Köln: Messe Power-Gen Europe 2009
Mittwoch, den 27. Mai 2009Repräsentanten führender internationaler Energieunternehmen besuchen diese Woche in Köln die Messe Power-Gen Europe 2009 (PGE), um über den globalen Klimawandel und den Einfluss der Wirtschaftskrise auf die globale Energieindustrie zu sprechen.
Lösungen zur globalen Eindämmung des Klimawandels
Auf der PGE werden Führungskräfte von GE Wege aufzeigen, wie Kunden den Herausforderungen des Klimawandels begegnen können, indem sie energieeffizientere Technologien zur Energieerzeugung und -übertragung installieren, um dazu beizutragen, regionale Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Steve Bolze, Präsident und CEO von GE Power & Water, und Ricardo Cordoba, Präsident von GE Energy Westeuropa und Nordafrika, werden kosteneffektive, sauberere Erzeugungstechnologien präsentieren, die bereits eingesetzt werden – wie zum Beispiel Systeme, die deutlich weniger fossile Brennstoffe verbrauchen, oder solche, die alternative und erneuerbare Energiequellen verwenden.
Bolze und Cordoba werden außerdem Gesetzesreformen diskutieren, die erforderlich sind, um die Erzeugung und Lieferung erneuerbarer und alternativer Energien zu steigern, die Wasserressourcen zu schützen, und so die regionale wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.
„Viele Kunden haben bereits eine Vorreiterrolle übernommen und zeigen, dass eine effektive Politik zur Bekämpfung des Klimawandels zuerst einmal erkennen muss, dass jede Region ihre eigenen, einzigartigen Energieressourcen und Herausforderungen hat”, erklärte Bolze. „Die globalen Technologielösungen von GE sind beispielhaft für diese Strategie, denn sie bieten unseren Kunden eine größere Brennstoffflexibilität, mit der sich Projekte erstellen lassen, die auf die Kunden zugeschnitten und ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig sind.”
Um eine größere Brennstoffflexibilität und Energieauswahl auf lokaler Ebene zu fördern, arbeiten zahlreiche Firmen mit vielen europäischen Energieversorgungsunternehmen zusammen, um die Effizienz, Zuverlässigkeit und Kapazität ihrer Übertragungsnetzwerke zu steigern, damit mehr alternative Energien eingespeist werden können.
GE Energy liefert beispielsweise 90.000 seiner „Smart Meter” an Gothenburg Energy, das führende Energieunternehmen West-Schwedens, mit denen Kunden ihren Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten kontrollieren können. Mit diesem Projekt soll eine Vorgabe der schwedischen Regierung erfüllt werden, derzufolge alle Versorgungsbetriebe bis zum 1. Juni 2009 eine Advanced Metering Infrastructure (AMI) bereitzustellen haben.
Es sind jedoch zusätzliche Gesetzesreformen notwendig, um Energieversorgungsunternehmen darin zu bestärken, mehr erneuerbare und alternative Energien in ihre vorhandenen Netze aufzunehmen, erklärte Bolze und zitierte erfolgreiche Richtlinien der Europäischen Union (EU) zur Förderung des Einsatzes der Kraft-Wärme-Kopplung, die bereits einen bedeutenden Einfluss auf die Energieeffizienzpolitik von Regierungen und Versorgungsunternehmen haben.
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