stromblog

Stromtarife, Stromanbieter, Nachrichten, Spartipps und mehr

Monatsarchiv für Dezember 2008

Licht ist Leben…

Samstag, den 27. Dezember 2008

heißt es. Und ist es manchmal nicht bedauerlich, dass einige Häuser so gar nicht geschmückt sind? Auch wenn wir hier von www.stromauskunft.de für Strom sparen stehen, muss man es ja nicht übertreiben – oder?

Nett anzuschauen

ist so manche Weihnachtsbeleuchtung. Kaum zu glauben, dass es Zeiten gab, da die Menschen gerade mal eine 25-Watt-Glühbirne einschalten konnten. Als man noch mit Petroleum-Lampen versucht hat, etwas Licht ins Leben zu zaubern. Wie Weihnachten um 1944 war, wird auf einem »Pommern-Blog erzählt.

Heute würde man es vermutlich als “romantisch” einstufen. Wie schwierig es ist, ohne Strom aus zukommen, haben uns die Geschichten um den Stromausfall in »Gronau gezeigt.

Wir sind zurzeit in »Heiligenhafen an der Ostsee. Viele Häuser sind hier sehr liebevoll geschmückt. Natürlich machen es die Leute in erster Linie, um sich daran zu erfreuen. Aber auch wir Touristen mögen die weihnachtliche Atmosphäre. Dafür vielen Dank. Übrigens haben auch hier schon die Strom sparenden LED-Lichterketten Einzug gehalten. Es gibt sie in drei verschiedenen Farben. An das beißende Blau wird man sich aber wohl nie gewöhnen können.

Foto Gerd Kebschull

» Licht ist Leben…

Geiz ist gefährlich

Montag, den 22. Dezember 2008

Plötzlich blitzt es, Rauch steigt aus einem Elektrogerät auf. Ein Experiment? Nein! Eigentlich sollte hier eine gemütliche Weihnachtsbäckerei stattfinden. Leider hat der Mixer seinen Geist aufgegeben.

Aufräumarbeit statt Kekse

(c) Pixelio - MixerWas war passiert? Zum Einsatz kam ein Mixer unserer Tochter. Als Studentin muss man auf den Preis achten, das ist klar. Zum Einsatz kam ein relativ preiswertes Gerät. Aber mittlerweile wird ja alles nur noch über den Preis geregelt. Qualität spielt keine Rolle. Und die Hersteller? Die können ihre Produkte nur noch über den Preis in den Markt drücken. Was ist die Konsequenz? Es gibt Bohrmaschinen für unter 20 Euro – genau für 19,99 Euro (http://www.hagebau.de/). Natürlich kann man auch ein deutsches Qualitätsprodukt für knapp unter 200 Euro von Metabo kaufen.

Zurück zum Mixer. Die Garantiezeit von zwei Jahren war abgelaufen. Wegen der paar Euros macht man natürlich keinen Aufstand. Eigentlich hätte man das Gerät dem Händler vor die Füße werfen müssen, denn ich glaube nicht, dass wir nur Pech hatten – es gibt andere Kunden, die das Gerät sicher noch benutzen und eventuell ähnliche schlechte Erfahrungen gemacht haben oder noch machen werden.

Fazit

Auch bei preiswerten Haushaltsgeräten auf Qualität und auf die Energieeffizienz achten. Zu vielen Geräten gibt es auch ein Urteil von Stiftung Warentest. Bei JVC gab es im Mai dieses Jahres eine Rückrufaktion wegen eines brandneuen (gefährlichen) Fernsehers.

Linktipps:

Foto Pixelio | Gerd Altmann

» Geiz ist gefährlich

Achtung falscher Energieberater

Samstag, den 20. Dezember 2008

Wie WISO in seiner letzten Sendung am 15.12.2008 berichtete, treiben falsche Energieberater ihr Unwesen. Nicht Beratung sondern Profit steht im Vordergrund.

Verbraucher werden über den Tisch gezogen

WISO ermittelt und stellt fest, da sind Abzocker unterwegs. Unter dem Deckmäntelchen als unabhängige Energieberater tätig zu sein, werden gezielt Verbraucher zu einem bestimmten Stromanbieter “geschleust”.

Der gutgläubige Kunde geht davon aus, einen kompetenten und unabhängigen Berater anzutreffen, der diesen Service natürlich kostenlos anbietet. Da gilt das alte Sprichwort: Was nichts kostet – taugt auch nichts. Denn warum sollte der Energieberater diesen Service ohne Kosten anbieten? Er macht seinen Profit durch die Vermittlungsprovision des Stromanbieters. Aber schauen Sie sich den Beitrag einfach im Internet »WISO an.

Linktipps:

Foto Pixelio | Dehn

» Achtung falscher Energieberater

Licht aus…

Dienstag, den 16. Dezember 2008

Spot an, so moderierte damals Ilja Richter zahlreiche Sänger an. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es sich nicht lohnt, eine Glühbirne kurzfristig auszuschalten.

Ausschalten lohnt sich immer

GlühbirneNatürlich benötig eine konventionelle Glühbirne für den Einschaltvorgang mehr Strom, als wenn sie normal weiter brennen würde. Jedoch dauert dieser Zündvorgang nur wenige Millisekunden. Daher lohnt es sich immer eine Glühbirne auszuschalten.

Anders verhält es sich bei den Energiesparlampen. Die können ruhig mal eingeschaltet bleiben, da diese Leuchtmittel deutlich weniger Strom benötigen und das häufige Ein- und Ausschalten die Lebensdauer verkürzt.

Die Medien haben ja ausführlich darüber berichtet: Das Aus für die 100-Watt-Birne ist bereits beschlossen (»FAZ.net). Ab September 2009 dürfen diese Leuchtmittel nicht mehr verkauft werden. »Lidl und andere Discounter haben bereits reagiert und Energiesparlampen in das Sortiment aufgenommen. Wollen wir hoffen, dass dann auch der Preis sinkt. Denn etwa 3,- Euro pro Energiesparlampe schrecken doch noch den einen oder anderen potenziellen Energiesparer ab.

Linktipps:

Foto: Pixelio | M. Großmann

» Licht aus…

Subventionen abbauen

Mittwoch, den 10. Dezember 2008

Die Bundesregierung will den Subventionen den Garaus machen. Auch der Steinkohlesubvention soll es an den Kragen gehen. Weitere Themen waren die Energie- und Klimapaket.

Klimaschädliche Subventionen abbauen

Umwelt/Antrag

Berlin: (hib/MIK) Die Bundesregierung soll sich international massiv für den Abbau klimaschädlicher Subventionen einsetzen und den Technologietransfer bei Erneuerbaren Energien und Effizienztechnologien erheblich intensivieren. Dies fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (16/11206). Weiter soll die Regierung ein Steuer- und Haushaltskonzept vorlegen, das den klimapolitischen Notwendigkeiten gerecht wird.

(c) Pixelio

Dazu sollen unter anderem die Steuerprivilegien für die Nutzung von Stein- und Braunkohle vollständig beseitigt, die bestehenden Steuervergünstigungen des produzierten Gewerbes bei Energie- und Ökosteuer abgeschafft und die Steinkohlesubvention schneller als bisher vorgesehen abgebaut werden. Zudem soll die stoffliche Nutzung von Erdöl besteuert, die Besteuerung von Dienstwagen am Kohlendioxidausstoß ausgerichtet, die Steuerbefreiung für Kerosin und die Mehrwertsteuerbefreiung für Flugtickets beseitigt und sonstige Energiesteuer- begünstigungen für Seehäfen oder die Land- und Forstwirtschaft europäisch harmonisiert abgebaut werden.

Energie- und Klimapaket

Umwelt/Kleine Anfrage

Berlin: (hib/MEN) Die Position der Bundesregierung zum europäischen Energie- und Klimapaket und die Auswirkungen auf den Klimaschutz interessieren die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In einer Kleinen Anfrage (16/10956) fragen die Abgeordneten, wie viele Anlagen mit welcher Gesamtemission in Deutschland aus dem Emissionshandel herausfallen würden, wenn der Schwellenwert für Kleinanlagen wie von der EU-Kommission vorgeschlagen bzw. von der Bundesregierung gefordert, erhöht würde und welcher Menge an Emissionen dies in Europa und in Deutschland entsprechen würde. Außerdem möchte die Fraktion wissen, ob die Bundesregierung mit Strompreissteigerungen rechnet, wenn die Vorschläge der EU-Kommission zum Emissionshandel für die Handelsperiode von 2013 bis 2020 voll umgesetzt würden. Die Fragen schließen an eine frühere Kleine Anfrage der Grünen zum gleichen Thema an (16/10443).

Quelle: Deutscher Bundestag :: Foto: Pixelio | Olaf Schneider

» Subventionen abbauen

Warnung vor dem Nikolaus!

Sonntag, den 7. Dezember 2008

“Nikolaus ist ein braver Mann”, heißt es in einem Kinderlied. Nicht aber wenn er Mail verschickt, z.B. mit dem Betreff: Weihnachtsbotschaft für Deine Freund. (Vermutlich aus dem Englischen übersetzt.)

Warnung vor dem Kleingedruckten

Im Internet gibt es ja fast alles kostenlos. Informationen sowieso, die Möglichkeit kostenlos anzurufen (“Peter zahlt“), man kann Grüsse und Botschaften verschicken und vieles mehr. In den Allgemeinen Geschäftbedingen (AGB) steht ja nie etwas Besonders drin und da müsste man sich ja eine halbe Stunde mit dem Kleingedruckten beschäftigen. Falsch, das steht beispielsweise:

4 Preis, Zahlungsbedingungen
(1) Der Preis für die Nutzung des Online-Tests beträgt einmalig 96,50 Euro. Der Betrag ist sofort fällig. Das Nutzungsentgelt umfasst ggf. Mehrwertsteuer nach der auf den Umsatz jeweilig anwendbaren Steuergesetzgebung, über das dem Nutzenden eine Rechnung gestellt wird.

© http://www.Weihnachts-Anruf.com/

Und das ist der Harken. Der kleine, vermeintlich kostenlose Anruf, kostet fast ein Hunderter. Wenn der Anbieter fair wäre, hätte er dies groß herausgestellt. Schicken Sie einen lieben Gruß für nur 96,50 Euro. Aber dann hätte ja kein Mensch diesen Gruß verschickt. Dieses gesparte Geld kann man natürlich besser in vernünftige Projekte als Spende stecken, z.B. für Ärzte ohne Grenze oder für das Kinderhospiz Bärenherz (Bambi-Gewinner 2008).

Was das in einem Stromblog zu suchen hat? Natürlich nichts. Aber trotzdem gut, das wir darüber gesprochen haben. Eine schöne Adventszeit ohne Internetfallen wünschen alle Mitarbeiter von www.Stromauskunft.de.

» Warnung vor dem Nikolaus!

Deutscher Zukunftspreis 2008

Samstag, den 6. Dezember 2008

Der Deutschen Zukunftspreis 2008, der Preis den der Bundespräsidenten für Technik und Innovation vergibt, ging in diesem Jahr an das Team, welches hochsensiblen Sensoren entwickelte. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten die Forscher gewonnen, welche das solarthermische Kraftwerk vorgestellt hat.

Solarthermisches Kraftwerk

(c) PixelioBei dem Projekt, dass die Wissenschaftler, Dr. rer. nat. Nikolaus Benz und Dr.-Ing. Thomas Kuckelkorn (Schott Solar CSP, Mitterteich) vorgestellt haben, geht es darum, elektrische Energie aus Solarstrahlung deutlich effizienter als bisher zu gewinnen.

Das Prinzip ist relativ einfach: Die Sonne schickt in jeder Stunde genug Energie zur Erde, um den Bedarf der Menschheit für ein Jahr zu decken. Bislang ist es aber zu teuer, die Solarenergie für die Stromerzeugung zu nutzen. Eine Option, um den Wirkungsgrad zu erhöhen, ist der Einsatz eines so genannten Parabolrinnenkraftwerke: In diesen Anlagen fangen zahlreiche gewölbte Spiegel (Parabolspiegel) die Sonnenstrahlung ein und konzentrieren sie auf einen Receiver (Empfänger) – ein Rohr, in dem ein besonderes Öl als Medium zirkuliert. Das erhitzt Öl transportiert die Wärme zu einem Dampfkessel. Dort wird mittels Wasserdampf eine Turbine angetrieben, die dann den elektrischen Strom liefert.

Ob es sich lohnt, diese Technologie in Deutschland einzusetzen, bleibt abzuwarten. Denn, keine Sonne, kein Strom.

LinkTipps:

Foto © Pixelio | Klaus-Uwe Gerhardt

» Deutscher Zukunftspreis 2008

Weihnachtsbeleuchtung, ja oder nein?

Mittwoch, den 3. Dezember 2008

Alle Jahre wieder die Frage: Sollen wir nun draußen die Weihnachtsbeleuchtung anbringen oder nicht? Das Stromgewissen sagt nein…

Weihnachten, das Fest der Sinne

Weihnachten ist schön. Heute Morgen fiel mir das alte Gedicht ein: Markt und Straßen stehen verlassen… Ein schönes Werk von Josef von Eichendorff, mit viel Gefühl geht es weiter, „still erleuchtet jedes Haus“. Als Kind hat man es eher nicht gemocht, solche alten Gedichte für den Nikolaus auswendig lernen zu müssen.

Doch zurück zu der Ausgangsfrage. Natürlich sollte man sich die Freude an der Vorweihnachtszeit und am Weihnachtsschmuck nicht verderben lassen. Natürlich erfreut man sich an den schönen geschmückten Häusern der Nachbarn. Da wäre es ja kleinlich – selbst nur sparen zu wollen. Uns selbstverständlich muss man auch nicht ein eigenes Kraftwerk für seine Beleuchtung beantragen. Wir alle kennen den Film „Schöne Bescherung“ – wo halt, typisch amerikanisch – stark übertrieben wurde.

Bei der Auswahl der Lichterketten sollte man darauf achten, dass die Birnchen nicht ohne Überbrückung in Reihe geschaltet sind. Denn fällt ein Lämpchen aus, sind gleich 10 Kerzen dunkel. Lichterschläuche sind auch nicht der Hit, weil sie echte Stromfresser sind. Dann besser LEDs einsetzen. Kostet zwar etwas mehr (im Internet ab 22,90 Euro), sind aber Stromsparer und vor allem robust. LEDs benötigen etwa 70% weniger Strom und halten etwa 100-mal länger, als eine konventionelle Lichterkette. Diese Lichterketten gibt es auch batteriebetrieben und mit Fernbedienung. Eine Anschaffung, die sich schnell amortisiert – um nicht zu sagen, eine Investition für die Ewigkeit.

Wir von www.stromauskunft.de wünschen Ihnen eine schöne und besinnliche Adventszeit – auch mal mit 80 Watt mehr – ohne schlechtes Gewissen.

Foto © Pixelio | Kurt Bouda

» Weihnachtsbeleuchtung, ja oder nein?