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Monatsarchiv für März 2009

Ökostrom – Mit gutem Beispiel voran

Mittwoch, den 4. März 2009

Wie der Bundestag berichtet, soll das Parlamentsgebäude mit Ökostrom und Biogas betrieben werden. Unser Urteil vorbildlich. Auch das Thema Energiesparlampen interessiert die Grünen. Wie sollen die alten Lampen entsorgt werden. Schließlich handelt es sich hier im weitesten Sinne um Sondermüll.

Ministerien und Parlamentsgebäude mit Ökostrom und Biogas betreiben

(c) PixelioBerlin: (hib/AS) Sämtliche Ministerien und das Bundeskanzleramt sollen künftig ihren Strom von Ökostrom-Anbietern erhalten. Das fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (16/11964). Dies soll für den gesamten Strombedarf gelten, der nicht selber erzeugt wird. Die Bundesregierung wird zudem aufgefordert zu prüfen, in welchen Gebäuden von Behörden eine Gasversorgung mit Biogas erfolgen könnte. Auch der Bundestag soll durch eine Ausschreibung feststellen, welcher Anbieter für das Parlament Biogas anbieten könnte. Zur Begründung erklären die Grünen, dass Bundestag und Bundesregierung beim Klimaschutz und der Energieversorgungssicherheit eine “wichtige Vorbildfunktion” hätten. Die Fraktion weist darauf hin, dass beim Bundestag, beim Bundesumweltministerium und bei dessen nachgeordneten Behörden der Strombezug bereits auf Ökostrom umgestellt worden sei.

Grüne fordern bessere Entsorgung von Energiesparlampen

Berlin: (hib/AS) Die Rücknahme von Energiesparlampen soll nach dem Willen von Bündnis 90/Die Grünen verbessert werden. In einem Antrag (16/11387) fordern sie gesetzliche Rahmenbedingungen, um ein besseres Angebot für die Rücknahme von gebrauchten Energiesparlampen im Handel zu schaffen. Momentan würden nach Aussagen der Deutschen Umwelthilfe nur 10 Prozent der Altenergiesparlampen bei den entsprechenden Sammelstellen abgegeben und damit fachgerecht entsorgt werden, argumentieren die Grünen in ihrem Antrag. Da die Lampen – im Gegensatz zu Fernsehern – in jede Mülltonne passen würden, sei die Motivation der Verbraucher, die Leuchtmittel bei den Sammelstellen abzugeben, nur gering. Energiesparlampen, die bis zu 80 Prozent weniger Strom bei gleicher Leuchtkraft verbrauchen, dürfen seit 2006 nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden und müssen stattdessen in speziellen Recyclinghöfen abgegeben werden.

Quelle Deutscher Bundestag | Foto Pixelio - Daniel Gast

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Klimaschutz geht uns alle an

Sonntag, den 1. März 2009

RWE engagiert sich für Klimaschutz. Und das ist gut so. Denn wer viel Geld verdient soll es auch für nützliche Dinge ausgeben. Die  RWE-Mitarbeiter, Stuart Quinton-Tulloch und Justin Hyde, von RWE Innogy und RWE npower renewables starteten am 27 Februar  zu einer Expedition in die Antarktis.

RWE-Mitarbeiter engagieren sich für den Klimaschutz

  • RWE-Mitarbeiter begleiten Klimaschützer Robert Swan in die Antarktis
  • RWE unterstützt das Projekt 2041
  • RWE Innogy versorgt Forschungsstation mit erneuerbaren Energien
  • »www.rwe.com/2041 als Informationsplattform gestartet

Sie begleiten den britischen Polarforscher und Klimaschützer Robert Swan im Rahmen des von ihm ins Leben gerufenen Projekts „2041“. Ziel der Initiative „2041“ ist es, ein Bewusstsein für den Schutz der Antarktis und des globalen Klimas zu schaffen. Der Name der Initiative weist darauf hin, dass im Jahr 2041 das bisherige internationale Schutzabkommen ausläuft, das die kommerzielle Ausbeutung der Antarktis verhindert. RWE ist sich seiner Verantwortung für den Erhalt unseres Lebensraumes bewusst und unterstützt bereits zum zweiten Mal das Projekt „2041“.

Antarktis, (c) Pixelio Klaus

Stuart Quinton-Tulloch: „Für mich ist Robert Swan eine inspirierende Persönlichkeit, die Menschen auch unter schwierigen Umständen motivieren kann. In der E-Base kann ich dem Team mit meinen technischen Kenntnissen helfen, die Windturbinen aufzubauen. Meine Teilnahme an der Leadership Expedition ist eine ausgezeichnete Möglichkeit mich weiterzubilden – für mich und für RWE.“ Auch Justin Hyde ist begeistert: „Ich versuche schon lange einen Beitrag zum Schutz unseres Planeten zu leisten, aber das scheint nie auszureichen … bis jetzt! Dies ist meine Chance, etwas zu unternehmen, das wirklich etwas bringt.“

Die beiden RWE-Kollegen werden insgesamt vier Wochen in der Antarktis bleiben. Die ersten 14 Tage werden sie im 2041-Education Camp am Westrand der Antarktis, auf den kleinen Shetland-Inseln verbringen. Sie werden in dieser Zeit mithelfen, die sogenannte E-Base mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. RWE Innogy stellt zu diesem Zeck zwei Mikrowind-Turbinen, die einen Teil der Energieversorgung für die E-Base übernehmen sollen zur Verfügung. Das 2041-Education Camp ist eine internationale Station für Bildung, Umwelt und Energie, die von Robert Swan im Jahr 2007 gegründet wurde.

Die zweite Etappe des Antarktis-Engagements von RWE startet am 14. März. Stuart Quinton-Tulloch und Justin Hyde werden dann gemeinsam mit neun weiteren RWE-Mitarbeitern aus verschiedenen Gesellschaften an Bord eines Erkundungs-Schiffes gehen. Zwei Wochen lang sind die elf RWE-Mitarbeiter dann Teil einer „Antarktis-Leadership Expedition“. In dieser Zeit lernen sie die beeindruckende und unberührte Schönheit der Antarktis kennen. Zurück an ihren Arbeitsplätzen übernehmen sie eine wichtige Aufgabe im Sinne des Projekts 2041: Sie werden ihre Eindrücke und Ideen weiter tragen – als RWE-Botschafter zum Schutz des Klimas.

Hintergrundinformationen zum Projekt stehen ab sofort auf der neuen Informationsplattform unter www.rwe.com/2041 bereit. Diese Plattform wird im Laufe der Aktion wachsen und später zum Beispiel Fotos und Tagebuchbeiträge (Blogs) der Kollegen auf der E-Base aufnehmen.

Linktipps:

Foto Pixelio | klaus

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