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Monatsarchiv für November 2009

Runde 2 im Datteln-Drama

Montag, den 30. November 2009

Langsam wirds komödienhaft. Weil die bösen Buben vom Oberverwaltungsgericht Münster dem E.ON-Kohlekraftwerk Datteln unlängst das Urteil Baustopp zugemutet hatten, schreiten nun die Lichtgestalten der nordrhein-westfälischen Regierungskoalition aus CDU und FDP höchstpersönlich ein. Rettung muss her – und da lässt sich auch schonmal geltendes Recht hinbiegen.

NRW-Regierung will rechtswidriges Kohlekraftwerk durchwinken

GesaDAnfang September hatte das OVG Münster den Bau des Kohlekraftwerks Datteln gestoppt. Grund: Das milliardenschwere Projekt des Energieriesen E.ON steht im Widerspruch zur Klimapolitik Nordrhein-Westfalens. Um den Kraftwerksbau allen Unkenrufen zum Trotz doch noch zu ermöglichen, wollen die Regierungsfraktionen CDU und FDP nun kurzerhand sämtliche klimapolitischen Ziele NRWs aus dem “Gesetz zur Landesentwicklung” tilgen. Spitzenidee! Ich empfehle zusätzlich, Stoppschilder aus dem Verkehrsrecht zu streichen, weil selbige das Porsche-Fahren entspaßen, sowie einige Schlüsselszenen der Bibel umzutexten, damit die Leute gefälligst auch an Ostern zur Arbeit erscheinen. Um das nochmal klar auszudrücken: Hier werden nicht nur landespolitische Langzeitinteressen, sondern auch globale Klimanotwendigkeiten zu Gunsten eines einzelnen Unternehmens durch den Wolf gedreht. Der Leiter Politik und Presse der Deutschen Umwelthilfe, Gerd Rosenkranz, nennt das eine “Renaissance der Kumpanei” zwischen Wirtschaft und Politik – und das ist noch milde ausgedrückt.

Datteln hätte Präzedenzfall und somit Anwalt für das Klima werden können. Stattdessen beantwortet NRWs Landesregierung einmal mehr die Frage, warum Deutschland so politikverdrossen ist. Entschuldigung, parteienverdrossen. Aber 2010 sind ja wieder Landtagswahlen.

Foto © Pixelio, GesaD

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Intelligente Stromsysteme

Sonntag, den 29. November 2009

Wir haben schon öfter darüber berichtet, dass Stromerzeuger gerne möglichst gleichmäßig viel Strom abgeben wollen. In Spitzenzeiten, wenn viel Strom abgerufen wird, müssen die Stromversorger ggf. teuren Strom dazukaufen. Das führt zu einem neuen Strommarkt.

Strom verbrauchen, wenn er billig ist

Pixelio | Tim Heinrichs-Noll

Pixelio | Tim Heinrichs-Noll

Strom ist preisgünstig, wenn er im “Überfluss” vorhanden ist, beispielsweise nachts. Dass hat vor Jahrzehnten mal zu einer gewissen Popularität von Nachtspeicheröfen geführt. Aber auch tagsüber können überflüssige Strommengen vorhanden sein, beispielsweise an Tagen, wenn starker Wind ist und die Sonne scheint. Das moderne System der erneuerbaren Energien macht es möglich. Daher kann es sein, das, obwohl starker Wind vorhanden ist, sich Windräder gar nicht drehen.

Woher aber sollen Verbraucher wissen, wann Strom im Überfluss vorhanden ist? Ein Pilotversuch in Mannheim soll diese Frage klären. Das Morgenmagazin (Filmbeitrag, der direkte Link) ist dieser Frage nach gegangen und berichtete am 27.11.09 über dieses Thema. Der so genannte Energiebutler macht es möglich, Geräte einzuschalten, wenn der Strom günstig ist. Bislang vielleicht noch eine Spielerei, aber auf lange Sicht eine neue Option, den Stromverbrauch auf ein gleichmäßiges Niveau zu bringen, der uns Verbraucher eine deutliche Einsparung bringt.

Linktipps:

Foto (c) Pixelio | Tim Heinrichs-Noll

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Stromvergleich – einfach vergleichen und sparen

Freitag, den 27. November 2009

Die Strompreise kennen seit Jahren nur eine Richtung, sie steigen und steigen. Und das, obwohl vor zehn Jahren die Liberalisierung des Strommarktes genau das Gegenteil bewirken sollte. Mit besonderer Regelmäßigkeit verkünden viele Energieversorger insbesondere zu Ende eines Jahres die Erhöhung ihrer Strompreise für das kommende Jahr. So auch in diesem Jahr und jedes Mal steht man als Stromkunde vor der Frage, was ich gegen die steigenden Kosten unternehmen kann. Da gibt es dann vor allem zwei Möglichkeiten, Strom sparen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

Stromvergleich auf StromAuskunft

Stromvergleich spart Geld

Stromvergleich spart Geld

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten und machen Sie den kostenlosen Stromvergleich auf Stromauskunft. Den eigenen Tarif kann jeder mit Stromtarifrechner einfach überprüfen. Dazu wird lediglich der jährliche Stromverbrauch und die Postleitzahl des Wohnortes eingegeben – in Sekundenschnelle bekommen Sie dann ein vollständiges Bild über Ihren individuellen Strommarkt.

Stromvergleich spart Geld
Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter ist also ganz einfach möglich und man kann im günstigsten Fall einige hundert Euro sparen.

Bunderegierung empfiehlt Stromvergleich
Aangesichts deutlicher Strompreiserhöhungen ruft die Bundersregierung Stromkunden zum Anbieterwechsel auf. “Wechselmöglichkeiten sind genug vorhanden. Dadurch kann der Wettbewerbsdruck auf die Stromwirtschaft erhöht werden”, sagte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle dem Hamburger Abendblatt.

Also nicht warten, wechseln!

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Ökostrom macht treu

Donnerstag, den 26. November 2009

Es gab mal Zeiten, da dachte man, die intensive Liebe des Kunden zum Produkt nur mit äußerst konservativen Attributen erzielen zu können. Tradition, Sicherheit und Bodenständigkeit sollten die Identität der Ware prägen und damit eine hohe Bindung schaffen. Aber in einer Gegenwart, in der selbst so urdeutsche Marken wie Opel, Quelle und die SPD Schiffbruch erleiden, findet Kundentreue anderswo statt. Zum Beispiel beim Ökostrom.

Kundenbindung durch Klimabewusstsein

Klaus-Uwe GerhardtStudien zum Verbraucherverhalten auf dem Energiemarkt zeigen vor allem eins: Die Wechselbereitschaft der Stromkunden nimmt unaufhörlich zu. So kommt etwa die aktuelle Erhebung “Stromkunden Wechselbarometer” des Marktforschungsinstituts YouGov Psychonomics AG zu dem Ergebnis, dass mittlerweile jeder zweite Bundesbürger mit dem Gedanken spielt, seinem bisherigen Versorger den Rücken zu kehren. Laut Studienleiterin Anna Schneider gewinnt das Phänomen Anbieterwechsel innerhalb kürzester Zeiträume immer mehr an Selbstverständlichkeit. Aber: Bei Ökostromkunden ticken die Uhren anders. Hier, so Schneider, habe die Treue zur Marke im Gegensatz zur allgemeinen Entwicklung sogar noch zugenommen. Untermauert wird dieser Trend durch die Meldung des Ökostromanbieters NaturWatt, man habe den Absatz in 2009 um satte 55 Prozent steigern können. Bereits im März dieses Jahres verzeichnete der Branchenprimus LichtBlick seinen 500.000sten Vertragsabschluss.

Wo Stadtwerke, lokale Traditionsversorger und nationale Energieriesen den zunehmenden Treuebruch ihrer Kunden erleiden müssen, da laufen selbige dem noch relativ jungen Geschäftsmodell Ökostrom zu. Sofern man also davon ausgeht, dass Verbraucher nur identitätsstiftenden Kaufentscheidungen treu bleiben, scheinen ökologische Stromprodukte schon jetzt zur Tradition zu werden.

Linktipps:

- StromAuskunft: Ökostrom-Tarifrechner

- StromAuskunft: Ökostrom-Broschüre

Foto © Pixelio, Klaus-Uwe Gerhardt

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Pfusch am Bau

Montag, den 23. November 2009

Innerhalb weniger Monate muss sich der Energieriese E.ON gleich mit zwei problembehafteten Kraftwerksbauten auseinander setzen und steht möglicherweise vor milliardenschweren Investitionsruinen. Sowohl am Standort Datteln in NRW als auch im hessischen Großkrotzenburg droht E.ON aus relativ vorhersehbaren Gründen das Urteil Baustopp für die geplanten Kohlekraftwerke.

Kohlekraftwerke vor dem Aus

hennesdDas größte Monoblock-Steinkohlekraftwerk Europas im westfälischen Datteln ereilte Anfang September ein zukunftsweisendes Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster. Erstmals wurde die Baugenehmigung für ein Kohlekraftwerk eng an Fragen des Klimaschutzes geknüpft. Ergebnis: Die Richter befanden den Kraftwerksbau für unvereinbar mit dem klimapolitischen Entwicklungsplan des Landes NRW. Hinzu kommt eine Reihe gravierender Planungsfehler hinsichtlich Lage und Gefährdungspotenzial, von denen jeder einzelne bereits den nun erfolgten Baustopp erzwungen hätte.

Eine ähnliche Entwicklung, wenn auch aus ganz anderen Gründen, droht dem geplanten Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger im hessischen Großkrotzenburg. Casus Knaxus hier: Die Belastung des Mains mit Umweltgiften. Bereits jetzt werden die per EU-Richtlinie verordneten Grenzwerte für die Quecksilberbelastung in nahezu allen großen deutschen Flüssen, darunter auch der Main, um ein Vielfaches überschritten. Der geplante Block 6 des Kohlekraftwerks Staudinger würde diesbezüglich eine Zusatzbelastung darstellen – nach Auffassung  des Bundesgeschäftsführers der Deutschen Umwelthilfe, Rainer Baake, ein “Licht-Aus-Kriterium”.

Ob überhaupt und in welcher Form E.ON die betreffenden Projekte weiterführen kann, steht zum jetzigen Zeitpunkt in den Sternen. Während im Fall Staudinger wohl noch zarter Optimismus keimt, sieht die Zukunft für Datteln steinkohlen-schwarz aus. Aber sicherlich lässt sich angesichts der Strompreiserhöhungen in 2010 so manche Investitionsruine kompensieren.

Foto © Pixelio, hennesd

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Strompreise steigen

Donnerstag, den 19. November 2009

Eine Strompreiserhöhung zum Jahreswechsel scheint bei vielen Anbietern zum heißgeliebten Ritual geworden zu sein. Das Verbraucherportal Verivox meldet nun, dass mindestens 40 Stromversorger ihre Preise ab Januar 2010 massiv anziehen werden – im Schnitt um 5 Prozent.

40 Versorger kassieren – Millionen Kunden zahlen

Gisela PeterDa die anstehenden Strompreiserhöhungen vor allem seitens großer Versorgungsunternehmen erfolgen, werden Millionen von Kunden betroffen sein. Mit EnBW (+ 7,5 Prozent) sowie Vattenfall Berlin (+ 5,9 Prozent) und Hamburg (+ 4,4 Prozent) drehen zwei der Fantastischen Vier mit Sicherheit an der Preisschraube – RWE und E.ON bezogen bisher keine klare Stellung zum Thema. EWE, immerhin der fünftgrößte Stromanbieter in Deutschland, plant seine Preise sogar um bis zu 14 Prozent zu erhöhen. Und auch die sonst vielgelobten Ökostromanbieter ziehen mit: Beim Marktführer LichtBlick steigen die Preise um 10,3 Prozent und beim zweitgrößten Anbieter Greenpeace Energy um 9,1 Prozent. Insgesamt summieren sich die Strompreiserhöhungen der letzten zehn Jahre damit auf insgesamt 40 Prozent.

Und wohin fließen all die Fantastilliarden? Seitens der betreffenden Stromanbieter wurde verlautet, gestiegene Beschaffungskosten sowie Mehrbelastungen im Zuge des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) seien Schuld an der Preistreiberei. Nun ja, die Großhandelspreise auf dem Strommarkt sind im vergangenen Jahr deutlich gesunken – woher also die höheren Beschaffungskosten? Und Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und Ex-NRW-Umweltministerin, nennt den Verweis auf Belastungen durch das EEG “unverschämt”.

Aber es gibt auch löbliche Ausnahmen. Immerhin 28 von Verivox befragte Stromversorger zeigen, dass es anders geht und senken zum Jahreswechsel ihre Preise. Vorreiter ist der bayrische Anbieter N-ergie, der ab Januar 2010 durchschnittlich 7,7 Prozent weniger kassiert. Was bleibt also als Tipp? Natürlich: Wechseln, Wechseln, Wechseln!!!

Linktipp:

- StromAuskunft: Tarifrechner

Foto © Pixelio, Gisela Peter

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Wasserabrechnung – Geld zurück?

Dienstag, den 17. November 2009

Wie WISO in der gestrigen Ausgaben (16.11.09) berichtete, haben zahlreiche Hausbesitzer Anspruch auf eine Rückzahlung von Wassergeld.

Rechnung prüfen lohnt sich

413197_R_K_by_Katrin-Weyermann-Bötschi_pixelio_640Eigentlich ist das ja kein typisches Strom-Thema, dennoch ist der Hinweis für uns Verbraucher wichtig, weil das Geld zurückerstattet werden muss. Arbeiten am Wasseranschluss werden mit dem ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent belastet. Die Wasserwerke haben aber immer mit 16 bzw. 19 Prozent abgerechnet.

„Der Bundesfinanzhof hat aber festgestellt“, so WISO, „dass Arbeiten am Trinkwasseranschluss eines Hauses unentbehrlich seien und deshalb nur mit dem ermäßigten Steuersatz für Grundbedürfnisse besteuert werden dürfen, also nur mit sieben Prozent.“

Die zu viel bezahlte Mehrwertsteuer (seit Juli 2000) fließt aber nicht automatisch zurück, sondern muss beantragt werden. WISO rechnet vor, dass ggf. für ein Jahr in dem Arbeiten anfielen über 100 Euro zurückerstattet werden müssen.

Foto © Pixelio | Katrin Weyermann Bötschi

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Hamburg und PETRA III

Montag, den 16. November 2009

Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mitteilt, erhalten Forscherinnen und Forscher aus aller Welt in Hamburg ein neues Forschungsgerät der Superlative: Auf dem Campus des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY – einem Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft – ist am Montag die modernste Ringbeschleuniger-basierte Synchrotronstrahlungsquelle der Welt feierlich eingeweiht worden.

Startschuss für modernste Synchrotronstrahlungsquelle der Welt

Hamburg, Foto Kebschull

Hamburg, Foto Kebschull

Wissenschaftler erhoffen sich mit PETRA III grundlegend neue Einsichten in die Struktur der Materie. “Die Anlage bietet der Wissenschaft hier am Standort Hamburg einzigartige Perspektiven”, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan zur Eröffnung. Die Ministerin würdigte die Leistung des Projektteams um Prof. Edgar Weckert, DESY-Direktor für die Forschung mit Photonen: “PETRA III wird nach knapp zweieinhalb Jahren Umbauzeit innerhalb des Kosten- und Zeitplans eingeweiht. Das ist vorbildlich. Ich bin sehr gespannt darauf, was Sie mit dem Röntgenlicht von PETRA III herausfinden werden.”

PETRA III eröffnet völlig neue Perspektiven, insbesondere im Bereich der Strukturbiologie, also zum Beispiel bei der Erforschung des Aufbaus von Eiweißmolekülen. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigt der diesjährige Chemie-Nobelpreis, der zu einem Drittel Prof. Ada Yonath zuerkannt wurde, die von 1986 bis 2004 am PETRA III-Vorgänger DORIS III auf dem DESY-Campus die Struktur von Ribosomen entschlüsselt hat. “Ich begrüße die Pläne, in unmittelbarer Nachbarschaft zu PETRA III ein Zentrum für strukturelle Systembiologie (CSSB) aufzubauen”, sagte Ministerin Schavan. “Denn die Zusammenarbeit von Physikern, Biologen und Infektionsforschern bietet große Chancen für wichtige medizinische Anwendungen.”

“Mit PETRA III nehmen wir bei DESY die weltbeste Synchrotronstrahlungsquelle ihrer Art in Betrieb”, so Prof. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums. “Die hochenergetischen haarfeinen Röntgenstrahlen von PETRA III werden es Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Disziplinen ermöglichen, gestochen scharfe Bilder von Nano- und Biomaterialien zu erhalten, eine unabdingbare Voraussetzung für die Medikamente und Hochleistungsmaterialien von morgen.”

Linktipp:

Foto (c) Gerd Kebschull

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LED-Lampen im Test

Montag, den 16. November 2009

Spätestens seit dem kürzlichen Anrollen des Glühlampenverbots sind viele Verbraucher auf der Suche nach passenden Beleuchtungsalternativen. Neben den bereits geläufigeren Energiesparlampen auf Leuchtstoffbasis könnte die LED-Technik für das energieeffiziente Licht der Zukunft sorgen.

Stfitung Warentest mit vorläufigem Fazit

Viktor Mildenberger“Billig sind sie nicht”, lässt die Stiftung Warentest verlauten und verweist auf den Wucherpreis von bis zu 85 Euro pro Lampe. 14 Modelle verschiedener Hersteller wurden im Schnelltest untersucht. Einstweiliges Fazit: LED-Lampen sind (noch) teuer, erzeugen allerdings viel Licht aus wenig Strom. Die Lichtausbeute liegt laut Test deutlich über der herkömmlicher Glühlampen und ist ähnlich hoch wie bei energiesparenden Leuchtstofflampen. Allerdings: Während sich der Kauf von Energiesparlampen fast immer lohnt, sind LED-Leuchten einfach noch zu teuer, als dass sich die Anschaffungskosten durch den geringeren Stromverbrauch amortisieren könnten. Positiv fällt hingegen die Angebotspalette an Lichtfarben auf. Von warmweiß bis bläulich kühl schneidet die LED-Technik in Sachen Farbwiedergabe zumeist besser ab als Energiesparlampen. Generell empfiehlt die Stiftung Warentest LED-Lampen vorläufig als Ergänzung. Aufgrund des hohen Anschaffungspreises bieten sie sich eher als einzelne Spots oder Lichtakzente in Kombination mit günstigeren Energiesparlampen an.

Linktipps:

- Stiftung Warentest: Test-Tabelle LED-Lampen

- StromAuskunft: Energiespar-Ratgeber

Foto © Pixelio, Viktor Mildenberger

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Klimakonferenz in Hamburg

Samstag, den 14. November 2009

Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Kopenhagen Mitte Dezember wird Hamburg ab Montag (16.11) drei Tage lang Gastgeber für Bürgermeister und Städtevertreter aus aller Welt sein, von A wie Abu Dhabi über M wie Moskau bis W wie Wien.

Bürgermeister aus aller Welt auf der “Hamburg City Climate Conference ’09“

Rund 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch zahlreiche Vertreter von Nichtregierungsorganisationen sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft, werden zur Hamburg City Climate Conference ’09 erwartet. Die Konferenz beginnt Montagabend (16.11.) mit einem Senatsempfang in der Handelsammer und endet am Mittwochmittag (18.11.) mit der Ergebnis-Pressekonferenz und der Unterzeichnung der „Hamburg Declaration“ („Hamburger Erklärung“).

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Hierin werden mit Blick auf die bevorstehenden Verhandlungen der nationalen Regierungsdelegationen in der Vertragsstaatenkonferenz von Kopenhagen die besondere Rolle der Städte im Kampf gegen den Klimawandel unterstrichen und gemeinsame Forderungen und Selbstverpflichtungen formuliert. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust wird die Hamburg City Climate Conference ’09 Dienstag früh um 9:00 Uhr im CCH eröffnen.

Angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise stellt die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen auf städtischer Ebene einen thematischen Schwerpunkt der Konferenz dar. In weiteren Foren werden Experten aus aller Welt Strategien und best practice-Beispiele zu klimafreundlicher Energieversorgung, nachhaltiger Stadtplanung und städtischer Mobilität zur Diskussion stellen. Als Redner treten  u.a. Jeremy Rifkin (Gründer und Vorsitzender der „Foundation on Economic Trends“), Matthias Ruete (Generaldirektor der EU-Kommission für Energie und Transport), der Klimaforscher Mojib Latif sowie der amerikanische Botschafter in Berlin, Philip D. Murphy, auf.

Linktipps:

Foto © Gerd Kebschull

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