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Monatsarchiv für Oktober 2008

Müll als "Geldwerter Vorteil"

Mittwoch, den 8. Oktober 2008

Müll ist teuer – zumindest die Entsorgung. Müll ist aber auch ein Rohstoff. Denn ohne Müll, können die Müllverbrennungsanlagen keine Energie erzeugen. Die Kommunen haben die Vorteile für sich entdeckt – ohne den Nutzen an die Bürger weiter zu geben. “Die Gewinne sind illegal”, findet ein Experte.

Neue Geldquelle: Müllverbrennung

“Der Professor für Verwaltungsrecht, Dieter Birk, hält die hohen Renditen mancher Müllverbrennungsanlagen für illegal, wenn Kommunen daran verdienen”, meldet Frontal21 in seiner gestrigen Sendung. Wie Frontal21 berichtet, erwirtschaften die Unternehmen Umsatzrenditen von mehr als 35 Prozent. Zum Vergleich schafft ein gut gehendes mittelständisches Unternehmen gerade mal acht Prozent.

(c) Pixelio

“Der Anwalt Thomas Morneweg rät Verbrauchern, Widerspruch gegen unangemessen hohe Gebührenbescheide einzulegen”, informiert Frontal21 auf der »Homepage. Es darf nicht sein, dass Kommunen Geld verdienen mit überhöhten Müllgebühren. Diskutieren Sie mit uns im Forum.

LinkTipp:

Foto Pixelio | Gabi Schoenemann

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Grüner Strom jetzt auch im Bundestag

Dienstag, den 7. Oktober 2008

Die Bundesregierung geht mit gutem Beispiel voran. Ab sofort haben Atom- und Kohlestrom im Reichstag und zehn weiteren Liegenschaften des Deutschen Bundestags “Hausverbot”.

Jetzt wird der Bundestag richtig grün…

Auf Antrag der Grünen beschloss die zuständige Baukommission im März dieses Jahres den Umstieg auf Strom aus erneuerbaren Energien. Der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick erhielt nach einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag, den Bundestag jetzt mit regenerativ erzeugtem Strom zu versorgen. Damit wird das Parlament endlich seiner nationalen Vorbildfunktion gerecht und beweist, dass eine verlässliche Energieversorgung ohne Atom- und Kohlestrom möglich ist.

(c) Pixelio

Mit dem Wechsel zu LichtBlick will die Bundestagsverwaltung bis Ende Dezember 2009 rund 8.000 Tonnen an klimaschädlichem Kohlendioxid einsparen. Der Stromverbrauch des Deutschen Bundestags und seiner Liegenschaften liegt bei etwa 40 Mio. Kilowattstunden pro Jahr. Davon werden gut 30% in hauseigenen Blockheizkraftwerken sowie durch Fotovoltaikanlagen auf den Parlamentsneubauten selbst erzeugt. Die verbleibenden rund 27 Mio. Kilowattstunden, die bislang aus klimaschädlichem Strom bestanden, werden ab sofort durch Ökostrom ersetzt.

Damit ist die grüne Offensive im Bundestag aber noch längst nicht beendet. Bisher lehnen die anderen Fraktionen unsere weitergehenden Forderungen ab, unter anderem die Wärmeversorgung von Erdgas auf Biogas umzustellen und im Bundestag umfassende Energiesparmaßnahmen umzusetzen. Wir werden weiter darauf dringen, dass Klimaschutz bei den anderen Parteien nicht nur Lippenbekenntnis bleibt, sondern sie und ihre Abgeordneten auch im Parlament konkret dazu beitragen müssen, Treibhausgase einzusparen.

Foto: Pixelio | Olaf Schneider

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Stromtarifrechner im Test bei Stiftung Warentest

Mittwoch, den 1. Oktober 2008

(c) Stiftung WarentestDie Stromtarifrechner haben durchweg gut abgeschnitten. Seit September 2008 dürfen wir das Logo von Stiftung Warentest auf unserer Homepage tragen.

Geprüft und für gut befunden

“Verbraucherzentralen, Öko-Test (Stiftung Warentest) sowie namhafte Medien und Verbände empfehlen Stromauskunft.de.”, heißt es auf der Homepage von c10.info.

Pixelio | Tim Heinrichs-NollVertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, so das Motto der meisten Verbraucher. Stromauskunft.de hat bewiesen, dass man sich auf die Daten von Stromauskunft verlassen kann. Gut so, dass wird auch weiterhin unser Ansporn sein.

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Foto Pixelio | Tim Heinrichs-Noll

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