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Monatsarchiv für Januar 2009

Wider dem Klimawandel

Samstag, den 31. Januar 2009

Wie der Bundestag berichtet, versucht die Bundesregierung weiterhin das Ziel im Auge zu behalten, die schädlichen Treibhausgase zu reduzieren. Umweltschutz kostet Geld: Mit Umweltschutz raus aus der Finanzkrise?

Bundesregierung treibt Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel voran

(c) PixelioBerlin: (hib/BN) Die Bundesregierung bekräftigt das Ziel, langfristig den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Das geht aus der Unterrichtung (16/11595) hervor, in der die Regierung die Deutsche Anpassungsstrategie (DAS) an den Klimawandel vorstellt. Eine solche Begrenzung erfordere eine deutliche Reduktion von Treibhausgasen, heißt es weiter. Die Regierung versteht die DAS als mittelfristigen Prozess, in dem nach und nach Handlungsbedarf benannt und Anpassungsmaßnahmen umgesetzt werden. Ziel sei es, die Anpassungsfähigkeit natürlicher, gesellschaftlicher und ökonomischer Systeme an die Auswirkungen des weltweiten Klimawandels zu schützen und zu steigern. Um dies zu erreichen, sollen langfristige Klimafolgen für Deutschland konkretisiert sowie Gefahren und Risiken benannt werden, heißt es in der Unterrichtung. Außerdem will die Regierung eine Bewusstseinsbildung und Information durch eine ausgedehnte Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. In Zusammenarbeit mit den Ländern und relevanten Akteuren soll nun ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung der Strategie angegangen werden: Ein Aktionsplan “Anpassung” soll erarbeitet und bis März 2011 dem Bundestag und Bundesrat vorgelegt werden.

Quelle: Deutscher Bundestag :: Foto: Pixelio | Daniel Gast

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Öl gesucht – gefunden

Samstag, den 31. Januar 2009

Öl ist ein knappes gut. Öl brauchen wir als Schmierstoff, im Motor für die Verbrennung, als Medium für die Heizung und für die Verstromung. Öl wird immer knapper und die Ressouce ist endlich. Umso wichtiger ist es immer wieder neue Ölfelder zu finden.

Bestätigungsbohrung im Feld Luno fündig

RWE Dea hat in Norwegen durch eine erste erfolgreiche Bestätigungsbohrung erhebliches Ölpotenzial im Feld Luno nachgewiesen. Das Luno-Vorkommen war Ende 2007 entdeckt worden. Es liegt in der Konzession PL 338 vor der norwegischen Nordseeküste. Mit der erfolgreichen Bohrung konnten wichtige Informationen zur Größe der Lagerstätte sowie der räumlichen Erstreckung des Feldes nach Nordosten ermittelt werden.

Die Bestätigungsbohrung 16/1 10 wurde mit der Halbtaucher-Bohranlage Bredford Dolphin in einer Wassertiefe von 110 Metern auf eine Endteufe von 2.125 Metern unter dem Meeresspiegel niedergebracht und erzielte einen Ölzufluss von 4.000 Barrel Öl pro Tag (54/64″-Düse). Das umfangreiche Messprogramm beinhaltet auch mehrere Bohrkernuntersuchungen. Die Ergebnisse dieser Messungen werden nun ausgewertet und dienen der Aktualisierung der Ressourcenabschätzung.

Die RWE Dea Norge ASA hatte ihre 20-Prozent-Beteiligung an der Konzession PL 338 im Rahmen einer Ausschreibungsrunde 2004 erhalten. Neben RWE Dea sind die Lundin Petroleum (Betriebsführer) zu 50 Prozent und Wintershall Norge ASA (vormals Revus Energy ASA) zu 30 Prozent an der Konzession beteiligt.

Thomas Rappuhn, Vorstandsmitglied der RWE Dea AG und zuständig für das Ressort Operations: „Wir sind mit den Ergebnissen dieser ersten Bestätigungsbohrung im Feld Luno sehr zufrieden und prüfen jetzt verschiedene Optionen, das Feld zu entwickeln. Wir sehen den nun folgenden Bestätigungs- und Erkundungsbohrungen, mit denen wir das Luno-Feld weiter untersuchen wollen, sehr optimistisch entgegen.”

Linktipp:

Foto Pixelio | Andreas Morlok

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Stärke als Stromversorger

Sonntag, den 25. Januar 2009

Ein gut funktionierendes Stromnetz kann nur im Sinne der Stromkunden sein. Aber auch hier kann es zu einer “Strom-Dominanz” kommen, die kontraproduktiv ist. Der Stromversorger wird zu mächtig.

RWE stärkt seine Position in Luxemburg.

  • Luxemburger Regierung baut nationalen Energieversorger auf
  • RWE ist mit knapp 20 Prozent beteiligt

(c) PixelioRWE beteiligt sich an dem integrierten nationalen Strom- und Gasunternehmen, das der Staat Luxemburg derzeit aufbaut. RWE Energy bringt ihre Beteiligung am Luxemburger Stromversorger Cegedel in die neue Gesellschaft ein und hält künftig 19,8 Prozent der Anteile des neuen Unternehmens. Der Konzern wird damit größter strategischer Investor aus dem Energiebereich. Leonhard Birnbaum, Vorstand der RWE AG: „Wir freuen uns, an dieser Stärkung der luxemburgischen Energiewirtschaft mitwirken zu können. Luxemburg ist und bleibt ein wichtiger Partner für RWE.”

In der neuen Gesellschaft werden die Versorger Cegedel, Soteg und Saarferngas verschmolzen. Bisher war RWE Energy gemeinsam mit der Beteiligungsgesellschaft Luxempart über das Joint Venture „Luxempart Energie” mit 30 Prozent an Cegedel beteiligt. Für rund 186 Millionen Euro übernimmt RWE Energy jetzt den 51-Prozent-Anteil von Luxempart an „Luxempart Energie” vollständig.

Der Ausbau des Engagements in Luxemburg ergänzt die Position von RWE in den Niederlanden und Belgien nach dem vereinbarten Kauf von Essent. Gleichzeitig stärkt RWE spürbar seine Position in Luxemburg und im Saarland.

Der RWE-Konzern liefert heute bereits Strom an Cegedel, ist am Pumpspeicherwerk in Vianden beteiligt und erbringt umfangreiche Dienstleistungen für das Luxemburger Strom-Übertragungsnetz. In Kooperation mit der RWE-Regionalgesellschaft VSE bietet Cegedel zahlreiche energienahe Dienstleistungen an. Die Neuaufstellung in Luxemburg bietet zudem die Chance, die Infrastruktur im Bereich Energie und Telekommunikation in der Region Saarland-Lothringen-Luxemburg zu stärken.

Foto Pixelio | Marco Barnebeck(Telemarco)

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Emissionshandel

Sonntag, den 25. Januar 2009

Berlin: (hib/MEN) Von den Anlagen in Deutschland, die in der Zuteilungsperiode 2008 bis 2012 am Emissionshandel teilnehmen, emittieren 943 Anlagen durchschnittlich weniger als 25.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, die jährlichen Gesamtemissionen betrugen rund 8,4 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/11155) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/10956) hervor.

(c) Pixelio

Die Grünen wollten unter anderem wissen, wie viele Anlagen mit welcher Gesamtemission aus dem Emissionshandel herausfallen würden, wenn der Schwellenwert für Kleinanlage auf 10.000 Tonnen pro Jahr bzw. auf 25.000 Tonnen pro Jahr erhöht würde. Bei etwa 60 Prozent der genannten Anlagen lagen die Durchschnittsemissionen bei unter 10.000 Tonnen jährlich, schreibt die Regierung weiter.

Quelle: Deutscher Bundestag :: Foto: Pixelio | Olaf Schneider

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Moderne Gasturbine für Kombikraftwerk

Donnerstag, den 22. Januar 2009

Im Rahmen eines Vertrags mit GDF Suez liefert GE Energy erstmals in Frankreich seine Gasturbine vom Typ 9FB, die über die modernste Kühltechnik der Welt verfügt, aus. Im Rahmen des Vertrags im Wert von rd. 250 Millionen Euro über den Bau eines neuen Wärmekraftwerks liefert GE Energy außerdem eine Dampfturbine vom Typ A15.

GE Energy liefert erstmals Gasturbine der neuen Generation 9FB in Frankreich aus

Turbine (c) PixelioDas neue Kombikraftwerk, welches sich in Montoir-de-Bretagne in Loire-Atlantique befindet, wird 2010 in Betrieb genommen und etwa 250.000 Haushalte versorgen.

Die 9FB ist die modernste Gasturbine der Welt und stellt die neueste Technologie der F-Klasse dar. Sie wird in Belfort hergestellt, dem europäischen Hauptsitz und weltweiten Exzellenzzentrum von GE Energy und dem einzigen Produktionsort von Gasturbinen mit mittlerer und hoher Leistung in Frankreich. Sie hat weltweit bereits mehr als 25 Millionen Betriebsstunden abgeleistet und erzielt einen Wirkungsgrad von über 58%. Diese Turbine wird für Stromnetze mit einer Frequenz von 50 Hz produziert, wie dem des französischen Netzbetreibers RTE.

Die Auslieferung der 9FB in Frankreich ist ein historischer Schritt in der Stromversorgung französischer Haushalte. “Die 9FB ist eine Technologie, die sich bereits auf dem internationalen Markt bewiesen hat und über deren erste Vermarktung in Frankreich wir sehr zufrieden sind”, erklärte Ricardo Cordoba, Präsident von GE Energy für Westeuropa und Nordafrika.

Die Gasturbine wurde mit einem Schwerlasttransporter zum Straßburger Hafen gebracht. Von dort aus wurde sie mit einem Binnenschiff zum Hafen von Antwerpen transportiert, wo sie auf ein Frachtschiff umgeladen wurde, dessen Ziel Saint-Nazaire war, nur wenige hundert Meter von ihrem Aufstellungsort in Montoir-de-Bretagne entfernt. Mit ihren 310 metrischen Tonnen, zehn Metern Länge, fünf Metern Breite und fünf Metern Höhe benötigte sie eine dreiwöchige Reise unter genauer Beobachtung.

Das neue Kombikraftwerk in Montoir-de-Bretagne befindet sich seit 2007 im Bau und wird 2010 in Betrieb genommen. Mit seiner Stromerzeugungskapazität von 430 MW wird es den Strom für die südliche Bretagne liefern. “Die moderne Technologie der Gasturbine vom Typ 9FB liefert einen hohen Wirkungsgrad bei minimalen Erzeugungskosten und garantiert so den optimalen Betrieb der neuen Anlage von GDF Suez”, erklärte  Yves Menat, Geschäftsführer von GE Energy in Belfort. Das Versorgungssystem mit Erdgas trägt zur Gesamtzuverlässigkeit des örtlichen Stromnetzes bei und erfüllt gleichzeitig ökologische Anforderungen.

Über GE Energy Deutschland

GE Energy unterhält mehrere Produktions- und Service-Standorte in Deutschland. Der Standort Salzbergen beschäftigt 1,000 Mitarbeiter und ist eine der führenden Produktionsstätten für Windtechnologie. Er soll demnächst zum internationalen „Center of Excellence” für Erneuerbare Energien ausgebaut werden. Die Windturbinen der neuen Generation aus Salzbergen werden weltweit ausgeliefert. In Garching bei München ist eines von weltweit vier GE Forschungszentren angesiedelt. Hier entwickeln Ingenieure von GE zukunftsweisende Technologien für eine zuverlässige und energieeffiziente Energieversorgung.

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Atomstrom aus Finnland

Donnerstag, den 15. Januar 2009

Da es weiter ungewiss ist, ob Atomstrom in Deutschland auf lange Sicht verfügbar ist, streckt E.ON seine Fühler schon mal in Richtung Ausland aus. Der Atomausstieg ist ja eine beschlossene Sache. Aber wir denken ja global: Dann kommt der Atomstrom halt aus Finnland.

Finnisches Kernkraftkonsortium plant neues Kernkraftwerk

Das Fennovoima-Projektteam hat heute bei der finnischen Regierung den Antrag auf eine Grundsatzentscheidung für den Bau eines Kernkraftwerkes gestellt.

E.ON hält eine 34 prozentige Beteiligung an dem Projekt zur Errichtung eines neuen Kernkraftwerkes in Finnland mit einer Leistung von 1.500 bis 2.500 Megawatt. Weitere Anteilseigner sind u.a. die Power Company SF, die sich aus regionalen und lokalen Energieversorgungsunternehmen, finnischen Industrieunternehmen, Einzelhändlern und Dienstleitungsunternehmen zusammensetzt.

(c) Pixelio | M Hauck

Mit dem Bau des Kernkraftwerks soll die Stromversorgung Finnlands weiter abgesichert werden. Derzeit liegt der Anteil von Atomstrom an der Energieversorgung des Landes bei fast einem Viertel.

E.ON als führender europäischer Betreiber von Kernkraftwerken verfügt zusammen mit den übrigen Partnern über die notwendige Kompetenz und Mittel für den Bau des Kraftwerks.

Dr. Wulf Bernotat, Vorstandsvorsitzender von E.ON, sagte: „Wir wollen die künftige Generation von Kernkraftwerken in Europa entwickeln. Das Fennovoima-Projekt ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Mit dem neuen Kernkraftwerk wird die Großhandelsmarkt für Strom durch ein erhöhtes Angebot und den Eintritt von neuen Erzeugern gestärkt. Der stärkere Wettbewerb wird allen Endverbrauchern von Strom zugute kommen. Auch in Großbritannien haben wir heute gezeigt, dass wir beim Ausbau der Kernkraft über unser Joint Venture mit RWE eine führende Rolle spielen wollen. Die heute angekündigte Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Standortsuche, die genehmigungsrechtliche Absicherung und den Bau von neuen Kernkraftwerken. Überall in Europa wird die Kernkraft eine zunehmend wichtige Rolle für eine verlässliche und CO2-freie Stromversorgung spielen.”

Das Fennovoima-Projektteam prüft drei alternative Standorte für das Atomkraftwerk: in Pyhäjoki, Ruotsinpyhtää und Simo. Alle drei Standorte erfüllen die notwendigen Voraussetzungen für einen Bau und sind somit für das Projekt geeignet. Die endgültige Standortauswahl erfolgt, sobald das finnische Parlament eine entsprechende Grundsatzentscheidung abgesegnet hat. Das Kraftwerk der Fennovoima soll im Jahr 2020 ans Netz gehen.

Linktipps:

© Foto: Pixelio | M. Hauck

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Über das EU-Verbot von Glühbirnen informieren

Sonntag, den 11. Januar 2009

Wie der Bundestag berichtet, steht die Glühbirne vor dem aus. Ab September dieses Jahres dürfen keine 100 Watt-Birnen mehr verkauft werden. Sukzessive werden weitere Glühbirnen in den “Ruhestand” geschickt.

Über das EU-Verbot von Glühbirnen informieren

Berlin: (hib/MIK) Das EU-Verbot von Glühbirnen und die Öko-Bilanz von Energiesparlampen sind Thema einer Kleinen Anfrage (16/11471) der FDP-Fraktion. Danach will die Europäische Kommission schrittweise die Verwendung von Glühlampen verbieten. Nach dem EU-Beschluss sollen ab September 2009 Glühlampen mit mehr als 100 Watt aus dem Handel genommen werden, schreibt die Fraktion. Anfang 2010 sollen solche mit mehr als 40 Watt und zwei Jahre später auch schwächere Lampen folgen. Von dem Verbot und einem Ersatz so genannter Energiesparlampen erhoffe sich die EU-Kommission eine Verringerung des Strombedarfs zu Beleuchtungszwecken, was zu einer jährlichen Einsparung von 23 Millionen Tonnen Treibhausgas führen soll, heißt es in der Kleinen Anfrage. Die FDP will nun von der Bundesregierung wissen, ob sie den “Ausstiegsbeschluss” aus der Glühbirne mittrage und welche Erkenntnisse ihr zur Ökobilanz von Energiesparlampen im Vergleich zu Glühbirnen vorlägen.

Linktipp:

Foto: Pixelio | M. Großmann

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E-world energy & water 2009

Donnerstag, den 8. Januar 2009

Logo E-WorldIm Februar steht wieder das Thema Energieerzeugung auf dem Programm der Messe Essen. Rund 20 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen zeigen, wohin der Weg geht und welche Optionen möglich sind.

Effiziente Energieerzeugung im Fokus der “E-world energy & water” 2009

Die effiziente Strom- und Wärmeerzeugung steht im Fokus der Präsentation der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zusammen mit der EnergieAgentur.

NRW auf der “E-world energy & water” vom 10. bis zum 12. Februar 2009 in der Messe Essen. Auf dem 450 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand in Halle 3, Stand 160 zeigen rund 20 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen ihre Kompetenzen in den Bereichen Kraftwerkstechnik, Kraft-Wärme-Kopplung, Geothermie, Biomasse und Energiespeicherung. Zudem informieren auf dem integrierten Info-Point Außenwirtschaft Expertinnen und Experten über Chancen für deutsche Unternehmen in Australien und in Norwegen. Als Medienpartner ist der Springer-VDI-Verlag mit seinem Energie-Fachmagazin BWK dabei.

Im Internet: www.energieagentur.nrw.de und www.e-world-2009.com

Standbesucher haben die Gelegenheit, einen voll funktionsfähigen Miniatur-Fermenter der PlanET Biogastechnik GmbH zu bestaunen und die Prozesse im Inneren der Mini-Biogasanlage zu beobachten. Zu den weiteren Highlights auf dem Stand gehören das Modell eines Blockheizkraftwerkes, das von der Mingas-Power GmbH gemeinsam mit der Minegas GmbH ausgestellt wird, sowie das Modell des Solarturmkraftwerkes des Solar-Instituts Jülich der Fachhochschule Aachen. Das solarthermische Forschungs- und Versuchskraftwerk in Jülich soll in Kürze in Betrieb gehen und dient als Referenz für zukünftige kommerzielle Projekte in den Solarmärkten Südeuropas und Nordafrikas. Ein weiteres Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird von der Universität Duisburg-Essen vorgestellt, die das Modell eines Photobioreaktors präsentiert.

13. Fachkongress Zukunftsenergien am Dienstag, 10. Februar 2009

Der 13. Fachkongress Zukunftsenergien findet am 10. Februar als erster Kongress der “E-world” von 10 bis 17 Uhr statt. Dort stehen nach der Eröffnungsrede von NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen von Energietechnologien auf dem Programm. Den Abschlussvortrag am Vormittag hält Landes-Umweltminister Eckhard Uhlenberg über die Biomassestrategie NRW. Nach der Plenumsveranstaltung gibt es nachmittags fünf Fachforen zu den Themen Biomasse, Energiespeicherung, Geothermie, Windenergieforschung und Kraftwerkstechnik.

Nordrhein-Westfalen-Abend am 10. Februar 2009

Der Nordhein-Westfalen-Abend mit Live-Musik am 10. Februar ab 18 Uhr auf dem Landesstand in Halle 3 lädt zum unterhaltsamen Ausklingen des Messetages ein. Das Team des Gemeinschaftsstandes bietet attraktive Leistungen, die genug Gesprächsstoff für einen außergewöhnlichen und unterhaltsamen Abend im Kreis von Politikern, Ausstellern und Fachleuten bieten.

Erfreulich: Schüler und Studenten zahlen für das Tagesticket nur 5 Euro.

Foto (c) E-world energy & water

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Strom wird teurer, RECS-Zertifikate

Dienstag, den 6. Januar 2009

… was sonst. Gern würden wir mal ein etwas positiveres Thema anbieten. Wie Wiso in der gestrigen Sendung berichtet, gab es bei den meisten Stromanbietern zum Jahreswechsel mal wieder eine saftige Preiserhöhung.

Mogelpackung RECS

(c) PixelioWiso rät, den Stromanbieter zu wechseln. Aber auch hier lauern Fallstricke. Denn viele Stromanbieter sind schlichtweg überfordert, alle Wechselwillige sauber zu verarbeiten.

Über ein weiteres Kuriosum berichtet Wiso: Wo “Öko” draufsteht, muss nicht Öko drin sein. Denn das ist möglich und sogar legal. Wiso stellt fest: “Ein Stromkonzern kauft von einem Ökostrom-Hersteller die Erlaubnis, eine bestimmte Stommenge als Öko zu bezeichnen, auch wenn er in Wahrheit konventionellen Strom produziert.”

Es bleibt also weiter schwierig, sein ökologisches Gewissen zu beruhigen. Unverständlich bleibt für mich, warum die Politik solche Mogelpackungen zulässt. Für mich ist das Betrug und sollte verboten werden.

LinkTipps:

Foto © Pixelio | RainerSturm

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Wechseln oder sichern

Samstag, den 3. Januar 2009

Der Strommarkt ändert sich. Wie die Tagesschau in einen alten Beitrag berichtete, gäbe es etwa zwei Milliarden Euro Einsparpotenzial, falls Stromkunden wechseln würden. Die Stromversorger reagieren und wollen mit Dreijahresverträgen die Kunden halten.

Preise steigen in Niedersachsen kräftig an

(c) Pixelio | SassiNatürlich gibt es weiterhin die Möglichkeit, durch den Wechsel des Stromanbieters, die Strompreise auf breiter Front unter Druck zu setzen. Wir bieten ja seit einiger Zeit den Service an, sich über den zukünftigen »Stromanbieter genaustes zu informieren.

Wie »Welt-Online am 2. Januar 2008 berichtete, steigen die Preise in Niedersachsen kräftig an. 44 Stromversorger haben angekündigt die Preise bis zu 16 Prozent zu erhöhen. Ein Grund mehr, über einen Wechsel nachzudenken.

Dennoch kann es sein, dass Sie in einem “Strombereich” wohnen, in denen das Angebot zu wechseln eher spärlich ausfällt. Da kann es sich ggf. lohnen einen »Dreijahresvertrag anzunehmen. Denn eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Wer davon ausgeht, dass wie im PC-Bereich oder auf dem DSL-Markt die Preise fallen, der ist auf dem Holzweg. Leider werden die Gas- und Strompreise auf lange Sicht kontinuierlich steigen.

Foto Pixelio | sassi

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