TU Warschau gewinnt den „Ecomagination Challenge Award“
Samstag, den 29. August 2009Polnische Studenten aus Warschau zeigen, wie sie ihren Universitätscampus mit einem selbst erzeugenden Kraft-Wärme-Kopplungssystem grüner machen.
Sieg mit einem Kraft-Wärme-Kopplungssystem
Das Thema war: „Wie kannst du deinen Campus grüner machen?”. Das Team KNEPW, das aus Studenten der Technischen Universität Warschau in Polen besteht, wurde aus drei Finalisten-Teams der diesjährigen „Ecomagination Challenge“ für sein selbsterzeugendes Kraft-Wärme-Kopplungssystem (KWK) ausgewählt. Das Siegerprojekt hat das Potenzial die neue Energiepolitik in Polen zu unterstützen.

Als Gewinner erhält die Technische Universität Warschau bis zu 25.000 Euro für die Umsetzung des Projekts. Das Team INSA Lyon von der Universität Lyon in Frankreich erzielte den zweiten Platz, Großbritannien wurde Dritter.
„Für unser Team war die „Ecomagination Challenge“ von GE eine einzigartige Gelegenheit, unser eigenes Ingenieurs-Projekt durchzuführen – nicht nur als reine Übung, sondern in dem Wissen, dass es tatsächlich umgesetzt werden könnte. Unser Ziel war es, ein finanziell realisierbares Konzept zu entwickeln. Wir glauben außerdem, dass ein Kraftwerk an unserer Fakultät sowohl für Lehrer als auch für Studenten nützlich sein wird. Jetzt, wo wir die Challenge gewonnen haben, hoffen wir, die Ergebnisse unserer Arbeit in Wirklichkeit zu sehen – das wünscht sich wahrscheinlich jeder Ingenieur”, erklärte Adam Rajewski, stellvertretender Leiter des Gewinnerteams KNEPW von der Technischen Universität Warschau.
Die „Ecomagination Challenge“ ist ein Wettbewerb zur Technologieentwicklung, der sich darauf konzentriert, durch die tatsächliche Umsetzung neu entwickelter Projekte von europäischen Ingenieursstudenten die Energieeffizienz und Emissionsreduzierung voranzutreiben. Die Teilnehmer hatten bis zum 1. Mai 2009 Zeit, um ihre Projekte einzureichen, deren Ziel es war, innovative und bahn brechende Ideen zu entwickeln, die aus ökologischer Sicht positive Auswirkungen auf den Universitätscampus haben. Dieses Jahr wurden 32 Projekte eingereicht.





