stromblog

Stromtarife, Stromanbieter, Nachrichten, Spartipps und mehr

Monatsarchiv für September 2009

Broschüre – Nachwachsende Rohstoffe

Dienstag, den 29. September 2009

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) stellt kostenlos eine Broschüre als Download zur Verfügung.

Aktionsprogramm „Energie für morgen – Chancen für ländliche Räume“

aktionsprogramm_cover_110x200In der Broschüre wird das Konzept des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zum Thema Bioenergie vorgestellt.

„Eine zentrale Aufgabe der Bundesregierung ist es, die Nutzung erneuerbarer Energieträger für eine nachhaltige sowie sichere Energieversorgung auszubauen und zu fördern“, stellt Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Vorwort fest. Die Broschüre ist etwas „arg wissenschaftlich“ – trotzdem uneingeschränkt zu empfehlen, weil Fördermittel fließen, also Gelder die die Landwirtschaft dringend benötigt.

Logo / Buchtitel (c) BMELV

» Broschüre – Nachwachsende Rohstoffe

Erforschung von Wärmespeicher

Freitag, den 25. September 2009

Forschung kostet Geld, bringt aber dann den ersehnten Technologievorsprung. Deshalb ist es gut, dass E.ON mit einer Forschungsinitiative aktuelle Probleme ausgreift und nach Lösungsansätzen sucht.

Konzentrierte Solarkraft im Fokus: E.ON fördert Erforschung von Wärmespeicher

(c) Pixelio

Die neue Ausschreibung der internationalen E.ON-Forschungsinitiative rückt einen hochaktuellen Energietrend in den Fokus: „Wärmespeicherung für konzentrierte Sonnenenergie“ ist der mittlerweile dritte Themenschwerpunkt, zu dem E.ON weltweit Universitäten und Institute aufruft, Vorschläge für innovative Forschungsprojekte einzureichen. Konzentrierte Solarenergie (Concentrated Solar Power, kurz CSP) bündelt die Sonnenstrahlung, um in so genannten solarthermischen Kraftwerken per Dampfgenerator Strom zu erzeugen, wie das zum Beispiel für das Wüstenstromprojekt DESERTEC geplant ist. In Kombination mit geeigneten Wärmespeichern ist es möglich, rund um die Uhr CO2-freien Strom kostengünstig zu produzieren und so den Verbrauch fossiler Energieträger zu reduzieren.

E.ON ist davon überzeugt, dass der Solartechnik langfristig die Zukunft gehört. Mit dieser Ausschreibung sollen deshalb Forschungsprojekte unterstützt werden, die sich auf innovative Wärmespeicher für CSP-Systeme konzentrieren, die später in Kraftwerken kommerziell eingesetzt werden.

Im Rahmen der E.ON-Forschungsinitiative werden bis zu zehn Projekte ausgewählt und mit insgesamt rund sechs Millionen Euro gefördert. Bis Anfang kommenden Jahres dauert die Einreichungsfrist. Ausgezeichnet mit dem E.ON-Forschungspreis werden die besten Vorhaben im Herbst 2010.

Seit 2007 stellt das Unternehmen sogar insgesamt 60 Millionen Euro für Forschungsvorhaben mit wechselnden Schwerpunkten bereit. E.ON ergreift im Bereich Energieforschung die Initiative, um einen Beitrag zur Lösung von Schlüsselproblemen der Energieversorgung zu leisten. Dabei handelt es sich nicht um Auftragsforschung für E.ON. Die Ergebnisse bleiben Eigentum der Forscher und werden über Veröffentlichungen der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Während 2007 das Thema “Energiespeicherung” war, konzentrierte sich die E.ON-Forschungsinitiative 2008 auf “Nanotechnologie-Anwendungen in der Energietechnik”.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON AG beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Linktipps:

» Erforschung von Wärmespeicher

Ausbau des Erdgaskraftwerks in Lingen (Ems)

Samstag, den 19. September 2009

Die Energieversorger bleiben am Ball. Ob die Atomkraftwerke weiter betrieben werden können, weiß zurzeit kein Mensch. Einmal Ausstieg, dann der Ausstieg vom Ausstieg. Erdgas wäre eine Alternative – obwohl man sich in eine Abhängigkeit der Zulieferer begibt.

Umweltminister Sander besucht Erdgaskraftwerk in Lingen

  • RWE Power stärkt den Standort im Emsland mit 200-Millionen-Investment

Vier neue Gasturbinen erhält das bestehende Gaskraftwerk von RWE Power im emsländischen Lingen. Den ersten Spatenstich für das 200-Millionen-Euro-Investment hat heute der Niedersächsische Minister für Umwelt und Klimaschutz, Hans-Heinrich Sander, gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Emsland, Hermann Bröring, Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott, dem Vorstandsvorsitzenden der RWE Power, Dr. Johannes Lambertz, und dem RWE Power-Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Günter Reppien gesetzt.

Foto: 1. Spatenstich Vorschalt Gasturbinen Lingen. v.l.: Nikolaus Valerius (Leiter KW Emsland), RWE Power AG VV Dr. Johannes Lambertz, Günter Reppien (GBR), Minister Hans Heinrich Sander, OB Heiner Pott, Landrat Hermann Bröring, Rolls Royce Energie Systems Vize Praesident Sudhir Mayor.

Alte Gasturbinen werden ersetzt

Bis 2011 sollen die beiden vorhandenen, 35 Jahre alten Gasturbinen durch vier leistungsstarke neue Modelle ersetzt werden. Das Vorhaben trägt nicht nur zur Versorgungssicherheit, sondern auch zum Klimaschutz bei. Bei gleicher Stromproduktion reduziert sich der CO2-Ausstoß des Kraftwerks um 45.000 Tonnen jährlich, das entspricht den Emissionen von 20.000 Mittelklasse-Fahrzeugen.

Der Umweltminister unterstrich die Bedeutung des Projekts. „Lingen ist für Niedersachsen – und ich denke auch für den RWE-Konzern – ein äußerst bedeutender Kraftwerksstandort“, erklärte Sander. „Durch die Investitionen in das neue, hocheffiziente Gas- und Dampfturbinenkraftwerk und die jetzt bevorstehende Erweiterung des Gaskraftwerks wird diese Position noch weiter gefestigt. Für eine zukunftsfähige und energieeffiziente Energieversorgung brauchen wir die Verbesserung der Wirkungsgrade der Kraftwerke.“
„Wir sind stolz darauf, hier im Emsland einen der größten und effizientesten Stromerzeugungsstandorte Deutschlands zu haben. Mit den neuen Turbinen zählt das Gaskraftwerk zu den modernsten seiner Art“, betonte Landrat Bröring.

Gaskraftwerke sind die Sprinter der Stromerzeugung. Sie können immer dann eingesetzt werden, wenn andere Anlagen kurzfristig ausfallen oder Schwankungen im Stromnetz, etwa durch Windenergie, ausgeglichen werden müssen. Die strategisch günstige Lage des Emslands bietet dabei beste Bedingungen.

Foto © RWE

» Ausbau des Erdgaskraftwerks in Lingen (Ems)

CO2-Abscheidung – Sauber ist besser

Freitag, den 18. September 2009

Atomkraftwerke (AKW) sind gefährlich, Kohlekraftwerken sind dreckig. Zumindest mit dem Vorurteil, dass Kohlekraftwerken C02-Erzeuger im größten Ausmaß sind, damit soll jetzt Schluss sein.

Pilotanlage zur CO2-Abscheidung aus Kohlekraftwerken gestartet

E.ON und Siemens nehmen am Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg bei Hanau eine Pilotanlage zur CO2-Abscheidung in Betrieb. Damit treiben die beiden Unternehmen die Entwicklung eines Verfahrens zur klimaverträglichen Strom- erzeugung aus Kohle weiter voran.

Am steinkohlebefeuerten Block 5 des Kraftwerks wird unter realen Einsatzbedingungen ein bereits im Labor erprobtes Verfahren eingesetzt. Die Pilotanlage wird mit einer Teilmenge aus dem Rauchgas von Block 5 gefahren. E.ON und Siemens beabsichtigen, die Testanlage bis Ende 2010 zu betreiben. Die Ergebnisse und Betriebserfahrungen aus der Pilotanlage bilden die Basis für große Demonstrationsanlagen, die ab Mitte des nächsten Jahrzehnts den Betrieb aufnehmen sollen.

Vermutlich wird auch in Zukunft der weiterhin rasch wachsende Strombedarf nicht ohne fossile Energieträger wie Kohle oder Erdgas gedeckt werden können. „Die Herausforderung besteht darin, die mit fossilen Brennstoffen einhergehenden CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren. Technologien zur CO2-Abscheidung und -Speicherung kommen dabei eine entscheidende Bedeutung zu“, sagt Michael Süß, CEO der Division Fossil Power Generation von Siemens Energy.

Linktipps:

Fotos © by E.ON

» CO2-Abscheidung – Sauber ist besser

Windkraft – Umweltminister Gabriel besucht GE Energy

Donnerstag, den 17. September 2009

Windige Geschäfte

Mit Windkraft ist ein gutes Geschäft zu machen. Die Branche boomt. Bundesumweltminister Gabriel wollte sich selbst davon überzeugen, wie im südlichen Emsland die Windräder produziert werden.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel besucht GE Energy in Salzbergen

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat heute im Rahmen seiner Klimaschutzreise zu innovativen Unternehmen, die mit Umwelttechnologie zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen, den Windbereich von GE Energy in seiner europäischen Zentrale in Salzbergen (südliches Emsland) besucht.

Unter dem Motto seiner Reiseserie “Arbeit – Umwelt – Innovation”, hat sich Minister Gabriel vor Ort über die kürzlich bekannt gegebene Übernahme von ScanWind, einem Entwickler von getriebelosen Windenergieanlagen für den Offshore-Einsatz informiert. GE erweitert mit diesem wichtigen strategischen Schritt sein Portfolio im Bereich der erneuerbaren Energien und verschafft sich eine starke Position im Offshore-Segment.

Analysten erwarten erhebliche Investitionen in Offshore-Projekte in Europa, wenn die EU Mitgliedsstaaten ihre Ziele in Bezug auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 erreichen möchten. Industrieexperten sagen eine Zunahme um das zwanzigfache voraus, von installierten 1,5 Gigawatt im Jahr 2008 auf 30 Gigawatt bis zum Jahr 2020.

Begleitet von Georg Knoth besichtigte der Minister zudem die Produktionsanlagen vor Ort. Erst 2008 hat GE den Standort Salzbergen massiv ausgebaut und über 70 Millionen Euro in die Erweiterung der Fertigung in Salzbergen, den Umbau des Schulungszentrums und die Markteinführung der GE 2.5xl Windturbine investiert. Diese neueste Generation von Windenergieanlagen wurde speziell für Europa entwickelt und kommt unter anderem in einem der größten onshore Windparks in Europa zum Einsatz, der momentan in Dobrogea in Rumänien entsteht.

Die 2.5xl Windenergieanlage stellt in Bezug auf Effizienz, Zuverlässigkeit und Netzanschlussmöglichkeiten die modernste Windturbinen-Technologie von GE dar. Sie ist dafür ausgelegt, die höchste Jahres-Energieleistung in ihrer Klasse zu erzielen und basiert auf dem Erfolg der 1,5 Megawatt-Anlage, die mit über 12.000 errichteten Anlagen zu den weltweit am häufigsten installierten Windturbinen gehört. Sowohl die Anlagen der 1,5-MW-Serie als auch die der 2,5-MW-Serie sind hauptsächlich für Anwendungen an Land entwickelt worden.

“Die deutsche Windindustrie hat erneut gezeigt, dass mit stabilen Rahmenbedingungen einmalige technische Innovationen am Standort Deutschland erreicht werden. Das Zusammenspiel zwischen Forschung, Ausbildung und Produktion auf einem sehr hohen Qualitätsniveau zeichnet Deutschland bei der Windenergienutzung an Land und auf See aus“, sagte Sigmar Gabriel.

Foto © GE Energy

» Windkraft – Umweltminister Gabriel besucht GE Energy

DesertTec

Sonntag, den 13. September 2009

Projekt DesertTec

Wie eine Vision die Welt – zumindest die Energie-Welt verändern könnte, zeigte das Erste heute in einer Folge von “W wie Wissen”.

Eine Vision, die die Welt verändern könnte

Der deutsche Wissenschaftler Dr. Gerhard Knie hat eine Idee, die so einfach wie genial ist: Das Potential der Sonne in der Wüste nutzen. Durch gebündelte Sonnenstrahlen (Temperaturen über 1.000 Grad C) wird Hitze und Wasserdampf erzeugt.

Die Dampfturbinen erzeugen Strom, der als Gleichstrom nach Europa transportiert wird. Er hat auch schon berechnet wie groß die Energieausbeute sein wird: Theoretisch könnte über ein Netzwerk die gesamte Welt mit Strom versorgt werden. Kostenpunkt: 400 Mrd. Euro. Angesichts der Finanzkrise zucken wir bei solchen Summen schon gar nicht mehr zusammen. Wir bleiben an diesem Thema dran – versprochen.

LinkTipps:

Screeshot © DesertTec

» DesertTec

LED – Es werde Licht

Sonntag, den 13. September 2009

Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilt, wird mittel Pilotprojekt umweltfreundliche LED-Technik getestet. An der Autobahn A 24 (Berlin – Hamburg) hat das Bundesverkehrsministerium mit Unterstützung des Landes Brandenburg das bundesweit erste Pilotprojekt für umweltfreundliche Außenbeleuchtung von Raststätten gestartet.

Die Tank und Rastanlage Walsleben erstrahlt in neuem Licht.

In Richtung Hamburg wurden 28 Masten mit hochmoderner LED-Technik aufgestellt. Das Bundesverkehrsministerium reagiert damit schon jetzt auf das ab 2015 EU-weit geltende Verkaufsverbot von Quecksilberdampflampen, die an Raststätten besonders häufig verwendet werden.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zeigte sich erfreut über den Start des Pilotprojektes:

“Die LED-Technik hat mehrere unschlagbare Vorteile. Wer in der Nacht unterwegs ist, muss auf seiner Fahrt regelmäßig Pausen einlegen. Die LED-Leuchten geben helles, warmes und gleichmäßiges Licht auf den Parkplätzen. Das bedeutet mehr Sicherheit für Auto- und LKW-Fahrer. Dazu werden die Straßen gleichmäßiger beleuchtet als das oft diffuse Licht konventioneller Beleuchtung. Die hochmodernen Leuchtdioden sind frei von Quecksilber und Natrium. Sie entwickeln weniger Wärme und reduzieren damit den Ausstoß von CO2. Sie sparen Energie und nützen dem Umweltschutz. Von dem Pilotprojekt in Brandenburg erwarte ich neue Erkenntnisse über Lebensdauer, Energieeffizienz und Haltbarkeit der LED.”

Für die Pilotanlage Walsleben Ost wurden Leuchten ausgewählt, die von einem Unternehmen des Kompetenznetzwerks in der Licht- und Optik-Region Jena und dem Fraunhofer Institut für angewandte Optik entwickelt wurden. Das Bundesverkehrsministerium hat für die Baumaßnahmen des über fünf Jahre angelegten Versuchs 130.000 Euro investiert.

Foto Pixelio | Hartmut910

» LED – Es werde Licht

Siegerehrung Energiespar-Nachwuchs auf IdeenExpo

Freitag, den 11. September 2009

Die Sieger des bundesweiten RWE Schulwettbewerbs zur Energieeffizienz stehen fest. RWE konnte am 10. September auf der IdeenExpo in Hannover Schecks über 10.000 Euro an die drei Bundessieger aus der Primarstufe, der Sekundarstufe I und II vergeben.

RWE Schulwettbewerb zur Energieeffizienz

  • 10.000 Euro Preisgeld
  • Neuer Wettbewerb 2009/2010 gestartet

Mit ihrem Projekt „Klick – Mach das Licht aus!“ haben die Schüler der Klasse 3b der Theodor-Heuss-Schule aus Essen die Jury überzeugt. Die Grundschüler bildeten nicht nur Stromdetektive aus, sondern komponierten auch das Klimamusical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“. „Auf diese Weise haben die Schüler die Intention des Wettbewerbs, den Energiespargedanken weiter zu tragen, hervorragend umgesetzt“, heißt es in der Begründung der unabhängigen Jury mit Vertretern aus Bildung, Energiewirtschaft, Medien und Politik.

Bundessieger in der Sekundarstufe I wurden Schüler der Klasse 8 der Sankt Lioba Schule aus Bad Nauheim. Unter dem Motto „Gewusst wie- Energiesparen im Alltag“ informierten die Gymnasiasten ihre Mitschüler mit interaktiven Experimenten. Der große Schritt in die Öffentlichkeit ist noch geplant: die Schüler präsentieren ihr Projekt auf der Landesgartenschau 2010 in Bad Nauheim.

„Handeln statt Reden“ lautete das Motto der Oberstufe des Nelly-Sachs-Gymnasiums aus Neuss. Die Sieger der Sekundarstufe II ließen sich in ihrer Freizeit von der Verbraucherzentrale zu Energieberatern ausbilden. Neben der Beratung von Privatpersonen und Firmen, veranstalteten die Schüler einen Umwelttag und präsentierten ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit.

„Alle drei Sieger-Projekte zeigen, dass bereits mit einfachen Mitteln Energie eingespart werden kann – man muss es nur anpacken! Andere Menschen werden auf diese Weise zum Mitmachen animiert. Das war das Ziel unseres Wettbewerbs“, sagte Mölders. Das Engagement der Schüler belohnt RWE jeweils mit 10.000 Euro für Energieeffizienzmaßnahmen an den Schulen. Die Klasse 5e der Gesamtschule Reichshof und die Klasse 12 der Fachoberschule Augsburg erhielten jeweils einen Sonderpreis von 5.000 Euro.

Auch im laufenden Schuljahr gibt es einen RWE Schulwettbewerb. Wieder geht es darum, mit einfachen Mitteln möglichst viele Menschen zum sensiblen Umgang mit Energie zu bewegen. Der Kreativität der Schüler sind keine Grenzen gesetzt: Vom Physik- bis zum Kunstunterricht können in fächerübergreifenden Projektgruppen Theaterstücke, Videoclips, Werbekampagnen oder Arbeitsmaterialien entwickelt werden. Damit die Projekt-Ideen der Schüler auch verwirklicht werden, unterstützt RWE alle teilnehmenden Schulen mit bis zu 1.000 Euro für das eingereichte Projekt. Und am Ende wird es auch im nächsten Jahr wieder glückliche Gewinner und viele erfolgreiche Energiesparer geben.

Linktipp:

Fotos © RWE

» Siegerehrung Energiespar-Nachwuchs auf IdeenExpo

Neues Portal energiewelt.de

Mittwoch, den 9. September 2009

Das neues Portal energiewelt.de hilft bei der Entscheidung neue Geräte anzuschaffen. Auch bei der Gebäudesanierung gibt es zahlreiche Entscheidungshilfen. Ein Klick, der sich lohnt.

Tipps und Tools für Privatkunden zum Energiesparen

  • Informationen zu energieeffizientem Bauen und Sanieren

Das Energieeffizienz-Portal energiewelt.de ist gestartet: „Für mich und mein Zuhause“ lautet das Motto des neuen Online-Angebots der RWE Effizienz GmbH. Hier finden Privatkunden ab sofort Informationen, Tipps und Tools rund um das Thema Energiesparen.

RWE will Energieeffizienz zum Volkssport machen. Die energiewelt.de, der neue Energie-Coach hilft dabei. Davon sollen auch Umwelt und Geldbeutel profitieren.

Unter den Rubriken „Informieren“, „Analysieren“, „Realisieren“ und „Meineenergiewelt.de“ liefert das Portal Informationen zu Energiespar-Potenzialen für das ganze Haus. Im Mittelpunkt stehen energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie Energiespartipps für den Alltag. Mit innovativen Analyseprogrammen wie dem Quick-Check kann der Nutzer durch die Angabe weniger individueller Daten herausfinden, wo Optimierungsmöglichkeiten bei Wärmedämmung, Heizung, Warmwasseraufbereitung, Lüftung, Klimatisierung oder Solarthermie liegen. Zudem bringt energiewelt.de interessierte Kunden mit qualifizierten Handwerkern zusammen. Im Bereich Bau- und Modernisierungsvorhaben stellen die Firmen ihre Kompetenzen vor. Zusätzlich finden Nutzer alles zum Energieausweis.

Beim Gang durch ein virtuelles Haus erfahren die Besucher des Portals auch, wie sie tagtäglich im Kleinen Energie sparen können: Lebensmittel halten zum Beispiel im Kühlschrank bei 7 Grad genauso gut wie bei 3 Grad. 6 Prozent weniger Energie verbraucht die Heizung, wenn sie um ein Grad herunter gedreht wird. Durch Stoßlüften lässt sich im Vergleich zum ständig gekippten Fenster sogar 50% Energie einsparen. So kann jeder seinen Energieverbrauch dauerhaft reduzieren und Kosten sparen.

Linktipps:

Screenshot (c) RWE

» Neues Portal energiewelt.de

Krümmel und keine Ende in Sicht

Dienstag, den 8. September 2009

Wie der Bundestag berichtet, gibt es nach wie vor Aufklärungsbedarf über die Vorfälle im Atomkraftwerk Krümmel.

Untersuchungen zu Atomkraftwerk Krümmel laufen noch

Gegen die Unternehmensführung des Vattenfall-Konzerns und andere verantwortliche Mitarbeiter des Unternehmens prüft die zuständige Atomaufsichtsbehörde des Landes Schleswig-Holstein, ob es Hinweise dafür gibt, dass diese gegen Grundsätze der Sicherheit beim Wiederanfahren des Reaktors Krümmel im Juni dieses Jahres verstoßen haben.

Das erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/13947) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/13786). Die Untersuchungen dieser Behörde zu dieser und weiteren Fragen seien noch nicht abgeschlossen. Die Bundesaufsicht werde den Vorgang prüfen, wenn der Bericht der Landesbehörde vorliegt.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, sagten im August 2007 die Spitzenvertreter der vier großen Energieversorger EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall in einem Gespräch mit dem für Reaktorsicherheit zuständigen Bundesminister Sigmar Gabriel (SPD) zu, Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um innerhalb eines Jahres die Sicherheitskultur bei Betrieb der Kernkraftwerke zu verbessern. Es sei vereinbart worden, dass die Betreiber eine Bestandsaufnahme der Einführung des selbst lernenden

Sicherheitsmanagementsystems vornähmen, notwendige Ergänzungen und gegebenenfalls weitere Verbesserungsmöglichkeiten innerhalb eines Jahres erarbeiten und realisieren. Im August vorigen Jahres hätten alle Kernkraftwerkbetreiber dann mitgeteilt, dass bei allen Anlagen Sicherheitsmanagementsysteme existierten.

Foto © Gerd Kebschull

» Krümmel und keine Ende in Sicht

Pages: 1 2 Next