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Monatsarchiv für Februar 2009

Meeresströmungstechnologie – Strom für die Zukunft

Sonntag, den 22. Februar 2009

Strom aus einem Meeresströmungskraftwerke ist ein sauberer Energieträger. Durch die Gezeiten werden Turbinen angetrieben, die Strom erzeugen.

Voith Hydro und RWE Innogy vereinbaren Zusammenarbeit in der Meeresströmungstechnologie

Voith Hydro und RWE Innogy geben die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Voith Hydro Ocean Current Technologies bekannt. Beide Partner wollen mit dem neuen Unternehmen die Entwicklung, Produktion und Vermarktung der Meeresströmungstechnologie beschleunigen.

Unterwasser Strömungstechnologie

RWE Innogy wird sich im Rahmen seiner Venture Capital Aktivitäten über eine Kapitalbeteiligung engagieren und 20 Prozent des neuen Unternehmens halten. Voith Hydro – bereits seit vielen Jahren in Forschung und Entwicklung CO2-freier Stromgewinnung aus dem Meer aktiv – wird mit 80 Prozent Mehrheitsgesellschafter. Das von den Partnern für die kommenden Jahre zugesagte Investitionsvolumen bis zur Serienreife beträgt mehr als 30 Millionen Euro. Die Gründung steht unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

„Wir sind überzeugt: Meeresströmungskraftwerke, und damit erneuerbare Energie aus dem Meer, werden ein wichtiger Baustein im Energiemix der Zukunft sein. Die Zusammenarbeit zweier so starker Partner ist ein Meilenstein in der Entwicklung und Vermarktung dieser jungen Technologie“, kommentiert Dr. Hubert Lienhard, Vorstandsvorsitzender der Voith AG, die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Meeresströmungstechnologie so schnell wie möglich wettbewerbsfähig zu machen. Deshalb ist die enge Partnerschaft mit einem Projektentwickler und Anlagenbetreiber von besonderer Bedeutung für uns“, so Lienhard weiter.

Auch Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy, ist vom Potenzial der Meeresströmungsstechnologie überzeugt: „Diese erneuerbare Form der Stromerzeugung hat einen wesentlichen Vorteil: Meeresströmungen fließen kontinuierlich und lassen sich daher sehr genau vorhersagen. Damit ist auch die eingespeiste Strommenge wesentlich besser prognostizierbar als die anderer erneuerbarer Energieträger. Ihr Potenzial sollte deshalb unbedingt genutzt werden. Mit Voith Hydro haben wir jetzt einen der kompetentesten Partner auf diesem Gebiet an unserer Seite.“

Voith Hydro arbeitet bereits seit 2005 an Technologien zur Nutzung von Meeresströmungen. Eine revolutionäre Technologielösung liegt vor, die sich durch robustes Design ohne Getriebe und Rotorblattverstellung sowie Umweltfreundlichkeit durch Vermeidung von Ölen und vollständiger Installation unter Wasser auszeichnet. Bis Jahresende 2009 soll ein erster 110-Kilowatt-Prototyp einer Meeres- strömungsturbine zu Testzwecken vor der Küste Südkoreas installiert werden. Diese Testanlage ist Teil eines geplanten Kraftwerkprojektes, das mit einer Nennleistung von mehreren hundert Megawatt mittelfristig in Südkorea Strom aus der Kraft des Meeres erzeugen soll. Weitere Demonstrationsanlagen in Europa werden folgen.

RWE Innogy verfügt durch den Betrieb und Bau ihrer Windparks auf hoher See über exzellente Erfahrungen im Offshore-Bereich und ist auch bei der Stromerzeugung aus Meeresenergie bereits aktiv. Noch in diesem Jahr soll mit der Errichtung eines Wellenkraftwerks mit einer Leistung von 4 Megawatt vor der schottischen Küste begonnen werden. Darüber hinaus bestehen Pläne für den Bau eines 10,5 Megawatt Meeresströmungskraftwerks vor der walisischen Küste für das Jahr 2012.

Pressefotos RWE

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Klimaschutz – ich mache mit

Samstag, den 21. Februar 2009

Wenn es um Klimaschutz geht, will StromAuskunft ein Trendsetter sein. Was liegt näher, als die Aktion “Klimaschutz – ich mache mit!” voran zu treiben. Mitmachen lohnt sich! Denn für Klimaschutz müssen wir uns alle interessieren.

“Klimaschutz – ich mache mit!” – StromAuskunft.de startet Klimaschutzinitiative im Internet

Unter dem Motto “Klimaschutz – ich mache mit!” hat das Verbraucherportal »StromAuskunft eine Klimaschutzinitiative gestartet. Im Rahmen der Kampagne bietet StromAuskunft Verbrauchern verschiedene Ratgeber und Hilfen rund um das Thema Klimaschutz an. Darüber hinaus unterstützt StromAuskunft.de in Zusammenarbeit mit der Stiftung »betterplace und den Nutzern von StromAuskunft Klimaschutzprojekte in der ganzen Welt.

Neben der Spendenaktion bietet die Kampagne “Klimaschutz – ich mache mit!” konkrete Vorteile für die Nutzer von StromAuskunft. Gemeinsam mit weiteren Partnern werden unter »http://www.stromauskunft.de verschiedene Ratgeber zur Einsparung von Energie angeboten. Dadurch entstehen neben den positiven Auswirkungen auf das Klima auch finanzielle Vorteile für die Verbraucher. So soll für die Nutzer von StromAuskunft ein weiterer Anreiz zum Klimaschutz geschaffen werden.

Das sieht auch der Geschäftsführer von StromAuskunft, Dr. Jörg Heidjann, so. “Es ist mir ein persönliches Anliegen, Klimaschutz für unsere Nutzer greifbar zu machen und so das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden,” sagte er zum Start der Initiative “Klimaschutz – ich mache mit!”

Stromauskunft.de ist im Jahr 2005 ans Netz gegangen, wurde bereits von zahlreichen Medien, Politikern und Verbraucherzentralen empfohlen und setzt laut Stiftung Warentest (Heft 9/2008) den besten Stromtarifrechner ein. Ziel des umfassenden und unabhängigen Stromportals ist es, mehr Transparenz in den Strommarkt zu bringen und damit einen aktiven Beitrag zur Aufklärung der Verbraucher und zur Liberalisierung zu leisten. Bislang haben sich seit Bestehen schon über 200.000 Verbraucher die Tarifunterlagen für einen Anbieterwechsel bei Stromauskunft.de bestellt.

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Bahn: Mit gutem Vorbild voran

Samstag, den 21. Februar 2009

Wie der Bundestag berichtet soll die Deutsche Bahn AG nach dem Willen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Jahr 2030 zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien beziehen.

Bahn soll im Jahre 2030 Strom nur noch aus erneuerbaren Energien beziehen

(c) PixelioBerlin: (hib/BOB) Bei Ausschreibungen infolge auslaufender Lieferverträge solle schon jetzt Strom aus erneuerbaren Energien für die DB Energie GmbH vorgeschrieben werden, fordert die Fraktion in einem Antrag (16/11930). Die Bundesregierung müsse die Hürden für das Einspeisen von Strom unabhängiger Anbieter in das Bahnstromnetz beseitigen.

Die Grünen-Abgeordneten verweisen zur Begründung darauf, dass das Atomkraftwerk Neckarwestheim I voraussichtlich 2009 oder 2010 vom Netz gehen werde. Dieses habe etwa 15 Prozent des Bahnstroms geliefert. Dadurch ergebe sich jetzt die Möglichkeit, den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien im Bahnbetrieb zu verdoppeln, anstatt dem wegfallenden Atomstromanteil durch eine “unerwünschte Erzeugung aus Kohle oder importiertem Atomstrom zu ersetzen”. Die Grünen schreiben weiter, als größtes staatliches Unternehmen sei die Deutsche Bahn AG mit rund zwölf Milliarden Kilowattstunden auch der größte Stromverbraucher. Sie sei zugleich ein Unternehmen, das sich laut unternehmenseigenem Nachhaltigkeitsbericht in besonderer Weise dem Schutz der Umwelt und des Klimas verpflichtet fühle. Nicht zuletzt seien die Umweltvorteile des Bahnfahrens ein wesentlicher Punkt für die Kundenbindung des Unternehmens und daher von zentralem ökonomischem Interesse.

Dem hohen ökologischen Anspruch wird nach Auffassung der Grünen die Bahn jedoch bei der Strombeschaffung nicht gerecht. Mit 54 Prozent Kohlestrom, 32 Prozent Atomstrom und 14 Prozent Wasserkraft sei der Bahn-Strommix umwelt- und klimaschädlicher als der Strommix in den öffentlichen Netzen. So verursache der Stromverbrauch der Bahn alleine rund vier Millionen Tonnen Kohlendioxid.

Quelle: Deutscher Bundestag | Foto: Pixelio | Daniel Gast

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Gaspreise werden gesenkt

Mittwoch, den 18. Februar 2009

Leider erst, wenn die Heizsaison zu Ende ist. Aber sehen wir es mal positiv, dass der Bürger im Zeichen der Konjunkturkrise irgendwo auch mal sparen kann. Hoffen wir, dass der Preis im Herbst nicht wieder anzieht.

RWE senkt die Gaspreise zum 1. April 2009 erneut

  • Kunde spart mehr als 200 Euro im Jahr
  • Verbilligung macht insgesamt rund 18 Prozent aus
  • Beschaffungsvorteile werden weitergegeben

GasAuskunftRWE senkt am 1. April zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten seine Gaspreise. Bereits zu Beginn des Jahres 2009 sind die RWE-Kunden spürbar entlastet worden und konnten damit gerade in den kältesten Monaten des Jahres Geld sparen. Insgesamt machen die beiden Preisreduzierungen rund 18 Prozent aus.

Bei der RWE Westfalen-Weser-Ems AG, der größten deutschen Regionalgesellschaft des RWE-Konzerns im Gasgeschäft, bedeutet die Senkung zum 1. April 2009 für einen durchschnittlichen Haushaltskunden eine Ersparnis von rund 205 Euro brutto im Jahr – berechnet für ein Einfamilienhaus bei einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden. Dies entspricht einer Preissenkung von rund 12,4 Prozent. Der Arbeitspreis sinkt um 1,02 Cent/kWh (inklusive Umsatzsteuer). Die Grundpreise bleiben unverändert.

Dr. Knut Zschiedrich, Vertriebsvorstand der RWE Energy AG, erklärt: „Mit der zweiten Gaspreissenkung bei den größten RWE-Regionalgesellschaften innerhalb von drei Monaten, geben wir die sinkenden Beschaffungskosten aufgrund der Ölpreisentwicklung an unsere Kunden weiter. Das ist selbstverständlich.“

Die Ölpreisbindung, die für den Gaspreis maßgebend ist, funktioniert in beiden Richtungen und bietet ein hohes Maß an Preissicherheit. Die Entwicklungen des Ölpreises spiegeln sich auch in den vergangenen Gaspreisanpassungen wieder. So sind die Gaspreise 2007 gesunken, während sie 2008 gestiegen sind und nun wieder sinken.

Weiter Infos unter »Gas-Auskunft.de

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Deutschland profitiert vom Kraftwerksboom

Sonntag, den 15. Februar 2009

Die Welt hat einen unstillbaren Energiehunger. Nicht nur Öl ist eine wichtige Ressource. Auch großen Mengen Strom werden benötigt. Aus Deutschland kommt das technische Know-How.

GE Energy unterzeichnet Vertrag im Wert von rd. einer Milliarde USD

Gasturbinentechnologie von GE erzeugen 2000 Megawatt Leistung

GE Energy hat einen Vertrag im Wert von rd. einer Milliarde USD über die Lieferung von mehr als 30 Gasturbinen vom Typ Frame 7EA für die Power Plant 10 (PP10) der Saudi Electricity Company (SEC) in Riad unterzeichnet. Dieses Projekt ist das jüngste in einer Reihe von Verträgen von GE für Kraftwerksprojekte von SEC und wird zusätzliche 2000 Megawatt dringend benötigter Energie bereitstellen, um das dynamische Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum der Region zu unterstützen.

Das Projekt PP10 trägt dazu bei, Elektrizitätsengpässe während der Sommermonate zu bewältigen, und wird nach seiner Fertigstellung die Stromerzeugungskapazität im hauptsächlichen Tätigkeitsbereich von SEC um 20% erhöhen und so die Zuverlässigkeit der Stromversorgung für Kunden von SEC verbessern. PP10 ist die jüngste Erweiterung der Anlage von SEC in Riad, die zurzeit eine Gesamtleistung von 10.000 Megawatt hat.
Die Vereinbarung über PP10, die im Dezember 2008 abgeschlossen wurde, erhöht die Aufträge von GE für Projekte von SEC auf annähernd 2,5 Milliarden USD in den letzten drei Jahren. In den letzten fünf Jahren hat GE Lieferaufträge für 115 Gasturbinen für Projekte von SEC erhalten.

Die Gasturbinen von GE vom Typ Frame 7EA für PP10 werden an einen EPC-Auftragnehmer (Engineering-Procurement-Construction) geliefert, wobei geplant ist, dass die ersten Einheiten den Betrieb in der ersten Hälfte von 2010 aufnehmen und der Rest bis 2011 betriebsbereit ist. Diese Einheiten werden die Anzahl der im Königreich installierten Gasturbinen von GE vom Typ Frame 7EA auf mehr als 200 erhöhen.

„Wir können zahlreiche Erfolge für die Lieferung verlässlicher, flexibler und verfügbarer Lösungen für die Stromerzeugung vorweisen, die dazu beitragen, den Energiebedarf zu decken, was unsere Position als führender Anbieter von Gasturbinen für Saudi-Arabien gefestigt hat”, erklärte Steve Bolze, Präsident und CEO, Power & Water. „Das Projekt PP10 baut auf der starken Geschäftsbeziehung mit SEC auf, die wir über die Jahre entwickelt haben. Hierin zeigt sich auch unser Engagement, Saudi-Arabien und den Mittleren Osten dabei zu unterstützen, den wachsenden Bedarf der Region an verlässlicher Energie zu decken, um das Wirtschafts- und Infrastrukturwachstum durch innovative Technologielösungen und eine verstärkte Präsenz vor Ort zu fördern.”

Foto © GE Energy

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Energiedienstleister helfen

Samstag, den 14. Februar 2009

Der Energiedienstleister Vattenfall ist auch 2009 und somit das vierte Jahr in Folge Jahrespartner des FEZ-Berlin (Kinder-, Jugend- und Familienzentrum). Das Unternehmen fördert damit die Kinder- und Jugendarbeit der Einrichtung mit einem monetären Zuschuss, von dem vor allem die Berliner Kinder und deren Familien profitieren.

Vattenfall verlängert Jahrespartnerschaft mit dem FEZ-Berlin

“Wir begrüßen das kontinuierliche Engagement von Vattenfall, betont FEZ-Geschäftsführer Lutz-Stephan Mannkopf. Somit ist es dem FEZ-Berlin möglich, seine wichtige Arbeit in der außerschulischen Bildung und kulturellen Familienarbeit auf hohem Niveau weiter zu entwickeln und fortzusetzen.”

Mit der Fortführung der Kooperation unterstreicht Vattenfall gerade in wirtschaftlich schwachen Zeiten die Notwendigkeit eines sinnvollen gesellschaftlichen Engagements am Berliner Standort.

“Als Energiedienstleister der Hauptstadt versorgen wir unsere Kunden zuverlässig mit Strom und Wärme. Außerdem übernehmen wir Verantwortung für die Menschen dieser Stadt. So engagieren wir uns für Lebensqualität und unterstützen auf vielfältige Weise Projekte in den Bereichen Umwelt, Bildung, Sport und Kultur. Innerhalb unseres umfangreichen Jugendengagements tragen wir dazu bei, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, statt sie sich selbst zu überlassen”, meint Dr. Werner Süss, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für Berlin.

Linktipp:

Foto Brandenburger Tor Pixelio | sparkie

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Solartechnik in Berlin

Donnerstag, den 12. Februar 2009

Anfang Februar haben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und die Geschäftsführung der SULFURCELL Solartechnik GmbH, Dr. Nikolaus Meyer und Dr. Rüdiger Stroh, im Technologiepark Berlin Adlershof den ersten Spatenstich für den Sulfurcell-Neubau durchgeführt.

Wirtschaftsstandort Berlin: Wowereit zum Spatenstich bei Sulfurcell 100 neue Arbeitsplätze und Einstieg in die Großserienfertigung

In unmittelbarer Nähe zum Firmenhauptsitz entsteht jetzt eine hochmoderne Fertigungshalle für die Produktion von Dünnschichtsolarmodulen sowie ein neues Verwaltungsgebäude. Die automatisierte Großserienfertigung soll bereits 2009 anlaufen.

„Gerade jetzt, in einer konjunkturell immer schwieriger werdenden Lage, ist der Baubeginn bei Sulfurcell ein ermutigendes Zeichen“, sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, anlässlich des Spatenstichs. „Der Erfolg von Sulfurcell zeigt einmal mehr, dass mit Innovation und hoher Professionalität auch in der derzeitigen Wirtschaftssituation Unternehmen wachsen und Arbeitsplätze schaffen können.“ Die Strategie, Wissen, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen, bewähre sich auch in Krisenzeiten, so Wowereit weiter.

„Für uns bedeutet der Neubau in Berlin Adlershof einen entscheidenden Schritt“, sagte Dr. Nikolaus Meyer, Gründer und Geschäftsführer der Sulfurcell GmbH. „Mit dem Einstieg in die Großserienfertigung unserer Solarmodule auf Basis von CIS-Halbleitern steigern wir die jährliche Produktionskapazität von drei auf jährlich 75 Megawatt. Zudem werden wir binnen eines Jahres unser Team von heute 175 um weitere 100 Mitarbeiter verstärken. Dabei bieten wir vor allem hoch qualifizierten Naturwissenschaftlern und Ingenieuren einen attraktiven Arbeitsplatz.“ Auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit ist der Sulfurcell-Neubau beispielhaft. „Wir werden an unseren neuen Gebäuden zeigen, was im solaren Bauen heute schon möglich ist“, so Meyer weiter. Die neue Fertigungshalle verwendet großflächige Photovoltaik auf dem Dach wie auch fassadenintegrierte Solarmodule. Das Verwaltungsgebäude wird durch die gebäudeintegrierten Solarmodule sogar zu hundert Prozent energieautark.

Wie im Anschluss an den Spatenstich anhand des Architektenentwurfes deutlich wurde, eignen sich die Sulfurcell-Solarmodule wegen ihrer hochwertigen Optik und innovativen Technik bestens, um sie in sichtbare Gebäudeteile zu integrieren. „So schlagen wir die Brücke zwischen erneuerbarer Energieerzeugung und attraktiver Solararchitektur“, erklärte Geschäftsführer Meyer. Anlässlich des Spatenstichs würdigte Harald Eisenach, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Bank Berlin, den Erfolg von Sulfurcell und überreichte der Geschäftsführung eine Urkunde zur Auszeichnung „Deutschland – Land der Ideen 2009“.

Sulfurcell hat sich aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, ehemals Hahn-Meitner-Institut, entwickelt. Schon heute gehört das Unternehmen weltweit zu den drei führenden Herstellern von Dünnschichtsolarmodulen auf Basis von CIS-Halbleitern. Im Jahr 2008 stellten Sulfurcell namhafte internationale Investoren, darunter Intel Capital und der von Vattenfall Europe und Gaz de France getragene Fonds BEU, eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von 85 Millionen Euro zur Verfügung. Das frische Kapital fließt nun in den Bau der neuen 75 Megawatt Produktion.

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Stromabrechnung

Samstag, den 7. Februar 2009

Haben Sie auch Ihre Stormabrechnung bekommen? Haben Sie auch nachzahlen müssen? Tja, leider, jedes Jahr das gleich Spiel. Man bemüht sich zu sparen – und zahlt doch mehr.

Einfach mal abschalten

Früher hatte man Angst vor dem “Blauen Brief”, heute wenn man Post vom Stromversorger bekommt. Denn ganz selten kann man sich freuen. Meist muss nachgezahlt werden und man wird hoch gestuft. Ich meine, dass wir mal mit etwa 100 Mark pro Monat ausgekommen sind. Heute sind es eher 150 Euro.

Ein Kollege sagte mir: Wir haben etwa 10 Prozent weniger Strom verbraucht. Wie geschafft? So genau weiß ich es auch nicht, aber wir haben konsequent alle Standby-Geräte den Saft abgedreht. Wir machen hier zwar generell keine Werbung, aber der Tipp sei erlaubt: Bei IKEA gibt es zurzeit zwei abschaltbare Steckerleisten für unter vier Euro. Sparen lohnt sich, vor allem, wenn der Aufwand so gering ist.

Foto Pixelio.de | Dieter Kienitz

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Energieversorger als Sponsor

Donnerstag, den 5. Februar 2009

Häufig werden die Energieversorger hier gescholten. Natürlich ärgern wir uns über Strompreiserhöhung. Aber wir müssen auch mal loben: Wenn Energieversorger Geld in die Hand nehmen für eine gute Sache.

Startschuss für die „ich schaff`s Tour mit Oliver Kahn” erfolgt

Der Startschuss für die „ich schaff`s Tour mit Oliver Kahn”, einer Initiative von easy living und dem Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e.V., ist am heutigen Tag im Städtischen St. Anna Gymnasium München gefallen.

Über 200 Schülerinnen und Schüler waren dabei, als Oliver Kahn das „ich schaff`s”-Programm gemeinsam mit dem Leiter des Institutes, Dr. Thomas Hegemann, vorstellte. Durch das Programm führte Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband (DKSB) e.V., der auf die Bedeutung dieser Initiative hinwies: „Das Programm ‚ich schaff`s’ wird die Jugendlichen in ihrer Entwicklung stärken, ihnen Perspektiven aufzeigen und vermitteln, dass es sich mit selbst gesteckten Zielen leichter und motivierter lernt”. Die erste Schule, die von dem international unter dem Namen ‚Kids` Skills’ bekannten Motivationsprogramm profitieren wird, ist das Städtische St. Anna Gymnasium in München. Die Schulleiterin Frau Dr. Ingrid Neuer zeigte sich in Ihrer Ansprache sehr froh, dass Ihre Einrichtung der erste Gastgeber der Tour sein durfte.

Bevor es zum Höhepunkt des Tages – dem Besuch Oliver Kahns – kam, begründete die engagierte Schulleiterin nochmals den Grund für die Bewerbung: „Vor allem in der Pubertät stellen wir immer wieder fest, dass auch intelligente Schülerinnen und Schüler in ein ‚Motivationsloch’ fallen. In Gesprächen äußern sie immer wieder glaubhaft ihren guten Willen, in der Praxis des Alltags aber scheitern sie dann doch. Leider sind Lehrkräfte nicht ausgebildet, ein systematisches, effektives Motivierungs- bzw. – ganz wichtig – Selbstmotivierungsprogramm mit Schülern durchzuführen”, so Neuner. „Deshalb ist es für uns eine große Chance, durch die Fortbildung einer größeren Gruppe von Lehrkräften unserer Schule, Hilfe dabei zu erhalten, möglichst viele Schülerinnen und Schüler zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Wir freuen uns daher, dass die Auftaktveranstaltung heute an unserer Schule stattfindet”.

Und auch Günter Reichart, Leiter Vertrieb Privatkunden und Marketing der Lechwerke AG, freute sich über den Startschuss der Tour. „Nach dem easy living Millionenkick beim Abschiedsspiel von Oliver Kahn beginnt nun die nächste Phase der Zusammenarbeit zwischen der easy living card und Oliver Kahn. Durchsetzungsvermögen, Ausdauer, der Wille zum Erfolg – das sind Eigenschaften, die wir mit der easy living card verbinden. Und deshalb freuen wir uns sehr, dass wir die Partnerschaft mit dem Oliver Kahn weiterführen können”.

Kaum zu halten waren die Kinder, als ihr Idol, der Fußballtitan Oliver Kahn, die Bühne betrat. Unter tosendem Applaus begab sich der Weltfußballer zu seinem Platz. Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung des „ich schaff`s”-Programms durch Dr. Thomas Hegemann griff DKSB-Präsident Hilgers einzelne Aspekte aus dem Leben Oliver Kahns zu dem 15-Punkte-Programm auf. Oliver Kahn berichtete aus seiner Profizeit, wie wichtig es für ihn war, sich Ziele zu setzen, sich an seine Erfolge zu erinnern, sich ein Helfersystem für seinen Weg zum Weltfußballer zu suchen und vor allem auch aus Niederlagen gestärkt hervorzugehen: „Es braucht nicht den Besten, um seine Ziele zu erreichen oder zu gewinnen, sondern den Hartnäckigsten”, so Kahn. Der Leiter des „ich schaff`s”-Instituts bestätigte die von Kahn erläuterten Aspekte zu ausgewählten Schritten des Programms. „In unserer Arbeit mit Jugendlichen haben wir gesehen, dass Lernen am besten mit Zuversicht, mit Spaß und gemeinsam mit anderen gelingt. Unser Programm hilft Ihnen dabei, motiviert und gestärkt zu lernen. Oliver Kahn hat in seiner eindrucksvollen Karriere gezeigt, dass dadurch Ziele verwirklicht werden können”, so Hegemann.

Ermöglicht haben die Tour Oliver Kahn und die easy living card – die Vorteilskarte für Bayern – durch den „easy living Millionenkick” am 2. September 2008. Im Rahmen des Abschiedsspiels des Welttorhüters stellte sich der Titan zehn Amateurschützen: jeder Treffer wurde mit 100.000 Euro für den Schützen belohnt. Für jeden gehaltenen oder verschossenen Ball spendete easy living 100.000 Euro für soziale Zwecke. Insgesamt kamen so 500.000 Euro für die gute Sache zu-sammen. Ein Teil des Geldes ging an den Deutschen Kinderschutzbund, der damit die „ich schaff`s Tour mit Oliver Kahn” realisiert. Heinz Hilgers dankte in seinen abschließenden Worten „easy living, ohne deren finanzielles Engagement die Tour nicht stattfinden würde, Oliver Kahn als Unterstützer der Tour und dem Leiter des ‚ich schaff’s'-Instituts, Dr. Thomas Hegemann, als Entwickler des Programms, der die Schulungen in den kommenden Wochen mit seinem Team durchführen wird. Wir sind davon überzeugt, das es mit Hilfe dieses Programms gelingen wird, die Eigenmotivation und damit auch die Chancengerechtigkeit für Schüler unterschiedlicher Bildungsschichten zu verbessern”, schloss Hilgers seine Ausführungen an diesem aufregenden Tag.

Über easy living

Die easy living card ist die Vorteilskarte der Lechwerke AG (LEW) und bietet ihren Inhabern Sofortrabatte bei mittlerweile mehr als 5.000 Leistungspartnern in Bayern. Sie hilft ihren Besitzern, das Motto „Sparen und Spaß haben” in die Realität umzusetzen: in Freizeitparks und Erlebnisbädern, im Kino, beim Sport, in vielen Restaurants, im Theater, im Urlaub oder beim Shoppen – überall da, wo´s Spaß macht! Auch zeitlich begrenzte Sonderleistungen oder Aktionen werden immer wieder angeboten. So spart eine vierköpfige Familie mit der easy living card leicht 200 Euro und mehr pro Jahr. Zum easy living Millionenkick hat easy living eine limitierte Edition mit Oliver Kahn aufgelegt.

Pressefotos Veranstalter

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