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Monatsarchiv für August 2008

(4) Kopswerk II – Fertigstellung

Samstag, den 30. August 2008

Im August dieses Jahres hatten wir die Chance das Korpswerk II zu besichtigen. Ein interessantes Projekt, das kurz vor der Fertigstellung ist.

Wasserschloss

Im so genannten Wasserschloss werden die Abläufe so gesteuert, dass so wohl Strom erzeugt als auch

Energie gespeichert werden kann. Die Dimensionen dieses “Schlosses” sind gigantisch: Untere Kammer mit einer Länge von 270 Metern, Steigschacht 193 Meter Länge und Längsneigung 49 Grad, obere Kammer mit 240 Metern.

Das zwischen Versalstollen II und Druckschacht eingebaute Wasserschloss Außertafamunt schützt die Triebwasserführung vor zu hoher Belastung, die durch Wasserschwingungen und Drückstöße bei den Regelvorgängen hervorgerufen werden können. Die Fertigstellung wurde mit Ungeduld erwartet, denn nur mit diesem Regelinstrument war es möglich, die ersten Versuche zu fahren. Damit man eine Vorstellung hat, welche Kräfte da zu bändigen sind: Das im horizontalen Druckstollen fließende Wasser hat eine Masse von 90.000 Tonnen. Es fließt vom Kopssee im Turbinenbetrieb mit 15 Kilometer pro Stunden in Richtung Karvernenkrafthaus. Beim Umstellen vom Turbinen- in Pumpbetrieb (und umgekehrt) muss diese Wassersäule binnen 20 Sekunden gestoppt und in die Gegenrichtung beschleunigt werden.

Hydraulischer Kurzschluss

Irgendwie passt die Begrifflichkeit nicht ganz, weil man mit einem Kurzschluss einen technischen Defekt beschreibt. Die Illwerkgruppe, die diese Technik zum Patent angemeldet haben, benutzen aber diesen Begriff, um damit festzulegen, dass zwei Energiearten gleichzeitig (kurzgeschlossen) benutzt werden, um Energie zu speichern.

Wie bereits erwähnt, ist bei dem neuen Kraftwerk Pumpe und Turbine getrennt. Nur so ist es möglich, dass beispielsweise 100 MW Leistung aus dem Netz genutzt werden kann, um Speicherenergie zu gewinnen. Beispiel: Aus dem Netz werden 100 MW Leistung eingespeist und vom Generator / Motor aufgenommen. Das System benötigt aber 150 MW. Also werden von der Turbine zusätzlich 50 MW bereitgestellt. An der Pumpe stehen daher 150 MW an. 100 MW werden an den Speicher Kops abgegeben. Das System kann also die Leistung nutzen, die angeboten wird.

Fazit

Der Besuch im Kopswerk II lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur die landschaftlich schöne Gegend lockt, sondern auch die intelligente Lösung von Energieproblemen ist interessant. Besucher können im Informationszentrum weitere Einzelheiten erfahren. Schüler- und Studentengruppen können nach Anmeldung auch einen Blick hinter die Kulisse werden.

  • Illwerke vkw – Kommunikation, Anmeldung via »Internet

Noch eine Besonderheit, die positiv hervorzuheben ist: Während der über fünfjährigen Bauzeit musste nicht ein tödlicher Unfall beklagt werden.

Linktipps:

Foto / Grafiken © Illwerk AG

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C02 ist lecker

Donnerstag, den 28. August 2008

Mikroalgen fressen CO2. So einfach könnte man es auf einen Nenner bringen. Ab heute wird in Hamburg-Reitbrook dieses europaweit einzigartige „Algen-Kraftwerk“ in Betrieb genommen. Hamburg und E.ON Hanse unterstützen dieses Projekt.

In Reitbrook wird CO2 zu Biomasse

Im europaweit ersten Großversuch „verdauen“ Mikroalgen Kohlendioxid

Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt: „Diese in Europa bisher einzigartige Anlage stärkt Hamburgs Ruf als Standort für hochkarätige Klimaforschung. Hier wird komplett Neuland betreten, und wir hoffen auf richtungweisende Forschungs- ergebnisse, bis hin zur Wirtschaftlichkeit bei 100%ig klimaneutraler Produktion von Biomasse.“

Die Forschungsanlage, in der mit Hilfe von Mikroalgen unter Zufuhr von CO2 aus Abgasen Biomasse zur weiteren energetischen Nutzung erzeugt wird, läuft ab heute in Hamburg-Reitbrook. Dieses europaweit einzigartige „Algen-Kraftwerk“ wurde in den letzten Monaten von im Rahmen des Projektes TERM (Forschungskonsortium zur Entwicklung von Technologien zur Erschließung der Ressource Mikroalgen) mit Unterstützung der Behörden für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Wissenschaft und Forschung und E.ON Hanse auf firmeneigenem Gelände in Hamburg-Reitbrook errichtet. Dabei kamen auch Biophoto-Reaktoren der Firmen Strategic Science Consult (SSC GmbH) und der Subitec GmbH (Ausgründung des Fraunhofer Institutes in Stuttgart) zum Einsatz. Insgesamt sind bisher 10 Partner beteiligt.

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Hier wird die wichtige Verbindung zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung deutlich. Mit dem Biozentrum Flottbek der Universität Hamburg und der Technischen Universität Hamburg-Harburg sind zwei leistungsstarke Hochschulpartner beteiligt, die ganz unterschiedliche Kompetenzen einbringen: in der Grundlagenforschung der Algenbiologie und in der angewandten Forschung der Verfahrenstechnik. Ich bin mir sicher, dass dieses Pilotvorhaben die Hamburger Wirtschaft dazu animieren wird, das in Hamburg vorhandene Wissens- und Forschungspotential an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen intensiver zu nutzen.“

Die Kultivierung von Mikroalgen ist eine viel versprechende Technologie zur Produktion von Biomasse. Die Mikroalgenkultur sowohl an Land als auch im Meer erfüllt viele Merkmale der Nachhaltigkeit, denn im Vergleich zu Landpflanzen können Mikroalgen viel schneller Biomasse aufbauen und somit auf gleicher Anbaufläche entsprechend mehr energiereiche Biomasse produzieren.

Langfristiges Ziel des Projektes TERM ist die Entwicklung von Verfahren zur großtechnischen Produktion von Mikroalgen in Biophoto-Reaktoren im Freiland. In der Pilotanlage kommt die an nordeuropäische Bedingungen besonders angepasste Alge Chlorella „Hamburgensis“ zum Einsatz, mit dem primären Ziel der Biomasseproduktion für energetische Zwecke, z.B. als Grundlage für Biodiesel, Bioethanol oder als Input für eine Biogasanlage.

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Foto Grafik © E.ON Hanse AG

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(3) Kopswerk II – Bauphase

Mittwoch, den 27. August 2008

Im August dieses Jahres hatten wir die Chance das Korpswerk II zu besichtigen. Ein interessantes Projekt, das kurz vor der Fertigstellung ist.

Mächtige Maschinen sind im Berg versteckt

Um die Maschinen in diesem sechs geschössigem “Bauwerk” unterzubringen, musste ein riesiger Holraum im Berg geschaffen werden. Dazu wurde von oben nach unten eine Höhle gesprengt, um dann in den entsprechenden Geschossen die Technik montieren zu können:

  • 1. Tiefgeschoss (TG) Turbinengeschoss
  • 2. TG Druckluftkammergeschoss
  • 3. TG Generatorgeschoss
  • 4. TG Wandlergeschoss
  • 5. TG Pumpengeschoss
  • 6. TG Pumpenklappenraum / Pumpenzulauf

Ein Maschinensatz (drei sind vorhanden) besteht aus der sechsdüsigen Peltonturbine, dem Motorgenerator, dem Wandler und der Speicherpumpe. Die Teile können natürlich nicht in einem Stück angeliefert werden, sondern wurden vor Ort montiert. Um ein Vorstellung zu haben, hier einige Zahlen: Wandler (5,1 x 4,8 Meter) wiegt 95 Tonnen, eine Startorhälfte (4,8 x 6,4 Meter) 95 Tonnen sowie der Rotor (9 x 3,4 Meter) mit 135 Tonnen. Für die Montage stehen zwei 130-t-Kräne zur Verfügung. Auch wenn es sich hier um Schwermaschinenbau handelt, ging es oft nur um Millimeter – in einem Berg geht es halt eng zu. Die Bauteile wurden meist auf der Schiene angeliefert und für die letzten Kilometer auf Schwerlasttransporter verladen. Die Anlieferung erfolgt nachts, um den allgemeinen Straßenverkehr so wenig wie möglich zu behindern. Jeder Transport war ein kleines Abenteuer.

24-Stundenschichten für die Termintreue

Das Gesamtprojekt wurde in unterschiedliche Baulose eingeteilt. Gearbeitet wurde im Drei-Schichtbetrieb rund um die Uhr. Ein Baulos war beispielsweise der Bereich Druckstollen / Versalstollen. Riesige Höhlen müssen dazu in den Berg getrieben werden. In diesen Röhren wurden dann die Rohrleitungssegmente eingesetzt und miteinander verschweißt. Natürlich spielt auch der Korrosionsschutz eine besondere Rolle. Wo Wasser auf Stahl trifft entsteht Rost. Korrosion erzeugt Undichtigkeit – daher wurden nicht nur ständig alle Schweißnähte kontrolliert, sondern auch die Korrosionsschutzschicht. Zusammengefasst hieß dies: Strahlen – reinigen – prüfen – grundieren – Abnahme. Weitere Informationen im Teil 4.

Linktipps:

Foto / Grafiken © Illwerk AG

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(2) Kopswerk II – Startphase

Sonntag, den 24. August 2008

Im August dieses Jahres hatten wir die Chance das Korpswerk II zu besichtigen. Ein interessantes Projekt, das kurz vor der Fertigstellung ist.

Rückblick – Korpswerk I

Strom aus “Erneuerbarer Energie” gibt es nicht umsonst. Auch hier muss erst einmal viel Geld in die Hand genommen werden, damit der Strom am Ende fließt. Das Projekt Kopswerk II konnte nur deshalb relativ preiswert realisiert werden, weil die Infrastruktur (Stausee, Staudamm) durch den Bau des Kopswerk I schon vorhanden war. Ein kurzer Rückblick.

Illwerke

Die Illwerke wurden gegründet, um im Verbund die Wasserkraft zu nutzen. Zwischen 1925 und 1984 entstand so eine Kraftwerkgruppe mit neun Kraftwerken und vier Speicherseen. Die Gruppe ist in der Lage 1.248 Megawatt (MW) Turbinenleistung abzurufen und kann 533 MW Leistung aufnehmen, um diese via Pumpbetrieb zu speichern. Zusammengefasst bedeutet das, dass der Silvrettasee, Lünersee, Vermuntsee, Kopssee und mehrere zusätzliche Becken intelligent miteinander verbunden sind, umso die Wasserkraft aus der Region Tirol und Voralberg zu nutzen.

Silvrettasee

Der Silvrettasee, mit einem Nutzinhalt von 38,6 Mio. Kubikmetern, hat einen Energieinhalt von 134,69 Kilowattstunden (kWh). Er wird eingesetzt für die Jahresspeicherung. Bereits 1938 wurde mit dem Bau begonnen. Der See wird von der Ill und von dem übergeleiteten Bieltachbach gespeist. Der erste Teilstau erfolgte 1943 und der erste Vollstau erst im Jahre 1951.

Kopssee

In den Jahren 1962 bis 1969 wurden die zu Gefällestufe Kops – Partenen gehörenden Anlagen gebaut. Zu diesem Verbund gehören der Kopssee, das Kopswerk I, das Rifawerk und das Pumpwerk Kleinvermunt. Der Kopssee ist im Vergleich zum Silvrettasee, mit 42,9 Mio. Kubikmetern Nutzinhalt, nur unwesentlich größer. Der erste Vollstau erfolgte 1967.

Kopswerk II

Das Kopswerk II hat eine geplante Leistung von 450 kW und ist als Pumpspeicherwerk konzipiert. Es nutzt das Gefälle vom Kopssee nach Gaschurn-Rifa. Durch das neue Projekt wird die Kapazität der Illwerke im Pumpbetrieb um etwa 85 Prozent und im Turbinenbetrieb um zirka 36 Prozent erhöht.

Wie bereits erwähnt, war eine Hauptforderung bei diesem Projekt Spitzenenergie zu erzeugen und Regelenergie bereitzustellen. Um einen hohen Wirkungsgrad zu verwirklichen, dass heißt, so wenig wie möglich Verluste bei der Umwandlung der Energie zu haben, wurden Peltonturbinen eingesetzt. Eine technische Besonderheit ist, dass Pumpe und Turbine getrennt sind, was einen zusätzlichen Wandler (Kupplung) notwendig machte.

Insgesamt stehen drei Pumpe/Turbine/Wandler-Systeme zu Verfügung. Der Einbau dieser Maschinenbauteile, die teilweise über 200 Tonnen schwer sind, stellte an die Techniker und Ingenieure hohe Anforderung. Weitere Informationen im Teil 3.

Linktipps:

Foto / Grafiken © Illwerk AG

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Abwärme und Kraft-Wärme-Kopplung

Donnerstag, den 21. August 2008

Wie der Bundestag berichtet, ist die Abwärmetechnik keine erneuerbare Energie. ES gibt keine Bedenken, Kraft- Wärme- Kopplungsanlagen (KWK) im Rahmen eines Einspeisemanagements vorübergehend vom Netz zu nehmen.

Abwärme ist keine erneuerbare Energie

Berlin: (hib/HLE) Die Bundesregierung ist zu neuen Begriffsbestimmungen im Beriech der erneuerbaren Energien bereit. Dies geht aus der Gegenäußerung der Regierung (16/8395) zur Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare- Energien- Wärmegesetz – EEWärmeG) (16/8149) hervor.

(c) Pixelio

So soll Abwärme aufgrund ihres nicht natürlichen Ursprungs nicht, wie zunächst im Entwurf der Regierung vorgesehen war, als erneuerbare Energie eingestuft werden, sondern nur noch als Ersatzmaßnahme. Als Abwärme wird jetzt die Wärme definiert, “die technischen Prozessen, die nicht zum Zwecke der Beheizung betrieben werden, Bauwerken oder den aus diesen Prozessen oder Bauwerken stammenden Abluft- oder Abwasserströmen entnommen wird”. Die meisten der anderen Änderungsvorschläge des Bundesrates werden von der Bundesregierung zurückgewiesen.

Kraft-Wärme-Kopplung nicht im Dauerbetrieb

Berlin: (hib/HLE) Die Bundesregierung hat keine Bedenken, Kraft- Wärme- Kopplungsanlagen (KWK) im Rahmen eines Einspeisemanagements vorübergehend vom Netz zu nehmen. In einer Gegenäußerung der Regierung zur Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Rechts der Erneuerbaren Energien im Strombereich und zur Änderung damit einhergehender Vorschriften (16/8393) schreibt die Regierung, eine Gefährdung der Wärmeversorgung sei nicht zu befürchten. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die dringend die Erzeugung von Wärme sicherstellen müssten, könnten zum Beispiel durch Wärmespeicher Vorsorge treffen, um auch bei einer Unterbrechung der Stromabnahme die Wärmelieferungen sicherzustellen. Der Bundesrat hatte sich dafür ausgesprochen, KWK-Anlagen vom Einspeisemanagement auszunehmen, wenn dies zu einer Beeinträchtigung von Produktionsprozessen oder zu Einschränkungen bei der Bereitstellung von Nutzwärme führe.

Außerdem weist die Regierung den Vorschlag zurück, erneuerbare Energieträger in bestehenden konventionellen Kraftwerken zu verfeuern. Dies würde aufgrund der Vergütungsstruktur des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nur zu Mitnahmeeffekten führen. Mit den jetzigen technischen Möglichkeiten sei eine Umsetzung des Vorschlags der Länderkammer unmöglich. Die Bundesregierung spricht sich auch dagegen aus, Talsperren in die finanzielle Förderung durch das EEG einzubeziehen. Auch wenn Talsperren nicht primär nach energetischen Gesichtspunkten betrieben würden, seien sie wettbewerbsfähig und bedürften keiner Förderung durch das EEG.

Quelle: Deutscher Bundestag :: Foto: Pixelio | Olaf Schneider

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(1) Kopswerk II

Samstag, den 16. August 2008

In Gaschurn-Partenen entsteht das neue Pumpspeicherkraftwerk der Vorarlberger Illwerke AG. Noch Ende August 2008 soll der erste Strom geliefert werden. Wir waren live vor Ort.

Die Kraft aus dem Wasser

Das Kopswerk II ist als Pumpspeicherkraftwerk konzipiert. Das Kraftwerk nutzt das Gefälle zwischen dem Kopssee (1.800m) und Partenen – Rifa (1.000). Das Kraftwerk ist noch nicht ganz fertig. Ende August soll der erste Strom geliefert werden. Die letzten Arbeiten laufen auf Hochtouren. Das Kraftwerk ist für die Spitzen- und Regelenergie konzipiert. Auf einen kurzen Nenner gebracht heißt das, dass preiswerter Strom, der praktisch zu viel im Netz vorhanden ist, benutzt wird, um große Wassermengen auf ein hohes Niveau zu bringen. Wenn Strom benötigt wird, fällt das Wasser mit einer hohen Geschwindigkeit auf eine Turbine und erzeugt so Strom.

Physikalisch ausgedrückt heißt das, dass Strom benutzt wird, um potenzielle Energie zu erzeugen. Diese Energie, die praktisch verlustfrei gespeichert werden kann, wird dann in kinetische umgewandelt, die dann über riesige Generatoren Strom erzeugen. Weitere, ausführliche Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Linktipp:

Fotos © Gerd Kebschull

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Grünes Projekt

Samstag, den 9. August 2008

Npower renewables, das Tochterunternehmen von RWE Innogy in UK, hat vom Planungsausschuss des Royal Borough of Windsor and Maidenhead (RBWM) die Genehmigung zum Bau des Wasserkraftprojektes Romney Weir erhalten.

1,4 Mio. KWh Strom

(c) RWEDas Wasserkraftwerk wird jährlich etwa 1,4 Mio. KWh Strom erzeugen und soll im kommenden Jahr seinen Betrieb aufnehmen. Die Bauarbeiten werden sechs bis neun Wochen in Anspruch nehmen. Eigentümer und Betreiber des Wehrs Romney Weir, welches zwischen Windsor und Eton am Ufer der Insel Romney liegt, ist die britische Umweltbehörde.

Paul Cowling, Geschäftsführer von npower renewables: „Dies ist eine großartige Nachricht. Wir möchten uns bei den Ratsmitgliedern bedanken, die uns einstimmig unterstützt haben, aber auch bei der Umweltbehörde, ohne die dieses Projekt natürlich nicht möglich gewesen wäre.“

Ian Tomes von der britischen Umweltbehörde: „Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt genehmigt wurde und wir npower renewables bei der Planung, an unserem Wehr in Romney erneuerbare Energie zu erzeugen, unterstützen konnten.“

terführende Informationen als Links:

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebsite

(c) Computersiumulation RWE

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Prom des Jahres

Freitag, den 8. August 2008

Die zweite Ausschreibungsperiode für den von RWE Energy veranstalteten „Prom des Jahres“ wurde bis zum 28. November 2008 verlängert. Neben der energieeffizientesten Gewerbeimmobilie werden nun auch die energieeffizientesten öffentlich genutzten Gebäude in Deutschland gesucht.

RWE Energy vergibt zum zweiten Mal „Prom des Jahres”

  • Ausschreibungsfrist bis zum 28. November 2008 verlängert
  • Adressatenkreis erweitert

Mit dieser Erweiterung der Ausschreibung kommen die Initiatoren, neben der RWE Energy u.a. der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V., den Bedürfnissen der Interessenten am Wettbewerb nach, die vermehrt aus dem Bereich öffentlich genutzter Immobilien stammen.

Der Wettbewerb „Prom des Jahres“ richtet sich an alle Eigentümer oder Planer von gewerblich oder öffentlich genutzten Immobilien bzw. deren technischer Gebäudeausrüstung in Deutschland.

Wie im Vorjahr sind die Preisgelder attraktiv: 30.000 € für den Erstplatzierten, 20.000 € für den Zweitplatzierten und 10.000 € für den Drittplatzierten. Die fünfzehn Wettbewerbsteilnehmer, deren Beiträge in die engere Wahl gekommen sind, werden bis zum 15. Dezember 2008 nominiert und erhalten auf jeden Fall eine Anerkennungsurkunde sowie einen Energieausweis (gemäß EnEV 2007 nach DIN 18599).

Unter Vorsitz des Bauphysikers Prof. Dr. Gerd Hauser von der Technischen Universität München wird die Jury des Wettbewerbs im April 2009 die Preisträger küren. Die Preisverleihung wird im Mai 2009 in Berlin stattfinden.

Sigmar Gabriel, der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, hat auch für den „Prom des Jahres“ 2009 die Schirmherrschaft übernommen.

Mit dem Wettbewerb will RWE Energy solche Projekte auszeichnen, die richtungsweisend sind und eine Vorbildfunktion sowie eine beispielhafte Kosten-Nutzen-Relation, gerade bei gewerblich und öffentlich genutzten Immobilien, aufzeigen. In öffentlichen Gebäuden, in Industrie, aber auch im Verkehrswesen sind Energiekosten bereits heute entscheidende Faktoren.

Weiterführende Informationen als Links:
www.prom-des-jahres.de

» Prom des Jahres

Windige Aufgabe

Samstag, den 2. August 2008

RWE Innogy-Tochter npower renewables hat heute beim Bau des britischen Offshore-Windparks Rhyl Flats einen wichtigen Meilenstein erreicht: die Arbeiten an den Fundamenten der insgesamt 25 Windturbinen wurden erfolgreich beendet.

Fundamente für Offshore-Windpark Rhyl Flats stehen

„Trotz schwieriger Wetterbedingungen ist es uns gelungen, den ersten entscheidenden Bauabschnitt planmäßig abzuschließen“, freut sich Projektmanager Gareth Penhale. Mit dem Abschluss der Arbeiten endete auch der Einsatz des Spezialschiffes HLV Svanen, das die Fundamente und Übergangsstücke (Transition pieces) im Meeresboden installierte.

Der nächste Bauabschnitt ist für Herbst 2008 vorgesehen. Dann werden die Turbinentürme errichtet und die Gondeln montiert. Vorher müssen aber noch die Kabel verlegt und wichtige Kolkschutzarbeiten durchgeführt werden. Diese sollen verhindern, dass die Fundamente durch Wellenbewegungen freigespült werden.

Die Kabelrohre werden in ein bis zwei Meter Tiefe im Meeresboden verlegt. Dazu dient ein Pflug, der von dem 100 Meter langen Spezialschiff AMT Explorer über den Meeresboden gezogen wird. Die AMT Explorer wird in Kürze Nordwales erreichen und bis November an der Baustelle bleiben.

Die ersten Turbinen sollen bereits Ende November mit der Stromerzeugung beginnen. Mitte 2009 soll der vor der nordwalisischen Küste gelegene Windpark dann vollständig ans Netz gehen und produziert ausreichend Energie, um rund 61.000 Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. Penhale: „Mit einer Gesamtleistung von 90 Megawatt (MW) leistet Rhyl Flats einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Durch den Betrieb des Windparks wird der Ausstoß von Kohlendioxid gegenüber der konventionellen Stromerzeugung um zehntausende von Tonnen reduziert.“

Linktipp:

Der 80 Meter hohe Kran der HLV Svanen setzt eines der letzten Übergangsstücke (Transition pieces)

Foto © RWE

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