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Monatsarchiv für März 2008

Elektroauto Volvo C30 Recharge

Freitag, den 28. März 2008

Das Thema Elektroauto ist schon faszinierend. Sauber, individuell und leise zur Arbeit zu fahren – und das noch mit einem guten Gewissen.

Volvo sucht mit dem C30 Recharge einen neuen Weg

Das Konzeptauto C30 Recharge soll endlich die normale Strecke zur Arbeit und zurück bewältigen. Eine Distanz, an der einige Konzeptautos bereits scheitern, denn die meisten Akkus machen schon nach etwa 60 Kilometern “schlapp”. Volvo will dagegen eine Wegstrecke von etwas 100 bis 120 Kilometern bewältigen. Da kann man dann auch einen Umweg für den Einkauf riskieren. Der Ladevorgang soll auf etwa eineinhalb Stunden reduziert werden. Hat man einen netten Chef, könnte dieser auch erlauben, das Fahrzeug in der Firma mit Strom zu “betanken”.

Wie bereits erwähnt (s.a. Beitrag 0-Emission mit Elektroautos), ist es natürlich energetisch Unsinn, den wertvollen Strom für den Vortrieb einzusetzen. Die neue Begründung heißt: In einem öffentlichen Stromnetz gibt es immer Spannungsschwankungen, die bislang mit Zusatzaggregaten ausgeglichen werden mussten. Ein am Stromnetz angehängtes Elektromobil könnte hier für einen Ausgleich sorgen.

Etwas Skepsis bleibt natürlich. Was ist, wenn zu viele E-Fahrzeuge am Netz hängen? Ungeklärt ist weiterhin auch: Wie lange halten eigentlich die Batterien. Jeder kennt das Phänomen: Das Notebook, dass noch vor einem Jahr 1,5 bis 2 Stunden Betrieb garantiert hat, zeigt jetzt schon nach 1 bis 1,5 Stunden “low” an. Aus den 120 Kilometern werden dann schnell wieder nur 60 bis 80 und dann muss wieder mit Benzin “dazugeheizt” werden.

Pressefoto Volvo

Pressefoto © Volvo
Links:
• Stromauskunft: 0-Emission mit Elektroautos
Volvo

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Ohne Sponsor geht es nicht

Mittwoch, den 26. März 2008

Am Wochenende hat Yellowstrom gegen die Werksmannschaft auf Leverkusen gewonnen. Eigentlich ist ja T-Com der Trikot-Sponsor. Aber beim FCB ist sowieso alles anders.

Stromerzeuger haben Geld…

und geben es auch für einen guten Zweck aus. Beim Bundesligaspiel 1. FC Bayern München gegen Leverkusen ist mir die Bannerwerbung www.bayern-fanstrom.de aufgefallen. Dahinter steckt yellow-strom.de.

Gut finde ich, dass Marktführer, wie beispielsweise Audi und Stromerzeuger (auch EON Ruhrgas), große Aktivitäten in Sachen Sportsponsoring betreiben. Der FCB hat es ja eigentlich nicht so nötig, aber gerade beim Wintersport (Audi), beim Eiskunstlauf und in der Leichtathletik wird jeder Euro gebraucht.

Wer also am 21. und 22. Juni noch nichts vorhat, sollte sich den Termin einmal vormerken. In Ratingen findet an diesem Wochenende das Mehrkampfmeeting  statt. Hauptsponsor war Econ Ruhrgas und ich hoffe, dass es auch für 2008 so sein wird. Übrigens, was wenige wissen. Hauptsponsor ist und bleibt die Bundeswehr (s.a. Bilder Mehrkampfmeeting 2006). Ohne die Förderung durch die Bundeswehr, wäre in einigen Bereichen überhaupt kein Spitzensport möglich. 

Markus Esser

Foto Der Bundeswehr-Sportler und Hammerwerfer Markus Esser in Bochum bei der DM 2005, Foto: Gerd Kebschull

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Erdöl und Erdgas suchen – Sicherheit für die Zukunft

Montag, den 24. März 2008

Hamburg/Kiel | Noch gibt es keine Panik. Aber wir alle wissen, dass unsere Erdöl- und Erdgasvorräte endlich sind. Umso wichtiger ist es, weitere neue Gebiete zu erschließen, um unsere Stromversorgung langfristig zu sichern.

Das Forschungsschiff Poseidon ist zurück

Nach dreiwöchiger Forschungsreise ist das Kieler Forschungsschiff FS POSEIDON mit ersten Ergebnissen in dem Entladungshafen Heraklion, Kreta, eingetroffen. Gefördert von RWE Dea war ein zehnköpfiges Team von Wissenschaftlern und Technikern unter der Leitung von Dr. Tomas Feseker vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) unterwegs, um den Zusammenhang zwischen Gasgenese und Schlammvulkanen im ägyptischen Nildelta zu untersuchen. Das Forschungsvorhaben soll ein tieferes Verständnis über Gasvorkommen und deren Wechselwirkung mit unterseeischen Emissionen erbringen.

Erstmalig machte eine umfassende Genehmigung der ägyptischen Behörden es möglich, Gebiete innerhalb der 50-Meilen-Zone vor der Küste Ägyptens zu untersuchen. Die beiden Schlammvulkane “Giza” und “North Alex” liegen etwa 50 Kilometer vor der Hafenstadt Alexandria in Wassertiefen von 700 und 500 Metern. Hier, im obersten Bereich eines gewaltigen Sedimentfächers, der der Mündung des Nils vorgelagert ist, bilden Schlammvulkane natürliche Austrittsstellen für Gas, Wasser und Schlamm aus kilometertiefen Quellen.

Erste Ergebnisse der POSEIDON-Reise zeigen nun, dass beide Schlammvulkane sehr aktiv sind. Nachgewiesen wurde dies durch hohe Temperaturen nur wenige Meter unter dem Meeresboden von mehr als 60 Grad. „Diese hohen Temperaturen belegen, dass der Schlammvulkan Sedimente aus großen Tiefen sehr schnell nach oben fördert“, erklärt Feseker. „Für uns bedeutet das, dass wir den Schlammvulkan als ein Fenster in die Tiefe des Meeresbodens betrachten können.“

Diese Forschungsreise wurde durch die Unterstützung von RWE Dea möglich. Das Unternehmen fördert die geowissenschaftlichen Untersuchungen an natürlichen Gas- und Fluid-quellen im Rahmen des „West Nil Delta-Projekts“ am IFM-GEOMAR. „Bei diesem Projekt sind daher für uns die umwelt- und sicherheitsrelevanten Aspekte bei der Gewinnung von Erdgas besonders interessant“, erklärt Dr. Christian Bücker, Koordinator Forschung und Entwicklung bei RWE Dea.

Durch weitere geochemische und sedimentologische Untersuchungen sowie Temperaturmessungen sollen die gewonnenen Erkenntnisse über die Aktivität der beiden Schlammvulkane vertieft werden. Weitere Expeditionen zu den Schlammvulkanen des westlichen Nildeltas sind im Herbst 2008 und in den kommenden Jahren geplant.

Forschungsschiff POSEIDON

Das Forschungsschiff FS POSEIDON aus Kiel, Foto © RWE Dea

Weiterführende Informationen:

  • „West Nil Delta – Projekt“ und der Expedition POSEIDON P362/2 auf den Seiten des IFM-GEOMAR

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Ölförderung in Deutschland?

Freitag, den 21. März 2008

Friedrichskoog/Hamburg | Es gibt sie noch. Die Erdölversorgung direkt vor der Haustür, die Bohr- und Förderinsel im südlichen Teil des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres. Seit 1987 wurden dort mehr als 20 Millionen Tonnen Erdöl gefördert.

InfoPoint in Friedrichskoog wieder geöffnet

Die Ölproduktion im sensiblen Ökosystem Wattenmeer verläuft seit über 20 Jahren störungsfrei. Daher sind im In- und Ausland Informationen über das weltweit einmalige Sicherheitskonzept der künstlichen Insel gefragt.

Am letzten Wochenende wurde der so genannte „InfoPoint“ mit Informationen rund um die Erdölförderung Mittelplate wieder geöffnet. Bis zum 7. September 2008 erwartet der Diplomgeologe Günter Wangerin interessierte Besucher in der Deichpassage in Friedrichskoog-Spitze. Wangerin vermittelt im persönlichen Gespräch wie sorgfältig und sauber die Ölförderung im Wattenmeer abläuft. Der Experte erläutert die bewährten Konzepte am Computerbildschirm oder mit anschaulichen Grafiken. Mit Ausnahme des Ostersamstags ist der InfoPoint auch in diesem Jahr wieder jeweils von Donnerstag bis einschließlich Sonntag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Ölförderung

Neuer Internetauftritt

Zusätzlich zu der Anlaufstelle vor Ort bietet der durchgängig zweisprachige Internetauftritt (Deutsch und Englisch) die Möglichkeit, sich ein genaues Bild von Mittelplate zu machen. Der Auftritt wurde komplett überarbeitet. Klar strukturierte Texte und Bilder geben einen detaillierten Einblick in die sichere und umweltgerechte Ölförderung in der einzigartigen Naturregion Wattenmeer. Die verbesserte Website www.mittelplate.de bietet Hintergrundinformationen und Studien sowie eine Chronik zur Projektentwicklung. Ansprechpartner können direkt über die Internetseite kontaktiert werden.

Weiterführende Informationen als Links:

» Ölförderung in Deutschland?

Bio ist IN

Mittwoch, den 19. März 2008

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat einen bundesweiten Wettbewerb Bioenergie-Regionen gestartet. Regionale Strukturen und Zusammenschlüsse, vom Dorf bis zur Großregion, sollen motiviert werden, neue Bioenergiekonzepte zu entwickeln.

Für die Umwelt: Mitmachen lohnt sich immer

16 ausgewählte Regionen werden dann bei der Umsetzung ihres Konzeptes bis 2011 drei Jahre lang mit jeweils bis zu 400.000 Euro und fachlichem Rat unterstützt. Die Frist zur Einreichung der Kurzbewerbung läuft bis zum 30. Juni 2008, die Bewerbung ist an die Geschäftsstelle des Wettbewerbes bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) zu senden.

www.bioenergie-regionen.de

Auch wenn die Auswahl zur Siegerregion nicht gelingt, kann sich das Mitmachen lohnen: Nach Ende der Kurzbewerbungsphase (30. Juni 2008) kommen zunächst 30 Regionen in die engere Wahl, die für die Entwicklung eines Regionalentwicklungskonzeptes 3.000 Euro erhalten. Zudem werden sie zu einem Workshop im Herbst 2008 eingeladen, der Hilfestellung bei der Erarbeitung des Konzeptes gibt. Mit dem Regionalentwicklungskonzept bewerben sich die 30 Regionen schließlich bis zum 30. November 2008 für die Auswahl zu einer von 16 Bioenergie-Siegerregionen, die mit jeweils bis zu 400.000 Euro gefördert werden.

  • Weitere Informationen unter:

Foto © BMELV

» Bio ist IN

Der Yello Sparzähler online – powered by Microsoft

Mittwoch, den 19. März 2008

YELLO Stromzähler-DingensPuuh, ist das nicht beeindruckend? Yello, eine der Stromvertriebsfirmen der EnBW, die ihren Strom zu über 50 % aus Atomkraftwerken bezieht, gibt sich ökologisch und holt dabei aus Gründen der Aufmerksamkeitssteigerung Microsoft ins Boot. Der Sparzähler online ist die Revolution im Strommarkt der Zukunft. Jedenfalls, soweit man Yello glauben möchte. Was aber ist dieser Sparzähler online genau?

Im Grunde nichts besonderes. Der Sparzähler online “ersetzt” lediglich den bisherigen schwarzen Zählerkasten im Keller insoweit, als er den Verbrauch nicht nur in kWh protokolliert, sondern per DSL als Datenstrom zu Yello sendet, von wo aus der einzelne Kunde wieder Streamingzugriff auf seine aktuellen Verbrauchsdaten hat. Im Ergebnis kann also der Yello-Kunde per Silverlight-Anwendung oder Vista-Gadget seinen derzeitigen Stromverbrauch beobachten. Schaltet er eine Lampe aus, so soll er diese Aktion mehr oder weniger ohne Zeitversatz sofort in seinem Verbrauchsverlauf sehen können. Doll?

Na ja. Doll wäre es, wenn der Kunde über seinen PC jeden einzelnen Stromabnehmer in seinem Haushalt mit dessen jeweiligem aktuellem, wie auch kumuliertem Verbrauch visualisieren könnte. So könnte er Energiebudgets für einzelne Geräte festlegen und ganz gezielt Stromverbräuche senken. Der Trockner hat diese Woche schon X kWh verbraucht, der bleibt bis Montag aus! Jedenfalls würde eine solche Übersicht dem deutschen Michel sicherlich entgegenkommen. Verwalten kann er nämlich gut. Tatsächlich hätte eine solche Anwendung auch noch diagnostische Möglichkeiten. Würde ein Gerät exorbitant viel Strom verbrauchen, könnte das auf einen möglichen Defekt hindeuten und so könnte man vor dem Jahresabrechnungsschock Maßnahmen ergreifen. Sowas wäre schön.

Allerdings kann der Yello Sparzähler online all das nach meinen gesamten Recherchen nicht. Zumindest derzeit nicht. Im Grunde ergibt sich das ja auch logisch aus der Anordnung der Zählerbox. Wenn man lediglich eine einzelne Yellobox anstelle des bisherigen schwarzen Drehzählers einsetzt, kann diese zwangsläufig nicht die Einzelverbräuche der angeschlossenen Abnehmer erfassen. Jedenfalls nicht ohne zusätzliche Hardware an den einzelnen Verbrauchsstellen. Der Yello-Stromzähler erfasst also lediglich den Gesamtverbrauch, exakt so, wie der bisherige Zähler auch.

Der Unterschied besteht darin, dass Yello die Zählergebnisse laufend ins Web sendet, so dass der PC des Kunden diesem den Gang in den Keller und das im Vergleich zum Blick auf den PC-Monitor aufwändigere Ablesen erspart. Gern wird durch Yello demonstriert, wie sich das Abschalten einer Lampe direkt visualisiert. Natürlich kann man auf diese Weise seinen gesamten Haushalt durchmessen. “Okay Frieda! Und jetzt schalt mal den Kühlschrank aus!” Aber komfortabel ist das nicht. Außerdem kann man die Information bereits heute jederzeit erhalten, wenn man sich im nächstgelegenen Baumarkt einen Energieverbrauchsmesser für die Steckdose zu 15 Euro beschafft.

Und die Kooperation mit Microsoft? Nun, die kann dem Kunden wirklich herzlich wurscht sein. Denn die besteht lediglich darin, dass die Zählerbox auf Basis von Windows CE läuft und die bei Yello installierte EDV-Technik aus Microsoftservern besteht, sowie darin, dass die Desktopanwendung mit dem Flashkonkurrenten Silverlight umgesetzt wurde. Das ist in etwa so, als würde ich meine Beratungsdienstleistungen als “powered by Opel” bezeichnen, bloß weil ich mit einem solchen zum Termin fahre…

[Fotoquelle: Pressebild Yello GmbH]

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Netter Versuch, Steve!

Dienstag, den 18. März 2008

Windows und GraffitiDass Vista nur über das Zwangsbundeln mit neuer Hardware, für die es in der Regel auch keine offizielle XP-Treiberunterstützung mehr gibt (geben darf?), verkauft werden kann, hat inzwischen wohl jeder, der sich ein bisschen für die Feld-, Wald- und Wiesen-IT interessiert mitbekommen. Tatsächlich gibt es derzeit aus Nutzersicht bis auf die umstrittene Sicherheitslösung UAC keine Gründe, die dafür sprechen würden, das bewährte XP an den Nagel zu hängen und gegen Vista einzutauschen.

Diese Situation bekümmert natürlich auch Microsoft. Verkaufte sich XP noch wie geschnitten Brot, liegen die Vistapakete bleiern in den Regalen. Daran hat selbst die Freigabe des Einzelverkaufes bei den Systembuilderversionen, die bei vollwertiger Ausstattung nur rund ein Drittel der “Vollversionen” kosten, nichts ändern können.

Offenbar schaute sich Steve die Befindlichkeiten des deutschen Kundenpotenziales näher an und stieß dabei darauf, dass man die “Geiz ist Geil”-Mentalität der Deutschen ansprechen sollte. Welches Thema eignet sich da besser als das stetig in aller Munde diskutierte Thema der Energiekosten? So kam es, dass Steve auf der CeBit vollmundig verkündete, Vista sei das energieeffizienteste Betriebssystem aller Zeiten und dabei eine englische Studie aus dem Hut zauberte, wonach 200 PCs auf denen Vista läuft, jährlich 45 Tonnen weniger Kohlendioxid erzeugen als solche, auf denen XP läuft. Klingt erstmal gut.

Komisch nur, dass bislang einhellig und durch Microsoft bestätigt diese Information schlichtweg anders lautete. Danach verbraucht Vista eindeutig MEHR Strom als XP. Insbesondere die Notebookhersteller hatten sich in der Vergangenheit massiv darüber beklagt und sogar eigene technische Lösungen angekündigt, sollte Microsoft diesen Zustand nicht ändern. MS selber räumte Strommehrverbräuche von etwas über 4 % bislang mehr oder weniger unumwunden ein, wurde dabei aber von verschiedener Seite stets nach oben korrigiert.

Verantwortlich für den gestiegenen Stromverbrauch soll vor allem die neue Optik des Betriebssystems sein, weil diese gesteigerte Anforderungen an Grafik- und Hauptprozessor stellt, die diese nur mit höherem Energieeinsatz erfüllen können. Möglicherweise lässt sich Vista demnach tatsächlich auf einen geringeren Stromverbrauch reduzieren. Man muss lediglich die gesamte Oberflächenoptik abschalten und zum hausbackenen Windows-2000-Look zurück kehren (Ja, das geht wirklich.). Schon stimmt Steves Aussage vielleicht doch. Aber nur, solange das Vergleichs-XP nicht auch in den optischen Sparmodus geschaltet wird…

[Fotoquelle: aboutpixel.de © siouxsi-boa]

» Netter Versuch, Steve!

Immer die gleichen Stromspartipps

Montag, den 17. März 2008

workforfood„Überlegen Sie, ob wirklich in jedem Raum immer nur dann Licht an ist, wenn auch jemand im Raum ist. Überprüfen Sie Ihre Geräte. Auch im Standby-Betrieb verbrauchen Elektrogeräte Strom. Kaufen Sie daher schaltbare Steckerleisten.“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Ich hab´s eben wieder anlässlich des Weltverbrauchertages lesen müssen…

Jeder piepelige Verbraucherschützer drischt diese Phrasen aufs Papier. Meist sind solche Knüllertipps auch noch die einzigen. Bisweilen rät noch einmal einer, man möge nur die Waschmaschine anschmeißen, wenn man erstens dreckige Wäsche und zweitens soviel davon hat, dass man die Trommel damit maximal befüllen kann. Ansonsten möge man sich „Rei in der Tube“ besorgen und von Hand drauf los rubbeln.

Schön und gut. Natürlich sind die drei genannten Tipps tatsächlich Tipps zum Stromsparen. Da lügt keiner. Aber, es gibt weit effektivere Möglichkeiten, seinen Stromverbrauch zu drosseln. Erst wenn die Großverbraucher (und da ist sogar die Waschmaschine ein vergleichsweise kleiner) im Griff sind, sollte man sich auf das Feintuning der Standbys oder den Austausch von Glühlämpchen fokussieren. Ansonsten wird man leicht in die vermeintliche Sicherheit, man habe ja schon ganz schön was für´s Stromsparen abgleiten und sich zu Beginn des Folgejahres möglicherweise spontan in einer Stroke Unit wieder finden.

Aus eigener Erfahrung rate ich Ihnen sich insbesondere auf folgende beeinflussbare Größen zu konzentrieren. Allen voran gilt es, den Einsatz des Wäschetrockners auf das absolut Unvermeidliche zu reduzieren. Selbst bei modernen Geräten könnte man die 5-Euro-Scheine nachschieben wie das Kleingeld in ausländischen Münzfernsprechern, wenn man aus dem Urlaub nach Hause telefoniert. Leider haben die Trockner keinen derartigen Geldschlitz, sonst würde man viel schneller erkennen, welchen Unterdruck im Zwiebelleder diese Maschinen erzeugen.

Dann geht´s an die Spülmaschine. Unfassbar, was da durchgeht. Wenn sie schon laufen muss, dann immer schön voll machen und ausschließlich das Sparprogamm anschmeißen. Selbst in diesem – meist auch noch Öko genannten – Modus frisst die Maschine enorm. Der beste Tipp daher: Auslassen und mit der Hand spülen. Korrekt gerechnet erzielt man sogar auf diese Weise noch einen ganz ordentlichen kalkulatorischen Stundenlohn.

Betreiben Sie einen Gefrierschrank zusätzlich zur Kühl-/Gefrierkombination? Wenn ja, ausschalten. So billig können Sie die Lebensmittel gar nicht einkaufen, dass sich diese Form der Bevorratung rechnen würde. Benutzen Sie Halogenfluter zur Wohnraumbeleuchtung? Weg damit! Mindestens 300 Watt ziehen sich diese Monstren rein und sind dabei nicht heller als eine 25-Watt-Energiesparlampe.

Bis hierhin alles umgesetzt? Dann können Sie jetzt noch den Waschmaschinentipp beherzigen, Durchlauferhitzer nicht unnötig laufen lassen und den Kühlschrank höchstens auf halbe Leistung einstellen.

So, dann mal ran an den Austausch der Glühbirnen und her mit den schaltbaren Steckerleisten für die Standby-Elektronik. Und wo Sie schon dabei sind, konfigurieren Sie Ihren Computer zumindest so, dass auch er sich nach zwanzig Minuten schlafen legt.

Gute Nacht…

[Foto: aboutpixel.de - bruno]

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Linke will E.ON-Stromnetz verstaatlichen

Montag, den 17. März 2008

Berlin 13.03.08 | Wie der Bundestag berichtet, will die Linke das E.ON-Stromnetz verstaatlichen. Die Linksfraktion fordert die Bundesregierung in einem Antrag (16/8494) auf, die Übertragungsnetze der E.ON-Netz GmbH durch per Gesellschaftung in die öffentliche Hand zu übernehmen.

Gehört das Stromnetz uns allen?

Die Abgeordneten verweisen darauf, dass die E.ON AG, deren Tochterunternehmen E.ON-Netz GmbH die Stromübertragungsnetze betreibt, sich von ihrem Höchstspannungsnetz trennen wolle. Als Käufer seien unter anderem internationale Infrastrukturfonds im Gespräch. Aus Sicht der Linksfraktion sind Stromnetze ein natürliches Monopol und ein bedeutender Teil der öffentlichen Infrastruktur. Wegen des “überragenden Allgemeinwohlinteresses” dürften sie weder in die Hände privater Finanzspekulanten noch anderer privater Investoren fallen und sollten daher von der öffentlichen Hand übernommen werden. Die E.ON-Netze seien veraltet und entsprächen nicht den Anforderungen, die sich aus der zunehmenden Nutzung Erneuerbarer Energien ergeben. Über Jahre hinweg habe das Unternehmen zu hohe Netzgebühren eingenommen und auf der anderen Seite notwendige Investitionen versäumt. Damit habe E.ON die gesetzlichen Verpflichtungen, die mit dem Netzbetrieb verbunden sind, nicht ausreichend erfüllt. Ein solcher “Missbrauch der Netzinfrastruktur” rechtfertige eine Vergesellschaftung im Sinne des Grundgesetzes, betont die Fraktion.

Stromnetz

Quelle: Deutscher Bundestag - Foto Pixelio | Gabi Schoenemann

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Spare in der Zeit…

Sonntag, den 16. März 2008

so hast Du in der Not, sagt ein altes Sprichwort. Beim Stromverbrauch kann man auch eine Menge sparen, ohne sich wirklich einschränken zu müssen.

Wo sitzen die Stromfresser?

Das ist doch die entscheidende Frage. Wenn man eine 60er (Watt) Glühbirne gegen eine 25er austauscht, spart man schon mehr als 100 Prozent. Leider ist es im Zimmer dann ziemlich duster und am Ende des Jahres hat man nicht wirklich Geld gespart. Richtig viel Energie kann man sparen, wenn man die großen Stromverbraucher nicht oder nur selten benutzt. Beispielsweise im Sommer, wenn man die kleine mobile Klimaanlage, die mal locker 1 bis 3 kW (Kilowatt) schluckt, ohne wirklich das Raumklima deutlich zu verbessern – einfach nicht einsetzt. Ein Ventilator, braucht nur ein Bruchteil des Stroms (ca. 30 bis 60 Watt) und die zugefächelte Luft empfindet man trotzdem als Kühlung.

Natürlich sollte man nicht für ein einziges Brötchen den Backofen aufheizen. Auch der Schnellkochtopf ist ein gutes Hilfsmittel, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Durch den Überdruck kocht das Wasser nicht mehr bei 100 Grad, sondern bei 115 oder 120. Der Garprozess wird erheblich beschleunigt. Rouladen benötigen nicht mehr zwei Stunden Garzeit, sondern sind bereits nach etwa 30 Minuten fertig. Jahresverbrauch eines vier Personen Haushalts etwa 300 kWh Strom, so die Angabe bei Quelle.de. Aber bei solchen Angaben sollte man vorsichtig sein. Ich denke, der absolute Verbrauch wird wesentlich höher sein, weil der Trockner – es ist ja so praktisch – wesentlich öfter benutzt wird.

Herd

Auch der Trockner ist ein echter Stromfresser. Wenn es möglich ist, sollte die Wäsche an der frischen Luft getrocknet werden. Dies schont die Wäschen und den Geldbeutel.

Waschmaschinen haben ein Sparprogramm. Ebenfalls sinnvoll ist es, auf die Kochwäsche zu verzichten. Auch bei 40 Grad wird die Wäsche nicht nur sauber, sondern rein. Wenn man all diese kleinen Sparmaßnahmen umsetzt, denke ich, sind schnell 100 bis 200 Euro pro Jahr gespart.

Foto Pixelio.de | Fotograf: RainerSturm

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