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Monatsarchiv für April 2009

Vorsicht vor FlexStrom

Montag, den 13. April 2009

Den Stromanbieter zu wechseln macht Sinn, weil damit Bewegung in den Strommarkt kommt. Nur durch Konkurrenz, tut sich auch etwas beim Preis. Es gibt aber Gefahren.

Wiso berichtet über Ungereimtheiten

In der Sendung vom 30.03. 2009 berichtet Wiso (ZDF) über Probleme beim Stromanbieter FlexStrom. Vor allem das Thema Vorkasse ist problematisch.

Schließlich muss man erst einmal einen Batzen Geld hinlegen, um am Ende etwas Geld zu sparen. Immerhin ging es um etwa 400 Euro, die der Kunde bei FlexStrom sparen kann. Leider klappte der Wechsel nicht so problemlos, wie in der Werbung angekündigt. Viele Stromanbieter werden schlicht von der Welle der Wechselwilligen überrollt. Der Kunde war sauer: Anstatt Kommunikation, kamen Rechnungen und Mahnungen.

Fazit: Wichtig ist, das Kleingedruckte zu lesen. Vorkasse kann problematisch sein, vor allem, wenn der Stromanbieter plötzlich gar nicht liefern kann, weil der neue Kunde gar nicht in der “richtigen” Region wohnt. Wachsamkeit ist wichtig. Es ist leider doch gar nicht so einfach, das preiswerte “Schnäppchen” zu finden.
Aber es gibt auch gute Erfahrungen, die unsere Leser gemacht haben. Es lohnt sich daher auch in unserem »Forum nach zu schauen.

Linktipps:

» Vorsicht vor FlexStrom

Interview Stromauskunft-Blog

Donnerstag, den 9. April 2009

Interview

Der Journalist und Buchautor Gerd Kebschull wurde zum Thema Stromauskunft-Blog befragt. Das Interview können Sie unter :

nachlesen.

» Interview Stromauskunft-Blog

Kernenergie: Nein, ja, vielleicht?

Mittwoch, den 8. April 2009

Das Thema Kernenergie bleibt weiter spannend. Wir alle wissen, dass die alternative Energie stark subventioniert wird. Sonst hätte sie keine Chance. Du Bundesregierung ist da in einem echten Dilemma: Einerseits muss unterstützt werden, andererseits versickern da auch Steuergelder.

Nutzung der Kernenergie in Deutschland und Europa

Berlin: (hib/STO) Die “Nutzung der Kernenergie in Deutschland und Europa” ist Thema einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (16/12491). Unter anderem wollen die Abgeordneten wissen, wie die Bundesregierung “die energiepolitische Situation Deutschlands in Europa im Hinblick auf den Ausbau der Kernenergie in vielen europäischen Staaten” bewertet.

(c) Pixelio

Wir fragen die Bundesregierung:

1. Wie bewertet die Bundesregierung den von der Siemens AG angekündigten Rückzug aus dem französischen Partnerunternehmen AREVA und den Einstieg in eine Kooperation mit dem russischen Nuklearkonzern Rosatom unter sicherheits- und geopolitischen-, sowie energie-, industrie- und technologiepolitischen Aspekten?

Alle Fragen und Statements zu diesem Thema gibt es »hier.

Foto (c) Pixelio | Olaf Schneider

» Kernenergie: Nein, ja, vielleicht?

RWE Power unterstützt Rekultivierung

Samstag, den 4. April 2009

Ein ehemaliges Braunkohlenrevier kann auch nützlich sein. Dies beweißt das Projekt “Rekultivierung”, dass von der RWE unterstützt wird. Back to Nature.

Forschungsstelle Rekultivierung

  • Bislang über 3.500 Tier- und Pflanzenarten im Braunkohlenrevier nachgewiesen
  • RWE Power unterstützt und dokumentiert Untersuchungen zu Flora und Fauna

Mehr als 3.500 Tier- und Pflanzenarten konnten bislang in den Rekultivierungsgebieten im Rheinischen Braunkohlenrevier nachgewiesen werden. Allein in den letzten fünf Jahren wurden rund 300 neue Pflanzenarten erfasst. Viele von ihnen zählen zu den gefährdeten Arten der Roten Liste. Dies sind Ergebnisse neuester Untersuchungen, die RWE Power heute in der Forschungsstelle Rekultivierung in Hackhausen bei Jüchen präsentierte. Um diese Erkenntnisse im Sinne der Langzeitforschung zu erfassen und zu analysieren, hat RWE Power bereits zu Beginn der 90er Jahre den Grundstein für die heutige Forschungsstelle Rekultivierung gelegt. Hier werden die Arbeiten dokumentiert und Interessenten zugänglich gemacht.

„Ohne die umfangreichen speziellen Artenschutzmaßnahmen und die ökologische Begleitforschung der Forschungsstelle Rekultivierung würden wir weder über unsere heutigen Erkenntnisse noch über eine derart lebendige und umfassende Tier- und Pflanzenwelt in der Rekultivierung verfügen“, betont Biologe Ulf-Rainer Dworschak von der Forstwirtschaft und Rekultivierung der RWE Power.

Viele spektakuläre Besonderheiten konnten in den letzten Jahren nachgewiesen werden. Darunter beispielsweise der in der Niederrheinischen Bucht für ausgestorben gehaltene Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum). Daneben wurden vier weitere Arten erfasst, die nach der Roten Liste in der Niederrheinischen Bucht auf Stufe 1 als unmittelbar vom Aussterben bedrohte Arten geführt werden: das Knotige Mastkraut, das Gottesgnadenkraut, der Gewöhnliche Andorn und der Lauch Gamander.

Auch bei den Orchideen reißt die Reihe der Neu- und Erstnachweise in der Rekultivierung nicht ab. Nachdem in den zurückliegenden Jahren praktisch jedes Jahr eine neue Art gemeldet wurde, sind nun im Westen des Reviers rund um den Blausteinsee zwei für die Rekultivierung neue Arten entdeckt worden: Müllers Stendelwurz (Epipactis muelleri) und die Weiße Waldhyazinthe (Platanthera bifolia). Damit erhöht sich die Zahl der Orchideenarten in der Rekultivierung auf 18.

Weitere spektakuläre Neufunde gibt es auch bei den Libellenarten. Im Waldseengebiet bei Brühl gelang der Nachweis für die in Nordrhein-Westfalen als ausgestorben betrachtete Art Zierliche Moorjungfer (Leucorrhinia caudalis). Insgesamt konnten bei den Libellen sechs neue Arten erfasst werden – fünf von ihnen stehen auf der Roten Liste. Darunter auch die Blauflügelige Prachtlibelle (Calypterix virgo) an der verlegten Neuen Inde. Damit findet man im Bereich des neuen Flusslaufes mit der dort bereits belegten Gebänderten Prachtlibelle (Calypterix splendens) beide Prachtlibellenarten.

Neue Erkenntnisse gibt es auch bei den Säugetieren: Für das Südrevier wurde nachgewiesen, dass ältere Rekultivierungswälder einen Lebensraum für Fledermäuse darstellen. Insgesamt ist der Nachweis von dreizehn Fledermausarten gelungen, von denen elf erstmals in der Rekultivierung erfasst wurden – darunter sogenannte „stark gefährdete Arten“, wie die Große und Kleine Bartfledermaus, oder „gefährdete Arten“, wie das Mausohr und die Fransenfledermaus. Diese beiden im Wald lebenden Fledermausarten konnten im Rahmen von Kontrollen an neu auf der Sophienhöhe aufgehängten Fledermauskästen in den rund 20jährigen Wäldern nachgewiesen werden.

Ein weiteres Säugetier war zwar schon für die Rekultivierung bekannt, konnte aber 2008 in neu aufgehängten Nistkästen gleich an neun Stellen auf der Sophienhöhe nachgewiesen werden: die streng geschützte Haselmaus.

Auch bei den Vogelarten gab es im letzten Jahr eine Vielzahl wichtiger Erkenntnisse: Im ehemaligen Tagebau Fortuna sowie in Inden wurden erstmals Blaukehlchen und in Frechen Beutelmeisen beobachtet. Direkt neben dem Papsthügel hat im letzten Jahr der Drosselrohrsänger seine Rufe erklingen lassen. In zwei Diplomarbeiten wurde speziell die Grauammer untersucht. Dieser Vogel war früher geradezu eine Charakterart in den Feldlandschaften der Börde. In den letzten Jahren ist der Bestand drastisch zurückgegangen. Für ganz Nordrhein-Westfalen geht man von deutlich unter 300 Brutpaaren aus. Gut 80 Paare dieser seltenen Art gibt es in den rekultivierten Feldlandschaften im Rheinischen Braunkohlenrevier.

Die Arbeiten der Forschungsstelle Rekultivierung finden weit über das Rheinische Revier hinaus Beachtung – nicht nur bei Forstwissenschaftlern der TU München oder der Fachstelle Naturschutz im Kanton Zürich, sondern auch bei Verwaltungsvertretern aus Vietnam und China. 2009 stehen erneut zahlreiche Untersuchungen an. Zudem werden wieder Führungen angeboten. Weitere Einzelheiten können unter dem neu gestalteten »Internetauftritt abgerufen werden.

Hintergrundinfo zur Rekultivierung:

Seit Beginn des Abbaus der Braunkohle sind über 200 Quadratkilometer (20.000 Hektar) neue Landschaften entstanden. Mehr als 11.000 Hektar davon sind landwirtschaftliche Nutzflächen, rund 8.000 Hektar sind Wälder, Forste und landschaftsbegleitende Grünzüge. Hinzu kommen mehr als 800 Hektar neu entstandene Wasserflächen. Vergleicht man diese Zahlen mit dem Zustand vor der Landinanspruchnahme, hat sich die Fläche für Siedlungen, Industrie und Straßen um 700 Hektar reduziert. Dies unterstreicht die vorrangige Zielsetzung von RWE Power, eine Landschaft wiederherzustellen, die ihre vielfältigen Funktionen genauso erfüllt wie die ursprünglichen Landschaften und Ökosysteme.

Foto © RWE AG

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eprimo mit neuen Stromangeboten

Samstag, den 4. April 2009

Der Energiediscounter eprimo bietet Neukunden ab sofort Stromangebote mit Festpreis bis Ende 2010 an. Haushalte können durch den Wechsel zu eprimo mehr als 100 Euro sparen.

Preisgarantie bis Ende 2010

Pixelio | Tim Heinrichs-NollWer die ständigen Preisrunden beim Strom nicht mehr mitmachen will, kann sich jetzt einen günstigen Preis langfristig sichern: eprimo führt deutschlandweit neue Stromangebote mit garantierter Preisstabilität bis zum 31. Dezember 2010 ein.

Haushalte mit einem typischen Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden können beim Wechsel aus der lokalen Grundversorgung zu eprimo deutlich über 100 Euro Stromkosten im Jahr sparen. „Für immer mehr Kunden ist Preisstabilität neben dem günstigen Angebot ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl des Anbieters“, sagt eprimo-Geschäftsführer Dr. Dietrich Gemmel.

eprimo hat ausschließlich Angebote ohne Vorkasse und setzt auf die vertrauten Abläufe mit monatlichen Abschlägen und einer Jahresverbrauchsabrechnung. Verbraucherfreundlich sind auch die Kündigungsfristen: Trotz Festpreis kann der Kunde den Stromlieferungsvertrag jederzeit unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Ende des Kalendermonats kündigen. Bei Vergleichsstudien zu Preisen und Services im deutschen Energiemarkt hat eprimo in letzter Zeit immer wieder hervorragend abgeschnitten und Top-Plätze belegt. Im Rahmen dieser Anbietertests wurde eprimo mehrfach für die günstigen Preise, die Servicequalität und die fairen Vertragsbedingungen ausgezeichnet.

Weiterführende Informationen:

Foto © Pixelio | Tim Heinrichs Noll

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