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Monatsarchiv für September 2008

Der alte Kühlschrank muss raus

Dienstag, den 30. September 2008

Irgendwie fällt es einem natürlich schwer, ein Elektrogerät einfach zu entsorgen, obwohl es noch gut funktioniert. Vielleicht hilft ein kleiner Trick…

Funktioniert ja noch!

PixelioDer gute alte Kühlschrank hat schon so seine zehn oder mehr Jahre auf dem Buckel. Aber er arbeitet tadellos. Wer weiß, ob neue Gerät genauso gut ist, versucht man die neue Abschaffung zu verhindern. Aber alte Kühlschränke sind Stromfresser! Vor allem, wenn die Strompreise wie jetzt, regelrecht explodieren, lohnt es sich über eine Neuanschaffung nachzudenken. Je höher der Strompreis, umso eher hat sich die Neuanschaffung amortisiert. Amortisiert heißt “zurück verdient”. Wenn ein neuer Kühlschrank beispielsweise 120,- Euro kostet und man jährlich etwa 30 Euro an Strom spart, so hat sich der Kühlschrank schon nach vier Jahren bezahlt gemacht. Spart man sogar 40,- Euro so ist man schon nach drei Jahren auf der Gewinnerseite. Stromspargeräte erkennt man an den Kennzeichen A, oder A+. Die Stromsparkünstler bekommen die Codierung A++.

Übrigens, den guten alten Kühlschrank kann man evtl. im Keller oder auf der Terrasse als Bierschrank einsetzten. Der läuft dann ja nur, wenn eine Party ansteht – oder mal ein, zwei Wochen während einer Hitzperiode. So kann man sich mit diesem kleinen Trick leicht selbst “überreden”.

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Foto Pixelio | Gabi Schoenemann

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Stromnetze: Ja, nein oder ein vielleicht?

Samstag, den 27. September 2008

Wie die Bundesfraktion Bündnis 90/Die Grünen mitteilen, gibt es erneut Streit um die Stromnetze. Der Umweltminister will – der Wirtschaftminister nicht. Was soll der Wähler davon halten?

Gabriel will, Glos nicht

Zu den Plänen des Umweltministeriums für die weitere Ausgestaltung einer deutschen Netzgesellschaft erklären Kerstin Andreae, wirtschaftspolitische Sprecherin, und Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher:

Die Wirtschaftspolitik der großen Koalition wird immer absurder und widersprüchlicher. Der Wirtschaftsminister kämpft bei den Stromnetzen gegen eine vernünftige Ordnungspolitik und eine gemeinsame Netzgesellschaft. Jetzt macht sich der Umweltminister über die nächsten Schritte bei der wirtschaftlichen Regulierung des Strommarktes und den Zugangsbedingungen der Wettbewerber Gedanken. Was will eigentlich die Regierung?

Statt ein peinliches energiepolitisches Schaulaufen zwischen dem Umweltminister und dem Wirtschaftsminister vorzuführen, sollte die Regierung endlich handeln. Da könnten wir leicht helfen. Unser Modell für eine unabhängige Netzgesellschaft liegt schon seit Monaten vor. Wir sind gerne bereit, bei der schnellen und sachgemäßen Umsetzung zu helfen.

Linktipps:

Foto © Kerstin Andreae

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Asse II und kein Ende in Sicht

Samstag, den 20. September 2008

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) kann nach eigenen Angaben noch nicht beziffern, wie viel die Sanierung der Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel in Niedersachsen kosten wird.

Gabriel: Kosten der Asse-II-Sanierung noch nicht absehbar

(c) PixelioBerlin: (hib/VOM) Fest stehe, dass die finanzielle Verantwortung dafür beim Bund liege, sagte Gabriel am Dienstagnachmittag in einer gemeinsamen öffentlichen Sondersitzung des Umweltausschusses und des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

Anlass dafür war der vom niedersächsischen Umweltministerium vorgelegte Statusbericht zu Asse II, das zuletzt als Forschungsbergwerk firmierte. In der Schachtanlage wurden bis 1978 rund 126.000 Fässer mit schwachradioaktiven und 1.600 Fässer mit mittelradioaktiven Abfällen eingelagert. Anfang des Monats hatte sich Gabriel mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) und seinem niedersächsischen Amtskollegen Hans-Heinrich Sander (FDP) darauf geeinigt, das Helmholtz Zentrum München als Betreiber der Anlage durch das Bundesamt für Strahlenschutz zu ersetzen. Das Helmholtz Zentrum ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaates Bayern. Zugleich soll die Anlage, die bisher den Vorschriften des Bergrechts unterlag, nach atomrechtlichen Vorgaben geführt werden. Gabriel kündigte an, dass das Bundeskabinett dies voraussichtlich am 1. Oktober beschließen werde.

Nach den Worten des Ministers wurde in Asse jahrelang ohne strahlenschutzrechtliche Genehmigung mit Laugen umgegangen, ein Freigabeverfahren habe es nie gegeben. Dies müsse nun im Oktober kommen, nachdem das niedersächsische Umweltministerium das weitere Einlagern von Lösungen in die Schachtanlage gestoppt habe. Andernfalls müsse es zu einer “übertätigen Lagerung” kommen, so Gabriel. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie habe

Genehmigungen nur nach Bergrecht erteilt. Dies war nach den Worten des Ministers eine “rechtsfehlerhafte Einschätzung”, da nach strahlenschutzrechtlichen Vorgaben hätte genehmigt werden müssen. Ende Oktober/Anfang November solle ein “Optionenvergleich” vorliegen, der von einer Arbeitsgruppe vorbereitet wird. Um Aussagen über die Kosten machen zu können, sei auch ein Standsicherheitsgutachten erforderlich. Die Standsicherheit ist bislang bis zum Jahr 2014 gegeben, wie Bundesforschungsministerin Schavan hervorhob. Das Gutachten werde Ende September/Anfang Oktober erwartet. Es gebe Anzeichen, so die Ministerin, dass es technisch möglich sei, die Standsicherheit über 2014 hinaus zu verlängern. Bis heute fehle ein Langzeitsicherheitsnachweis für Asse II, sagte die Ministerin. Im kommenden Jahr sei zu klären, welche Option im Hinblick auf die Langzeitsicherheit entscheidend ist. Es gehe darum, langfristige Gefahren auszuschließen.

Das Ziel sei, Asse sicher zu schließen, betonte die CDU-Umweltpolitikerin Maria Flachsbarth. Daher sei es richtig, die Öffentlichkeit einzubeziehen. Aus Sicht ihres SPD-Kollegen Christoph Pries stellt der niedersächsische Statusbericht “erschränkende Mängel beim Betreiber und beim Landesbergamt” fest. Jetzt gelte es, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und so schnell wie möglich zu einem Schließungskonzept zu kommen. Cornelia Pieper (FDP) nannte es eine Illusion zu glauben, eine Forschungseinrichtung aus München könnte in Niedersachsen ein “faktisches Endlager” realisieren. Sie appellierte daran, jetzt keine “Hysterie zu verbreiten”, sondern verantwortungsvoll mit diesem Bergwerk umzugehen. Hans-Kurt Hill sieht die Endlagerforschung vor den “strahlenden Trümmern” ihrer Ergebnisse. Die Grünen-Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl erinnerte daran, dass ihre Fraktion bereits im vergangenen Jahr einen Antrag gestellt habe, Asse II unter das Atomrecht zu stellen. Der Antrag sei damals abgelehnt worden.

Quelle: Deutscher Bundestag :: Foto: Pixelio | Daniel Gast

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Ärger in Asse

Dienstag, den 16. September 2008

Wenn es nicht so traurig wäre, würde man Asse als Posse abtun. Irgendwie hat man verstanden: Ohne Atomenergie geht es nicht – oder, wir müssten den Kalender 100 Jahre zurückstellen. Aber wenn schon Atomstrom – dann richtig. Dann sollen die Politiker der Atomenergiewirtschaft klare Vorgaben machen. Nicht nur Abzocken – und am Ende zahlt wieder der Kunde, der Bürger.

Sondersitzung zu Missständen wegen Atommülllager Asse II

Berlin: (hib/VOM) Die Missstände im Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel (Niedersachsen) sind Anlass einer gemeinsamen Sondersitzung des Ausschusses Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie des Ausschusses für Bildung, Forschung und Folgentechnikabschätzung am Dienstag, dem 16. September.

(c) Pixelio

Beantragt hat die Sitzung die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Ob die um 14 Uhr im Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses beginnende Sitzung öffentlich ist, soll zu Beginn der Sitzung entschieden werden. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) wollen den Angeordneten über Hintergründe und Konsequenzen des Statusberichts des niedersächsischen Ministeriums Umwelt und Klimaschutz informieren. In dem ehemaligen Salzbergwerk lagern seit 1967 rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Müll. Weil seit Jahren Salzwasser in den Stollen einbricht (ist ja normal in einem Salzbergwerk, Anmerkung der Redaktion), gilt es als einsturzgefährdet. Zudem wurde darin im Juni dieses Jahres radioaktiv kontaminierte Salzlauge entdeckt. Unklar ist, wie lange das Atommülllager noch sicher betrieben werden kann. In einem Statusbericht vom 2. September dieses Jahres hatte das niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz bestätigt, dass im Stollen kein hochradioaktiver Abfall lagert. Das Ministerium habe jedoch erstmals im Juni 2006 von den kontaminierten Laugen und erst im Juni dieses Jahres erfahren, dass spezifische Grenzwerte überschritten wurden (das Auto wird alle zwei Jahre vom Tüv geprüft, ein Endlager wie oft?, Anmerkung der Redaktion).

Quelle: Deutscher Bundestag :: Foto: Pixelio | Olaf Schneider

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Global Energy in Basel

Donnerstag, den 11. September 2008

Mit einer Online-Datenbank zu einer weltweiten Fallstudien hat die Global Energy Basel als erste Partnering-Plattform rund um integrierte Energielösungen im Internet eine einzigartige Informationsquelle aufgebaut.

Fallstudien zu nachhaltigen Energieprojekten

Die seit Anfang September frei geschaltete Datenbank gewährt registrierten Nutzern umfassende Einsicht in weltweit bereits erfolgreich implementierte und neue, zukunftsträchtige Projekte effizienter und sicherer Energieversorgung – vom „Green Campus“ bis zur nachhaltigen Energieversorgung für Städte und den ländlichen Raum, etwa das Dreispitzareal in der Schweiz oder die Smart Grid City Boulder in Nordamerika. Das Online-Angebot ergänzt die vom 12.-14. November 2008 erstmals stattfindende Global Energy Basel, zu der Top-Entscheider aus Unternehmen und öffentlicher Verwaltung mit Delegierten aus Wissenschaft und Nichtregierungs-Organisationen zusammentreffen, um gemeinsam die Umsetzung innovativer Energieprojekte voranzutreiben.

Zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zählt die erfolgreiche Implementierung neuartiger Lösungsansätze für Infrastrukturprojekte und Städtebau, die eine effiziente Energieversorgung sichern und gleichzeitig dazu beitragen, Klimaschutzziele wie etwa aus dem Kyoto-Protokoll erfolgreich umzusetzen. Vorrangiges Ziel der Global Energy Basel ist es, als Matchmaking-Plattform derartigen Partnerschaften zu organisieren.

Teil der Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die hochkarätigen Teilnehmer der Global Energy Basel sind Erfahrungen und Erkenntnisse, die Förderer, Betroffene oder Initiatoren aus bereits umgesetzten und geplanten Energie- und Nachhaltigkeitsprojekten gewonnen haben. Derartige Fallstudien werden in Basel ausführlich beleuchtet und parallel im Internet vorgestellt. Die neue Online-Datenbank der Global Energy Basel bündelt genau diese Informationen und stellt sie für Interessierte im »Internet zur Verfügung.

Fallbeispiel Dreispitz, Schweiz
Das Dreispitzareal bei Basel und Münchenstein im Norden der Schweiz beschreibt eine der derzeit 42 gelisteten Fallstudien. Als Gewerbe- und Dienstleistungsgebiet beherbergt das Dreispitzareal mehr als hundert niedergelassene Firmen. Langfristiges Ziel der fördernden Interessengemeinschaft – bestehend aus den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, der Gemeinde Münchenstein und der Christoph Merian Stiftung – ist es, das Dreispitzareal als neues Entwicklungsgebiet innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte aufzuwerten und mit urbanerem Charakter für die Stadt und die Agglomeration zu öffnen. Bei der Umsetzung des Projekts stehen Aspekte nachhaltiger Energieversorgung im Vordergrund.

Über die Global Energy Basel
Global Energy Basel ist eine neue Geschäfts- und Kooperationsplattform für die weltweit wichtigsten Exponenten von Energielösungen. Vertreter aus Industrie, Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie von NGO’s präsentieren Beispiellösungen zur sicheren und nachhaltigen Energieversorgung bei großen Infrastruktur- und Städtebauprojekten. Weitere Informationen unter: »www.globalenergybasel.com.

Header-Grafik © Global Energy Basel

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CO2 wird einfach weggesperrt

Dienstag, den 9. September 2008

Braunkohle ist in Deutschland noch in größeren Mengen vorhanden. Heimische Energie zu nutzen, macht unabhängig. Aber Braunkohle in elektrische Energie umzuwandeln erzeugte große Mengen CO2. Gibt es einen neuen Weg aus dem Dilemma?

Endlager für CO2?

(c) Pixelio“Auf dem Gelände des früheren DDR-Kombinats “Schwarze Pumpe” beim brandenburgischen Spremberg nimmt der Energiekonzern Vattenfall am heutigen Dienstag eine Pilotanlage für ein nahezu CO2-freies Kohlekraftwerk in Betrieb”, berichtet das Morgen- magazin von ARD und ZDF.

Aber die Kritiker laufen schon zur Hochform auf: Funktioniert diese Technik? Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist skeptisch. Das Treibhausgas wird herausgefiltert, komprimiert (verflüssigt) und per LKW abtransportiert. In einem ausgedienten Erdgasfeld, wird das Gas dann “endgelagert”. Weiterer Nachteil, ein um zehn Prozent verringerter Wirkungsgrad.

Fazit: Hoher Aufwand und unter Umstände noch ungeklärte Probleme bei der Endlagerung. Deutschland hat es nicht leicht bei der Lösung seiner Energieprobleme!

Diskutieren Sie mit! Ist das eine Technik für die Zukunft? Gibt es weitere alternative Möglichkeiten?

Linktipp:

© Marco Barnebeck(Telemarco) / PIXELIO

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Autofahren aus der Steckdose

Samstag, den 6. September 2008

Berlin, 5.9.2008 – Viel Prominenz in Berlin. Wie wichtig diese Projekt auch politisch ist, zeigt dass die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel selbst den ersten smart an der Tankstelle anschloss. Unter dem Motto “Berlin tankt Strom” starten Daimler AG und RWE am 05.09. das weltweit größte Gemeinschaftsprojekt für klimafreundliche Elektroautos.

Daimler und RWE starten ins Zeitalter der Elektromobilität

  • mehr als 100 Elektrofahrzeugen der Marken Mercedes-Benz und smart sowie 500 Stromladestationen von RWE
  • Klimaschonendes und kundenfreundliches Mobilitätskonzept
  • Serienentwicklungsphase beginnt jetzt – erste Fahrzeuge ab Ende 2009

Diese fahren lokal emissionsfrei und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Die Initiative umfasst alle Komponenten für die effiziente Nutzung von batterieelektrischen Fahrzeugen – von modernster, innovativer Antriebstechnik bis hin zur kundenfreundlichen Infrastruktur.

(c) Daimler AG

v.l.n.r.: Dr. Dieter Zetsche (Daimler AG), Dr. Angela Merkel, Dr. Jürgen Grossmann, (RWE), Matthias Wissmann (VDA) bei der Veranstaltung “e-Mobi Berlin”.

Daimler stellt mehr als 100 Elektroautos der Marken Mercedes-Benz und smart und sorgt für den Service der Fahrzeuge. RWE übernimmt die Entwicklung, den Aufbau und Betrieb der Ladeinfrastruktur mit rund 500 Stromladepunkten, die Stromlieferung und die zentrale Systemsteuerung. Der Zahlungsverkehr wird durch den Datenaustausch zwischen einem speziellen Kommunikationssystem im Fahrzeug und der intelligenten Ladestation ermöglicht.

Machen Elektro-Autos einen Sinn?

Wenn man es ganz nüchtern energetisch sieht – Nein! Denn jede Energieumwandlung ist mit Verlusten behaftet. Es macht also keinen Sinn erst Gas in Strom umzuwandeln, den zur Steckdose zu transportieren um damit die Batterien zu laden. Erst dann wird ja die Energie direkt in kinetische Energie für das Auto umgewandelt. Sinnvoller wäre es sofort ein Gas-Auto zu benutzen.

Aber, es gibt Stromspitzen, die abgebaut werden müssen. Wir hatten das Thema schon einmal beim Kopswerk. Daher kann es durchaus Sinn machen, beispielsweise nachts die Elektroautos aufzuladen. Wir beleiben an dem Thema dran.

Linktipps:

Foto © Daimler AG

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RWE schließt Energiepartnerschaft mit Kasachstan

Donnerstag, den 4. September 2008

RWE geht eine Energiepartnerschaft mit der kasachischen Staatsholding „Samruk” ein.

Projektstudie zur Kohlevergasung geplant

Während des Besuchs von Bundespräsident Horst Köhler in Kasachstan unterzeichneten Vertreter von RWE Supply & Trading und Samruk heute eine entsprechende Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“).

In einem ersten Schritt wollen RWE und Samruk in einer gemeinsamen Projektstudie die Möglichkeiten der Kohlevergasung und der Nutzung des synthetisch erzeugten Gases in Kasachstan prüfen. Das Land besitzt vor allem im Norden und Osten große Kohlevorkommen.

Stefan Judisch, Mitglied der Geschäftsführung und Chief Commercial Officer Supply von RWE Supply & Trading: „Es ist unser erklärtes Ziel, die Zusammenarbeit mit Partnern in der kaspischen Region auszubauen. Eine erfolgreiche Projektstudie kann für RWE langfristig die Möglichkeiten zur Gasbeschaffung in Kasachstan weiter verbessern.“

Samruk („Kazakhstan Holding for Management of State Assets “) ist als staatliche Holding Kasachstans verantwortlich für die Verwaltung und strategische sowie ökonomische Weiterentwicklung von Staatsbeteiligungen auch in der Energiewirtschaft.

Foto © Pixelio | ich

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Photovoltaikindustrie weiter im Aufwind

Mittwoch, den 3. September 2008

Photovoltaik (PV) erzeugt preiswerten Strom. Diese Technik kann sich aber nur durchsetzen, weil die Projekte vom Staat gefördert werden. Ein Weg aus dem Energie-Dilemma?

Photovoltaik braucht nur noch wenige Jahre gesetzlicher Unterstützung

(c) PixelioAnlässlich der 23. Europäischen Photovoltaik- Konferenz in Valencia erklärt Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik:

Erneut wächst die weltweit größte Photovoltaikkonferenz und bricht alle Rekorde. Damit schreitet die Erfolgsgeschichte des rot-grünen Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) rasant weiter. Die Photovoltaik ist auf dem besten Wege viel früher und kostengünstiger als noch vor wenigen Jahren erwartet, große Mengen CO2-freien Strom bereitzustellen. Dies ist gut und auch notwendig, wie die dramatische Klimaentwicklung aufzeigt. Der Schreckens-Hurrikan Gustav ist ein aktuelles Mahnzeichen, die Umstellung auf erneuerbare Energien zu beschleunigen.

Bis sich die PV von selbst auf dem internationalen Energiemarkt behaupten kann, braucht es nur noch wenige Jahre gesetzlicher Unterstützung. Steigende Ölpreise und sinkende Solarmodulpreise lassen eine schnelle Wirtschaftlichkeit der PV zu. Die in Deutschland unter Rot-Grün mit dem EEG angestoßene weltweite Vorreiterrolle mit der Einspeisevergütung für PV muss jetzt auf weitere Länder übertragen werden.

Auf der Eröffnungssitzung der Photovoltaik-Konferenz in Valencia wurde betont, welche Gefahren der Entwurf der EU-Richtlinie für die erneuerbaren Energien birgt. Diese Richtlinie ist von zentraler Bedeutung für die Zukunft der erneuerbaren Energien. Leider hatte die EU-Kommission im Januar 2008 einen Vorschlag unterbreitet, der negative Folgen für die erfolgreichen Einspeisegesetze in Deutschland oder Spanien beinhaltet. Statt europaweit das erfolgreichste System zu übernehmen, schlug sie ein Modell mit handelbaren Zertifikaten vor. Dies wäre ein großer Rückschlag für alle Erneuerbare Energien, auch der Photovoltaik, in ganz Europa. Das EU-Parlament und später der Ministerrat müssen dem Vorschlag des Berichterstatters Turmes folgen, der diesen Kommissionsentwurf zurückweist. Besser wäre noch eine EU-weite Einführung von Einspeisegesetzen.

Die Industrie der erneuerbaren Energien kann und will in wenigen Jahrzehnten den völligen Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen, dabei spielt die PV Industrie eine zunehmende Schlüsselrolle. Die Gesellschaft und viele Unternehmen sind schon lange bereit, den Schritt in das solare Zeitalter zu gehen. Wir brauchen nun überall die richtigen politischen Entscheidungen.

© Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Foto © Pixelio | Rainer Sturm

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