Sauber in the City
Donnerstag, den 30. Juli 2009Mit der Übergabe von 15 Elektrofahrzeugen des Typs MINI E und der offiziellen Inbetriebnahme einer Doppel-Stromtankstelle im Innenhof des Deutschen Museums ist heute der Startschuss für ein zukunftsweisendes Pilotprojekt in München gefallen.
MINI E schafft eine Strecke von 250 Kilometern
Mit diesem Vorhaben wollen die BMW Group und der Energieversorger E.ON gemeinsam die Weiterentwicklung der Elektromobilität vorantreiben. Die BMW Group stellt dem Energieversorger 15 Elektroautos des Typs MINI E zur Verfügung. E.ON hat im Münchner Stadtgebiet ein Netz von Ladestationen aufgebaut, die zur Versorgung der Fahrzeuge mit vorzugsweise regenerativ erzeugtem Strom dienen.
Der MINI E wird von einem Elektromotor mit einer Leistung von 150 kW/204 PS und einem maximalen Drehmoment von 220 Newtonmetern angetrieben. Seine Energie bezieht er aus modernen, speziell für den Einsatz im Automobil entwickelten Lithium-Ionen-Akkus, die dem MINI E eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern ermöglichen. Neben den Ladesäulen auf der Museumsinsel stehen den Fahrzeugnutzern noch 13 weitere Stromtankstellen in München zur Verfügung. Damit entsteht in der bayerischen Landeshauptstadt erstmals eine Infrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Startschuss für emissionsfreie Mobilität
„Wir geben heute den Startschuss für emissionsfreie Mobilität auf den Straßen Münchens“, erklärte Dr. Klaus Draeger, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Forschung und Entwicklung, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Museumsinsel. „In München werden 15 MINI E für den Feldversuch mit E.ON bereitgestellt. Weltweit werden in den kommenden Monaten mehr als 600 Kunden Erfahrungen mit dem MINI E im ganz normalen Alltag sammeln können. Diese Erkenntnisse fließen in Serienprojekte bei der BMW Group ein. Neuen Technologien zum Durchbruch verhelfen können wir aber nur gemeinsam mit unseren Partnern. Und auch der Klimaschutz ist eine gemeinsame Aufgabe.“
Foto © BMW AG


Die Kölner Kommunikationsagentur widjet GmbH hat für das unabhängige Verbraucherportal StromAuskunft die Social Media Kampagne „Die Klimaschützer!“ entwickelt. Ziel der Kampagne ist es, die Nutzer von Social Networks für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren und für einen Umstieg auf sauberen Ökostrom zu sensibilisieren. Herzstück der Aktion ist ein »
Das Wissen über den Klimawandel wird immer umfangreicher. Den Überblick zu behalten, und das Wissen richtig zu interpretieren wird für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft deshalb zunehmend schwieriger. Hier soll nun ein neues Zentrum die bislang oft vorhandene Lücke zwischen Klimawissenschaft und den Nutzern der Klimaforschung schließen: das Climate Service Center (CSC). Zur Gründungsveranstaltung des CSC kamen am Donnerstag in Hamburg rund 400 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. “Von den Klimaforschern erhalten wir die klare Botschaft: Es gibt keine Zeit zu verlieren. Angesichts der Komplexität der Klimawissenschaft gibt es einen erheblichen Beratungsbedarf”, sagte Prof. Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Eröffnung der Tagung. “Sie sollen diesen wichtigen Transfer von Klimawissen zu den Nutzern des Wissens leisten. Ihre Aufgabe ist es, die Erkenntnisse der Klimaforschung für Entscheider aufzuarbeiten. Wir brauchen aussagekräftige Grundlagen für Entscheidungen in ganz unterschiedlichen Bereichen.”