke. Positiv ausgedrückt könnte man sagen: Der Mann kennt beide Seiten. Gehandelt hat er allerdings immer nur für die eine. Während sich Opposition und Umweltverbände bereits auf dem Kriegspfad befinden, zeigt sich das Deutsche Atomforum zur Personalie kommentarlos zugeknöpft. Die Hände reibt man sich wohl lieber im stillen Kämmerlein.

Foto © Pixelio, tommyS

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Klimapolitik Kopenhagen – Versuch einer Zusammenfassung

Dienstag, den 22. Dezember 2009

Nach einer Wahl ist vor einer Wahl – und nach einer Konferenz wird eine weitere folgen müssen, vor allem dann, wenn die Ergebnisse so dünn ausgefallen sind. Alle Politiker haben es verstanden: Es muss etwas passieren! Aber warum sollen gerade wir anfangen, viel Geld in die Hand zu nehmen? Die Frage der Politiker ist immer: Wird es uns der Wähler danken?

Deutschland und die EU stehen in der Pflicht

„Es nützt überhaupt nichts, das Debakel von Kopenhagen schön zu reden“, so die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, „Kopenhagen ist ein unrühmliches Kapitel der internationalen Klimapolitik. Was mit dem inakzeptablen Ausschluss zahlreicher NGOs von der Konferenz, seinen verhängnisvollen Anfang nahm, fand nach 12 Tagen, nur in einem unzureichenden Minimalkonsens, ein vorläufiges Ende. Die bittere Bilanz: Trotz aller eindringlichen Warnungen der Klimawissenschaft, steht die Weltgemeinschaft klimapolitisch mit leeren Händen da.“

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Angela Merkel, unsere Klimakanzlerin, hatte es natürlich schwer auf dem Klimagipfel. Trotzdem hat sie versucht, das Ergebnis zu rechtfertigen. “Kopenhagen ist ein erster Schritt hin zu einer neuen Weltklimaordnung, nicht mehr, aber auch nicht weniger”, sagte sie zum Abschluss des UN-Gipfels am Sonntag in Berlin – und berichtet darüber auf ihrer Homepage. Aber reicht das? Viele Wissenschaftler behaupten, es ist zehn vor zwölf und wir tun so, als ginge es darum, rechtzeitig die Weihnachtsplätzchen fertig zu haben. Die Rettung soll jetzt eine UN-Klimaagentur bringen. UN? Ist das wieder so ein Papiertiger?

Und die SPD? Die hat es einfach, sie ist in der Opposition. Jahrzehnte waren sie verantwortlich, aber leider auch nicht in der Lage, den Klimaschutz konstruktiv nach vorne zu bringen. Sie kann sich entspannt zurück- und den Finger in die Wunde legen. Die SPD spricht von einer “unrühmlichen” Rolle Deutschlands auf dem Klimaschutzgipfel in Kopenhagen. “Wir werden von Praktikanten regiert, die nur ein Thema kennen: ihre Klientel mit Steuergeschenken zu bedienen”, wettert Sigmar Gabriel auf der Homepage der SPD.

Bei der FDP bemüht sich Westerwelle um eine Zusammenfassung. Westerwelle hätte sich “mehr gewünscht”, schreibt er auf der Homepage der FDP. „Der Weg zum Klimaschutz müsse noch sehr viel klarer beschrieben werden“, so Westerwelle, „wir sind noch lange nicht am Ziel.“. Was heißt das jetzt? Was müssen wir tun? Wie viel Geld müssen wir in die Hand nehmen, um diesen Zustand zu ändern.

Fazit: Nach einem Stammtischabend, hätten wir auch keine anderen, besseren Vorschläge gemacht. Aber Stammtisch ist Hobby. Wir haben es aber hier mit Berufspolitiker zu tun, die eigentlich konstruktiverer Vorschläge im Portfolio haben sollten.

Linktipps:

Foto © Pixelio | GesaD

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Der Kopenhagen-Klamauk

Montag, den 21. Dezember 2009

“Desaster” war das in den letzten Tagen wohl am häufigsten genutzte Wort zur Umschreibung der Ergebnisse des zu Ende gegangenen Weltklimagipfels in Kopenhagen. Wer auch immer zu Kommentaren vor eine Kamera oder ein Mikrofon genötigt wurde – Kopfschütteln und leere Blicke waren noch die positivsten Reaktionen von Beteiligten und Beobachtern.

Klimagipfel wird zur Nullrunde

Andreas KöckeritzWas da in den zurückliegenden zwei Wochen vor sich gegangen ist, hat in seiner Szenenhaftigkeit einen wirklich bizarren Charakter. Bereits die ausschweifenden Straßenkrawalle zu Beginn der Verhandlungen erinnerten eher an Bilder vom Rande eines G8-Gipfels als an ein gemeinschaftliches Treffen zur Rettung des Klimas. Zyniker könnten sagen: Eine globalpolitische Veranstaltung gerade in Kopenhagen mit seinem bekannt autonomen Stadtteil Christiania abzuhalten, ist ungefähr so als würde man zum Kuchenessen in ein Wespennest gehen. Und als wären die Ausschreitungen von den Straßen in die Sitzungssäle verlegt worden, verkam das ursprünglich geplante Miteinander zu einem knüppelharten Gegeneinander antiquierter Konflikte. Arm gegen Reich, Entwicklungs- gegen Industrieländer, Ost gegen West. Was gerade die beteiligten Nationen USA und China an Possen zum Besten gaben, bewegt sich irgendwo zwischen Dummheit und Frechheit. Statt Lösungen zu suchen, trat man lieber als ideologischer Sturrkopf oder gleich als beleidigte Leberwurst auf. Auch Barack “Friedensnobelpreis” Obama war da keine Ausnahme. Und dann die angesprochene Szenenhaftigkeit, mit der man ganze Fußballstadien zum Lachen bringen könnte: Saudi-Arabiens Chefunterhändler etwa forderte Kompensationszahlungen wegen etwaiger finanzieller Einbußen im Ölgeschäft durch den Klimaschutz. Das sind doch mal Prioritäten. Und als wollte man mit allen Mitteln den Kopenhagener Comedy-Preis gewinnen, ließ man von saudischer Seite gleich noch verlauten, der Klimawandel sei ohnehin nicht vom Menschen verursacht. Sehr spaßig auch folgendes Bild: Ein völlig übernächtigter Bundesumweltminister Norbert Röttgen steht umringt von den Lobbyisten der Energiekonzerne im Plenum und schüttelt leichenblass Hände, von denen er weiß, dass er sie gerade jetzt nicht schütteln sollte. “Der Arme”, hat man sich gedacht – und sowas ist nie gut für einen Politiker.

Was also ist letztenendes übrig geblieben? Ein auf den letzten Drücker zusammengeflickter 12-Punkte-Plan, dessen ominöses 2-Grad-Ziel noch die konkreteste Aussage ist. Mottogerecht wurde selbiger dann auch lediglich “zur Kenntnis genommen” und verpflichtet niemanden zu nichts. Fazit: Wir lassen uns vom Klima nicht den Spaß verderben.

Foto © Pixelio, Andreas Köckeritz

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Alle Jahre wieder – Weihnachtsbeleuchtung

Freitag, den 18. Dezember 2009

… steht die Entscheidung an, schmücke ich den Garten weihnachtlich oder spare ich Energie. Ein Lösungsansatz wäre, energiesparende LED-Technik einzusetzen.

LED trifft nicht den Geschmack der Weihnachtsfans

426830_R_K_by_halmackenreuter_pixelio_1024Letzte Woche, bei einer Umfrage im Frühstücksfernsehen, sind die LED-Lichterketten glatt durchgefallen.  Zwar überzeugt diese robuste Technik (kaum mal ein Ausfall eines „Birnchens“) durch Energiespartechnik, nicht aber durch die Farbtemperatur. Die befragten Passanten im Frühstücksfernsehen, haben diese Lichterketten durchweg abgelehnt. Kompromissvorschlag war: Dann lieber nur wenige Stunden die „Stromfesser“ einschalten.

Die Hersteller haben bereits reagiert und zusätzlich zu dem weißen und blauen Licht, ein „gelbes“ Licht als Alternative angeboten. Aber auch die konnten bislang nicht überzeugen.

Bitte, liebe Hersteller, hier nachbessern. Denn was nützt die beste Energiespartechnik, wenn die Akzeptanz fehlt. Bei den Energiesparlampen der ersten Generation  (Neontechnik) war dies auch so. Erst die neuen Energiesparlampen werden von den Käufern akzeptiert.

Wir von www.stromauskunft.de wünschen Ihnen eine schöne und besinnliche Adventszeit – auch mal mit 80 Watt mehr – denn „Licht ist Leben“.

Linktipps:

Foto © Pixelio | halmackenreuter

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Stromsheriff

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

Es gibt einen neuen Sheriff in dieser Stadt – und der kümmert sich um Ihre Stromrechnung. Ab sofort können Sie sich mit dem kostenlosen Serviceangebot von StromAuskunft eine regelmäßige Übersicht zu den günstigsten Stromanbietern und Stromtarifen für Ihren Wohnort verschaffen. Der Stromsheriff schützt Sie als bundesweit einmaliges Feature damit stets vor zu hohen Strompreisen.

Neuer Service bei StromAuskunft

StromsheriffDas Prinzip ist denkbar einfach: Abonnenten des virtuellen Ordnungshüters geben lediglich ihre Postleitzahl, ihren durchschnittlichen Jahresverbrauch sowie optional ihren bisherigen Stromversorger an – und schon werden sie regelmäßig per E-Mail über die günstigsten Angebote informiert. Das Vergleichen von Tarifen und Anbietern übernimmt der Stromsheriff und alarmiert den Verbraucher, sobald es für ihn persönlich günstige, neue Stromanbieter oder -tarife gibt. Der Abgleich erfolgt mittels einer Datenbank von mehr als 10.000 Tarifen und über 900 Versorgern – stetige Aktualisierungen inklusive. Verbraucher können sich dabei frei entscheiden, ob sie die entsprechenden Tarif-Updates monatlich, halbjährlich oder jährlich erhalten möchten. Also: Heften Sie dem Sheriff einen Stern an die Brust und schützen Sie so Ihre Stromrechnung.

Zum Stromsheriff gelangen Sie hier.

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Reizthema Kohlekraft

Dienstag, den 15. Dezember 2009

Der Rauch des Kernenergie-Streits hängt noch schwer in der Luft, da tut sich mit dem Thema Kohlekraft bereits ein neuer Nebenkriegsschauplatz in der deutschen Klimapolitik auf. Zwischen Lobbyisten und Bürgerinitiativen, auf Eis liegenden Kraftwerksprojekten und dem Weltklimagipfel, fragt sich nicht zuletzt der neue Bundesumweltminister, wohin die Reise denn nun geht.

Röttgens Spagat zwischen Kohle und Kopenhagen

BuntschattenDie zurückliegenden Monate haben der heimischen Kohlekraft schwere Wunden zugefügt. Der Kampf gegen die Laufzeitverlängerung der Atomreaktoren scheint verloren – also starten Umweltverbände und Bürgerinitiativen nun einen neuen Frontalangriff. Denn nicht zuletzt durch gesellschaftlichen Druck wurden binnen kürzester Zeit diverse Neubauprojekte aufs Abstellgleis geschoben. Die geplanten Kohlekraftwerke in Mainz und Dörpen sind vom Tisch, das Projekt Staudinger im hessischen Großkrotzenburg steht wegen der Überschreitung von Quecksilber-Grenzwerten unter massivem Beschuss und im derzeit populärsten Fall Datteln erwägt die NRW-Landesregierung gar eine Gesetzesänderung, um den gerichtlich gestoppten Bau doch noch durchzuwinken. Hinzu gesellen sich geplatzte Pläne für Neubauten in Emden und Lubmin an der Ostsee. Harte Zeiten also für die Kohlekraft.

An Brisanz gewinnt diese Entwicklung auch vor dem Hintergrund der kürzlich getroffenen Aussagen des taufrischen CDU-Bundesumweltministers, der den Neubau von Kohlekraftwerken ausdrücklich befürwortet. Die Kohlekraft, so Röttgen, könne als “Brücke” zu regenerativen Energien dienen und deren Schwächen ausgleichen. Aha, “Brückentechnologie”, das hatten wir doch schonmal – Helmut Kohl lässt grüßen. Es ist allerdings selbiger Norbert Röttgen, der aktuell auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen Nationen wie China und die USA zu mehr Klimaverantwortung rügt. Die Treibhausgase müssen runter, drängelt Röttgen und orakelt, der Klimawandel werde “keine Pause machen, wenn wir Politiker uns vertagen.” Wie wärs denn dann mit einer Pause beim Kraftwerksbau?

Foto © Pixelio, Buntschatten

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Stromanbieter und Gasanbieter wechseln

Montag, den 14. Dezember 2009

Wie das ARD Morgenmagazin in seiner Sendung vom 10.12.09 rät, ist es sinnvoll, den Strom- und Gasanbieter zu wechseln. Vor allem dann, wenn der Energieversorger wieder einmal die Preise erhöht hat.

Preiserhöhung – Nicht mit uns

http://www.stromauskunft.de/

Eigentlich gibt es keinen Grund, die Preise zu erhöhen. Die Stromversorger können zurzeit preisgünstig den Strom aus ganz Europa kaufen. Diesen Preisvorteil geben die meisten Versorger aber nicht an den Verbraucher weiter. Welcher Stromanbieter günstig ist, zeigt ein Blick auf den Strom-Tarifrechner von Stromauskunft.de.

Beim Gasanbieter-Wechsel hilft der Gasrechner von Stromauskunft.de. Weitere Infos zu den Gaspreisen und den Gasanbietern bekommt man im Internet unter Gas-Auskunft.de.

Wer Angst hat, schlechte Erfahrungen zu machen, der sollte sich einfach mal im Forum von Stromauskunft.de umsehen. Denn hier helfen Leser Lesern, sie geben gute Tipps, wo der der Wechsel problemlos funktioniert hat und von welchen Stromanbietern man lieber die Finger lassen sollte.

Logo (c) Stromauskunft.de

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Kohlekraftwerke

Freitag, den 11. Dezember 2009

Kaum zu glauben. In einer Sendung vor einigen Tagen zum Thema Kopenhagen, wurde festgestellt, dass etwa 50 Prozent des Strombedarfs durch Kohlekraftwerke gedeckt wird. Eine Zahl, die mich überrascht hat.

Grüne fordern Mindestwirkungsgrad für Kohlekraftwerke

Kohlekraftwerk (c) Sascha SambaleDie Energieeffizienz von neuen Gas- und Kohlekraftwerken soll durch neue Vorgaben für elektrische Mindestwirkungsgrade gesteigert werden. Bündnis 90/Die Grünen legten einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vor (17/156).

Darin fordern sie, dass diese Anlagen in Zukunft einen elektrischen Mindestwirkungsgrad von 58 Prozent und einen Mindestjahresnutzungsgrad von 75 Prozent für Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen einhalten sollten. Kohlekraftwerke seien wegen ihrer hohen spezifischen Emissionen an klimaschädlichem Kohlendioxid maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich. ”Eine wesentliche Ursache dafür ist die im Vergleich mit anderen Anlagen geringe Effizienz der Anlagen“, erklärt die Fraktion zur Begründung. Der Gesetzentwurf gibt außerdem Regelungen für die technische Anpassung des bestehenden Kraftwerkparks vor. Altanlagen mit Kohle und Gas sollten so betrieben werden, dass der “durchschnittliche technische Stand der 70er Jahre“ eingehalten werde. Danach sollen Anlagen, die mit Steinkohle betrieben werden, ab 2016 einen elektrischen Mindestwirkungsgrad von 38 Prozent und Anlagen mit 36 Prozent einen Mindestwirkungsgrad von 36 Prozent einhalten.

Foto Pixelio | Sascha Sambale

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Ökostromanbieter vorn

Donnerstag, den 10. Dezember 2009

Die Zahl der Stromanbieter in Deutschland marschiert mit strammen Schritten auf die magische 1.000er Marke zu. Für den Verbraucher zu allererst Segen, aber manchmal auch Fluch – denn im Dickicht der Tarife geht schnell der Überblick verloren. Eigenlob stinkt zwar, aber wir von StromAuskunft tun in Sachen Orientierungshilfe unser Möglichstes. Ein zusätzlicher Ratschlag kommt nun von Seiten der Stiftung Warentest, die unlängst 16 Stromanbieter und 30 Tarife hinsichtlich ihrer Vertragsbedingungen und Kundenfreundlichkeit getestet hat.

Stiftung Warentest prüft Service

Ute PelzDas Ergebnis gleich vorweg: Beim Qualitätskriterium Kundennähe liegen Ökostromanbieter an der bundesdeutschen Spitze. Auf dem Prüfstand war vor allem das Beratungs- und Informationsangebot für Neukunden. Unter das Sieger-Triumvirat der grünen Anbieter Naturstrom, LichtBlick und Greenpeace Energy (durchweg gut bis sehr gut benotet) mischt sich mit ENTEGA lediglich ein konventioneller Versorger, der zudem ebenfalls über ein umfangreiches Ökostromangebot verfügt. Desweiteren wurden die günstigsten Tarife führender Anbieter hinsichtlich der Verbraucherfreundlichkeit ihrer Vertragsbedingungen getestet. Ergebnis: Bei den konventionellen Versorgern liegt die EnBW-Tochter Yello ganz vorn, unter den Ökostromanbietern kann sich Greenpeace Energy ein weiteres Mal an die Spitze schieben.

Parallel zum Anbietercheck hat die Stiftung Warentest eine Online-Umfrage unter knapp 4.000 Stromkunden zu deren Meinung über ihren jetzigen Anbieter durchgeführt. Ergebnis: Mit Zufriedenheitswerten von 98 Prozent rangieren die Ökostromer LichtBlick und Greenpeace Energy in nahezu DDR-würdigen Dimensionen. Das gute Angebot in Sachen Kundennähe und Tarifbedingungen spiegelt sich also direkt in der Treue der Verbraucher wieder.

Linktipps:

- Stiftung Warentest: Testergebnisse

- StromAuskunft: Ökostromanbieter

Foto © Pixelio, Ute Pelz

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